Politik


#805

Wieso ???


#806

Ganz einfach - es verbessert den Verkehrsfluss nachweislich nicht - sondern führt durch noch stärkere Beschleunigung/Abbrems-Manöver zu mehr Stocken. Zusätzlich erhöht sich wiederum das Unfallrisiko.

Die 10km/h mehr sind so und so lächerlich - einfach eine Aktion die sich bei gewissen Kreisen wieder gut verkaufen lässt. Verbessert aber das Leben von Niemanden in Österreich nachhaltig.


#807

Das Geld das hier in neue Strassenschilder gepumpt werden muss wär besser in die Erneuerung von Strassen eingesetz.

Zudem 10km/h mehr?? Was soll das bei unseren Autobahnen bringen? Strecke Graz-Wien ist das eine Zeitersparnis von ca 10min. Super.

Selbst die Deutschen haben erkannt das hohe Geschwindigkeit mehr Tote und mehr Abgase sowie Verschleis bedeuten - ein Grund warum immer mehr Strassenabschnitte auf 120 sind.

Es fahren so schon genug Idioten wie gesengte Säue. Da gäbe es echt wichtigerere Themen im Land.


#808

120 - wie in weiten teilen europas - wäre eigentlich viel vernünftiger in punkto verkehrsfluss, sicherheit, emissionen.


#809

Ich wäre für Tempo 160! Man kann muss aber nicht so schnell fahren.

Wenn man nach Deutschland fährt mit autobahn abschnitten ohne tempo limit ist das schon lustig :stuck_out_tongue_winking_eye:


#810

:joy:

Und ohne Limit lustig? Naja. Wenn mans “auskosten” will hat man nen langsameren vor sich. Ist man “nur” mit 160-170 unterwegs wird agressiv von 200km/h Fahrer angefahren. Meine Freundin is aus Bayer dahrweiss ich von was ich red. Bin da oft unterwegs und das ist mehr als anstrengend. Von lustig keine Rede.

Ohne Limit heisst das alle Idioten Narrenfreiheit haben. Der Mensch brsucht Regeln sonst wird er zum Tier. War schon immer so.

Wie gesagt darum auch kein Wunder dass die immer mehr Streckenabschnitte auf 120 reduzieren.


#811

Das liegt aber den Deutschen generell im blut auch in der Stadt da wird so Aggresiv gefahren das man nur den kopf schütteln kann. Ich bin extrem ruhig beim Autofahren und hab nie Stress aber wenn ich dann mal Autobahn fahre so wie damals4 stunden eine Strecke Denkt man sich schon oft was dieses rumgegurke mit 100kmh oder 130kmh soll auf einer komplett geraden Strecke. Mein persönliches empfinden wäre da 160kmh, das wäre imo perfekt.


#812

Was mich so geärgert hat, ist dass die Medien dort nur polarisieren. 96,70% der Wahlkampfbezogenen Medieninhalte wie Werbung und Interviews waren nur auf Republikaner vs. Demokraten beschränkt. Judith Stein konnte als grüne Kandidatin nichts transportieren, weil sie nicht gelassen wurde…

@Ifrit: Lichthupe von hinten 240 km/h schneller Autos ist in D so nervig. Hinzu kommt, dass man 1,5 km 120km/h fahren darf, dann Aufhebung für 1,0 km und dann 80 km/h für 10km. Für Rosenheim-München-Augsburg ist das typisch…


#813

Achja stimmt, und bei uns fahren die Leute ja sooo viel gesitteter…echt jetzt? Und das von nem Wiener? :smiley:
Fahr mal als Grazer in Wien, ein lustiges Bild tut sich da auf. Da wird man oft einfach mal nur so angehupt - gehört scheinbar für manche zum guten Ton.
Und in Graz ist das ganz ähnlich, wenn mal ein GUler (Grazumgebung) vor einem nicht gleich reagiert. Also gestittet ist was anderes. Dh jetzt nicht das es in anderen Ländern noch schlimmer zu geht. Aber auch ein schwarzes Scharf reicht, wenns dich auf der Autobahn abschießt.

Gut es ist nicht vom limitlosen fahren bei uns die rede, immerhin. Denn ich glaube sonst hätten wir bei uns das selbe Bild wie auf D-lands Autobahnen…


#814

Naja, da sind aber 200 km/h- 240 km/h Unterschied, weil meistens kommst eh nur mit 10 km/h weiter. Wiener sind zwar deppat, aber langsam (von Begriff).

Grillparzer hat gesagt: Am Rennweg fängt der Balkan an. Im 10. Bezirk parken dann alle in zweiter oder gar dritter Spur. Meine rumänische Frau ist sowieso der Knaller, da erspar ich mir den Prater.

In Graz ist es super und die Stadt ist ja nicht so riesig. Da ist alles so leicht erreichbar. Bleibe meistens am Griesplatz stehen und mache alles zu Fuß.


#815

Ich muss gestehen ich fahre eher selten Autobahn von daher habe ich die probleme im Berufsverkehr nicht. Fand es halt immer ganz gut das man sein Auto in deutschland mal durchschnalzen kann. War damals schon geil mit 240 zu fahren natürlich nur wenn alles frei ist. Aber wie gesagt ich fahre selten autobahn aber wenn ich fahre schläft mir das Gesicht ein bei 100-130kmh auf eine schnur geraden strasse… Dann kann ich gleich durch landstrassen gurken und Spar mir die Vignette…

In Wien könnte ich sowieso nicht öeben, das wäre mir viel zu Hektisch und unsymphatisch. Hier habe ich alles was ich brauche und wenn ich mal lärm will fahre ich nach Linz.

Ob tempo 140 jetzt sinn macht sei dahingestellt aber mit überzug kann man dann eh 150kmh fahren das reicht dann vollkommen aber was das Theater von politischer sicht jetzt bringen soll verstehe ich wuch nicht. Es gäbe sicher wichtigere dinge als 10kmh mehr auf Autobahnen oder raucher/nichtraucher lokale.


#816

Also wenn ich ins Ferienhaus nach Schwanenstadt fahre, gurke ich mit 100 dahin, weil ich geizig bin, was den Sprit anbelangt :smiley:

In den Wiener Außenbezirken lässt sich’s gut leben, in der Inneren Stadt muss ich auch nicht leben.

Eine Frage: Wisst Ihr, dass Wien die ärmste Großstadt Österreichs ist, obwohl ja das Ranking der lebenswertesten Metropolen das Gegenteil impliziert? Durch die Anzahl an MIndestsischerungsempfängern beträgt das Durchschnittseinkommen 1800 brutto. Wohnraum ist günstiger als in Innsbruck und Salzburg.


#817

Das liegt daran, dass bei “lebenswerteste Metropolen” nur mit anderen Metropolen auf der Welt verglichen wird. Salzburg und Innsbruck zählen nicht als Metropole. Das ist so, als würde man Kitzbühl mit Wels vergleichen was den Fame betrifft. :smiley:


#818

Das weiß ich, aber es ist irgendwie pervers, dass wir viele reichere Städte haben und die lebenswerteste Stadt sogar die ärmste ist. Das meinte ich ja… :smiley:


#819

Das liegt aber vorallem an der Konzentration an Arbeitskräften im Ballungsraum Wien. Da sind halt auch viele Jobs gebündelt die nur ein relativ geringes Einkommen bringen. Die findest du in dieser Anzahl in keiner anderen österreichischen Stadt.


#820

Also kurz erklärt: Der Hauptgrund für Staus auf unseren Straßen sind Bremsmanöver. Um so größer der Spielraum, in dem auf unseren Autobahnen gefahren werden darf, um so mehr und um so stärker muss gebremst werden. Wenn du jetzt zum Beispiel die maximal zulässige Geschwindigkeit erhöhst, wirst du auch auf der äussersten Spur öfters auf ein langsameres Fahrzeug auffahren. Die folgende Bremsung wird im durschnitt stärker ausfallen als bei niedrigeren Tempos. Die nachfolgenden Autos müssen jweils ein wenig stärker abbremsen (ihnen geht ja Reaktionszeit verloren) was in Folge bei einem Fahrzeug zum totalen Stillstand führt. Das ist ein Phänomen, dass man weltweit beobachten kann. Eine höhere Geschwindigkeit führt daher in den meisten Fällen zu längeren Fahrzeiten als eine allgemein gedrosselte Höchstgeschwindgkeit. Klingt zwar komisch - ist aber tatsächlich so.

Hier zwei Videos die den Effekt besser erklären können als ich:


P.S.: Wenn du dein Auto mal wirklich ausfahren möchtest, dann gibt es genug Rennstrecken auf denen das erlaubt ist. Dazu musst ja echt nicht auf Autobahnen herumgurken - macht ja eh keinen Spaß dort.


#821

die faktoren die für die bewertung der lebensqualität herangezogen werden haben ja nichts mit vermögensverhältnissen zu tun.
generell kann man sich in österreichs städten hinsichtlich lebensqualität aber glaub ich wenig beschweren.


#822

Naja, schon, Stichwort “leistbares Wohnen und Preis-/Leistungsverhältnis”.

Da gebe ich Dir Recht, aber dennoch findet der Wiener immer einen Grund zum Sudern :wink:


#823

Würd ich nicht unterschreiben - bin slebst ein Wiener und “sudere” so gut wie nie. Auch in meinem Bekanntenkreis ist das nicht all zu weit verbreitet. Das der Wiener mehr “sudert” als die restlichen Österreicher halte ich für eine Urban Legend. Was viel eher zutrifft ist, dass der Rest Österreichs mit viel Leidenschaft alles Negative auf Wien zu projezieren. Das ist schon regelrecht ein Volkssport geworden in machen Regionen.


#824

veto: der österreicher an sich sudert gerne.
und die wiener sind auch nicht unfreundlicher als andere österreicher - das behaupten die landeier zwar, aber wehe es zieht ein fremder ins dorf…

lg, ein landei