Umwelt und Co


#1

Also, nur 50 Liter am Tag könnte ich auch nur schaffen wenn ich gezwungen werde.
Und da das Thema auch Europa treffen kann (im Video wurde Madrid und London erwähnt), wird es diesbezüglich wohl einmal Völkerwanderungen geben.

Wo führt das nur alles hin? :disappointed_relieved:


#2

Es ist echt schlimm, ein Wahnsinn. In welchem Überfluss und Konsumrausch wir leben und sind sieht man erst nach solchen Dokus.
Aber da könnte man in vielen Bereichen anfangen, von Verbrennungsmaschinen bis Vegetarismus.
Übrigens: Toller Kanal, hab den gleich abonniert (auch, um mich zu erden). Durch meine Krankheit bin ich auch schon an viele Grenzen gekommen, die ein Umdenken in vieler Hinsicht förderten.


#3

ich find solche dokus immer gut… seit ich eine doku über shrimps und schollen zucht gesehen habe kaufe ich auch keine mehr… ist jetzt sicher schon 4 jahre her und ich vermiss es überhaupt nicht…

hab letztens auch eine erschreckende doku über die lachswanderung in kanada gesehen… durch farmen die an den natürlichen routen der wanderung liegen werden die freilebenden fische krank, und dadurch auch weniger. das hat natürlich auch massive auswirkungen auf alle andere tiere wie orka und co… aber der derzeitigen regierung scheint dies leider egal zu sein :frowning:

und wenn ich an den plastikteppich im meer denk wird mir richtig schlecht…


#4

Meine Freundin und ich schauen relativ regelmäßig Dokus, auch um uns immer wieder selbst zu erinnern, dass es nicht egal ist was man einkauft, konsumiert oder unterstützt. Denn wenn man sich mit dem Thema Umwelt über längere Zeit nicht beschäftigt, schleichen sich ganz schnell wieder Gewohnheiten ein, die unserer Umwelt nicht gerade helfen.

Welche Doku mir in den letzten Jahren sicherlich am meisten Kraft und Mut zur Veränderung von Gewohnheiten gegeben hat, ist Tomorrow.

Wer sich eine wirklich fantastische Doku zum Thema Umwelt, Klimawandel, Gesellschaft & Co ansehen möchte, dem kann ich diese echt nur wärmstens empfehlen! Ich würde fast sagen, es ist die beste Doku die ich kenne, vor allem auch deswegen weil sie einem nicht nur mit erschlagenden Zahlen erdrückt, sondern sehr schöne Alternativen aufzeigt und anspornt zum selber anfangen. :slight_smile:


#5

Da kann ich mich @s0cKe voll und ganz anschließen. Das ist eine wirklich tolle Doku! :green_heart: Ich hab kürzlich auch eine ähnliche Dokumentation aus österreichischer Produktion im Kino gesehen:



Besonder schön finde ich an Tomorrow und Zeit für Utopien, dass sie zeigen, dass man etwas tun kann bzw dass es bereits viele Menschen gibt, die sich auf verschiedene Weisen einsetzen, und nicht nur mit schockierenden Bildern und Fakten Angst machen.

#6

und plötzlich findet man thanos plan gar nicht mal so übel :raising_hand_man::smiling_imp::smiling_imp:


#7

Ähm … nein. Es würde vielleicht “ein” Problem lösen, aber hunderte Neue erschaffen.

Früher hat sich der Mensch durch Kriege reduziert, doch heutzutage würde ein weltweiter Krieg wohl zur Auslöschung des Menschen führen. Ein normal denkender Mensch möchte auch keinen Krieg.

Die Geburtenrate gehört meiner Meinung nach reduziert bzw. sollte man in dieser Richtung denken. Gerade die ärmsten Länder haben eine der höchsten Geburtenraten, was zur Verschärfung der Probleme führt. Im Idealfall kommen alle Leute selbst darauf und man muss sie nicht dazu zwingen nur 1 oder 2 Kinder zu bekommen. (Beispiel China)


#8

Zeit für Utopien wollten wir uns eigentlich auch im Kino anschauen… Uns kam dann aber ein kleiner neuer Erdenbürger dazwischen der sich kurzerhand bei uns ins Leben “geschmuggelt” hat. :smiley:

Es gab vor 1-2 Wochen ein WeltJournal im ORF das ca. 30 Minuten aus Zeit für Utopien gezeigt hat und das hat mir sehr gut gefallen. Werden wir dann wohl erst auf DVD nachholen können. :slight_smile:

Besonders Themen wie solidarische Landwirtschaft, Permakultur & allgemein Ernährung sind Gebiete die mich extrem interessieren auch hinsichtlich Umweltschutz. :slight_smile:

@Menotar
Ich weiß nicht ob eine Regulierung der Geburtenrate der “richtige” Weg wäre. Natürlich würde das einige Probleme verlangsamen, aber insgesamt braucht es auch “einfach” ein Umdenken in den westlichen Ländern und in weiterer Folge Hilfestellungen für dritte Weltländer damit diese nicht auch erst unsere Fehler wiederholen bevor der Umweltschutz an Bedeutung gewinnt. Insgesamt habe ich aber den Eindruck das es aber oft besonders ärmere Länder sind, die sich leichter damit tun Umweltschutzmaßnahmen zu setzen.

Was in der westlichen Welt hinsichtlich Umweltschutz passiert ist da leider bis dato völlig uninspiriertes Blabla ohne wirkliche Umsetzungswillen. Aber dafür scheint es uns immer noch viel zu wenig zu betreffen, damit es endlich in der Öffentlichkeit den Stellenwert bekommt, den es bräuchte.


#9

Kommt wohl auf die Regierung dieser Länder an und wie leicht sie über den Willen Einzelner drüber fahren (können).


#10

Ahhhhhh!!! Es fängt schon an! Die Welt (Österreich) geht unter!!!


#11

*Niederösterreich


#12

Ja, aber dort leben mit Wien die meisten Menschen. Wenn dort einmal das Wasser ausgeht und dann das Gletscherwasser von den Bergen dorthin weitergeleitet werden muss, dann sitzen wir alle bald auf dem Trockenen. :scream:

Ok, jetzt einmal die gespielte Hysterie bei Seite. Ich bin gespannt ob und wie bald wird mit wirklichen Engpässen bei uns zu kämpfen haben und nicht nur für ein paar Wochen wegen der Laune der Natur uns einschränken müssen.

Edit: Und ich hoffe, dass die Regierung oder wer auch immer mit dem Thema dann verantwortungsbewusst umgeht. Ich brauch keine FPÖ oder wen auch immer, die im Wahlkampf herumschreien “Wir bringen euch das Wasser wieder was die vorige Regierung verschwendet hat! Auf das jeder seine Badewanne füllen darf!”.


#13

Dazu zwei Gedanken: Erstens ist es immer gefährlich in diese Richtung zu denken, denn wer bestimmt dann, wer Kinder bekommen darf und wie viele? Wem nimmt man dieses Recht und auf welche Weise? Und zweitens ist zu bedenken, dass gerade in ärmeren Ländern, die Menschen auf ihr großes Netzwerk (Familie, Nachbarschaft, etc.) angewiesen sind, weil sie, anders als wir in wohlhabenden Ländern, nicht viele ihrer Bedürfnisse/Probleme/Herausforderungen mit Geld lösen können, sondern durch die Gemeinschaft.
Der Gedanke ist verlockend, aber so simpel ist es dann eben leider doch nicht.

Ohhh! Glückwunsch! :baby::balloon:

Da passt Zeit für Utopien eh wunderbar dazu. :slight_smile: Sowas wie die Supermarktkette mit BürgerInnen-Beteiligung in Südkorea ist z.B. etwas, das ich seeehr gern in Österreich sehen würde.

“Bewohner aufgerufen, vorerst auf das Befüllen der Swimmingpools zu verzichten.” – Ich weiß gar nicht, was ich auf diesen Satz sagen soll …


#14

Tja, und da fangen schon die Probleme an um überhaupt eine Lösung für ein anderes Problem zu finden. Es wird wohl, wenn es dazu kommt, nur zwei Wege geben.

  1. Hart und radikal.
  2. Human, aber schwer und langwierig bei der Umsetzung.

#15

wie gesagt: thanos plan.

geburtenrate etc. beraubt die menschheit ihrer freiheit und möglichkeiten ihr soziales system aufrecht zu erhalten. was willst du mit denen machen die sich nicht daran halten?? hier kann ich @Ella nur zustimmen. dein weg wäre nicht besser.


#16

Ich wurde am College gezwungen, Sustainability als Minor zu wählen, um das Wirtschaftsstudium abzuschließen. Menschen, gerade in industrialized countries, vergessen leider immer wieder wie wichtig es ist, an Nachhaltigkeit zu denken und dann auch zu handeln.

Seinen ökologischen Fußabdruck zu minimieren, indem man etwas für die Umwelt tut (vegetarische Tage, Verbrauch regulieren, saisonal leben) finde ich wichtig, auch wenn ich ein Muffel war und vor der Zwangsbeglückung durch die nicht ganz so freiwillige Studienwahl Nachhaltigkeit als biomarxistischen, grünen Blödsinn abtat. War da sehr voreingenommen und blind. :smiley:


#17

Aber Thanos plan wahllos die Hälfte aller Leute einfach auszulöschen findest du besser? Was ist wenn es dich auch erwischt? Oder deine Partnerin, Freunde, Kinder, Eltern, etc? Ist das Human?

Und warum sollte man mit weniger Kindern das soziale System nicht erhalten können? Man hätte dadurch auch weniger zukünftige Arbeitslose. Mit zukünftigen Pensionisten müssen wir uns auch schon jetzt herumschlagen. Gut wäre hier eine geringe Abgabesteuer für Maschinen sobald diese noch mehr Berufszweige als jetzt verdrängt haben.


#18

@Menotar
ich verlinke dich hetzt da meine antwort funktion nicht immer funktioniert @SHOCK

du denkst an europa… denke an andere staaten 3. welt von mir aus wenn du es so nennen willst. hier funktioniert ohne familie nichts! wenn du schon nach einer lösung suchst, dann bitte für alle nicht nur für die wohlstandsstaaten oder dem bezirk/staat/kontinent in dem du wohnst!!! in dem sinn währst du weit schlimmer als thanos der an einer lösung für alle gesucht hat!!


#19

Maschinensteuer hat folgende Probleme:

-) Du förderst die Abwanderung von Produktionsbetrieben in den CEE Raum.
-) Durch weitere Steuern wird Österreich zusehends unattraktiver für Investoren, somit gibt es weniger Kapital für Unternehmen und weniger Wohlstand für alle.

Je mehr Beschäftigung im tertiären Sektor zu finden ist, desto entwickelter ist eine Gesellschaft. Die Verdrängung von Arbeitskräften aus dem Industriesektor schafft Plätze im Dienstleistungssektor: Wartung, Automationstechnik und Entwicklung. Im Dienstleistungssektor verdient man mehr, wodurch dann auch wieder höhere Lohnsteuern zu entrichten sind. Profitiert der Staat doppelt: Höhere Steuereinnahmen und höheren Bildungsgrad.


#20

Boah, ich weiß jetzt nicht wie ich auf diese bodenlose Unterstellung nun wirklich antworten soll, so sehr ist sie Fehl am Platz.

Eine Beschränkung der Geburtenrate würde natürlich auch für die Wohlstandsstaaten gelten. In Europa liegt die durchschnittliche Geburtenrate bei 1,5. Natürlich würde eine Einschränkung auf 2 Kinder die meisten Europäer dann nicht hart treffen. Bei einer Beschränkung auf 1 Kind (wie es z.B. in China der Fall war) sieht es dann aber schon anders aus.
Das 3. Welt Staaten noch ganz andere Probleme haben leugne ich auch nicht, aber in manchen von ihnen ist die hohe Geburtenrate eine von denen. Und du kannst mir nicht sagen, dass in all diesen Ländern Kinder erwünscht sind, wenn es genug von ihnen gibt die alleine klar kommen müssen (Eltern gestorben oder können nicht arbeiten) oder sogar von der Familie verstoßen werden. Dann noch das unsagliche Thema in manchen Ländern mit Burschen wären mehr Wert als Mädchen usw.
Eine Geburtenrate alleine löst nicht alle Probleme. Das sollte aber auch jedem klar sein.

Thanos hat eine Lösung die seiner Meinung nach gut und gerecht ist. Das ist aber keine Lösung für alle, denn er löscht bestehendes Leben aus, während er selbst als Person davon unangetastet bleibt. Oder wie würde es dir gefallen, wenn du für “das Wohl der Allgemeinheit” einfach mal so verschwindest? Oder deine Partnerin? Deine Freunde? Deine Eltern?
Ist das fair? Ist das gerecht? Ist das gut?
Und das du mich schlimmer als Thanos bezeichnest ist auch unter aller Sau. Für mich macht es einen Unterschied ob ich ein bestehendes Leben nehme, oder ein mögliches zukünftiges Leben verhindere. Kondome und Pille sorgen aktuell schon dafür.

Wieso soll nur Österreich die Maschinensteuer einführen? Diskutieren wir nun über utopische Gedankenlösungen, oder wollen wir nur in der Realität bleiben? Wenn letzteres der Fall ist, dann kann ich nur sagen “Hört auf zu diskutieren. Buddelt ein Loch und setzt euch rein, denn wir kleinen Leute können nichts ändern.”

Blöd nur, dass in der Regel nicht so viele Jobs nachkommen wie durch Maschinen verdrängt werden (Anzahl der Personen die benötigt werden). Somit gibt es schlussendlich eine Schieflage was die Arbeitslosenquote betrifft, sofern sie nicht durch neue Branche bzw. Jobarten aufgefangen werden. Und je mehr Arbeitslose es gibt, desto mehr Spannungen wird es im Land / auf der Welt geben. (Arm / Reich — Arbeiter / Arbeitsloser — Kriminalität wegen Geldmangel oder Langeweile)