sehe ich genau so.
das war ja auch die kritik damals bei dem aufschrei von fridays for future.
sehe ich genau so.
das war ja auch die kritik damals bei dem aufschrei von fridays for future.
und, dass es deppen mit und ohne (hoch-) schulabschluss gibt.
Ehrlich:
Als ich zum ersten Mal die Winnetou-Filme gesehen habe, hatten meine Eltern wie auch viele Bekannte ihre Infos über Indianer nur über diese Filme. Hier also von „Das sind klar erkennbare Märchen.“ zu sprechen, halte ich für bedenklich.
Wird immer lächerlicher.
Va weil ja in Winnetou die Weißen sehr oft als Feinde der Indianer gezeigt wurden bzw. die Indianer positiv.
Also was soll daran org sein?
Absurd. Wird immer lächerlicher.
es wird schlimmer und schlimmer… ![]()
George Orwell hätts ned pockt, was heute abgeht.
Diesen Woke-Idioten ghört mal SO eine betoniert.
„Im Juni ließ die Autorin Margaret Atwood eine feuerfeste Version ihres Bestsellers „Der Report der Magd“ (1985) versteigern, um auf die grassierende „Zensur“ literarischer Werke in den USA aufmerksam zu machen. Nachrichten zu von Boykott bedrohten Büchern reißen in der Tat nicht ab. Aus immer mehr Bibliotheken verschwinden immer mehr Titel. Anfang 2022 votierte eine Schulbehörde im Bundesstaat Tennessee dafür, Art Spiegelmans „Maus“ wegen „anstößiger Sprache“ aus den Klassen zu verbannen. Der Comic handelt von der Nazizeit und ihren Opfern: Spiegelman ist Nachfahr von Holocaustüberlebenden, „Maus“ wurde 1992 mit dem Pulitzer-Preis geehrt. Man hat fast aufgehört, sich zu wundern, und nimmt Verbote gelobter Bücher zur Kenntnis.“
„Bitte auch folgende Inhalte verbannen:
König der Löwen, Als die Tiere den Wald verließen (Gewalt gegen Tiere);
E.T., Alien, Krieg der Welten (Gewalt gegen Außerirdische);
Ghostbusters (Gewalt gegen Geister);
Blade, Van Helsing (Gewalt gegen Vampire);
Es war einmal das Leben (Gewalt gegen Körpereindringlinge);
Pulp Fiction (Gewalt gegen alles und jeden)“
„Wenn dem Reinigungspersonal der Dreck zu viel wird, dürfen die dann auch das Kloputzen auslassen wenn es sie zu sehr belastet?“
„mich wundert es nur, dass heute noch kinder auf normalen weg geboren werden und nicht alle per kaiserschnitt. denn so erfreulich das resultat auch ist, der akt der geburt selbst ist ziemlich brutal um nicht zu sagen fast natürlich barbarisch“
„Triggerwarnung. Dass ich nicht lache! Wenn ich Strindberg, Shakespeare oder Bücher über die Sklaverei emotional nicht packe, bin ich fehl am Platz an einer Uni, die von der Dialektik lebt. Nicht die Bücher/Autor*innen gehören raus, sondern dieses faschistoide Woke-Milieu von den Unis verbannt.
Wann startet endlich eine Gegenbewegung, die aber NICHT rechts ist?“
„Nur so zum Nachdenken. Der Sommernachtstraum wurde 1596 geschrieben (Fünfzehnhundertsechsundneunzig !!!).
Wer sich von einem Theaterstück, das vor rund 425 Jahren geschrieben wurde, irgendwie beeinträchtigt oder verletzt fühlt (weil ja „klassistisch“) sollte grundsätzlich einmal einen Arzt aufsuchen. Und ich mein hier nicht einen Allgemeinmediziner oder Zahnarzt …“
„Wie lange wird die ZIB noch in heutiger Form ausgestrahlt werden? Immerhin wird hier täglich über Krieg, Naturkatastrophen und politische Korruption berichtet. Ist das emotional nicht viel zu herausfordernd? Darf man das noch? Wie stellt sich die „woke“ Gemeinde vor, wie wir in Zukunft mit Dingen, die passieren und uns nicht gefallen, vielleicht sogar verstören, umgehen? Einfach verdrängen und so tun, als gäbe es sie gar nicht und hätte es sie auch nie gegeben? Im Leben wird jeder Mensch auch mal mit unschönen Dingen konfrontiert sein. Wir sollten eher lernen, wie man damit umgehen kann, nicht, wie man es am besten verdrängt. Es können ja auch nicht alle Eltern einfach ewig leben, weil ihr Tod für ihre Kinder zu herausfordernd sein könnte.“
Solche Sensibelchen dürfen bitte nicht die Homer lesen, da geht es ur gewalttätig zu.
Oder Rotkäppchen.
Oder deutsche Märchen.
Oder generell alte Sagen.
Ja kleine Kinder brauchen auch ned mit der Blechtrommel beginnen zu lesen zB.
Diese Cancel Culture ist purer Dreck.
Das ist vergleichbar mit einer Hotelfachschule, dort müssen angehende Köche auch einer Schlachtung zusehen, einfach um zu wissen, wo das Essen herkommt, auch wenns nixh Schönes ist. Hat auch Sarah Wiener mal gezeigt. Und das ist gut so. Sonst glauben die evtl. noch, dass Essen kommt ausm Eiskasten.
Im Leben gibts auch jede Menge Scheiße, ich schalte zB weg, wenn wo ein Bericht über Demenz kommt, da meine Mutter schwer dement ist und sich das bei leider auch meist in einer aggressiven Form äußert. Aber deswegen kann ich nicht Berichte oder Diskussionen darüber verbieten. Das wäre ja absurd.
Und ad Standard: Die Underground Railroad war keine unterirdische Eisenbahn. Oida.
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Uff, da wird viel zusammen in einen Topf geworfen.
Der erste Absatz zu den USA – dort ist es ja alles andere als eine „woke“ Bewegung, die Bücher und diverse andere Inhalte von Schulen und Co. verbannt. Dort sind das die erzkonservativen, christlichen und rechten Leute. Und es betrifft hauptsächlich Bücher in denen Sex, irgendwas unchristliches wie Abtreibungen oder Vampire, oder LGBTQ+ und BIPoC vorkommen bzw. von diesen geschrieben wurden.
Alice Schwarzer wird schon seit Jahren in feministischen Kreisen als problematisch angesehen. Die Kritik kommt also aus dieser Richtung. In meinen Augen war sie eine Pionierin einer bestimmten feministischer Strömung, aber hat sich leider nicht weiterentwickelt und ist auch wenig selbstreflektiert. Also ob sie sich für Veranstaltungen im universitären Umfeld eignet, ist da echt fraglich. Aber ihre Bücher kann man ja ganz normal kaufen und sie ist auch immer noch bekannt und oft im Gespräch.
Sklaverei und Suizid: Noch mal ein extra Thema. Da gehts um Trauma und Trigger.
Ich finde Triggerwarnungen sind tatsächlich eine sehr sinnvolle Sache. Ich lese z.B. häufig zusammen mit einer Gruppe Bücher, die wir danach besprechen. In einem der bisher gelesene Bücher kam es sehr unvermittelt zur Beschreibung einer Vergewaltigung, und einer meiner Mitleserinnen ist das auch passiert. Da ist es besser, vorbereitet mit so einem Stoff konfrontiert zu werden. Selbst ich, ohne traumatische Erfahrung, war davon überrascht und fands grauslich zu Lesen.
Und wenn ich in meiner Klasse Kinder mit Fluchterfahrung habe, muss ich nicht unbedingt eine Geschichte mit ihnen lesen, die das thematisiert. Schon gar nicht, wenn es Grausamkeiten gegenüber Geflüchteten darstellt und sie im ganzen Buch die Opferrolle haben. Man muss sich einfach Gedanken machen, welche Bücher im Unterricht gelesen und empfohlen werden sollten.
Und ja, Bücher, auch preisgekrönte, können veralten. Also gerade im Schul- und Universitätsumfeld finde ich es durchaus in Ordnung, wenn die Bücherliste regelmäßig überarbeitet wird. Ich hab die meisten der im Artikel aufgezählten Bücher nicht gelesen, deshalb kann und will ich kein Urteil dazu abgeben, ob deren Streichung okay ist oder nicht.
Und ich bin auch gegen Bücherzensur. Also wenn sich eine Institution nicht ordentlich mit dem Thema befassen will, und einfach alles streicht, ist das faul und falsch. Aber ganz ehrlich: in den meisten Fällen, die der Autor da aufzählt, gehts nur um „es ist keine Pflichtlektüre mehr, aber wer will kann eh“. Das hört sich doch nach einer ganz guten Lösung für alle an.
Achja, und „woke“ kommt eigentlich aus der Schwarzen Anti-Rassismus Bewegung: https://de.wikipedia.org/wiki/Woke
Wird heute leider oft falsch und abwertend eingesetzt. Und ich finds irgendwie sehr bezeichnend, dass ausgerechnet ein selbstbezeichnender Begriff aus dem Gerechtigkeitskampf von Afroamerikaner*innen von allen möglichen Seiten abgewertet wird.
Wenn man das alles so mitbekommt (zuletzt Winnetou Bücher) fragt man sich eigentlich nur noch wann wieder die nächste große Bücherverbrennung stattfindet. Es ist einfach nur noch traurig und erschreckend was momentan politisch abgeht.
Wenn man Triggerwarnungen / optional zu lesen mit Zensur in einen Topf wirft, dann weiß man schon woher der Wind weht, nämlich von Rechts.
Wie @Ella es schon schreibt, muss man die einzelnen Punkte im Artikel differenziert betrachten, weil diese aus unterschiedlchen Gründen von unterschiedlichen Personen / Institutionen passieren.
Edit:
Triggerwarnungen / optional zu lesen
„wenn man Studenten der Literatur oder Gesichte nicht mehr zutraut, Werke in dem jeweiligen Kontext zu lesen, hat die Geisteswissenschaft verloren!
Es erinnert mich alles frappant an totalitäre Regime, als etwa in der UdSSR oder im NS-Staat Bücher und Autoren verboten wurden.
Aber nicht nur das: ein einknicken vor dem Zeitgeist führt zu einer Verengung des Diskurses und genau das führt zu Totalitarismus! Auch schon in der Weimarer Republik hat man auf den Universitäten vor dem Zeitgeist der damals nationalistischen - und häufig kriegstraumatisierten - Studentenschaft eingeknickt. Damals waren es die stramm nationalistisch und zT völkischen Gruppen, die laut und publik waren. Heute ist es das andere extrem.
Politisch Korrekt waren sie zu ihren Zeiten beide.“
Für mich ist es „als Pflichtlektüre zu streichen“ etwas anderes als „eine Bücherverbrennung“ oder eben die Verbannung von Büchern (im Fall der USA ein Buch über die Nazis).
Wenn man hier den Aufstand proben möchte, ist man nur der Steigbügelhalter für Nazis, die dann erst recht Werke verbieten.
Man kann es kritisieren, aber dann differenziert und konkret.
Edit:
Perfekter Kommentar zum Artikel:
Ideologisch ist es am selben Ufer.
Und wenn man alle, die sich gegen diese Cancel Culture wehren, egal von welcher Seite, als Steigbügelhalter der Nazis beschimpft → Ignore.
Gg. dem Wokebullshit wie auch dem rechter Ideologen in den USA gibt es keine Differenzierung.
Wer ernste Bücher oder Filme nicht aushält, solls ned lesen. So einfach ist das.
Das Leben ist halt nicht nur zuckerlrosa.
Verweichlichte Betroffenheitsbetroffenenzeit. Schauts halt nur mehr Teletubbies. Oder Barbie und die Wildpferde und haltets Händchen in Betroffenheitsbewältigungsarbeitskreisen.
Einfach nur lesen. ![]()
Da gebe ich dir recht. Aber es gibt halt auch echt viele Bücher. Also wenn ich z.B. Literatur über Sklaverei in eine Leseliste reinnehmen will, ist die Auswahl groß. Und wenn dann ein Buch von der Literaturliste gestrichen wird, weils nicht mehr den aktuellen Maßstäben entspricht, dann ist das kein großes Problem. Wers wirklich lesen will, liest es halt in der Freizeit statt für die Uni.
Hier auch noch eine Info von Katapult, wies z.B. in Deutschland aussieht:
Dass literarische Werke Literaturprodukte in Deutschland verboten werden, ist allerdings eine Ausnahme, denn die Meinungs- und Kunstfreiheit ist verfassungsrechtlich geschützt. Nur wenn ein Gericht feststellt, dass ein Medium gegen das Strafrecht verstößt, geht das mit einem absoluten Verkaufsverbot einher. Das trifft zu, wenn Bücher Volksverhetzung, Holocaustleugnung oder Kinder sowie Tierpornografie enthalten.
Also alles nicht so tragisch. Der Standard-Text pauscht einfach sehr viel auf. Der von @Herzi erwähnte Kommentar trifft es sehr gut.
Klar ist es wichtig, das im Auge zu behalten, aber von Zensur kann man da nicht sprechen.
Wenn sich der ewige Empörer über die Empörung anderer empört…
Ja, tue ich, über die Typen einer hysterischen Minderheit, die ob der eigenen Pseudebetroffenheit Bücher verbrennen will.
Zur Hölle mit Cancel Culture.
„Bestehe auch auf ein Zurückziehen aller „Moby Dick“-Ausgaben: böser Wal, wo gibts denn sowas.
Außerdem sollte „Heidi“ verboten werden: Die Darstellung der Alpenländler mit Dirndl und Lederhose ist eine Stereotype und verletzt meine Gefühle.“
„eigentlich würde man sich ja von einem renommierten verlag erwarten, voll und ganz hinter seinen autoren und deren kunst- und meinungsfreiheit zu stehen. ein solcher verlag würde kritikern auf diskursbasis entgegentreten, sich selbstzensur auf zuruf aber strengstens verbitten. der eigentliche skandal ist hier nicht, dass diese bücher veröffentlicht werden sollten, sondern dass einer intoleranten minderheit nachgegeben wird, die sich ernsthaft anmaßt, für alle zu bestimmen, was kunst darf und was nicht.
ganz schwach vom verlag und ein fatales signal an die extremisten, dass sie mit ihrem unsinn auch noch durchkommen.“
WORD.
Nur eine einzige Triggerwarnung
am Eingang jeder Uni:
„Sie betreten hier den Ort der Wissenschaft und somit der vorbehaltlosen geistigen Auseinandersetzung. Sollten Sie die Reife hierfür nicht besitzen und sich mit offener Sprache unwohl fühlen, dann kehren Sie an dieser Stelle um.“
Das ist genau so Schwachsinn wie die Pickerl mit Warnung vor „explicit lyrics“ zu Prince uam. Rechte und linke Extremisten treffen sich ihrem Eifer nach bevormundender Zensur.
Als nächstes werden dann Filme wie „Komm und sieh“ getriggert??!?!?!? Ein kaum auszuhaltendes Drama im 2. Weltkrieg, aber ein irre guter Film. Alles verständlich, wenn jemand das Thema nicht sehen möchte, aber jeder halbwegs normale Mensch wird wohl selbst beurteilen können, was er sehen, lesen oder halt hören möchte. Dafür braucht es keine „Warnungen“ von wem auch immer. Und für gewisse Sachen gibt es berechtigterweise Altersgrenzen.
Zur Erinnerung: https://www.derstandard.at/story/2000127438055/political-correctness-darf-man-donald-duck-zensieren
Wenn Verlage in vorauseilendem Gehorsam gg Eiferern Bücher nicht vö, dann brauch ma nimmer über Freiheit der Kunst reden.
Weiters zur Erinnerung:
Leider argumentierst du mit deinem Wutausbruch am Kern des Themas vorbei. (Standard-Artikel von chillmorman)
„Nach eigenen Aussagen hat der Ravensburger Verlag sachliche Kritik ihrer Community ernst genommen und einen Fehler eingesehen. Nur passt das wohl nicht in das Weltbild (und das Geschäftsmodell) einiger Medien“, fasst man die Erkenntnisse aus der Analyse zusammen. "Also erfanden sie den Shitstorm und verhinderten so nebenbei noch, dass wir uns inhaltlich mit dem Thema ‚Rassismus‘ auseinandersetzen, inklusive der Frage, ob ‚gut gemeinter‘ Rassismus auch Rassismus ist. Unser Mediensystem ist kaputt.
erinnert mich ein wenig an: „ein baum fällt um und niemand war da - hat er ein geräusch gemacht?“ – wenn dann später die bild darüber berichtet, dann auf jeden fall.
da mich persönlich die may-geschichten nicht mehr interessieren in aller kürze meine unwissenschaftliche meinung zu seinen werken:
als kind fand ich die geschichten als abenteuerfilme sehr spannend (die bücher waren alte schinken, noch dazu war schon in den späten 90er/anfang 00er davon zu lesen, dass sie inhaltlich zu hinterfragen seien). die guten gewannen gegen die bösen und va: menschen unterschiedlicher herkunft stellen das vereinende vor das trennende. jene, die versuchen die natives auszuschließen, vertreiben oder auszunutzen, verlieren. das ist mE die positive message, die ich auch als kind verstanden und mitgenommen habe. dass es im echten „wilden westen“ weiß gott nicht happy ends gab, war mir aber auch bewusst. aber genauso war es mir klar, dass indiana jones oder star wars fiktion sind und es keine lichtschwerter gibt.
ps: bis heute hab ich glaub ich noch nicht winnetou 3 gesehen, weil hier ja dieser stirbt. das was für mich als kind einfach unvorstellbar.
pps: diese winnetou-live-shows, ich glaub mein opa hat mich mal auf eine mitgenommen, fand ich immer bisserl cringy.
Ich kann zu dem Thema nur folgendes sagen:
Ich weiß nicht was bekritelt wurde, noch kenne ich den Inhalt des Buches, aber dieser Aufschrei errinnert mich an Overwatch und der Tracer-Pose Thematik. Auch dort hat jemand eine konstruktive Kritik geäußert, die Macher haben gesagt „Ja, stimmt, sie haben recht“ und etliche Leute sind dann ausgezuckt.
Es wir einfach aus einer Mücke (Änderung/Anpassung) ein Elefant (diese linken woke Ärsche!!!) gemacht.