Videospiel-Zeitschriften - Die Todgeweihten grüssen Euch!

Mgames ist Mist?

Sehe ich auch nicht so. Wtf?!

Ja Müll und Mist ist natürlich bewusst, überspitzt und provokant gewählt.
In meinen Augen sind Video- und Computer Spiele Magazine inzwischen aber alle sinnlos geworden. Die News zu meinem Hobby bekomme ich sozusagen druckfrisch aus dem Netz und das quasi Sekündlich, wie soll ein Medium mit dieser Art der Erscheinungsform da auch nur ansatzweise konkurrieren können.
Aus meiner Erinnerung war die Maniac eine echt miese Zeitschrift und eindeutig das Schlusslicht der einstigen Printmedien. Etwa auf Augenhöhe mit so Machwerken wie Computer Bild Spiele oder Bravo Screenfun.
Die Video Games oder Mega Fun waren da um Welten besser, von den Klassiker wie Power Play oder PC Games ganz zu schweigen.
Aber vielleicht werde ich auch bloß einfach Alt. :see_no_evil::see_no_evil:

Die Gain zu Plague Tale und Control zB werde ich mir aufheben und abheften, gibt ja kein Artbook zu den beiden Titeln.

Die News-Seiten kann man doch heutzutage komplett vergessen. 90% ist Clickbait und jeder schreibt von jedem ab. Vergeudete Lebenszeit in meinen Augen. Wenn was wichtig ist, dann bekomm ich es eh mit dank Foren und Social Media. In der M!Games machen die News 5 von 100 Seiten aus und es werden komplett andere Themen behandelt als auf den Websites. In der aktuellen Ausgabe wird im Aktuell-Teil ein Mega-CD-FPGA-Modul vorgestellt, es gibt Berichte von der Spiel’19 und EGX Berlin und unter anderem die Meldung, dass das Kawasaki Warehouse in Japan seine Pforten schließt.

In den 90ern habe ich die Video Games und Mega Fun auch der Maniac vorgezogen, aber qualitativ hat sich das Heft ab 2008 stark verbessert und der Gamepro schnell den Rang abgelaufen als mein Lieblingsmagazin.

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Wer gern in ner Blase lebt, ist rein im Internet unterwegs :wink:

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Aha… und diese News sind dann woher, aus einem Buch?

Sagen wir mal so, die Gaming-Websites sind selten die Primärquelle (vor allem nicht deutsche). Ausnahmen wie Kotaku bestätigen die Regel. Aber da reicht es mir auch Jason Schreier auf Twitter zu folgen und den Kotaku-Splitscreen-Podcast zu hören.

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Irgendwie gibt es in diesem thread immer wieder eine Diskussion die sich im Kreis dreht. Das Thema hatten wir die letzten gefühlten 100 Beiträge, ich hab jetzt gefühlt kein neues Argument gelesen.

Klar jeder hat Recht auf seine Meinung und so, aber ich finde es schade dass wir immer wieder zur Existenzberechtigung zurückkommen. Man Stelle sich das Mal in anderen Themen vor, wenn ich zb im Handheld thread schreibe wie sinnlos Handhelds im Smartphone Zeitalter geworden sind.

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Und btw. Bezüglich des Niveaus hätte ich die Maniac auch in den 2000ern ganz klar vor sowas wie CBS und bravo screenfun gesetzt. Und eigentlich auch vor allen computec heften, weil man hier ein doch ein bisschen mehr passion verspürt hat. Und irgendwas muss dir mgames auch richtig gemacht haben dass sie so lange überlebt hat (kann natürlich auch zusammenhängen mit dem aus von cypress und der biederheit der computec heften)

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Ich sehe Handhelds nicht als sinnlos, weil die tollen Smarties haben halt leider keinen Stick zur Steuerung. Da fehlt mir haptisches feedback.

Gut wir müssen nicht abdriften, ich besitze auch locker 5-6 Handhelds. Mir geht’s eher darum dass ich nicht in allen thementhreads die es bei shock2 sind reinschreibe dass mich das Thema nicht (mehr) interessiert und das es für mich am aussterben ist.
Und dass die Diskussion alle paar 100 Beiträge neu angestoßen wird und immer wieder dieselben Argumente hervorgebracht werden. Wie oft hatten wir das Thema News hier. Man muss ja nur ein bisschen hochscrollen…

Und nochmals, ich möchte hier keine Maulkörbe verteilen. Ich würde halt lieber über so spannende print Projekte wie GAIN reden oder in Erinnerungen schwelgen, als das für mich leidige Thema zu behandeln.

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Bis jetz noch keine Rückmeldzng von GamePro - ohne zu wissen wie schnell die Antworten werde ich nochmal hinmailen und das Ganze auch noch als Briefform aufsetzen :unamused:

Hier stand Müll. :slight_smile: Hab mich verlesen.

Ich denke auch, dass eine Diskussion über die Daseinsberechtigung von Zeitschriften sich letzlich nur im Kreis drehen wird.

Ich hab die M!Games, WASD und GAIN im Abo. Ich interessiere mich zwar für Spiele habe aber nicht die Zeit und Lust mich selber auf Newssuche zu begeben. Mit der M!Games kriege ich immer einen Überblick über den aktuellen Monat. Da hier auch sehr viele Spiele - und teilweise auch Abseits der bekannten großen Marken - getestet werden hat man auch eine schöne Übersicht über die Neuerscheinungen eines Monats. Allein deswegen kaufe ich mir das Heft.

WASD lese ich, da die einen anderen Ansatz verfolgen. Es gibt ein übergeordnetes Thema dem das Heft gewidmet ist und die Autoren näheren sich diesem aus Unterschiedlichen Blickwinkeln. Es sind stellenweise einfach schöne Texte, die zeitlos sind.

Zur GAIN kann ich noch nicht viel sagen. Ist einfach ein schönes Heft. Aber ich brauche noch ein paar mehr Ausgaben. Mein Abo ist erst vor kurzem abgeschlossen worden.

Ach ja, ein kleiner Tipp zum anhören ist der Games Insider Podcast. In Episode 2 geht es um den Aufstieg und Fall der Spielemagazine. Als Gast ist Heinrich Lehnhardt im Podcast dabei. Es ist wirklich eine gelungene Zeitreise über nahezu 4 Jahrzehnte, wobei viele Hefte besprochen werden. Der Podcast wird von Benedikt Plass, Sönke Siemens und Olaf Bleich betrieben, die dem ein oder anderen von diversen bekannt sein dürften.

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Ich persönlich lese auch keine Printmagazine mehr. Bis vor 1-2 Jahren hab ich mir auf Reisen (Zug bzw. Auto) immer ein Magazin gekauft. Durch den Wegfall der Roaminggebühren ist das aber auch hinfällig.
Bei Flugreisen kann man ohnehin Filme sehen.
Früher hatte ich aber auch die Maniac abonniert und die Gamepro, aber ich sehe auch keine Daseinsberechtigung mehr, kann aber verstehen wem das nach wie vor Spaß macht. :slight_smile:

Zum Beispiel fand ich in der Gain den Artikel über den nicht vorkommenden Sklavenhandel im aktuellen Anno-Spiel interessant. Eben ein Magazin, das Spiele als quasi „Lifestyle“ (Sorry, auf die Schnelle ist mir nix anderes eingfallen) oder halt „Lebensart“ behandelt, so ein Heft fördere ich dann gerne, ich lese zB auch gerne Geo History.
Was ich kaum mehr lese, sind 11 Freunde und Ballesterer, zum einen, weil mich die Massenthemen Nationalelf, CL, EM und so nur mehr anöden und weil mir (v.a. im Ballesterer) das ständige unterschwellige Verständnis für Hools und Ultrastrotteln und Vermischen mit Politik übel aufstößt.
Ansonsten vielleicht mal einen Metalhammer, wenn für mich interessante Bands in den Berichten enthalten sind.
Oder ab und zu die NZZ oder die Zeit.

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Ich sehe halt auch ein kreatives Problem bei Heften wie 11 Freunde, GEE oder Gain, dass man irgendwann die Themen ausgehen, weil man darüber schon geschrieben hat. War zumindest bei den erstgenannten bei mir so. Gain kommt momentan ja nur viermal im Jahr und hat einen größeren Fokus auf spiele-Artikel als die gee (die ja noch mehr „Lifestyle“ Themen hatte).

Das Problem sehe ich auch bei der retro gamer, wie oft willst du noch über Mario, snes, Gameboy, Zelda schreiben. Da haben magazine die eher als testmagazine gelten, es natürlich einfacher weil sich viel Inhalt bedingt durch Neuerscheinungen von selber füllt.

Dass es (GAIN) nicht so oft erscheint, soll mir recht sein. Monatlich bräuchte ich es einfach nicht.
Und zu o.g. Titeln ist es für mich auch eine Art Souvenir, wenn es kein Kunstbuch dazu gibt oder einen Guide.

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Vielleicht kann ich hier einen „abschließenden“ Fazit beibringen zum Thema:

I-net News vs. Spielezeitschrift

I-net News = schnelle Kost für zwischendurch - so wie Fast Food - füllt den Magen - schnell, ok, aber hält meist nicht lange an

Spielezeitschrift = nimmt man sich Zeit, genießt es, hat imo einen längeren Anhalteeffekt bzw. „Nachhall“.

Ich finde, dass der Unterschied ganz klar in der Qualität, der Präsentation und „Nachhaltigkeit“ liegt. Quantität „vor/vs“ Qualität.

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