Elektroautos - die Zukunft!

die frage nach dem preis war eine rhetorische - klar gibts was, aber wohl nix womit man 100-400 km täglich fahren möchte.
ich wollte damit darauf hinweisen dass man vergleichbare maßstäbe ansetzen sollte :wink:

Wenn man sich anschaut was man defakto fürs Geld bekommt ist der Preis beim E-Auto eh ein Witz. Das müsste es viel billiger geben, denn man hat viel weniger Teile im E-Auto verbaut als im Verbrenner. Es ist zudem simpler.

Der Preis ist ja imo nur desswegen so hoch, weil Autohersteller bisher das meiste Geld mit Reparautren und Service verdient haben. Und da wird beim E-Auto viel wegfallen. Es bleiben eigentlich nur mehr die Bremsen als Verschleißteil. Darum imo auch der hohe Preis, damit sie zumindest beim Verkauf noch ordentlich verdienen.

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Der hohe Preis ist der Batterie geschuldet die noch immens teuer in der Produktion ist. Aber auch hier versucht Tesla bessere und günstigere Batterien zu produzieren. Aber ich gehe davon aus, dass es sicher noch 10 Jahre dauern wird bis E-Autos wirklich Massenware wie der Verbrenner werden.

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dazu wurden ja glaub ich eh schon studien/rechner verlinkt die besagen dass sich ein e-auto ab ca 10.000 km/jahr rechnet

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Ja darum gings mir aber gar nicht. Sondern rein um Material / Herstellungskosten.

Ich fahre mit einem Hyundai i20. Der ist so Golf mäßig. Mit Vollausstattung um 17.000. Damit komme ich knapp 700km weit.
Vorne geräumig genug und 5 Leute passen rein, inkl. Wocheneinkauf. Das reicht perfekt für meine Arbeit und mehr mag ich auch für ein Arbeitsmittel nicht ausgeben. :blush:

Und ein E Auto wird erst dann angeschafft, wenn es dieselbe Preis/Leistung bietet.

Naja, aber dann hast du ja selber für einen Verbrenner mehr wie 15k bezahlt?

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Ja, würde ich aber nicht mehr machen.

Eine Kollegin von mir hat einen Dacia (ja ja, Plastikbomber), aber der ist geräumig, sparsam und kostet in der Vollausstattung unter 10k.
Sowas in der Art wird es bei mir werden.

Da ich mir vorstellen kann, dass wir die Zeiten wie Deutschland bekommen werden (2050), juckt es mich aber eh nicht. Da bin ich (hoffentlich) eh schon in Pension mit 70 Jahren und wenn nicht, werd ich mir halt 2049 noch einen Benziner besorgen, wenn die E Autos Preis/ Leistungsmässig stagnieren. Wobei ich glaube, dass sich da in den nächsten Jahrzehnten einiges tun wird. Konkurrenz belebt bekanntlich das Geschäft.

der billigste: seat mii electrec um 21.000 :wink:

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EIn Freund von uns, der in einem Konzern für das Osteuropageschäft zuständig ist und ständig mit dem Auto in Ungarn, Serbien, Rumänien etc ist, hat jetzt einen Tesla (gut, ist natürlich eine Preisklasse für sich) als Dienstwagen bestellt und sieht überhaupt kein Problem damit (er hats auch schon ausprobiert). Er macht sowieso Kaffeepausen und braucht mal ein Mittagessen, in der Zeit hängt man das Auto an (gerade nach Süden und in den Osten ist die Infrastruktur dafür super) und das reicht, um die Strecke locker zu schaffen. Gut, mit unserem 22kW-Akku-Zoe würd ichs nicht machen wollen, aber mit einem Auto, das 300, 400 km schafft, ist das realistisch. Ich hab mir auch bei unserem Urlaub vor einem Jahr (Kroatien) gedacht, dass man das tatsächlich super mit einem eAuto schaffen könnte, weil keine Etappe vor einer Pause so lang gewesen wäre, dass sich das mit einem Akku nicht ausgeht und es in Slowenien/Kroatien wirklich an jeder Raststätte Tankstellen gab. Und auch genug frei war.

Bei uns ist es aber noch immer gar nicht so üblich, die Batterie mitzuverkaufen. Meistens mietest du sie und zahlst dann monatlich. Vorteil: Ist sie kaputt, müssen sie sie tauschen. Nachteil: Es kostet z.T. ordentlich. Wir haben uns unsere gekauft, weil die Miete den Preisvorteil des E-Autos fast aufgefressen hätte.

Das ist aber ohne die aktuellen Förderungen, oder? Weil ich bekom regelmäßig Werbung für Zoes mit ca. 15.000, mit einkalkulierten Förderungen. Und was man auch nicht vergessen darf: Jetzt kommt langsam der Gebrauchtmarkt in Gang. Wir haben für unseren 2016er Zoe 9.500 (inklusive Batterie) bezahlt. Ja, wie gesagt, nur 22kW-Akku. Aber als Zweitauto reichts wirklich vollkommen und wir fahren jetzt wirklich fast alle Kurzstrecken damit. Ein anderes Angebot mit Batteriemiete für dasselbe Modell hätte 6.500 Euro gekostet - eben dann plus Batterie.

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Renault stellt allerdings das Mietmodell für die Akkus ein, soweit ich das mitbekommen hab.

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Auch Japan trennt sich beim Auto schon bald vom Verbrenner.

Deutschland wartet viel zu lange mit 2050 aus Rücksicht auf ihre Hersteller. In der Spanne 2035 bis 2040 wird der Markt für Verbrenner zusammenbrechen, weil schlicht nicht mehr zukunftssicher und ich kann mir auch vorstellen, dass man in grössere Städte mit Verbrenner gar nicht mehr rein darf.

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Seit die Lebensgefährtin elektrisch fährt, hat sie eine kindliche Freude am Experimentieren. So manche Spazierfahrt wird zum Leben am Limit.

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Ist das ein Porsche Taycan?

Ja, und das Ding zickt gerade.

Geil. Nicht schön wenns zickt.

Btw:
hab grad als Leihwagen quasi (bei meinem Verbrenner 208 werden die Bremsen gemacht) einen e-208 zum testen bekommen, wenn mein Auto heute nicht fertig wird muss ich aber auch einen 206er wechseln.

Na auf jeden Fall: e-208…geiles Teil, bzw. halt die e-Technik zum fahren, das Auto selbst wäre mir nämlich zu klein, wenn dann e-2008. aber ist schon eine neue leiwande E-r-FAHRUNG :wink:

Zwar nicht das erste Mal das ich Automatik fahre, aber das erste Mal ein reines e-Auto

E-208 hat jetzt meine Frau seit 2 Wochen. Sehr leiwand und sooo leise. Platzmäßig ists aber trotzdem noch ok.

Ich kann mir das generell noch nicht wirklich vorstellen.

Was machen z.b Sportwagenhersteller, wie Ferrari und Lambo.

Nissan ein Elektro GT-R :sweat_smile:

Bei VW ist die Marke GTI Kult usw…

Was die machen? Umsteigen auf Elektroantrieb oder untergehen. Nokia war auch mal der grösste Handyhersteller und dann meinten sie niemand will einen Touchscreen und weg waren sie.

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mein chef bekommt diese tage seinen tesla. bin schon gespannt wie sich das anfühlt da mitzufahren!

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