Politik: Reaktionen zur aktuellen Rassismus-Thematik

Wieder was gelernt.

Finde ich gut.

Warum musste Nzoy sterben?

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Hass und Hetze ist halt keine Meinung.
Meinungsfreiheit heißt nicht, dass man Nazis Tür und Tor öffnen muss.

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„Grund dafür sei die Einladung des „Jungeuropa Verlags“, der von dem Rechtsextremisten Philip Stein betrieben wird. Er ist unter anderem in leitender Funktion bei dem neurechten Netzwerk „Ein Prozent“ tätig, das vom Verfassungsschutz als Verdachtsfall eingestuft wurde.“
Mit diesem Hintergrund hätte das Messeteam vor allem echt ein gutes Argument, um ihn nicht einzuladen.

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Ja die Frontex. Zugelassene Fremdenfeindlichkeit und Menschenrechtsverletzungen an der Aussengrenze des Schengenraumes von Europa.
Hoffentlich wird der Beitrag der Schweiz für diese Unrechtsorganisatiom im Mai in der Referendumsabstimmjng abgelehnt. Würde wohl nicht zum Ende der Frontex führen, leider. Aber es wäre ein gutes Signal.

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wow, einfach nur wow…

ausgrenzung mancher menschen kann man sich offensichtlich erlauben soweit man für die “richtige” sache steht. anscheinend wissen diese menschen ganz genau was moralisch vertretbar ist und was nicht.

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Weiß nicht wo du hier „erlauben“ raus liest.
Dadurch das der Artikel beim Standard ist (eine der wenigen „Linken“ Redaktionen im Land) und das die Musikerin auf ihre bunte Truppe hingewiesen hat, sowie etliche Kommentare, zeigt doch auf, dass hier etliche Leute die eher links zu sehen sind die Aktion nicht cool finden.

Es ist ja nicht neu, dass man falsche Dinge aufgrund von vermeintlich guten Ansichten heraus macht und dann auch ins extreme abgleitet.

bitte nicht das eine wort aus den kontext reißen sondern im gesamten absatz sehen. es geht darum dass sich die menschen aufgrund ihres mindsets erlauben zu entscheiden was richtig und falsch ist.

ich finde es interessant, wie du darauf kommst dass das hauptsächlich linke leute sind die das verurteilen? weil es im standard kommentare sind und nicht bei einer anderen zeitung? die behauptung ist ziemlich aus der luft gegriffen.

richtig, und werden trotzdem eher gedulded.

Das hab ich schon verstanden.

Das und weil der Artikel überhaupt existiert. Eine Zustimmung dazu sieht für mich anders aus.

Woher nimmst du jetzt die Annahme, dass dies geduldet wird und von wem?

Ausm Standardforum:
„Würden diese FFF-Reinrassefanatiker etwa auch ein Kind aus Nigeria canceln, weil es ein Messi-Fussball-Leibchen trägt. Oder jeden zweite Mann in Lagos Badeschlapfen, die sicher keine genuin afrikanische Tradition sind?“

Word.

Wos is dann mit an Japaner, der Lederhosen tragt? Nur mehr Schwachsinn zum Quadrat.
Wir hatten mal einen Studenten als Praktikanten, Österreicher mit afrikanischem Elternteil, hat auch Rasta getragen, war aber noch nie in Afrika. Und? Das ist nur mehr lächerlich.

Die Frisur kann man sich ja anders als die Hautfarbe aussuchen. Das ist kein unveränderliches Merkmal. In den USA wird kulturelle Aneignung schon länger kritisch betrachtet, in Deutschland ist die Debatte noch vergleichsweise jung. Wobei es schon einen Unterschied macht, ob es sich um eine FFF-Demo oder eine Black-Lives-Matter Demo handelt. Die Empfindlichkeiten sind sicher individuell verschieden, das kann durchaus zu Spannungen führen, siehe die aktuellen Vorwürfe an die Moon Studios.

Haben die Nigerianer Argentinien kolonialisiert und war das Messi-Leibchen schon immer etwas traditionell Argentinisches, das die Kolonialherren aus Nigeria jetzt ihren Kindern anziehen? Sollte man als Deutscher eine Kippa tragen dürfen, auch wenn man gar kein Jude ist?

soll ich das so verstehen dass ich jemanden der mit roten haaren geboren wurde nicht diskriminieren darf, aber jemand der sich dazu entscheidet sich die haare zu färben ist kanonenfutter? da freut sich der arbeitgeber der jeden tätowierten oder gepiercten ablehnen oder rausschmeißen kann solange es nicht wie bei den maori in der kultur verankert ist.

und was kulturelle aneignung mit den moon studios zu tun hat kann ich auch nicht nachvollziehen.

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Gibt einen aktuellen Artikel von VentureBeat, in dem behauptet wird, dass die zwei jüdischen CEOs der Firma Judenwitze reißen würden im firmeninternen Chat, was einige Ex-Mitarbeiter:innen als belastend empfunden haben. Jeder hat halt eine andere Schmerzgrenze, was er noch als OK ansieht und was nicht.

Tätowierte und Gepiercte können durchaus als Bewerber abgelehnt werden, wenn es um Jobs mit Kundenkontakt geht und man als Unternehmen seriös wirken möchte. Jemanden wegen seiner Hautfarbe als Bewerber abzulehnen ist hingegen nicht erlaubt.

Diese moralinsauren Betroffenheitsfanat*nnen sollen mal den Besen ausm Hintern nehmen und sich entspannen. Und ähnliche Frisuren gabs auch in anderen Gegenden dieser Welt.
Und es haben auch Schwarzafrikaner andere Schwarzafrikaner als Sklaven gehalten oder mit Weißen Geschäfte gemacht und die eigenen Leute verhökert.
Genauso haben Araber in Afrika immer wieder Schwarze als Sklaven gehalten.
Schuld sind aber immer nur die Weißen.

Fallt denen echt nix anderes ein wegen einer FRISUR???

Zur Erinnerung noch so ein Schwachsinn:

soweit ich weiß ist nur korol jüdischer abstammung, was aber ohnehin egal ist, da ich noch immer nicht verstehe was juden witze und kulturelle aneignung gemein haben?

können sie, und werden sie, aber ist es okay? und wir reden hier nicht um einen ganzkörper 1000 piercing fanantiker, die person für die f4f demo hatte gerade mal dreads…

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wenigstens der postillon reagiert flott zu dem thema​:rofl::joy::joy:

die treffen es immer auf den punkt :joy::joy:

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Einige Menschen fühlen sich von kultureller Aneignung verletzt, andere nicht. So wie sie einige von der Firmenkultur bei den Moon Studios verletzt gefühlt haben und wiederum andere nicht.

In dem vorliegenden Fall sehe ich etwas kritisch, dass FFF Hannover ja gar nicht selber betroffen ist von der kulturellen Aneignung und selber entschieden hat, wie sich Betroffene zu fühlen haben. Weiß nicht, ob man damit dem eigenen Zweck (Schutz des Klimas) nicht mehr schadet, wenn man die eigene Bubble immer kleiner macht.

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darum ging es mir ja auch. sie entscheiden offensichtlich was moralisch vertretbar ist und was nicht ohne selbst betroffen zu sein.

hier kommt man zum offiziellen statement:
https://fridaysforfuture-hannover.de/2022/03/23/statement-ronja-maltzahn/

die haben ihr doch tatsächlich vorgeschlagen sich die haare abzurasieren.
das gesamte statement ist lächerlich…

ich wäre ja wirklich neugierig ob die bipoc community etwas dagegen gehabt hätte, wenn die künstlerin mit ihren dreads aufgetreten wäre. vielleicht kommt ja noch ein statement.