uff sind die unsympathisch und unwitzig he… aber gut deutscher „Humor“ war noch nie meins…
und am Ende total nichtsaussagend… dafür das sie so eindeutig das Daily Show/LWT Prinzip abkupfern schon sehr schach in der Ausführung IMO…
Hätte nicht gedacht dass das außerhalb von Tirol wen interessiert sonst hät ichs auch schon gepostet…
Bekannte von mir arbeitet sogar in der Firma die das dann machen würde…
Find das auch absolut furchtbar… aber bei uns hat die ÖVP die absolute Mehrheit, also wirds sowieso durchgeboxt, weil bringt ja Touristen und Steuereinnahmen…
finde ich sehr gscheit, finde generell die tempolimits in Ö (auch aus sicherheitstechnischen aspekten) zu hoch.
dazu ein gschichtl am rande: vor jahren hatte ich einmal eine diskussion mit meinem hawara - thema tempo, kosten: er meinte ernsthaft dass sein auto bei 140 am wenigsten benzin braucht.
neulich treff ich ihn, sagt er: am auto ist etwas kaputt - er kann nur mehr 120 fahren - aber krass wie deutlich der verbrauch gesunken ist…und gemütlicher sei es noch dazu langsamer zu fahren.
was soll man dazu sagen? ich hab ihn trotzdem gern
Diesellok, es fahren kaum Leute damit und es herrscht eine ÖVP Landesregierung. Wundert mich jetzt eigentlich nicht, dass sie die Strecke aufgeben und schlussendlich durch E-Busse ersetzen wollen. In 10 Jahren wissen wir mehr ob es klug war oder nicht.
Dann sollens auf E-Loks umrüsten mit Stromleitungen, es IST Wahnsinn, diese Strecken - v.a. in NÖ - wegzureißen, woanders werden die revitalisiert. Und Busse stehen auch im Stau.
Da könnte man auch Lasten befördern. Für mich einfach ein Armutszeugnis.
die gängige praxis in (N)Ö: nichts in die infrastruktur investieren, takt ausdünnen, einstellen, infrastruktur zerstören.
aber hauptsache es gibt eine überdimensionierte A5 und S1 west (auf letzterer ein DTV von < 10.000 - da baut man normalerweise gerade mal ne umfahrung) - da hat man sich beim land NÖ gerühmt dass man ja so vorausschauend geplant hat (jetzt kein verkehr, in 10-20 jahren wird man froh sein dass man die autobahn hat). diese herangehensweise würde ich mir mal bei der schieneninfrastruktur wünschen.
Oida, ich fahr täglich diese Strecke. Weißt du was auf der alten Bundesstraße los war? Schnellstraße bzw. Autobahn war notwendig und der Verkehr wird Jahr für Jahr mehr.
Auch die Weiterführung war notwendig, denn in Poysdorf und den anderen Ortschaften war den ganzen Tag nur Stau durch tausende LKWs.
Ich bin auch schon die Tangente gefahren und es ist ein Witz, dass diese mitten in der Nacht kaum befahren ist. Solch eine Geldverschwendung. (facepalm)
du startest ein topic in dem du eine träne über die klimaentwicklung vergießt, und dann freust du dich über eine überdimensionierte autobahn und die damit verbundenen naturzerstörung und umweltbelastung?
28m versiegelte fläche (autobahn) vs 12m (2+1) - kosten, bodenverbrauch, erdbewegungen? 130km/h vs 100 km/h - verbrauch, emissionen?
aja. reflektiert ist anders.
und zu deinem facepalm: auf der tangente ist am WOCHENENDE je nach abschnitt ein DTV von 81.000 (hansonkurve) bis 138.000 (st. marx). auf der A5 liegt der DTV am SPITZENTAG zwischen 21.000 (kettlasbrunn) und 38.000 (eibesbrunn). wow. 21.000… ich bin beeindruckt.
Warte, weil mir die Umwelt wichtig ist, darf ich notwendige Straßen nicht wichtig finden? Wäre es dir etwa lieber, dass die Leute im Frühverkehr auf einer 2+1 Straße täglich im Stau stehen und somit die Umwelt mit ihren Abgasen belasten?
Weißt du, das beste um die Umwelt zu retten wäre alle Menschen umzubringen. Das dies keine Lösung ist sollte klar sein. Ähnlich ist es mit dem Verkehr. Manche Straßen sind notwendig, auch wenn es uns lieber wäre dies wäre nicht der Fall.
Ich bin Realist und kein Hardcore-Umweltschützer dem alles andere (und alle Menschen) egal sind. Keine Ahnung warum immer die Doppelmoralkeule kommt, wenn man realistisch und pragmatisch an Dinge ran geht.
Und noch etwas: Für die Natur macht es kaum einen Unterschied ob da nun bestellte Felder (aus Lehmerde) oder eine Straße ist. Der Tier und Pflanzenwelt sind nämlich natürliche Wiesen und Wälder lieber.
weil eine autobahn für 21.000 KFZ halt nun mal überdimensioniert ist und 2+1-straßen nun ähnliche kapazitäten haben wie eine autobahn (bei deutlich geringerer belastung der umwelt - wie beschrieben). dass eine autobahn bis mistelbach noch sinn macht: von mir aus. weiter nach norden aber nicht.
und eingangs habe ich gesagt, dass ich mir bei schieneninfrastruktur auch gerne eine weitsichtige betrachtung wünschen würde - denn mit diesem argument wurde die A5 und S1 west legitimiert. die eisenbahn wird dagegen zu tode gespart und zugesperrt - statt die IS auszubauen und ähnlich attraktiv zu machen.
schlechter vergleich zur regionalbahn: die westbahn ist durch den 4gleisigen ausbau und wildschweintunnel auch noch um ein vielfaches attraktiver geworden als zuvor!
Autobahn bis Mistelbach/Schrick, ab dann 2+1 wäre auch möglich gewesen. Doch ehrlich, warum nicht gleich Autobahn so weit wie es sich rechnet und dann für 2-3 Jahrzehnte eine Ruhe haben?
Artikel von 2010 wo noch gemeckert wurde, dass so wenig Autos auf der A5 fahren:
Dank der Autobahn sind leider die Grundstückspreise in die Höhe geschossen. Trotzdem ist der Zuzug in der Region spürbar. Gerade die „größeren“ Ortschaften die unter starkem Verkehr gelitten haben (zb. Gaweinstal) blühen auf.
auf der tangente demnach nicht 138.000 (die stimmen fürs WE), sondern bis zu 215.000!!!
aber egal.
darüber scheiden sich halt die geister… mehr autobahnen bedeutet automatisch auch mehr verkehr. und die A5 wurde seit jeher von LR wilfing gepuscht (der ist ja aus poysdorf). und wenn wir über klimaschutz reden, dann ist die den MIV weiter zu stäreken aber ganz einfach falsch. klar mag ichs auch wenn ich mit dem auto komfortabel wo hin komme. aber du wirst die leute nicht vom auto wegbekommen so lange es so komfortabel ist zu fahren und zu parken!
und wie gesagt: mit der sichtweise der langfristigkeit sollte man der schieneninfrastruktur auch begegnen.
Geile Detail-Liste, danke für den Link. Seltsam das einer gerade bei der Tangente die falsche Zahl genommen hat. Die anderen scheinen ja eher zu passen. Naja, Fehler passieren.
Es trifft beides zu. Je mehr Autobahnen es gibt, desto eher wird dort der Verkehr auch steigen. Anders herum, der Verkehr wird nicht weniger wenn man die Straßen nicht erweitert.
Und wie du so schön sagst, langfristige Planung auch bei der Bahn wäre schön. Doch hier möchte ich einhacken, dass die S2 bis nach Laa/Thaya verlängert wurde (früher fuhr eine Diesellok von Mistelbach nach Laa/Thaya) und die Strecke bis Wolkersdorf auf 2 Spuren erweitert wurde, um mehr Züge fahren lassen zu können. Das ist jetzt rund 15 Jahre her? (hab das als damaliger Zugpendler voll miterlebt)
Es ist also verkehrt zu sagen, dass gar nichts in die Schiene investiert wird.
die presse-statistik ist aus 2018 wie ich dann gesehen habe. war da nicht noch die baustelle auf der tangente? egal. vielleicht resultiert die „unschärfe“ daraus.
ich behaupte ja auch nicht dass gar nichts in die schiene investiert wird (oder gar nichts in die straße investiert werden sollte). aber das ÖV-programm des land NÖ (und Ö und der ÖBB) konzentriert sich halt (auch aus verständlichen gründen) an den hauptachsen. aber um der verkehrs/klima-problematik herr zu werden bedarf es halt eines ordentlichen systems.
zb gibt es „bei uns“ im waldviertel seit 2-3 jahren ein neues busnetz. prinzipiell gar nicht soo schlecht. ABER kein vernünftiger takt, UND kein vernünftiger preis - jahreskarten (sind nicht bsonders billig, aber preislich in ordnung) gelten nur für genau die eine linie. warum nicht gleich im ganzen waldviertel? und warum nicht am wochenende zusätzlich noch für 1 kind oder sogar einen erwachsenen? würde nicht wirklich was kosten, aber eine deutlich höhere steuerungswirkung haben. der zugang zum ÖV muss so einfach wie möglich sein. und das bedeutet nun mal: ein vernünftiger takt, ein möglichst einfaches preissystem um attraktive fahrzeuge.
dass das alles einen haufen geld kostet ist mir schon klar. aber will man nun was am verhalten der leute änderen oder weitermachen wie in den letzten 30 jahren?
@Busse
Im Weinviertel werden die Busse primär von Schüler verwendet. Sind Ferien, dann sehe ich kaum Leute in Busse sitzen. Vielleicht liegt das aber auch an der Gegend wo ich die Busse sehe. Vielleicht sind andere Buslinien mehr mit Pendler ausgelastet.
Um zu verstehen wann wo welcher Bus fährt, muss man die Fahrpläne aber auch mittels Doktorarbeit studieren. Bei den Zügen ist das dank Anzeigetafeln und Monitoren für die nächsten Züge sehr angenehm geworden.
Also ich bin froh nie auf den Bus angewiesen gewesen zu sein. Aber für jeden anderen würde ich mir auch Vereinfachung dafür wünschen (eben von dir genannten Region-Jahreskarte).
Uh, ah, ÖVP und ändern? Außer der Farbe schaffen die das nicht.