Die ersten kleinen Erfolge der Massnahmen sind ersichtlich. Wir hatten in den letzten 24h die geringste Steigerung der Fallzahlen seid dem ersten Ausbruch.
Naja, Deutschland hat knapp 10 mal soviel Einwohner (~83 zu 8,8) so gesehen haben wir im Verhältnis sogar mehr. Aber die Maßnahmen sollten ja in naher Zukunft hoffentlich zu spüren sein.
also ich finde es nicht richtig die todeszahlen von de und at aufzurechnen. noch sind beide systeme ja nicht heillos überlastet und viele der todesfälle sind eben nicht auf corona zurückzuführen, oder schlechte medizinische versorgung. sprich: ob jemand stirbt hängt zzt noch mehr vom individuellen zustand der kranken person und der fähigkeit des mediz personals ab.
stimme zu, aber: seit-seid.de 
Toteszahlen aus Ö is sowieso kurios ein ORF schreibt 8 während beim Kurier 15 stehen:
Zitat Kurier:
Zahlen: Aktueller Stand (21.03.2020, 15:00 Uhr): 2.814 Fälle; Nach Bundesländern: Burgenland (53), Kärnten (78), Niederösterreich (394), Oberösterreich (535), Salzburg (184), Steiermark (379), Tirol (575), Vorarlberg (228), Wien (359); 18.545 Testungen, Genesene Personen: 9, Todesfälle: 15
ORF
Der Kurier zählt wahrscheinlich Südtirol mit 
Anlaufstelle nr. 1 sollte jetzt der ORF sein
Oh. Ich weiß nicht, ob das tatsächlich so gemeint ist. Aber ich muss leider sagen, dass ist das menschenverachtendste was ich zuletzt gelesen habe. Bereits die Behandlung eines älteren Menschen als „ethischen Luxus“ zu behandeln ist äusserst grenzwertig. Und auch die Forderung, dass der Gesetzgeber eine Regelung treffen muss, mit welcher ein deiner Meinung nach lebenswerteres menschliches Leben geschützt werden soll, geht vom Gedankengang in eine Richtung, die wir in der Vergangenheit bereits erlebt haben. In einer demokratisch-freiheitlichen Gesellschaft wird es sowas nicht geben. Jedes Menschenleben, egal ob alt, jung, behindert, vorerkrankt oder was auch immer ist gleichwertig. Daran ist nicht zu rütteln.
Das Triangieren in einer Notsituation erforderlich sein kann ist sicherlich zutreffend. Nur gehört diese Entscheidung dem behandeldem Personal.
Natürlich ist jedes Leben gleich viel Wert.
Das darf nicht zur Debatte stehen.
Das mit Luxus ist zielt darauf an das man nur insofern helfen kann als das man nicht selbst ums überleben kämpft. Es ist eine einzigartige Errungenschaft so breit gefasst helfen zu können.
„So wurde etwa ein ethischer Leitfaden erarbeitet, um Ärztinnen und Ärzten bei der Entscheidungsfindung zu helfen. Dem Bericht zufolge sollen jenen Patienten, deren Lebenserwartung wie auch Lebensqualität höher sei, bevorzugt werden. Das Alter der Patienten sei dabei aber nicht ausschlaggebend.“
Ich hab mir nur gedacht wie hart das eben für das Personal ist und wie viel man davon ertragen kann.
Da ist was dran. Meine Mutter war bis letztes Jahr Krankenschwester. Sie hat es immer kritisch gesehen, wenn die Pflegeheime hochdemente 95-Jährige wegen einer Verschlechterung des Allgemeinzustands ins Krankenhaus gebracht haben, die dann wieder zurück ins Pflegeheim kamen nach gewisser Zeit, aber ein paar Wochen später wieder ins Krankenhaus kamen. Sie sagt, dass man diese Menschen als sie in den 70er-Jahren angefangen hat nicht auf die Intensivstation verlegt und künstlich ernährt hat, sondern sterben lassen hat. Ein besonders schönes Leben haben diese betagten Menschen aufgrund ihrer Demenz sowieso nicht mehr und nur weil man sie medizinisch am Leben halten kann, ergibt das nicht immer Sinn. Die haben Angst, weinen und können nicht mehr nachvollziehen, was mit ihnen passiert. Es ist nur ein Luxus für die Angehörigen, nicht für die Menschen selber. Würde man ihren 40-Jährigen Ichs diese Bilder zeigen, wären die meisten wohl dagegen sie in dem Zustand noch zu behandeln. Vor allem nicht in der aktuellen Situation, wenn dadurch Plätze für deutlich jüngere, geistig fitte Menschen fehlen sollten.
Zeugt mal wieder wie „on point“ gewisse scrubs folgen waren, die genau darauf eingegangen sind.
Ja sehe ich genauso. Die Situation ist in Italien außer Kontrolle. Das Land eigentlich schon längst pleite. Ich befürchte, dass auch der „Rettungsschirm“ hier nicht mehr helfen kann.
Genau das frage ich mich auch. Natürlich kann man die Leute nicht einfach sterben lassen. Aber ab welchem Punkt sind die wirtschaftlichen Folgen verheerender als der Schaden durch den Cornavirus. Zustände wie in den Zwischenkriegsjahren würden die Folge sein.
Manchmal gehts aber im endeffekt isses echt hart…
Bis 13.April… ich denke das wird noch länger so weiter gehen.
Hätte echt nichts dagegen jetzt 2 Wochen urlaub zu haben aber was solls…
ich denke für das personal ist das weniger schlimm. wenn die, die distanz nicht hätten, würden sie wahrscheinlich kein jahr aushalten. kenne ein paar ärzte und in dem seltenen fall in dem wir sowas angesprochen haben, bekomm ich eigentlich immer eine ähnliche antwort. sobald am op tisch oder ähnlichen ist es nur ein stück fleisch. ist etwas überspitzt aber anders schafft man das wahrscheinlich auch nicht.
chirurgen =/= andere ärzte, schwestern
edit: bei uns ist ein covid-positiver zur ärztin gegangen. jetzt ist die einzige praxis unserer gemeinde geschlossen. seufz
denke nicht dass es hier soviel unterschied gibt.
weil vorhin scrubs erwähnt wurde: da gibt es auch eine folge in der der beste neuling die distanz zu den patienten nicht halten kann, und es dadurch psychisch nicht schafft. natürlich muss ihnen der mensch am herzen liegen aber die distanz um seinen beruf uneingeschränkt ausführen zu können ist wichtig. es ist nur eine serie aber da ist bestimmt was wahres dran.
Scheiße. Wurde der Patient nicht vorher drauf verwiesen das man Die Hotline 1450 oder AGES anrufen soll?
Leider weiß man es nicht. Hätte sich der Patient drann gehalten, hätte die Praxis noch offen.
Hoffe für euch dort, es gibt möglichkeiten mit der Praxis Kontakt per Telefon aufrecht zu halten.
Medikamente sind für viele Menschen wichtig.
Oja den Hinweis gab es e zunächst 1450 anzurufen, aber 100% kannst es halt nicht verhindern. Reicht wenn einer hingeht, der noch keine Symptome hat…
Ad organisatorisches: wir haben bereits tel# von praxen aus Nachbargemeinden und wegen medizin wird gerade etwas organisiert.
In einem Spital wo meine Frau arbeitet gibt es mittlerweile einen Arzt, einen Patienten und einen Arbeitskollegen mit Covid Positiv. Sie muss jetzt jeden Tag ins Spital zum Test. Die fahren einem bezüglich des Abstrichs sehr weit in die Nase, nachdem dritten Tag neigt das zusätzlich zu dem Aufwand jeden Tag reinfahren zu groben Nasenschmerzen. Bis dato jeder Test Negativ, kann sich halt täglich ändern.
Wir fahren dienstlich nur mehr mit den VW Bussen um im Auto weiter Weg voneinander zu sitzen.

