Was der Verbrauch beim Verbrenner ist, ist die Reichweite beim E-Auto - der optimalste Wert unter komplett unrealistischen Bedingungen und somit nie erreichbar.
Das stimmt bei E-Auto-Anbietern so nicht mehr ganz. Zumindest beim Fahrzeug meiner Lebensgefährtin ist eine „geschätzte Reichweite“ von etwa 320 km vom Hersteller angegeben (bei einem Mix aus Stadt/Land/Autobahn, aktivierter A/C und bei 20 Grad) und ihre letzte Reichweite war 357 km bis zum Anstecken - es war wesentlich kälter und sie hätte noch 20 km lt. Fahrzeug fahren können.
hyundai kona - 400km lt test im standard (?)
kostet aber halt auch ne stange.
aber die reichweite ist echt nicht mehr das thema.
Das Problem ist dass die Förderungen ein Witz sind. Wenn ich mir anschaue was sonst alles mit Unsummen gefördert wird. Ich verzichte zu 95% komplett auf ein Auto und fahr brav mit den Öffis und bekomm dafür steuerlich gesehen nix. Da wundert es mich nicht dass alle brav mit dem Verbrenner fahren. Da muss sich in Zukunft deutlich was ändern sonst wird E Mobilität weiter Luxus bleiben.
Wenn’s um Kosten geht, muss man sich das für seine eigenen Bedürfnisse ausrechnen.
Als ich noch pendeln musste (ca. 180 km/Tag), hätte sich der damals aktuelle e-Golf ab 5 Jahren gegenüber einem Diesel rentiert - allerdings unter der Prämisse, dass ich bei meinem Arbeitgeber gratis geladen hätte.
Das kommt derzeit leider stark darauf an, in welcher Region du öffentlich fährst. In Wien etwa, fährst für 1 Euro am Tag - wenn das keine finanzielle Entlastung ist, weiß ich auch nicht…
In anderen Regionen fällt der Umstieg auf den öffentlichen Verkehr halt auch schwer, weil die Verbindungen einfach grenzwertig sind. Ich wundere mich, warum man etwa ernsthaft über eine „Waldviertelautobahn“ diskutiert, aber nicht darüber die Schiene auszubauen (die man übrigens erst in den 1990er auf 1-gleisig zurückgebaut hat).
EUR 5000,- pro privatem E-Fahrzeug und EUR 600,- pro private Ladestation plus diverse Vergünstigungen bei Finanzierungen für den Kauf von E-Fahrzeugen empfinde ich ja nicht so als Witz.
Ab welchem (halbwegs realistischen Betrag) wär denn eine Förderung akzeptabel?
Wie kommst du auf 5000€ für in privates Auto?
Hab im Juli erst meinen Leaf gekauft, Förderung wurde genehmigt, sind aber rund 4000€ (war auch im Juli nach der Erhöhung der offizielle Stand der Dinge).
Wurde die Förderung mittlerweile nochmal erhöht?
Der Kauf eines Elektro-Pkw mit reinem Elektroantrieb oder eines Brennstoffzellenfahrzeuges wird ab dem 1. Juli 2020 mit 5.000 Euro gefördert.
Hat dein Leaf über EUR 50.000,- Liste gekostet?
Und genau das ist der Knackpunkt. Es ist nicht die Reichweite sondern die Möglichkeit zu laden. Als Hausbesitzer umsetzbar, aber als Mieter in der Stadt, der sein Auto auf der Strasse parkt…
Wenn ich mir anschaue wie viele Autos bei uns in der Strasse parken, wenn das alles E-Autos wären, dann bräuchte auch jeder Stellplatz eine Ladesation. Sonst wird das einen Stau ergeben an den paar Stadionen die es in der Stadt verteilt gibt. Solange es da keine gangbare Lösung gibt bleib ich beim Benziner.
In der Stadt sollst eh die Öffis nehmen. 
In der Stadt nehm ich das Rad - wenn ich aber aus der Stadt raus will bist mit Öffis der gef***te.
Nö, war ein Händlerwagen direkt von Nissan mit 8K km, Preis war 29k.
Wie gesagt ich hab mir das damals (Kurz nach Umstellung der Förderung) selbst angesehen, mir wurde das ganze auch ausgedruckt, da stand immer 4K (3K + 1K), hab auch erst vor einer Woche die Mail mit der Bestätigung bekommen das die Förderung durchgegangen ist.
Muss ich mir nochmal anschauen, danke für den Hinweis.
Von uns werdet ihr hier auch nen Echtbetriebtest/Vergleich etc. bekommen, weil sich ja meine Frage den neuen Peugeot 208 gekauft hat und der ist ja auch Elektro. Reichweite lt. Hersteller 340 km. Schauen wir, was das reale Leben bringt. Sie fährt hauptsächlich Kurzstrecken aktuell.
die meisten fahren ja - bis auf 1-3 urlaubsfahrten pro jahr - in der regel kurz- und mittelstrecken.
und gerade bei kurzstrecken in der stadt ist der verbrauch und emissionen wenn ich nicht irre besonders hoch (kalter motor, stop&go). gerade da würde e-mobilität sinn machen.
ich hätt eigentlich wirklich gern so ein trum. allerdings gibts die halt quasi nicht gebraucht, und somit sind sie als wenig-autonutzer (rund 7.000km/jahr) im endeffekt doch zu teuer. ich würds ja „riskieren“, aber meine bessere hälfte hat mir schon nachdrücklich versichert dass wir sicher keinen neuwagen kaufen… 
kommt mir bekannt vor
Elektroautos wären sicher ein Schritt in die richtige Richtung.
Aber um den Massenmarkt zu erreichen, muss sich da noch ordentlich was an der Kilometerleistung und dem Preis tun.
Arbeitsmäßig fahre ich zwischen 100 und 400km pro Tag, da habe ich kein Interesse jeden Tag tanken zu müssen bzw. das Auto an die Steckdose zu stecken.
Und preislich gibts glaub ich auch kein Elektroauto das unter 15k kostet, oder?
ich behaupte mal: so viele km am tag sind aber eher die ausnahme als die regel.
bekommt man denn ein reguläres auto für unter 15k?
problem ist IMO eher die ladeinfrastruktur. vor allem supercharger.
Citreon C1 (falls man das ein Auto nennen darf
) C3, VW Polo (knapp drüber mit 15.800 km).
Die Austatttung ist dann halt die Frage…
Ja bekommt man schon, einen Kleinwagen. Aber bei der Kilometerleistung am Tag, wird keiner einen Kleinwagen fahren. Insofern, bekommt man auch kein Auto unter 15k.
Folgende Strategie wird wohl in Zukunft verfolgt:
Elektroautos für Wenigfahrer (Städte, Pendler mit wenigen Kilometer).
Verbrenner für Vielfahrer (weite Pendler, Vertreter, etc.)
Wasserstoff in zukunft für Schwerkraft (Züge, LKWs, etc.)
Bis eben die Akkus deutlich besser werden (Tesla scheint auf einem guten Weg zu sein), wird der Verbrenner nicht verschwinden.