Batterien der Zukunft für Elektroautos? Cool wärs.
Bei nur 7000 km/Jahr ist es aber echt schon zu überlegen, ob überhaupt ein Auto gebraucht wird. Wir haben unsere Autofahrten mittlerweile so dezimiert, dass wir seit 2012 von knapp 30.000 km mit 2 Autos auf knapp 14.000 km mit einem Auto geschrumpft sind. Fahren seit 2013 nur noch mit einem Auto und erledigen alles was nicht mit Auto sein muss zu Fuß oder mit dem Rad. Und wir leben für Wiener Verhältnisse vermutlich im hintersten Land
Rest machen wir mit den Öffis die auch weit vom Wiener Intervall-Luxus entfernt sind.
Auf Elektro steig ich so spät wie möglich um. Ich wechsel meine Autos immer erst kurz vor dem Zusammenbruch. 2013 haben wir auch nur gewechselt weil 3 Kindersitze reinpassen mussten und weder der Audi noch der Passat hätten dafür gereicht.
Bin eh gespannt wie das mit E-Autos mal so wird… kaufe nur gebraucht. Aber ein gebrauchtes Handy würd ich mir nie kaufen (wegen des Akkus). Beim Auto ist das ja eher ein teurer Spaß…
eh, ökonomisch ists für uns ein blödsinn. aber das ist halt unser luxus für den wir uns bewusst entschieden haben. am stadtrand von wien kannst carsharing-angebote leider vergessen.
für ausflüge mit dem nachwuchs, beruflich und urlaub (manchmal auch einkaufen) ists aber halt extrem praktisch wenn das auto direkt unterm haus steht. da will ich nicht rumtun und irgendwo länger vorab ein auto reservieren dass ich dann noch abholen muss und (zb bei urlauben) nicht am vortag beladen kann.
Das ist doch auch einer der Gründe warum die meisten Autos mehr rumstehen als gefahren werden: Für spontane fahrten braucht man spontan ein Auto.
Und ob jemals die Zeit kommen wird, dass auf Parkplätzen ganz viele Carsharing-Autos zur Verfügung stehen (überall), wage ich doch zu bezweifeln, denn auf die eigenen Sachen passt man besser auf als auf andere. Bestes Beispiel dafür sind wohl aktuell die E-Scooter.
wobei die wagen bei denzel/carsharing.at eigentlich immer gut beinander waren!
aber klar, der größte vorteil vom auto ist natürlich die flexibilität. und das seh ich vor allem am wochenende , wo „alle“ was machen wollen, schwierig.
mir ist ja auch egal wenn autos rumstehen - aber das sollen sie bitte mehrheitlich auf privaten flächen und in garagen, und nicht im öffentlichen raum.
Ja, das ist bei uns auch mittlerweile der einzige Grund warum wir es noch haben. Mal in den Urlaub fahren oder sonstige Ausflüge sind da schon mit eingerechnet. Es ist halt so, dass es bei uns ganz ohne Auto leider (noch) nicht geht.
Von „rentieren“ würd ich bei einem Auto sowieso nie reden, jedenfalls nicht als Privater.
Ich schon (also rentieren), weil es mir Unabhängigkeit und Privatsphäre bietet und auch erhöhte Lebensqualität, was mir einfach enorm wichtig ist.
Ich hab mich auch immer gewährt ein Auto zu kaufen aber mit zwei Kindern ist es einfach super praktisch. Hab dieses Jahr im März einen quasi Neuwagen geleast und der nächste im fünf Jahren wird sicher ein Elektro sein. Steht in der Garage, dort kann ich mir dann die Wallbox installieren lassen und fertig. Bis dahin ist auch sicher die Ladeinfrastruktur generell besser das auch längere Fahrten kein Problem mehr sind.
Meine Frau hat ja den Peugeot E - der ist afoch nur Klasse! Wenn man mal mit einem E gefahren ist, dann ist der Schritt zurück zum Verbrenner echt uncool. Alleine das Beschleunigen und die Automatik beim Bremsen (Energierückgewinnung) sind ein anderes Fahrerlebnis, noch dazu ist er wirklich extrem leise.
Mein Plan meiner Frau bzw. von mir: E-Auto nur mal leasen - in 5 Jahren wird sich in Sachen Akkutechnik massiv viel tun - dann wieder neu leasen. Ist imo jetzt die beste Taktik, auch mit Hinblick auf Sinken der Batteriepower, das ist ja noch immer ein gewisses Risiko.
bzgl akku: wie verhält es sich eigentlich mit der selbstentladung wenn das auto länger steht? stell mir das unter umständen problematisch vor, wenn ich nur alle 2 wochen mal fahre.
Also meiner Frau wäre da bis dato jetzt noch nix aufgefallen. Ist aber sicherlich auch eine Frage, wie man den Akku lädt. Lt. meine Frau - Idealzustand zwischen 50-70% Akkuladung, da hält er auch am Längsten in Summe.
Nach einem Jahr E-Auto (2016er Zoe, sprich „nur“ recht kleiner Akku) erlaub ich mir jetzt mal eine Zwischenbilanz: Es ist wirklich spannend, wie sich unser Fahrverhalten verschoben hat. Früher sind wir fast alles mit meinem Auto (Citroen Berlingo, Diesel) gefahren, weil es einfach das größere Familienauto war (ich hätte mir sonst nie ein so großes Auto gekauft); dafür war das alte Auto meiner Frau (damals nch ein Twingo) eigentlich nur dafür da, dass sie in die Arbeit kommt. Heute ist ihr neues Auto (eben die Zoe) eigentlich unser Familienauto. Die meisten Strecken, die wir fahren, gehen sich mit dem Akku locker aus (wie gesagt: kleiner Akku, deshalb gehen sich im Sommer nur rund 120 km aus - da hat sich seit dem Baujahr viel getan), mein Auto ist jetzt ganz klar das Zweitauto, wenn wir beide Autos brauchen oder dann doch mal längere Strecken fahren würden; Ich behaupte mal, hätten wir einen modernen Akku, mit dem deutlich mehr Kilometer drin wären, würden wir fast 90% unserer Strecken elektrisch fahren. Aber auch so bin ich in dem Jahr (das natürlich überhaupt nicht repräsentativ war) deutlich weniger Fossil gefahren. Und gerade wenn ich momentan an den Zapfsäulen vorbeifahre und mir die Benzinpreise ansehe, bin ich über unsere Entscheidung echt froh - das E-Auto ist (trotz Reparaturen, die es bei einem fünf Jahre alten Auto einfach gibt) wesentlich billiger in allen Punkten. Wir bleiben sicher elektrisch - profitieren aber natürlich auch davon, dass wir ein Einfamilienhaus haben und so kein Problem damit, unsere eigene Wallbox zu nutzen.
Fürs Wasserstoffauto wird es schwerer und schwerer.
Was sehr schade ist, denn die Elektro Autos so wie sie jetzt sind, sind zwar ein Schritt in die richtige Richtung, aber ich glaub leider nicht die Lösung. Es klingt jetzt alles gut, aber was passiert mit den Akkus (Stichpunkt Entsorgung), wo kommt der Strom her, wenn wir einmal alle elektrisch fahren wollen…es ist derzeit ein Hype um Elektroautos, aber ich glaub es wird hier noch nicht weit genug in die Zukunft gedacht. Wir müssen definitiv weg von den Verbrennungsmotoren, aber derzeit nur sehr kurzfristig gedacht. Gleiches Problem auch mit Förderungen…Hybride werden gefördert gegenüber Verbrennungsmotoren, auch wenn sie zum Beispiel nicht geladen werden … Sprich es werden schwerere Autos herumfahren, die jedoch die Batterie nicht verwenden, einfach weil sie unter gewissen CO2 werten bleiben…natürlich nur wenn sie auch elektrisch betrieben werden. Hier haben wir noch einen ganz weiten Weg vor uns. Ich denke wir machen gerade die ersten „Gehversuche“. Vermutlich müsste man eher an ganzheitlichen Mobilitätskonzepten arbeiten…zB mit der Wiener Linien Jahreskarte e Scooter, e Bike und e Autos günstig leihen (für kurze Strecken) können.
Bezüglich Akkus: Damit hab ich mich ein wenig beschäftigt, weil es ja auch gern von E-Auto-Gegnern als Narrativ verwendet wird (was natürlich jetzt keine Unterstellung sein soll). Tatsächlich sehe ich hier zwei wichtige Punkte:
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Wenn der Akku nicht mehr fürs Auto taugt, ist er noch lange nicht hinüber, sondern wird gerne stationär als Energiespeicher (z.B. für Photovoltaik) eingesetzt, wo er noch lange weiterarbeiten kann (nicht ganz zufällig ist zumindest in den USA einer der wichtigen Photovoltaik-Anbieter Tesla …). Wenn ich mir ansehe, was so ein Akku für eine Anlage kostet, haben wir momentan eher noch das Problem, dass es zu wenig davon auf dem Markt gibt - sonst würde der Akku den Preis einer Anlage nicht verdoppeln.
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Ja, irgendwann muss man den Akku natürlich entsorgen. Aber ihn einfach wegzuwerfen, wäre blanke Idotie - so einen Akku kann man zu etwa 95% recyceln, inklusive der wertvollen Metalle und der Elektrolyte. Es gibt, soweit ich gelesen habe, schon einige Firmen dafür, aber noch keine Masse. Warum? Auch hier. Es gibt einfach noch zu wenige, dass sich eine große, automatisierte Entsorgung lohnen würde.
Gesamt gesehen: Je größer die Anzahl der E-Autos wird, desto kleiner wird zumindest das Problem bei den Akkus, weil es auch hier wirtschaftlicher wird, zu recyceln.
Und ja, natürlich sind E-Autos nicht allein die Lösung, auch wenn ich mir hier noch große Sprünge erwarte, wenn ich mir so ansehe, was allein die letzten Jahre passiert ist. Aber als Teil der Lösung kann man sie durchaus sehen, wenn man es schafft, die Verbrenner zurückzudrängen und es ist leichter, den Menschen zu verkaufen, dass sie nicht ihr Auto, sondern nur ihre Verbrenner aufgeben müssen (da gibt’s ja schon genug Widerstand). Wie die Zukunft wirklich aussehen wird, wage ich sowieso nicht vorauszusagen.
Bin ganz bei dir und bin definitiv kein Gegner der E Autos und bin auch fest davon überzeugt, daß wir es mit einem durch Menschen verursachten Klimawandel zu tun haben
und eben auch, dass wir etwas dagegen tun müssen. Und, wenn ich eine Garage hätte und einen Zugang zu einer Steckdose fürs Auto…wäre ich auch e Auto Fahrer 
Ich glaub nur dass wir derzeit nicht weit genug nach vorne denken. Klar ist es schwer und man weiss auch nicht was morgen sein wird…geschweige denn in 5, 10 oder 20 Jahren. Und leider hab ich auch keine Glaskugel oder ein Rezept dafür, wie es besser gehen würde. Aber wichtig ist dass wir dran bleiben…und eben auch, dass wir mehrere Wege verfolgen…weil geht Plan a nicht auf…ist es gut Plan b zu haben und hier auch schon Fortschritte gemacht zu haben 
Akkus werden heute schon recycelt. In der Schweiz hat die Firma Kyburz ein neues Verfahren entwickelt, ohne Chemie, und gewinnt damit 91% der Metalle der Akkus wieder.
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Frage? Hast du eine Tankstelle zu Hause?
Naja, ich muss schon sagen, dass ich persönlich bei einem E-Auto den heimische Anschluss für relevant halte (auch wenn es natürlich auch ohne geht). Das liegt aber auch an den unterschiedlichen Ladephilosophien: Bei einem Verbrenner tankt man alle paar hundert Kilometer und es ist gleich erledigt; außerdem gibt es genug Tankstellen, sodass auch ich unseren Diesel meist eher leer fahre und dann tanke, wenn er aufleuchtet. Das E-Auto braucht länger zum Laden (auch wenn sich hier sehr viel tut und die Schnelllader ein ordentliches Tempo hinlegen) und bei einem kleineren Akku (wie unserer Zoe) lädt man schon mal jeden Tag, selbst wenn man nur in die Arbeit und zurück fährt, einfach um auf der sicheren Seite zu sein und den Akku lieber voll zu haben (danke, intelligentes Laden). Und natürlich: Zuhause profitiert man vor allem vom günstigeren Strompreis oder sogar der heimischen Photovoltaik, während die Preise an den Stationen recht unterschiedlich, aber trotzdem eher höher ausfallen. Natürlich gibt es Alternativen und ich habe Freunde, die ihre Autos z.B. in der Arbeit laden können, aber ich glaube schon, dass eine heimische Ladestation bei einem E-Auto ein großer Vorteil ist. Über eine heimische Tankstelle hab ich nie nachgedacht.
Wir haben auch die Möglichkeit zH. zu laden und jeder der ein E-Auto hat oder sich die Anschaffung überlegt, der sollte auch schauen, dass er zH. laden kann. Denn eine Überlegung haben wir schon auch immer wieder.
Fährst z.b. mitm Auto nach Amstetten zu einem Musical (so wie letzte Woche meine Frau) - bzw. du ÜBERLEGST hinzufahren. Hin und zurück… hmm geht sich das aus? KÖNNTE sich ausgehen, aber vor Ort gäbe es ne Ladestation, ABER was ist, wenn die besetzt ist? Das ist nämlich der Dreck dran. Drum fahren wir Kurzstrecken bzw. wo wir wirklich sicher sind, dass es sich locker ausgeht.