Zuletzt durchgespielt + Wertung

Ich hab mich soooo geärgert. Va nachdem ich gesehen habe, dass ich 15/16 achivements habe. Da war mir klar, dass es gleich aus hätte sein müssen.

@Holzauge
Ist wie du treffend geschrieben hast, mehr ein Erlebnis, als ein Spiel - so hab ich mir das immer auf dem Maga-CD gewünscht, aber nie wirklich bekommen.

Haben das Spiel auf der Switch gespielt - zwei Mal komplett, einmal ich am Jahresanfang und dann nochmals im Herbst mit Anne-Sophie gemeinsam, weil ich wusste ihr wird’s sehr gefallen und ich wollte es nochmals erleben.
Gab keine Abstürze oder Hänger, flüssiges 1080p Vollbild am TV, am Android Phone hingegen läuft es leider in einem kleinen Frame mit niedrigerer Auflösung (wie früher die CD FMV Games). Schade das dein Erlebnis durch diese Mängel so stark beeinträchtigt wurde, ist echt ärgerlich und kann das sehr gut nachfühlen.

Ja, va weil ich bei meiner ersten Session echt noch keine Probleme hatte, hat begonnen, als ich vom Steam Deck auf Pc und wieder zurück wollte.

Ghost of Yotai

Als ich bei 20h bei 50% Fortschritt war, war ich skeptisch ob es die restlichen 50% trägt aber bei 31h war ich dann auch schon durch und ja mehr auf die Story fokussiert aber das passt ja weil das Spiel hier flexibel ist. Der Nebenkram verbessert einen auch sehr dezent, Andere können das durchaus zu Recht kritisieren, ich fands sehr gut so.

Das klare Commitment zu einer mechanischen, klar lesbaren Spielwelt, in der aber filmreif eine seichte Rache Geschichte erzählt wird, ging für mich auf.
Auch wenn ich mehr auf die organischen Welten stehe (KCD2 hust).

GoY, der zweite Aufguss des Spielprinzips, ist mehr von Selben und auch wenn es geradezu perfekt Inszeniert ist, ein Meisterwerk ist es für erfahrene SpielerInnen daher nicht und für mich eine klare 8/10.

Ich werde unter dem Eindruck AC Shadows noch weiter spielen, die haben sich ja entschieden ihre mechanische Welt organischer wirken zu lassen und nach 20h hat es mich verloren, Ghost nicht. Aber ich probiere es noch Mal vielleicht kann ich dann besser den Finger drauf legen was genau GoY hier besser macht.

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Yooka-Replaylee

3,75/5 Banjo Tooies

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IMMORTALITY

IMMORTALITY ist eines der immersivsten Spiele, die ich in den letzten Jahren erlebt habe – gerade weil es sich fast vollständig klassischen Spielmechaniken verweigert. Es gibt kein eigentliches Gameplay, keine Anleitung, keinen klar geführten Plot. Stattdessen besteht das Spiel aus Filmfragmenten, die man selbst zueinander in Beziehung setzen muss. Bedeutung entsteht nicht durch Fortschritt, sondern durch Aufmerksamkeit.

In den ersten Stunden habe ich das Spiel stark über seine „Filme im Spiel“ erschlossen. Jeder von ihnen bedient zunächst vertraute Genres und Erzählmuster, wirkt beinahe klassisch inszeniert und lädt dazu ein, Figuren, Motive und moralische Konflikte ernst zu nehmen. Gerade diese scheinbare Klarheit macht ihren Reiz aus – und wird nach und nach unterlaufen. Rollen kippen, Projektionen verschieben sich, und das, was zunächst stabil wirkt, wird porös.

Besonders ein Film hat mich dabei stärker gepackt als die anderen: weniger durch Handlung als durch Nähe, Blicke und Spannungen zwischen den Figuren. Hier funktioniert IMMORTALITY für mich am besten als Spiel über Kino – über Begehren, Macht und Unsicherheit. Plot ist dabei zweitrangig; entscheidend ist das, was zwischen den Figuren passiert.

Die oft erwähnten Horrorelemente empfand ich dagegen als weniger stark. Sie sind kurz, funktional und wirken eher wie Störungen als wie ausgearbeiteter Horror. Als klassisches Horrorspiel funktioniert IMMORTALITY für mich nicht – als Mittel, um die Stabilität des Gesehenen zu untergraben, aber durchaus.

Wichtig wurde für mich das Gefühl gegen Ende: Nach etwa acht Stunden hatte ich nicht den Eindruck, noch wirklich Neues zu entdecken. Nicht, weil alles gezeigt wäre, sondern weil sich meine Lesart nicht mehr verschoben hat. Das Spiel hört nicht von selbst auf – man entscheidet selbst, wann man geht. Dieser Moment war für mich klar spürbar.

Und genau darin liegt für mich die Stärke von IMMORTALITY:
Es ist kein Spiel, das man „abschließt“, sondern eines, das man verlässt, wenn es nichts Neues mehr mit einem macht. Das fühlt sich nicht unvollständig an, sondern konsequent.

IMMORTALITY ist kein gutes Horrorspiel.
Es ist ein sehr gutes Spiel über Filme, über Blick, Identität und Vergänglichkeit.
Und eines der wenigen Spiele, bei denen Aufhören kein Scheitern ist, sondern eine stimmige ästhetische Entscheidung

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the invincible, 7.5/10 (steam)

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**Uncharted 4 ** 8/10

Ich habe vor vielen Jahren den 1. Teil auf der PS 3 gespielt. Ich habe jetzt diesen Teil auf dem steamDeck nachgeholt, weil ich es auch unterwegs spielen wollte. Jetzt habe ich Lust, nochmal Teil 1-3 nachzuholen, außerdem überlege ich,

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wir wissen zwar noch nicht was du überlegst, aber ich würde dir das spin off mit den 2 mädels empfehlen - fand ich ganzganz weit vorne in der serie!

Mist, da ist wohl beim Kopieren was verloren gegangen. (Hatte beim ersten Mal Probleme mit dem veröffentlichen)

Ich überlege ob ich den den Teil mit den zwei Frauen jetzt auf der PS spiele um zu sehen ob es besser aussieht und ob der Controller ausgenutzt wird.

ich hab die uncharted trilogie anno dazumal auf der ps3 ausgelassen, nachdem mir die demo des 1. teils nicht gefallen hat. hab aber dann die remaster gespielt. 1 - ist mE nicht so gut gealtert, 2 - ist spitze und mE der beste teil, 3 - da kam dann am ende so ein sandsturm-level. das fand ich so idiotisch nach einigen versuchen, dass ich das spiel abgebrochen habe. 4 hab ich noch im regal stehen, muss ich mal nachholen; der ableger für die psvita ist auch nicht schlecht.

Biomutant (XSX)

Biomutant ist eines dieser Spiele, bei denen man von der ersten Minute an unbedingt will, dass sie gut sind. Die Welt ist kreativ, die Figuren sind süß, das Setting ungewöhnlich und doch steht sich das Spiel immer wieder selbst im Weg.

Die Erzählweise erinnert stark an eine Mischung aus Fable und Star Wars: Gut-/Böse-Entscheidungen, eine große Prophezeiung, Mentoren, Fraktionen und moralische Pfade. Leider wird diese eigentlich interessante Grundlage durch den allgegenwärtigen Erzähler stark ausgebremst (ähnlich wie bei Fable). Statt Atmosphäre aufzubauen, reißt er einen ständig aus dem Spielgeschehen heraus. Dialoge fühlen sich dadurch distanziert und schwerfällig an, fast so, als würde man dem Spiel beim Erzählen zuhören, statt es selbst zu erleben.
Im Kampfsystem schimmert wiederum etwas Borderlands durch: Schadenspunkte beim Treffen von Gegnern, bunte Effekte, ein grundsätzlich flotter Ansatz. Auf dem Papier klingt das gut, in der Praxis leidet es jedoch massiv unter der schwammigen Steuerung. Treffer fühlen sich oft unpräzise an, Bewegungen sind nicht sauber genug, um echtes Flow-Gefühl aufkommen zu lassen.

Das Crafting-System ist eines der stärkeren Elemente. Waffen zusammenzubauen und ständig zu optimieren macht Spaß und motiviert, zumindest solange man nicht durch technische Probleme aus dem Spielfluss gerissen wird. Denn hier liegt eines der größten Probleme von Biomutant: Bugs, zahlreiche Framedrops und störende Pop-ups, die das Spielerlebnis deutlich beeinträchtigen. Besonders frustrierend ist, dass viele dieser Probleme auch vier Jahre nach Release noch präsent sind.

Man fühlt sich dabei immer wieder an Spiele wie Star Wars Outlaws erinnert: Titel, die alle Zutaten für etwas Großes haben, es aber nicht schaffen, sie sauber zusammenzuführen. Nur dass man hier eben kein Star-Wars-Universum, sondern eine Welt voller süßer Mutanten-Tiere bekommt, was den Kontrast zwischen Potenzial und Realität noch schmerzhafter macht.
Am Ende bleibt ein Spiel, das man mögen will, das man vielleicht sogar lieben könnte, das es einem aber einfach nicht leicht macht.

Biomutant hätte ein Meisterwerk werden können. Stattdessen ist es ein faszinierendes, aber unausgereiftes Experiment, das zeigt, wie nah große Vision und enttäuschende Umsetzung manchmal beieinanderliegen.

Da wurde so viel Potenzial verschenkt, daher etwas ausführlicher, um den Frust loszuwerden…

5,5/10

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The Centennial Case ist im Kern Agatha-Christie-Crime zum Spielen. Sehr linear, ruhig, dialoglastig. Ein Spiel, das man abends auf der Couch spielt: laufen lassen, zuhören, ein bisschen mitraten. Und genau dafür funktioniert es ausgesprochen gut.

Die Schauspieler sind durchgehend stark, die Inszenierung angenehm zurückhaltend, der erzählerische Flow konstant. Die einzelnen Fälle sind interessant aufgebaut, vor allem aber trägt das übergeordnete Geheimnis, das sich durch das gesamte Spiel zieht, spürbar zum Dranbleiben bei.

Die Gameplay-Elemente sind sehr dünn. Deduktion bedeutet meist, vorgegebene Plotpunkte richtig zuzuordnen, nicht wirklich selbst zu ermitteln. Wer hier ein forderndes Deduktionsspiel erwartet, ist falsch. Das Spiel lebt klar von Story, Atmosphäre und Präsentation.

Inhaltlich schwankt das Spiel leicht:
Manche Kapitel funktionieren besser als andere, Kapitel 5 war eine gelungene Abwechslung, Kapitel 6 etwas eigenartig. Der Epilog hingegen ist hervorragend und wertet das gesamte Erlebnis rückwirkend deutlich auf.

Unterm Strich: ein richtig gutes Spiel, wenn man es im richtigen Rahmen sieht.
Kein mechanisch tiefes Game, sondern Cozy Crime mit starker FMV-Inszenierung und klarer erzählerischer Identität.

Für Fans von Cozy Crime, Ace Attorney und FMV-Spielen ist The Centennial Case ein Muss.

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9,5/10
Viel besser als teil2. Läuft auch am steamdeck.

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Nach langer Unterbrechung nun Unicorn Overlord (PS5) beendet und gleich nochmal von vorne angefangen :sweat_smile:

Das Spiel hat mir große Freude gemacht, vor allem das Micromanagement habe ich genossen. Gefallen hat mir auch die grafische Umsetzung und schönen Artworks der Landschaften und Figuren. Gerade die Kampfumblendung hat mich ein wenig an gute alte Shining Force und Fire Emblem Games erinnert.

4,2 von 5 :star2: Divine Shards :gem:

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Detroit: Become Human (PS5)

Es ist sicherlich eines der besten Spiele der PS4-Ära. Man trifft Entscheidungen, die den Verlauf der Story komplett verändern. Die Zukunfts-Welt ist für ein acht Jahre altes Spiel unglaublich detailliert, die Animationen realistisch und die Charaktere richtig lebendig. Manche Storyelemente wirken zwar etwas unglaubwürdig und das Entscheidungssystem ist nicht immer komplett transparent, aber insgesamt ist es ein wirklich gelungenes Spiel. Interessant ist auch, dass es 2018 teilweise schon prophetisch wirkte, immerhin hat sich im Bereich KI enorm viel getan. Das war der eigentlich „Gänsehautmoment“ für mich, nicht die Frage, ob Androiden ethisch Bürgerrechte bekommen sollten.

9,5/10

P.S.: Der Schöpfer der Androiden sieht aus wie Sam Altman…

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Of Ash and Steel

4/5 Piranha Bytes Vibes

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Metroid Prime 4: Beyond (Switch 2)

Unter dem Strich hatte das Spiel mit Volt-Schmiede, Flammenbucht und Eisgürtel echte Highlights, Tanamoor und Dschungel des Zorns fallen im Vergleich schon ab, aber bis hierher würde ich in Anbetracht von Grafik und Sound 4/5 geben.

Mit den verbleibenden Arealen, der lieblosen und langweiligen Wüste, dem stupiden Zwangsgrinding und nervigen Fetch-Quest darin, stummem Protagonisten, blassem Antagonisten und dem Fehlen von Schnellreisepunkten reicht es am Schluss gerade noch für

2/5

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Forza Horizon 1 (XSX)

FH1 bekommt von mir mit Nostalgie-Brille locker eine 9/10. Damals war das Ding einfach revolutionär: Open World, Festival-Vibe hat sich frisch angefühlt wie kaum ein Racer zuvor. Verrückt ist, dass gefühlt 80 % der Spielmechaniken schon hier drin waren und später nur poliert wurden: Skill-Chain-System, Tafeln umfahren, Showcase- und Goliath-Rennen, Festival-Bänder-Progression und die ganzen Speed-Zones/Blitzer. Fundament stand von Anfang an. Aber: Die Rubberband-KI nervt brutal. Außerdem fühlt sich die Steuerung heutzutage echt beschissen an. Wenn man einen Bugatti fährt, wird’s zur Diashow. Ohne Nostalgie eher 5/10, im Vergleich zu FH2 echt schlecht gealtert.

Meine Favoriten bleiben FH3 und 5.

5/10

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Street Fighter 6 auf der Switch 2

Gestern die World Tour inkl. einigen Nebenmissionen beendet.
Tolles Beat em Up mit guter Single Player Kampagne, klar Story technisch wäre mehr möglich gewesen, aber ich wurde 25 Stunden gut unterhalten.
Für Leute (wie mich) die einfach hin und wieder mal ein Beat em Up spielen wollen ohne ewig zu üben oder Combos auswendig lernen zu müssen, absolut zu empfehlen. Gestern Abend hab ich das noch kurz den Onlinemodus probiert, aber da bin ich absolut Chancenlos.
Jetzt kommt mal Hogwarts Legacy und Super Mario Galaxy dran, dann werde ich mal den Story Modus in MK1 ausprobieren.

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