Gaming (Branche, Journalismus, Literatur, Studien, Blog)

Ja, aber da fügst du halt jedes Spiel einzeln hinzu, hier verknüpfst du den ganzen Account - je nach Größe der Bibliothek ist das schon eine Ersparnis. Aber ja, mal sehen, wo es sich hinbewegt. Noch ist es Beta, ich glaub, da könnte sich schon noch einiges tun.

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Ist mir schon klar, wobei ich persönlich auch da mit den Schultern zucken würde, wäre ich direkt betroffen.
Das wird auch aufhören also ich hoffe das Epic einfach exklusive Spiele produzieren lässt… außer das „billige“ und auch etwas schäbige vor der Nase wegkaufen lohnt sich mehr :thinking: aber zu was anderen als das sich Steam mehr bemühen muss soll es schon führen?

GOG Universal Dingens hört sich gut an, je nach dem wie es gemacht wird wär das auch für die Anbieter nicht schlecht, wenn ich daran denke wie lange ich Origin und Uplay nicht angerührt hab… da wird mir wieder bewusst warum Epic so viele Spiele verschenkt und Spiele (zeit)exklusiv einkauft. Auch mich würd der Store nicht die Bohne interessieren.

Ganz anders hat es MS gemacht, die gingen den Umgekehrten Weg und boten ihre Spiele die sie schon hatten auf Steam an. Ob sich das gelohnt hat und was wohl mit den exklusiv Titel der nächsten Xbox passieren wird?

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auf die gefahr hinauf, dass die vorgänge im artikel stark verkürzt wiedergegeben werden, aber ich finde es nicht iO, wenn jemand nur auf grund eines medienberichtes oder posts in soz.netzwerken seinen arbeitsverhältnis aufgekündigt bekommt. so grauslich die vorgeworfenen taten auch sind, ein urteil eines gerichtes hätte man schon abwarten können (natürlich gibt es die möglichkeit einer „einvernehmlichen“ zwischen unternehmen und beschuldigtem, die hier nicht explizit erwähnt wird).

zur veraunschaulichung, weil es gerade zufällig gleichzeitig in den medien ist:

#metoo im gaming, person wird gegangen, kommentar des entw:

„Wir haben in den letzten Tagen viele E-Mails und Nachrichten bekommen, viele davon voller Schmerz und Wut“, so der Koentwickler Scott Benson laut dem Onlinemagazin The Verge. „Wir fühlen uns auch so. Das war sehr, sehr hart.“

staatsoper hält an placido domingo fest nach belästigungsvorwürfen (q: https://wien.orf.at/stories/3010779/)

"Ich war sehr betroffen, als ich von den Vorwürfen über die Medien erfahren habe. Konkret kann ich sie nicht beurteilen und will sie auch nicht verharmlosen. Gleichzeitig will ich auch Placido Domingo nicht vorverurteilen“, so Staatsoperndirektor Dominique Meyer Freitag

weiters:

Wir leben in einem Rechtsstaat und die momentane Faktenlage sagt mir, dass es a) keine Anklage oder polizeiliche Ermittlungen gegen ihn gibt, dass b) die Los Angeles Opera, an der er im Gegensatz zur Wiener Staatsoper eine Entscheidungsfunktion innehat, eine Untersuchung eingeleitet hat, dass c) die Unschuldsvermutung gilt und dass d) uns in unserem Verantwortungsbereich keinerlei Vorwürfe bekannt sind“

meine absicht ist es nicht die täter in schutz zu nehmen, aber die unschuldsvermutung (aka „not guilty until proven otherwise“) ist ein grundpfeiler der westlichen gesellschaft und unmissverständlich in der allgemeinen erklärung der menschenrechte festgehalten (art 11). so wie sich der artikel präsentiert, gibt es das bald nicht mehr.

Jeder Mensch, der einer strafbaren Handlung beschuldigt wird, ist so lange als unschuldig anzusehen, bis seine Schuld in einem öffentlichen Verfahren, in dem alle für seine Verteidigung nötigen Voraussetzungen gewährleistet waren, gemäss dem Gesetz nachgewiesen ist.

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Wie du schreibst, könnte bei den Gaming-Firma der Mitarbeiter einvernehmlich gegangen worden sein. Aber der Unterschied zu einem Placido Domingo ist der, dass der „kleine“ Mitarbeiter eben nicht so bekannt ist wie ein weltbekannter Opernsänger. Hier wird dann auch mit zweierlei Maß an die Sache herangegangen.

er ist halt bekannt genug für die zielgruppe.

ich möchte jetzt aber auch die aemr nicht all zu sehr strapazieren, weil eigtl ein verteidigungsrecht gegenüber dem staat, nicht gegen einzelne private personen und die öffentliche meinung. … eigtl wäre die verteidigung gegen unwahre behauptungen eine andere auf straf- oder zivilrechtlichem wege. problem nur: sollte eine behauptung - wie in diesen fällen - unwahr sein, so ist der schaden schon längst eingetreten für die unwahr beschuldigte person, bevor die verteidigung/wiedergutmachung zu einem ergebnis kommt. – ist vlt ein thema für eine diss.

Ist bestimmt ein wichtiger Punkt, aber darum dass es ein blinder Fleck ist, muss man sich bestimmt keine Sorgen machen. Über dieses Thema wird eh unter jedem Bericht sofort diskutiert, in dem es um Vorwürfe sexueller Übergriffe an Frauen geht. Das lenkt dann leider auch regelmäßig vom eigentlichen Thema ab.

Wie @k3nny_gat selbst schon geschrieben hat, geht der Beitrag nicht näher auf die Kündigung von Holowka ein, wir wissen also auch nicht, welche Gespräche da firmenintern vielleicht stattgefunden haben oder nicht, etc. In eine News kann man eben nicht alles reinpacken, mann muss sich auf einen Teilbereich konzentrieren, bzw. gibts eventuell nicht mehr Infos dazu. Der Artikel ist „stark verkürzt“ weil es in diesem Beitrag halt nicht ums Thema Unschuldsvermutung geht, sondern darum, dass sexualisierte Gewalt auch in der Gaming-Szene stattfindet. Was vermutlich niemanden überrascht, aber einen News-Beitrag ist es eben doch wert.

Im Fall von Holowka kann man im Netz übrigens grad (und vermutlich in nächster Zeit) besonders viel zum Thema „Öffentlicher Pranger“ lesen. Denn er hat sich leider umgebracht, so wie es aussieht. Er war anscheinend selbst Opfer von Missbrauch und hatte psychische Probleme. Was nichts beweist, aber sehr stark drauf hindeutet, dass an den Beschuldigungen etwas dran ist. Opfer die zu TäterInnen werden ist ein klassisches Muster. Sehr, sehr traurig für alle Beteiligten.
Leider suhlen sich jetzt viele Menschen online im „Ich habs ja gewusst!“-Kampf, ob im „Schau, wozu sie den armen Mann gebracht haben!“- oder im „Das ist sein Geständnis! Er wars!“-Lager. Statt dass man sich Gedanken macht, wie man Gewalttaten (und ihren Folgen) an sich entgegenwirken kann.

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@SHOCK war euch bekannt dass in Graz gerade die „Game Dev Days“ sind?

In der Kleinen Zeitung ist da heute ein 2 seitiger Artikel über die österr. Spielebranche, dass die unter anderem gar nicht so klein ist.

500 Entwickler in 90 Firmen mit einem jährlichen Umsatz von 24 Mio Euro.

Ich habs auch erst gestern mitbekommen.

Ja, ist jedes Jahr ca. um die Zeit. Sehr etabliert, coole Leute, coole Branche.

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Hab das leider zu spät mitbekommen. Ist das immer auf der TU und um diese Zeit?

Da könnt ich leicht rüberradln.

Puh, kann sein. Da bin ich leider überfragt. Schreiben sie aber immer rechtzeitig auf deren Homepage.

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Gamestop schliesst viele Filialen und weitere Schliessungen sind geplant.

https://www.eurogamer.de/articles/2019-09-11-gamestop-schliesst-weltweit-180-bis-200-filialen

Ich hab gestern auch die Einladung zur GOG Galaxy 2.0 Beta erhalten. Gefällt mir recht gut - ist auf alle Fälle komfortabler als die Steam-Datenbank mit externen Programmen zu füttern. Ich würde mir jetzt nur noch eine Oberfläche wünschen die sich wie der Steam Big Picture-Modus per Controller steuern lässt. Mal sehen ob da nicht noch was kommt …

kann gog eigtl auch im heimnetzwerk streamen?

Glaub nicht - das ist wirklich „nur“ ein Launcher.

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Da bin ich gespannt was das für Auswirkungen haben könnte. Dann müssten vielleicht auch alle anderen Stores auch die Möglichkeit bieten… PS Store, Xbox Store, Google Play Store?,…

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Der Umstand, dass Weiterverkauf auf absehbare Zeit zugelassen werden muss, treibt die Hersteller immer mehr zu Abo-Diensten. Denn dort mietest du deine Spiele echt nur noch und hast sonst keinerlei Rechte.

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und somit auf lange sicht das ende von steam.