Gleiches Spiel wie bei den Videogames da kommen ja auch die Games von EA, Activision & Co schon lange über Lizenznehmer weil sich die Publisher das nicht mehr antun.
Ich gehör auch noch zu jenen Leuten die sich ihre Lieblingsfilme gerne als DVD/BluRay ins Regal stellen und einem die Filme dann auch (solange die Disc nicht kaputt geht) gehören und ich nicht von einer Internetverbindung/Weiterbestehen einer Plattform abhängig bin.
Und solange für die digitalen Versionen der selbe Preis (oder manchmal sogar teurer) wie für die physischen Einheiten verrechnet wird können die mich erst recht gern haben. Ersparen sich die Disc/Verpackungserzeugung, Lager- u. Versandkosten etc. und zocken uns voll ab. Und wenn erstmal alles digital ist können sie mit dem Preis noch weiter nach oben gehen, Alternativen gibts dann ja keine mehr.
generell aufhören wirds sicher nicht, wenn dann wanderts eher in die Richtung von Sammlereditionen die dann entsprechend kosten, der normale Markt wird dann wohl weniger, aber ganz weg sehe ich Discs noch nicht.
Das hab ich mir zuletzt bei Avatar 2 auf Disney+ gedacht, wo das Bild immer wieder mal unscharf wurde, was an der App liegt (Inet ist i.o).
Werd mir da denk ich über kurz od lang die UHDs besorgen.
Wenn du da die App am TV benutzt liegt das evtl an den schlechten WLAN Modulen die die oft verbaut haben. Ich nutz Disney+ über Kabel und die App auf der Xbox und hab so gut wie immer ein durchgehend perfektes 4K Bild, während ich am TV die selben Probleme wie du hatte.
Das komische is, bei Netflix am TV hab ich das Problem nie. Nur bei Disney+ ![]()
Sammlereditionen könnte sein, jedoch besteht auch bei den Playern ein Problem. Es kommen kaum Neue, weil es sich schlicht nicht lohnt und ohne Abspielgeräte wird es wohl nicht einmal mehr Sammlereditionen geben in Zukunft.
Netflix nutzt da mehr abstufungen in der bitrate und auflösungen und cacht afaik mehr, da fällts evtl weniger auf.
Wozu neue ? Die aktuellen spielen alles super ab und die gibts eh noch zu kaufen ![]()
PlayStation: Hunderte TV-Serien werden entfernt, trotz Kauf
In einer Ankündigung, die viele Kunden verärgern wird, gab PlayStation bekannt, dass alle Discovery TV-Serien ab nächstem Jahr nicht länger verfügbar sein werden. Das gilt auch für Nutzer, die die Serien über den PlayStation Store gekauft haben.
Quelle und gesamter Artikel: https://www.play3.de/2023/12/02/playstation-hunderte-tv-serien-werden-entfernt-trotz-kauf/
Solche Szenarien und News-Meldungen sind genau der Grund, warum ich weiterhin „physische Medien“ bevorzuge und von „Streaming und digitalen Käufen“ wenig halte !!!
Persönlich bin auch zu Beginn der DVD-Ära zum Film-Fan geworden und die 2000er Jahren waren einfach nur toll: Egal ob „brandneuer Blockbuster“ oder „alter Klassiker“. Eigentlich alle großen Kinofilme erschienen auf DVD. Tolle Sammler-Boxen mit viel Bonusmaterial. Später wurden dann die „TV-Serien“ veröffentlicht. Ein Traum für alle Hollywood-Fans … ![]()
Als Film- und Serien-Fan konnte man einfach in den nächsten Media-Markt oder Saturn gehen und konnte quasi auf ein ganzes Hollywood-Archive zugreifen und hatte dann die Filme auch sicher in seiner Sammlung.
Heute streamt die ganze Welt und Bonus-Material wird i.d.R. auf YouTube veröffentlicht. Neue Serien erscheinen so gut wie überhaupt nicht mehr auf Blu-Ray und man hat das Gefühl, dass es bei den neuen Kinofilmen auch bald losgehen wird. Für mich persönlich eine „ganz traurige Entwicklung“.
Hätte es die DVD-Ära damals NICHT gegeben, wäre ich wohl nie zum Film-Fan geworden. Insgesamt eine traurige Entwicklung … ![]()
Ja ist kacke.
Aber früher hab ich auch Blu Rays gekauft und Filme tatsächlich öfters geschaut, mittlerweile kommt das praktisch nicht mehr vor, wegen Streaming, da schau ich einfach einen Film den ich noch nicht kenne. Daher kaufe weder Filme digital oder auf Disk.
Kann aber verstehen, dass das für jemanden kacke ist, mich triffts halt nur nicht.
Damals hat man auch nur Serien von TV Network bekommen ABC, NBC usw…ohne jetzt nach zusehen würde mir keine Serie einfallen die ich schaue die noch von diesen Sender produziert wird.
Man beschäftigt sich einfach gar nicht mehr damit weil man eh nur auf den Streaming Plattformen ist.
Ich kann mich noch erinnern das man damals immer auf die Upfronts gewartet hat welche Serie bei welchen Network eingestellt oder verlängert wird.
ein problem ist glaub ich auch, dass sich die filmbranche nur mehr in extremen misst. da muss ein box office-rekordebrecher dem nächsten folgen und das am besten schon 2 wochen später, und von der gleichen franchise (stichwort: marvel) und dann gleich 2 wochen später schon auf d+/p+/netflix&co (und dann wieder von vorn).
mE hat sich die filmindustrie, dank dem einfacheren zurverfügungstellen von filmen (streams) und den hype um die streamingplattformen im zuge der pandemie sich da in eine hysterie hineintheatert, aus der sie nicht mehr hinauskommt. hat man früher noch filme wie bspw oppenheimer als kinofilme zelebriert, muss man heute beim launch von oppenheimer schon im vorhinein wissen, wann er auf streamingplattformen aufschlägt, wann auf bd/uhds usw, weil sehen will man ihn schon, nur eben nicht im kino und dawarten möchten man es auch nicht.
ist aber nur mein persönlicher eindruck der branche.
Finde das auch sehr traurig. Bin nach wie vor auf eine Vielzahl physischer Formate angewiesen, weil vieles, was mich interessiert, gar nicht zum Streamen verfügbar ist. Dass digitale Käufe auch einfach so verschwinden können, war mir zwar bekannt, finde ich aber trotzdem echt heftig. Genau darum habe ich bislang auch praktisch keinen Film, den ich physisch nicht auftreiben kann, digital gekauft, da ist mir das Risiko zu groß (meine wenigen digitalen Käufe sind allerdings alle zum Glück noch abrufbar).
Das ist mir auch aufgefallen. Am Beispiel Disney hab ich das bei meiner Masterarbeit, die ich gerade schreibe, kurz zu erläutern versucht - allein, ich kann mir irgendwie auch keinen Reim drauf machen, was da in der Filmbranche binnen kürzester Zeit eigentlich genau passiert ist. Aufgeblasene Budgets, Blockbuster, die (übertrieben gesagt) vor leeren Kinosälen laufen und vielleicht mit Müh und Not Break-Even erreichen, eine Flut an Fortsetzungen, Spinoffs und Remakes, die irgendwie kein Publikumssegment mehr anzusprechen scheinen, das alles nimmt immer riesigere Ausmaße an.
Und auch, wenn ich den Film selbst nicht mochte, aber Beispiele wie The Creator zeigen dann, dass man mit vergleichsweise moderaten Budgets heute genauso Welten erschaffen kann, die vielen Zuschauern gefallen und die sie mitreißen (wie man hier im Forum auch gut lesen konnte). Die Leute honorieren das glaub ich schon, wenn nicht alles 200+ Millionen $ kostet und nur mehr CGI-Gewitter ist. Aber bis die Studios das realisieren und mal den gesamten Apparat entschlacken… das kann noch dauern, fürchte ich.
Bei Disney hat ein Umdenken eingesetzt: Die Preziosen von Disney+ kommen nun nach und nach auch auf Blu-ray und 4K-UHD.
Gibt also auch andere Tendenzen zu beobachten.
Gutes Video über die Nachteile von „Streaming & digitalen Käufen“ … ![]()
Auf Platz 1 im Video landet das aktuelle Problem bei Sony: Insgesamt frech, dass man „sein Eigentum“ an digitalen Käufen einfach so verlieren kann. Wer will in Zukunft noch Filme oder Serien auf der Playstation guten Gewissens kaufen?
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Ich bleibe weiterhin bei den „physischen Medien“ und „digitale Medien“ werden nur gekauft, wenn
a) es KEINE physische Variante gibt (z.B. das aktuelle „Like a Dragon Game“) und
b) nur im SALE zum Tiefpreis im Sonderangebot (z.B. Black-Friday-Sale)
Man muss einfach sein Risiko minimieren, „viel Geld“ durch solche Aktionen wie zuletzt bei Sony zu verlieren und gleichzeitig muss man auch den Großkonzernen signalisieren, dass man weiterhin seine Filme und Games „lieber auf Blu-Ray kauft“. Andere Argumente außer Umsatzzahlen zählen inzwischen eh nicht mehr … ![]()
Wann galt jemals was anderes?
USA: Ein Auslauf-Modell? Große US-Kette stellt den Vertrieb von Spielen auf Disc ein - Gerücht
Aktuellen Berichten zufolge schreitet die Dominanz des digitalen Vertriebs in den USA gnadenlos voran. So soll sich nach Walmart eine weitere große US-Handelskette dazu entschieden haben, den Verkauf von Spielen auf Disc einzustellen.
In den vergangenen Jahren legte der Anteil an digital verkauften Spielen auf den Konsolen kontinuierlich zu. Beschleunigt wurde der drohende Niedergang des Retail-Vertriebs von Abo-Angeboten wie PlayStation Plus oder dem Xbox Game Pass.
Eine Entwicklung, auf die der US-Händler Walmart mit einem drastischen Schritt reagierte. So kündigte die führende Handelskette der USA im Januar an, den Verkauf von Videospielen auf Disc komplett einzustellen. Aktuellen Berichten zufolge zieht die nächste große Handelskette der USA nach: Target.
Laut dem X-Kanal „Physical Media“ soll ein Sprecher des Unternehmens bestätigt haben, dass Target ab 2025 keine Videospiele auf Disc mehr anbietet. Dies gelte sowohl für den Online-Shop von Target als auch die mehr als 1.900 Filialen in den USA. Eine offizielle Bestätigung seitens des Händlers steht allerdings noch aus.
In Europa zeichnet sich ein ähnlicher Trend ab
Dass wir es hier nicht mit einem USA-exklusiven Phänomen zu tun haben, verdeutlichten entsprechende Berichte aus Europa, die uns im Februar erreichten. Hier sprach Christopher Dring von GamesIndustry.biz davon, dass sich in Europa erste Händler dazu entschieden haben, Xbox-Spiele auf Disc aus dem Sortiment zu nehmen, da der Großteil der Titel auf der Xbox mittlerweile digital erworben wird.
„Ich habe kurz vor Weihnachten von einem großen Publisher erfahren, dass in ganz Europa einige Einzelhändler die Xbox nicht mehr im Sortiment haben. Die physische Performance der Spiele ist sehr gering. Und wenn man eine Konsole verkauft, für die die meisten Leute nur Spiele herunterladen, bringt das dem Einzelhändler nicht wirklich viel“, kommentierte Dring die Entwicklung.
Ob in Europa mit ähnlich konsequenten Schritten der Händler wie in den USA zu rechnen ist, bleibt allerdings abzuwarten.
Microsoft soll Teams für Retail-Titel aufgelöst haben
Laut Windows Centrals Jez Corden könnte Microsoft ebenfalls auf die Entwicklung der letzten Jahre reagiert haben. Wie Corden in Erfahrung gebracht haben möchte, sollen sich die Xbox-Macher nämlich dazu entschieden haben, ihre Teams für Retail-Titel aufzulösen und hier nur noch auf externe Partner zu setzen.
„Microsoft hat auch Abteilungen geschlossen, die sich damit befassen, Xbox-Spiele in den physischen Einzelhandel zu bringen. Wenn ihr die Leaks zu den rein digitalen Xbox-Konsolen gesehen habt, könnt ihr euch ein Bild davon machen, wohin sich Microsoft bewegt“, führte der Redakteur von Windows Central aus.
Untermauert wurden Cordens Aussagen kurze Zeit später von der Ankündigung Microsofts, dass das im Mai erscheinende „Senua’s Saga: Hellblade 2“ lediglich digital veröffentlicht wird.
Insgesamt bekommen wir nun bei den Videospielen leider die gleiche Entwicklung, wie im Film- und Serien-Bereich. Schon bei den Spielfilmen und Serien vermisse ich immer mehr die Möglichkeit, Inhalte auf Disc erwerben zu können.
Und nun geht das gleiche auch bei den Videospielen in den USA los. Halte ich für eine ganz schreckliche Entwicklung …
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