Alles über Waffen

66 jähriger Pensionist (?) gegen 29 jährigen Einbrecher mit Messer … man muss schon sehr viel Hollywood-Filme gesehen haben um zu glauben, das könnte für ersteren gut ausgehen.

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Ich stell mir eher die Frage, wie die Notsituation ausgesehen haben muss, dass der Pensionist dem Einbrecher mehrmals in dessen Rückseite (und einmal davon in den Hinterkopf) schießt.

Und wie? Täte mich wirklich hochgradig interessieren.

Gegen ein Messer und zwei Leute? Na klar, dass zeigst uns aber, willst ihm mit dem Gschirrhangerl schnallzen oder wie stellst du dir das vor? Das interessiert mich jetzt.

Anscheinend hatte er genug Zeit, sich die waffe zu holen. Diese Zeit hätte er anders nutzen können…. Polizei rufen zb und sich in Sicherheit bringen, wäre zb eine Möglichkeit.

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man kann sich sicherlich viele szenarien zusammenreimen, wo das der fall wäre, aber ich denke nicht, dass dies jetzt förderlich für die diskussion in diesem thread ist. weil dann sagt immer die eine seite, „naja, was ist aber wenn x gar nicht so war, sondern mehr y“ usw usf.

Ein Schuss ins Bein?? Nur so eine Idee. :man_shrugging:t3:

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Geh bitte…

Der Einbrecher hat einen Schuss von hinten in den Kopf bekommen. Kommt bei den Ermittlungen heraus, dass der Einbrecher geflüchtet ist, bestand für den Schützen keine akute Gefahr mehr. Er hätte also heimtückisch getötet - das könnte man durchaus als Mord auslegen.

Lernt man übrigens sogar beim Bund, bevor man sein StG bekommt. Kolben einsetzen, Warnschuss,… aber von hinten in den Kopf ist schon Dings.

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warum nicht gleich gezielt das messer aus der hand schießen, in der luft auffangen und dann den einbrecher mit beiden waffen bedrohen, damit er wegrennt?

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aber wenn er wertgegenstände hatte beim weglaufen, bestand noch ein angriff auf das eigentum des schützen und somit eine notwehrsituation.

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In einer Welt in der diese Situation einen Schuss von hinten in den Kopf rechtfertigt, möchte ich nicht leben.

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Was soll man auf so einen „spassigen“ Post antworten? Vll gar nichts mehr…

Du meinst also der Kopf als einzelnes kleines Körperteil ist leichter zu treffen als 2 lange Beine?
Ein Warnschuss hätt vll auch gereicht?

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Gar kein Schuss hätte wahrscheinlich gereicht, wenn der Einbrecher bereits auf der Flucht war.

Vermutlich, wir wissen es nicht. Ich mein aber dass ein wenigeres Extrem als Kopfwegballern gereicht hätte.

Vermutlich is er kein guter Schütze, es war ne Extremsituation, da trifft man nicht was man treffen möchte. Alles möglich, drum wird ja ermittelt.

Ich find es aber unabhängig davon zutiefst erschreckend, dass hier einige meinen, ein Kopfschuss von hinten ist bei einem Raub (!! Sachgegenstände können ersetzt werden, Leben nicht) gerechtfertig.

Das sagt einiges aus und ändert meine Meinung bzgl einiger User hier grundlegend. Wär vll wirklich besser wir reden nur mehr über Videospiele und co.

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Der Kopfschuss ist natürlich nicht notwendig, da bin ich absolut bei dir. Dir geb ich ja sogar zum Großteil recht, aber dass man das irgendwie anders hätte lösen können, ohne das irgendwer verletzt geworden wäre, das stell ich in Frage. Abgesehen davon wird hier eh nur gemutmaßt, also hat das ohnehin alles wenig Sinn. Abwarten was rauskommt, dann wissen wir eventuell mehr.

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und genau diese diskussion bringt zur zeit nichts, weil wir nicht wissen, wie es zu dem treffer in den hinterkopf gekommen ist. vlt hat sich der einbrecher zu seiner freundin umgedreht, vlt wollte er tatsächlich weglaufen und hatte noch die familienjuwelen in der hand – was wissen wir schon, außer ein paar zeilen aus einem artikel einer tageszeitung.

darum: warten wir ab was tatsächlich, objektiv nachweisbar, ermittelt wird und reden dann weiter.

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Hätte man halt machen können, bevor man meint, dass das Halten von Wertgegenständen als Rechtfertigung zur heimtückischen Tötung von hinten ausreicht.

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heimtückisch? da weißt du offensichtlich mehr als alle anderen medien. und genau wegen solchen postings ist die diskussion hinfällig.

das meine ich nicht, das steht im gesetz:

§ 3 - Notwehr

(1) Nicht rechtswidrig handelt, wer sich nur der Verteidigung bedient, die notwendig ist, um einen gegenwärtigen oder unmittelbar drohenden rechtswidrigen Angriff auf (…) Vermögen von sich oder einem anderen abzuwehren.

ich wiederhole daher noch einmal: ich weiß nicht was wirklich in dem haus abgelaufen ist. man kann über zig szenarien diskutieren, in welchen der schütze entweder in notwehr gehandelt hat oder ein schießgeiler waffennarr war. aber ich habe nicht die zeit dazu und sehe auch keinen grund dafür, dass so eine berichterstattung weiter mietfrei in meinem kopf wohnen sollte. es gibt leute, deren beruf ist es dies zu tun, die werden dafür aber auch bezahlt.

Das weißt du ja gar nicht? Oder woher hast du die Info?

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