Star Trek Discovery


#201

Also wenn man über etwas schreibt dann sollte man sich auch zumindest ein bisschen auskennen…

Star Trek hatte seit Next Generation sich über mehrere Folgen hinziehende Storys inklusive Cliffhanger. Bei Deep Space Nine sogar über Staffeln hinweg.

Zur Discovery.
Ich musste erst damit warm werden, aber die letzten beiden Folgen waren großartige, moderne aber trotzdem in der Tradition der Serie stehende Folgen, die sich hinter keiner klassischen Folge verstecken müssen. Man muss auch echt nicht immer alles schlechtreden


#202

Hmm…also es gab übergeordnete Themen wie den dominionkrieg mit 2 Teilern. Aber trotzdem waren die meisten Folgen in sich abgeschlossene Folgen. Richtige Cliffhänger gabs eigentlich nur bei Doppelfolgen.

Hab DS9 erst eben wieder durchgeschsut. Ähnliches war auch bei Voyager.

Allerdings bei enterprise (Archer) war die 3 Wtaffel ein langer Film - stimmt. Mir gefiels.


#203

Muss mich auch anschließen an das Thema “Überlanger Film”. Ich vermisse generell bei vielen Serien, in sich geschlossene Folgen. Gut finde ich, wenn im Hintergrund ein roter Faden läuft (wie z.b. bei White Collar per Staffel) und trotzdem geschlossene Geschichten da sind.

Aktuell finde ich Discovery schon sehr leiwand und trotzdem vermisse ich ein bissl die “Lockerheit” eines DS9 oder auch Voyager bzw. “belanglose” Folgen. “Kennen Sie Tribbles?”

Es muss nicht alles bierernst sein. Man darf auch in Sci-Fi Serien lachen und komische Momente einbauen (Danke Data! :wink: ).


#204

Ähm also erstens zog sich der Dominion Krieg bzw mir Cardassia über mehr als Doppelfolgen. Zweitens frag ich mich was bei discovery jetzt überhaupt der schlimme Cliffhanger gewesen sein soll, den es auf diese Weise niemals zuvor gegeben hat?


#205

Evtl. - Cliffhanger "Was ist los mit dem Sporentyp" bzw. was stimmt mit dem Freund von Michael nicht “Klingone anyway?”


#206

Also gute Einzelfolgen schaue ich mir auch gerne an. Aber einige der TNG bzw Voyager Folgen waren so dermassen langweilig das es spannender wäre Gras beim Wachsen zuzusehen :wink: und würden von der Internet-Kritik in der Luft zerissen heutzutage


#207

Also vielleicht bin ich auch zu dumm, aber ich habe bei ersterem keine Ahnung wie es ausgeht ( Ideen naturlich schon ) und bei zweiterem hätte ich nicht gedacht das es sich bei der letzten Folge auf diese Weise auflöst


#208

Habs jetzt auch nicht so arg als Cliffhanger gesehen. Da gibts in TWD oder GoT viel mehr.

Aber wie gedagt der Dominionkrieg war ein übergordnetes Thema das immer wieder mal mehr mal weniger vorkam. Ähnlich der Heimreise der Voyager. Cliffhanger in dem sinn gabs kaum. Aber kann man ja alles nachschaun und selbst beurteilen.

Hauptsache spannende Geschichten. Der Rest is mir Wuret.


#209

Wieder mal eine sehr geile Folge! Und sorry, das Ende habe ich nicht vorhergesehen.


#210

Ich fan die Folge, trotz der etwas kürzeren Laufzeit, auch sehr gelungen - und ja, das Ende habe ich so auch nicht kommen sehen. Fand es einen gelungen Twist. Bin aber auch generell niemand der viel darüber nachdenkt, welche Szenarien passieren könnten. Manchmal ist es natürlich zu offensichtlich und ich denke in der Hinsicht hat die Folge einiges richtig gemacht.


#211

Also ein bisschen mehr Witz (auch in Kriegszeiten) könnte man der Serie schon gönnen. Auch das hätte Tradition in Star Trek Serien.


#212

Sehr, sehr fein!

Ohne großen Cliffhanger… Eigentlich könnte die Geschichte (so wie ursprünglich geplant) genau hier enden,


#213

Letzte Folge der Staffel gesehen. Fand ich gut, auch wenn es dann etwas “abrupt” geendet hat. Generell hoffe ich, dass es mehr Folgen dieser Art geben wird, sprich - Nichtkriegsausseinsätze mit witzigen Szenen ala der von Tilli (“Wal”) oder eben der Darstellung von Fremden Völkern und Kulturen generell.

Potential dafür wird es sicherlich in S2 geben!


#214

Die letzte Szene mit der folgenden, klassischen Outro-Musik war schon sehr gut gemacht, um Fans noch mal ein fettes Grinsen ins Gesicht zu zaubern!

Bin wirklich glücklich mit Staffel 1!


#215

Von mir aus könnten sie sogar mit der Discovery weitermachen. Mittlerweile geht mir die Enterprise nicht mehr wirklich ab.

Schade finde ich, dass eine zu kurze Staffel - aus welchen Gründen auch immer - produziert wurde. Weitere 7 oder sogar 9 Episoden hätten sowohl dem Handlungsbogen im Allgemeinen als auch der Charaktervertiefung im Speziellen gut getan.

Mit dem Reboot haben die Macher aber hoffentlich genug Argumente geliefert, dass Star Trek weiterhin funktioniert und bekommen in Staffel 2 mehr Zeit.


#216

Brian Fuller hatte ja eigentlich noch weniger Folgen geplant und die 2. Staffel wäre dann eine neue Crew in einer anderen Star Trek Epoche gewesen. Bin inzwischen eher Fan von kurzen Staffeln ohne grosse Füller Episoden.


#217

Eigentlich bin ich das auch.

Aber: Die Begegnung mit der Enterprise vermasselt das aber ziemlich. Bei der Aussprache auf der Brücke über das Vorgehen auf Q’onos sind für den Zuschauer nur der Admiral, Burnham und Saru einzuschätzen. In jeder anderen Star Trek Serie hätte man mehr über die restliche Brückenbesatzung und deren Motivation gewusst.

Das Fuller eher einen Anthologie Ansatz im Sinn hatte, war mir bekannt. Ich frage mich nur, warum man bei dem doch recht großen Handlungsbogen mit großem Cast einen Mittelweg gewählt hat. Auf mich wirkt das im Nachhinein etwas, als ob man bei CBS nicht völlig vom Konzept der neuen Showrunner überzeugt war.

Es wird halt spannend, ob die turbulenten Geschehnisse vor/während der Produktion noch einmal einer breiteren Öffentlichkeit bekannt gemacht werden.


#218

So fertig mit der 1.Season.

Wird wohl leider auch meine letzte gewesen sein. Hatte am Anfang der Staffel richtig lust auf die Serie und trotz einiger wirklich langweiligen Folgen, gab es doch des öfteren auch wirklich interessante, die mich doch weiter schauen haben lassen.

Rückblickend kann ich der Serie leider wenig Gutes zusprechen.
Die Story ist fad, der Hauptcharakter kann überhaupt nicht schauspielern und hat mich zu keiner Zeit emotional berührt (generell sind mir eigentlich alle Charaktere egal, außer Stamets), die Klingonen sehen nicht nur merkwürdig aus, sie haben auch keinerlei interessanten Aspekt (Krieg, Krieg, Krieg… das wars), …

Insgesamt muss man einfach sagen, dass es derzeit bzw. in den letzten Jahren einfach viele, sehr viel bessere (Scifi) Serien gibt/gab (The Expanse, Altered Carbon, the 100, …) und Star Trek Discovery dagegen einfach uninspiriert und farblos wirkt.

(Damit man meine Meinung vielleicht etwas besser einordnen kann: Star Trek Discovery war meine erste Star Trek Serie, kannte davor nur die beiden JJ Abrams Star Trek Filme^^)


#219

Ich maße mir an, zu behaupten, dass es in großen Hollywood Produktionen selten Schauspieler gibt, die ihr Handwerk nicht beherrschen. Das sind schon alles sehr fähige Leute. Zumeist liegt es einfach an der unfähigen Regie, dass der Eindruck entsteht, ein Darsteller wisse nicht, was er tut.

Wenn du Nichtskönner sehen willst, die wirklich nichts vom Schauspielen verstehen, es aber trotzdem tun, hattest du gestern Abend auf ORF 2 die beste Gelegenheit dazu.


#220

Stimmt zum Teil, allerdings war Sonequa Martin-Green auch in The Walking Dead nicht sehr überzeugend. Ähnlich wie Emilia Clark aus GoT. Die schaut imo auch nur hübsch aus und das wars. Beide null Mimik.