Politik


#725

Naja, vielleicht in 5 jahren dann…


#726

Sag woher kommt denn immer dieses Rot/Grün-Argument. Soweit ich weiß waren die Grünen nie in der Regierung und hatten auch nicht wirklich die Chance in absehbarer Zeit dahin zu kommen. Jetzt kann man also nicht aus Handlungen der Vergangenheit schließen und schon gar nicht über angedachte Handlungen in der Zukunft spekulieren. Man kann mit dem Sezaniro also nur polemisch in der Luft herumfuchteln und fantastsiche Gedankenspiele dazu von sich geben. Alles aber fern jeder Realität.


#727

Die Unis platzen aus allen Nähten, da aber man könnte viele der Räumlichkeiten einsparen und dann noch durch die geringere Menge von Studierenden die Qualität in allen Belangen verbessern.


#728

Fakt ist wir brauchen nicht weniger Studenten sondern tatsächlich mehr. Denn die wirklichen Verlierer in einer globalisierten Gesellschaft in der ncoh dazu die Automatisierung imer weiter voranschreitet, sind Leute ohne gehbobener Bildung. Denn die werden als erstes durch Maschinen oder billigere Arbeitskräfte im Ausland ersetzt. Wenn Österreich in den kommenden Jahrzehnten erfolgreich sein will, geht das nur über hohe Standards, Innovation und Forschung. Alles Bereiche die an Stellenmangel leiden. Wers nicht glaubt soll sich mal Statistiken zum Arbeitsmarkt ansehen - spezielle die Breiche die lange schon unbesetzt sind. Da findet man nicht nur die ausbueterischen Jobs in der Tourismus-Branche, sondern auch viele gut bezahlte Jobs aus den von mir angesprochenen Bereichen.


#729

jedenfalls NICHT sozialleistungen gestrichen!
für den “kleinen mann” gibt es bislang nur verschlechterungen. die werden sich noch wundern was alles möglich ist…

diese “rauchersteuer” werden auch alle konsumenten in lokalen zahlen.


#730

Egal was, alles zahlen immer die Konsumenten, wer auch sonst?


#731

na wie jetzt? sind die studenten jetzt also doch auf der uni? na bitte - super, dort willst du sie doch haben… oder glaubst du echt dass 50% der studierenden zum spaß auf der uni sitzen und dann keine prüfungen machen?
gibts zwar wahrscheinlich auch vereinzelt, aber in der regel sitzen die karteileichen zuhause oder in irgendwelchen büros.


#732

Ad Studenten: auch ein Studium sichert heute keinen Job und was ein zB Psychologe dann in einem zB Handwerksjob soll, wo es eine entsprechende Ausbildung benötigt, erschließt sich mir nicht. Auch viele Eltern tun ihren Kindern nichts Gutes, wenn sie sie unbedingt aufs Gymnasium etc. zwingen. Und für einen normalen Job wird man auch keinen Akademiker einstellen.
Beste Bildung (für das jeweilige Kind) mit Hochschulbildung gleichzusetzen, ist einfach absurd.

Und es wird auch sehr viele Jobs im Bereich Pflege und Betreuung brauchen. Dafür braucht es auch keine akademische Bildung, aber eine fundierte Ausbildung (und auch Talent und Begabung, weil jemand, der sich mit Sozialkontakten schwertut, wird diesen Job logischerweise nicht machen können).


#733

Du redest ja als wäre bei uns jeder Zweiter Akademiker - dann würde deine Argumentation sogar passen. Die Realität sihet jedoch ganz anders aus. Österreich hat eine verlgeichsweise geringe Akademikerquote. Das zeigt die jährlich durch die OECD erstellte Bildungs-Statisik sehr gut.

2013 waren es gerade einmal 14% der 24- bis 64-jährigen die einen akademischen Abschluß hatten. Selbst die Türkei liegen mit 17% vor uns. Länder wie Norwegen und Dänemark haben über 30%.

Zwischen 30% und 14% ist schon noch sehr viel Spielraum für Verbesserungen - und die brauchen wir auch. Sonst geht langrfistig wirklich bergab mit Österreich.


#734

Wir brauchen endlich mal eine moderne Grundschulausbildung. Dann ergibt sich das mit den Akademikern von alleine. Aber solange “unten” herumgewurschtelt wird kann es oben nur “dünner” werden.

Es muss ja nicht jeder studieren. Aber es gibt sicher viele Kinder denen es schon an ganz anderen Skills mangelt und das nicht weil sie etwa dumm wären.

Auf der anderen Seite müssten halt auch die Jobs für diese ganzen Akademiker da sein. Weiß ehrlich gesagt nicht, ob es die gibt oder geben würde…


#735

Fakt ist, dass wir jede Menge Orchideenstudierende haben (Politologen, Publizisten zB), die keiner braucht.
Und NUR die Quote alleine ist nicht alles. Nicht mehr und nicht weniger.
Mich ärgert es massiv, wenn man extra Werbung machen muss für eine normale Berufsausbildung und Lehrlinge, weil heutzutage vielerortens offenbar geglaubt wird, eine Lehre sei etwas Minderes.

Und nebenbei bemerkt produziert unser Schulsystem so 25 - 30 % mehr od. weniger Leute, die offenbar große Probleme mit Lesen, Schreiben, Rechnen haben. DAS wird ein größeres Problem.


#736

Da bin ich ganz bei dir. Nur Noten für Volksschüler machen da nix besser.


#737

Aber auch nix schlechter… Mit Zahlen kann man einfach besser vergleichen als mit einem Schwall an extrem individuellem Text der dein Kind beschreibt. Später im Leben wird man auch bewertet und verglichen, daran sollte man sich gewöhnen können und das geht am besten wenn man noch ein Kind ist.


#738

Ich stimme beiden Meinungen zu, ich habe mich über gute Noten immer gefreut, aber in ganz jungen Jahren erschien es mir dann schon mit 14, 15 übertrieben, dazu kann man Sachen wie Künstlerische Bildung, Sport u.ä. imho eh ned SO bewerten.


#739

Kunst sicher nicht, das stimmt. Sport schon. Sogar ziemlich leicht :slight_smile: Aber bei beiden kann man sicher auch darauf verzichten Noten zu vergeben.

Mir gehts eher um die kommunikativen Kulturtechniken: Lesen, Schreiben, Rechnen. Wer die nicht gut kann hat es immer schwer. Und da gibt es anscheinend schwerwiegende Defizite. Es liegt hier aber sicher nicht nur an den Schulen sondern auch an den Eltern.


#740

Absolut richtig.
Und dann ham manche Politclowns keine anderen Absichten, als alles auf digital umzustellen, Schulbücher teils nur noch zum Ergänzen etc. Offenbar wäre manchen dieser Politclowns ein wischendes und tatschendes Wahlvolk, das ansonsten großteils lobotomisiert wurde, am Liebsten.


#741

Unterstützend wären alle diese Geräte ja nicht übel, aber es ist ein Unterschied ob man nur noch tippt oder händisch schreiben kann. Ich merks ja bei mir, meine Handschrift ist ein Jammer (geworden; vor 20 Jahren war sie wunderschön). Aber ich sitze auch den ganzen Tag vorm Mac und habe keinen Grund etwas mit dem Stift zu schreiben. Aber lernen sollte man es schon, Feinmotorik ist ja auch nicht ganz unwichtig.


#742

Themenwechsel: Die kleinsten… nein,… die kleinen Leute sollen entlastet werden…


#743

Also meine Handschrift war nie wunderschön… Hab sogar mal im Gymnasium in Englisch eine 5 bekommen weil die Professorin meinte sie könne das alles nicht lesen.
Auf meine Antwort: “Sie hätten ja zusätzlich noch Archäologie studieren können damit Sie’s lesen können!” Habe ich dann eine 3 bekommen… Als Betragensnote im Abschlusszeugnis haha :rofl::joy:


#744

Du warst aber auch ein frecher Kerl. Die armen Lehrer! :wink:

Meine war wirklich wunderschön! Bis ich eine Tastatur bekam. Jetzt kann ich nur noch extrem schnell und für alle anderen unleserlich in Blockbuchstaben schreiben. Schreibschrift geht gar nicht mehr. :joy: manche glauben ich stenografiere…