Das ist ein fantastischer Film @JeFf_ThE_gOrDoN, muss ich mir wieder mal ansehen!
![]()
Unbedingt! Der verkörpert genau das, was du mit dieser besonderen Atmosphäre der alten Filme meintest. Schon vom Setting her. Ein Wahnsinn ![]()
No other Choice
Streckenweise extrem beklemmend, aber richtig gut gemacht. Kein wohlfühlkino, aber ein Film, der einem wirklich noch nachher beschäftigt.
Anaconda (2025)
Die Metaebene des Films ist sehr nice und gab ein paar sehr coole Momente. Allgemein macht der Film wenig falsch, aber auch zu wenig richtig, damit er wirklich gut ist. Halt klassisches solide. Gab auch 1-2 Szenen, die vom Plot her seltsam waren, aber vielleicht habe ich auch was nicht kapiert. Ansonsten mag ich halt Jack Black und Paul Rudd, der Filme hatte also auch einen kleinen Cheat Code aktiv.
7 von 10 Hochzeitsfilme
Return to Silent Hill
Es hätte viel viel schlimmer sein können
Ist das ein „Kann man ruhig reingehen“ oder „kann man sich trotzdem sparen“?
Der Mann, der Liberty Valance erschoss (1962): 2019 wurde mir dieser Film hier im Forum empfohlen, als er im Fernsehen lief. Und dafür bin ich immer noch sehr dankbar.
Heute habe ich ihn zum 5. Mal gesehen und jedes Mal nimmt er mich total mit. Diese wehmütig-malancholische Atmosphäre, das Wissen um die Notwendigkeit des Fortschritts und trotzdem auch um all das, das mit dem Einzug desselben verloren gehen wird. Und dann ist da noch die Art, wie der Film typische Western-Konventionen untergräbt, weil er auch am Schluss kein klassisches Ende bietet, sondern die Legenden des Westens kritisch betrachtet. Ein ganz großartiger Film und für mich einer der besten Western überhaupt.
5/5
Als Serien Fan hatte ich meinen Spaß aber es ist weniger „The Last Of Us“ und mehr „Doom“ was Adaptionen betrifft. Sie nehmen sich sehr viele Freiheiten mit dem Material und teilweise gibt’s viel CGI Gulasch… aber es ist schön diese Welt gemeinsam mit anderen für 100 Minuten betreten zu können. Und es ist B-Movie genug dass man über den gröbsten Blödsinn gemeinsam lachen kann. Kein guter Film - aber eine unterhaltsame Geisterbahn für Fans.
Conjuring 4 bei HBO Max
Ich fand ihn etwas langatmig, weiß aber nicht ob es geholfen hätte, wenn man den Film etwas kürzer gemacht hätte. Eigentlich ist die ganze erste Hälfte sehr langweilig und dann nimmt der Film etwas Fahrt auf.
Leider wird er aber niemals richtig gut und auch der Grusel lässt sehr zu wünschen übrig.
Eigentlich schade um die beiden Hauptdarsteller, die ihre Sache gewohnt gut machen.
Schade um die Reihe, die als einige der wenigen noch die Grusel Fahne hochgehalten hat. Solche Spuk Geschichten werden ja leider immer weniger.
Der Glanz des Hauses Amberson (1942): Nach Citizen Kane der zweite Film von Orson Welles. Jenes Werk, vom dem sein Regisseur sagte, es habe ihn zerstört. Weil nur ein Torso da ist. Das Studio entfernte aus der Ursprungsfassung über eine Stunde Material und verpasste dem im Grunde sehr wehmütigen Film ein neues Happy End.
Und dennoch… dennoch ist das, was von dem Film übrig ist, ein wahrer Hochgenuss. Man sagt in Cineastenkreisen, die Ursprungsfassung hätte noch besser als Citizen Kane werden können, und für mich ist die veröffentlichte Fassung diesem weitgehend ebenbürtig.
Der Film setzt Ende des 19. Jahrhunderts in Indianapolis ein. Die Ambersons sind die angesehenste, reichste Familie der Stadt. Tochter Isabel wird von George Morgan umworben, den sie jedoch nach einem blamablen Abend sitzen lässt. Morgan wird noch sehr wichtig für die Familie: denn er ist ein Erfinder. Sein Traum von einer „pferdelosen Kutsche“ wird zunächst belächelt, doch 20 Jahre später - inzwischen hat Isabel einen anderen geheiratet und Sohn George ist zu einem verzogenem, eingebildeten Mann herangewachsen - ist das Automobil in aller Munde. Die alte Welt, in der die Ambersons den Ton angegeben haben, geht zu Beginn des neuen Jahrhunderts allmählich unter.
Man merkt es sicher an der Beschreibung: das ist ein durchaus melancholischer Film. Unterstrichen wird das von der Erzählerstimme aus dem Off - nämlich Regisseur Orson Welles selbst, der mit sanfter und trauriger Stimme von diesem verlorenen Amerika erzählt und davon, wie schnell sich in einem Menschenleben alles ändern kann. Wenn man weiß, was aus seinem Film vor dem Kinostart gemacht wurde, hat das gleich noch mehr Schwere. Technisch ist das Werk fantastisch umgesetzt, vor allem durch die Kameraarbeit von Stanley Cortez, der genauso elegant und souverän agiert wie Gregg Toland in Citizen Kane. Der Cast - u.a. Joseph Cotten, Dolores Costello, Anne Baxter und Agnes Moorehead - verleiht dem Geschehen durch das glaubhafte Spiel noch zusätzliche Tiefe und trägt zur ganz besonderen Atmosphäre dieses Films bei.
5/5
Prey und Predator: Killer of Killers (Disney+): Dan Trachtenberg ist das beste, das der Predator-Franchise passieren konnte. Bitte noch viel mehr davon mit Spartanern, Gladiatoren, Rittern, Barbaren,… 4,5/5
Silent Night, Deadly Night (Kino): Clever aufgezogener Weihnachtsslasher mit überraschenden Wendungen, den man auch gut und gerne nach Weihnachten schauen kann. 4/5
Send Help (Kino): Auch Sam Raimi hat es noch drauf und liefert einen extrem unterhaltsamen Mix aus Splatter, Komödie und Thriller ab. 5/5
Es war heute mal wieder Zeit für…
Der schwarze Falke (1956): Einer der schönsten und gleichzeitig vielschichtigsten Western, die ich kenne. Gleich nach Der Mann, der Liberty Valance erschoss mein liebster Film des Meisters John Ford.
5/5
@JeFf_ThE_gOrDoN, Hervorragender Film! ![]()
Finde ich auch! Bei meiner Erstsichtung mit 18 war ich schon ein bisschen enttäuscht, aber irgendwie hat mich dieser Film nie losgelassen und irgendwann hat es Klick gemacht. Wirklich ganz großes Westernkino ![]()
John Ford hat in der Tat viele gute Filme gedreht. ![]()
Oooh ja
ich habe leider erst um die 10 gesehen, aber da waren schon einige echte Highlights dabei.
Wuthering Heights (2026): Wenn man schon froh sein muss, dass die Figuren einer Literaturverfilmung alle dieselben Namen wie im Buch haben - dann weiß man, hier ist einiges daneben gegangen.
Ich weiß nicht, wieso man sich unbedingt die Figuren und die grobe Grundhandlung eines berühmten Buches nehmen muss, wenn man dann sowieso gefühlt alles ändert. Hier stimmt bis auf das oberflächliche Handlungsgerüst eigentlich nichts mit der Romanvorlage von Emily Brontë überein; stattdessen werden eigentlich all die Dinge, die ich am Buch so genial fand (Erzählstruktur, abgründige Figuren, komplexe thematische Aufladung der Geschichte) praktisch völlig ignoriert. Schön gefilmt und an sich gut gespielt ist der Film ja, er hat halt leider herzlich wenig mit dem grandiosen Roman zu tun.
2/5
Ich hab den Film noch nicht gesehen und kann daher noch keine persönliche Einschätzung abgeben. Das man sich hier keine werktreue Umsetzung erwarten durfte, war mir aber recht klar. Fenell hat oft darauf hingewiesen, dass sie den Stoff als lose Inspiration sieht und etwas Eigenes daraus schaffen möchte. Daher wird der Titel optisch ja zusätzlich auch noch mit „“ umrandet.
Ich weiß, aber wenn man nicht zumindest die Grundfesten der Vorlage respektiert, sollte man halt gleich gar keine Assoziation mit dem Stoff herstellen. Ich find halt, das wird dann weder dem fertigen Film, noch dem potenziellen Publikum und schon gar nicht der Vorlage gerecht.
The Life of Chuck Amazon Prime
Ein wirklich toller Film, Glücklich Sein, Liebe aber auch Traurigkeit. In dem Film steckt alles in einer schönen Geschichte. Und obenauf gibt’s immer wieder Tanzen.
Ein ziemlich surreales Erlebnis, mir hat er aber gut gefallen.