Elektroautos - die Zukunft!

Mein erstes Jahr in der neuen Wohnung ist nun zu Ende, und somit läuft auch mein Stromvertrag ab (E.ON). Es wurde mir hier ja empfohlen, jedes Jahr zu wechseln, was dank durchblicker ja wunderbar einfach geht und ich bin einfach zum günstigsten Ergebnis laut deren Berechnung (Grünwelt) gewechselt.

Wie macht ihr das denn so, jedes Jahr ein völlig anderer Anbieter, oder wechselt ihr auchmal zurück - und würde das überhaupt gehen, dass man da wieder den Neukundenbonus für ein Jahr bekommt? Theoretisch hätte man ja sonst irgendwann mal alle Anbieter „verbrannt“.

Ja, du kannst wieder zurückwechseln. Hab ich auch schon gemacht. Wenn das Angebot günstig ist, warum nicht? Das ist kein Problem, solange dazwischen Pause war (zumindset hab ich immer eine gemacht).

Zwei Dinge nur zum Überlegen: Es kommen jetzt im April neue Tarife (Verbund u.a. will ja deutlich runter mit dem Strompreis, es wird erwartet, dass andere nachziehen). Also Vorsicht, sich da zu teuer jetzt zu binden. Ich hab aktuell sogar einen Float-Tarif, aus dem kann ich jederzeit raus. Genau deshalb.

Zweitens: Nach über einem halben Jahr damit kann ich nur empfehlen, sich eine EEG zu suchen, die im selben lokalen Netz operiert. Hilft jetzt im Winter nicht so viel (Ich speis schon kaum ein, dementsprechend kommt auch von der EEG nicht viel), aber im Sommer kam ziemlich viel Strom von der EEG. Das macht nicht viel Unterschied beim Strompreis (rund 0,12 Cent bei uns), aber bei den Netzgebühren (weniger als die Hälfte, weil selber Trafo). Ist a) unabhängig davon, ob man einspeist (weil ganz ehrlich, die wollen Stromabnehmer, weil man muss ja den Strom jemandem verkaufen) und b) auch unabhängig vom normalen Stromanbieter. Den hast du trotzdem. Du bekommst nur den Strom zuerst von der EEG, und nur wenn die nicht genug liefert, kommt er vom Anbieter.

Du hast zwar dann unglaublich viele Rechnungen (bei uns insgesamt vier, weil: EEG (Einspeisung und Kauf), Netzgebühren, Strom Einspeisung (Was die EEG nicht braucht) und Strom Netzkauf (Restbedarf)), aber … preislich rentiert es sich doch deutlich.

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Da der Arbeitgeber meiner Freundin recht großzügig Stromtankkosten fürs Firmen E-Auto rückerstattet, sollten wir die Stormkosten eh gedeckt haben. Wir betanken aber erst seit 2 Monaten über das Hausnetz und wissen noch nicht genau, was das dann tatsächlich über ein ganzes Jahr ausmachen wird. Wir haben den neuen Tarif jetzt mal mit 9.000kWh berechnet.

Das kannst dir eh selbst ausrechnen. Wie groß ist die Batterie, wie oft muss du laden?

Nachdem ich ne PV hab, und bei meinem Stromlieferanten einen sehr guten Einspeisevertrag hab, wechsle ich nicht, solange sich daran nichts ändert.
Bin bei denen aber schon sehr lange, und hab da immer wieder einen Treuebonus bekommen. Somit wars bei anderen nicht viel günstiger.

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Ja, basierend auf dem ersten Monat mit dem E-Auto und dem bisherigen Haushaltsverbrauch bin ich auf die 9000 gekommen. Aber wir haben eh immer eine großzügige Reserve am Haushaltskonto für etwaige Überraschungen :smiley:

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Oder Dauernebel wie wirs seit gefühlt 6 Monaten haben.

EDIT: was dir ohne PV natürlich wurscht sein kann :see_no_evil: :sweat_smile:

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Wir ham ja noch keine PV (können die Wohnung erst in 5 Jahren kaufen und dann uns etwas überlegen), also betrifft mich der Nebel nur bezüglich Gemütszustand :sweat_smile:

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Oder die Heizung auf Wärmepumpe umgestellt und plötzlich an manchen Monaten (Edit: Hier stand „Tagen“ - deshalb auch die Verwirrung in den folgenden Posts) einen Verbrauch von 1,5 MWh (nicht nur wegen der WP - da spielt auch noch das E-Auto mit rein…) … aber immer noch billiger als Gas :wink:

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Wir haben heute unsere Jahrestromrechnung bekommen und wir zahlen fast zwei Drittel weniger als meine Mutter mit Strom und Gas.

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Ja, der Jänner war halt hart. Kaum Photovoltaik, kalte Temperaturen - da ist der Stromverbrauch ordentlich hochgeschossen. Jetzt ist es aber schon wieder besser. Momentan sind es 10-15 kW am Tag … und mit dem Home Assistant bin ich grad fleißig am Optimieren, dass möglichst viel von dem Strom vom Dach kommt :wink:

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1,5 MWh? Wirklich?
Unser Maximum war 104 kWh Verbrauch an einem Tag. Also entweder dein Haus ist 15x so groß, oder dein e-Auto hat eine Batterie, die so groß ist wie ein Schiffscontainer :smile:

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Ah, sorry. Ich sollte sauberer arbeiten. 1,5 MWh waren natürlich der Monatsverbrauch. Sorry :wink:

Ja bitte sauberer Arbeiten.

Scherz! :crazy_face:

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Hehe. Und das bei meinem Familiennamen :wink:

Aber ja. wir haben so zwischen 30 und 60 kWh am Tag im Jänner gehabt - Netzbezug.

Ist exakt unser Verbrauch

Da schau her! So ein Zufall :wink:

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Genau darauf warte ich auch schon dann bin ich weg von Wien Energie.

Hab früher auch alle 2 Jahre gewechselt irgendwann wurde mir das zu blöd.

Ich will alles mit einer Rechnung bezahlen also Strom und Netzkosten da hab ich ein besseren Überblick da ist die Auswahl dann sowieso schon eingeschränkt.(Manche Anbieter verlangen für das auch noch zusätzlich Geld.)

Mal schauen - ich kann ein Model Y 2022 ,Long Range AWD zum EK rauskaufen in der Arbeit 140.000km .

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Am Sonntag zwei Freunde wieder mal seit längerem getroffen. Mit beiden hatte ich letztes Jahr eine Diskussion bezüglich Elektroauto und warum sie diese scheiße finden. Ganz besonders der eine war sehr gegen Elektroautos (zu teuer, zu wenig Reichweite, Lademöglichkeiten, etc.). So weit so klassisch.

Jetzt ist es aber so, dass bei dem harten Gegner das Leasing für das aktuelle Auto ausläuft und er sich viele neue Wagen und dessen Leasingraten angesehen hat. Jetzt hat er sich für einen Tesla entschieden, weil die Leasingsrate für die Autogröße dort am niedrigsten ist und sie für die Wohnanlage die Info erhalten haben, dass man für 18 € im Monat eine Ladebox in der Tiefgarage bekommt.

Ich hab ihm schon gesagt, dass ich ihn mindestens ein Jahr damit aufziehen werde, weil er so leicht seine Meinung geändert hat. :smiley:

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Wir haben die perfekte Kombi.

Einen E und einen Plug-IN Hybrid.

Kurzstrecken - PlugIn mit E
Mittelstrecken - E
Langstrecken - Hybrid E und Benzin

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