Coronavirus (COVID-19)

ich kann mir auch vorstellen, dass der interaktive unterricht für zu hause auch weitaus effektiver ist in der wissensvermittlung bzw in der zeit-aufwand-rechnung auch effizienter ist, als der frontalunterricht vor der klasse.

Das bezweifel ich.
Moderner Unterricht ist auch in der Klasse interaktiv. :wink:
Online gibts tatsächlich für viele die Herausforderung, dass nicht alle Kinder gut genug ausgestattet sind. O-Ton einer befreundeten NMS-Lehrerin: Manche haben ihr eigenes Zimmer mit super Technikausstattung und du bekommst ein Worddoc, in dem du die Kommentarfunktion nutzen kannst. Andere sitzen zu dritt im unteren Teil des Stockbetts oder am vollen Küchentisch und zur Korrektur bekommst du ein Foto des Zettels in schlechter Qualität.

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Als Lehrer bin ich voll und ganz deiner Meinung. Natürlich ist das kein leichter Job, möchte gar nicht an den Workload mancher Gegenstände wie Deutsch oder Englisch in der AHS-Oberstufe denken, aber schlecht geht es vielen von uns wirklich nicht. Knapp 3 Monate Ferien, ein sicherer Job, faire Bezahlung, da sollte es auf den ein oder anderen Tag nicht ankommen. Ich für meinen Teil bin am schulautonomen Tag arbeiten.

Die letzten Wochen waren nicht leicht, E-Learning ist viel Arbeit, daneben noch den großen beschult und den kleinen bespaßt, zwar in Kooperation mit meiner Frau, aber die hat ja auch genug zu arbeiten. Aber allein das Wissen, dass so viele andere Menschen keinen Job mehr haben bzw. um deren zittern lässt einen das ganz schnell vergessen und man leistet eben seinen (kleinen) Beitrag.

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Die wahren Opfer dieser Zeit sind nicht Lehrer oder Eltern, sondern Fußballprofis und Trainer. :wink:

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ich glaub e-learning ist deswegen viel arbeit dieserzeit, weil es bis dato nicht genutzt wurde und jetzt - bildlich gesprochen - quasi von null auf hundert in 3 sek gefahren werden musste. [natürlich mit der ausnahme von einigen schulen/profs, die das uU schon länger nutzten]

sollte so sein, ja. betonung auf sollte. trotzdem ist das 1on1 mit einer zu unterrichtenden person wohl einfacher, als vor versammelter klasse. allein schon für die introvertierten, die sich vlt gar nicht trauen würden sich sonst zu wort zu melden.

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Zu Beginn kann das ein Problem sein, ich meine aber die täglichen Arbeiten. Wenn du sonst in der Klasse arbeitest, rechnen die Schüler zum Beispiel ein paar Beispiele, dann vergleichst im Plenum oder gehst durch und checkst quer, rechnest allfälliges nochmal vor, dann is erledigt. So musst die Abgaben jedes Schülers korrigieren, noch dazu alles am Bildschirm (ausdrucken wäre irre), Feedback geben,… Das entfällt in der Klasse zum Teil.

Aufpassen. Nicht nur vor dem Virus.

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was ich mich bei brasilien schön langsam frag: ist bolsonaro wirklich ideologisch so verblendet, dass er den virus nicht ernst genommen hat, oder sah er es als „willkommene möglichkeit“ sich der indigenen völker zu entledigen, um ohne reibereien sich deren resourcen einzuheimsen?

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Ja - der Typ ist der Nächste Pappenheimer in Sachen - Trump, Johnson - - Orban, Erdogan - jeder hier ist auf seine eigene Art und Weise ziemlich neben der Spur!

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Bin ich so anders? Laut Medien hat jeder auf die offenen Gasthäuser gewartet - nicht ins Wirthaus gehen zu können kommt offenbar einem Weltuntergang gleich.

Mir is das herzlich Wurst. Von den Dingen die mir abgegangen sind ist ins Beisl zu gehen irgendwo am Ende der Liste.

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Anders als der Mainstream in Österreich. Ich finde aber nicht, dass dies in diesem Punkt etwas schlechtes ist „Im Land der Säufer“. :slight_smile:

Vielleicht können die meisten Leute einfach nur nicht kochen.

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Das kommt halt imho auf die „Lebensumstände“ daraufan, ältere Leute die was zb. alleine sind treffen sich halt zb. täglich mit ihren 70 jährigen Freunden im Wirtshaus zum Karten spielen, etc.
Singles, Jugendliche, glaub schon dass das einigen abgeht.
Mir persönlich hats auch nicht gefehlt, aber mir hat sich auch in der Zeit der Ausgangsbeschränkungen wenig geändert, da haben mir die Kinder am meisten Leid getan.

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Wir fahren heute um 14 Uhr mal wieder Essen mit einem befreundeten Pärchen.

Wenn wir gemeinsam in einem Auto fahren, müssen wir MNS tragen.

Wenn wir gemeinsam am Tisch sitzen, müssen wir keine MNS tragen.

Irgendwie sinnlos!?

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Soll man für jeden erdenklichen Zweck der Autofahrt einen eigenen Erlass machen? Wie sinnlos wäre das?

Zudem: im Auto kannst du den Sicherheitsabstand niemals einhalten, in der Gaststätte wohl.

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Die Geschichte mit der Post und den Leiharbeitern aus Asylunterkünften hat den Virus nun endgültig zum Politikum im österr Sinne gemacht und wird im Wienwahljahr rechten Strömungen Aufwind bringen.

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Eigentlich sollte das der Sozialdemokratie Aufwind bringen. Kann ja irgendwie nicht sein, dass systematisch Leihfirmen verwendet werden, die sich einen großen Kehraus für Arbeitsschutz geben und dann sowas produzieren.

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ich glaub nicht, dass leihfirmen das problem sind, sondern die regelungen zur beschäftigung von ausländern (iirc auslbg). da diese ja nur in sehr beschränktem ausmaß am österr arbeitsmarkt teilhaben dürfen, wurden sie in diesem fall als epu der leihfirma vermittelt.

im normalfall, österreicher wird über leihfirma vermittelt, greifen ja die sozialrechtlichen bestimmungen auch auf dieses. ansonsten wäres es ja ein leichtes nationale schutzbestimmungen auszuhebeln.

Man merkt ja auch schon in der Darstellung in den Medien die Richtungen - mal ist der Herd das Asylantenheim und von dort aus die Leihfirma, also die Asylanten das Problem. Bei anderen heißt es, das Problem ist die Leihfirma, bei der die Arbeiter krank arbeiten müssen; gleich ist bei beiden eigentlich nur, dass der Kindergartenfall mit der Geschichte zusammenhängt.

mE ist das ein problem, das vielen zeitungen inhärent ist. man weiß zb über gewisse rechtliche regelungen, limits nicht bescheid und beklagt nur die symptome; oder, bösartiger, man schreibt trotz besseren wissens gewisse dinge um die - in aller regel - weniger belesene leserschaft für eine gewisse meinung in einer sache gefügig zu machen.

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