was mir gleich zu beginn auffällt: eine ziemlich lieblose introsequenz, hat nicht mal ein echtes bondlied.
dafür gleich der schmäh nach dem einstiegskampf: „das wär dem anderen nicht passiert“
und: lazenby hat die gleiche deutsche synchronstimme wie connery zuvor.
was mir generell aufgefallen ist bei den bonds bisher ist die technik aufgenommene passagen schneller abzuspielen um sie intensiver/hektischer erscheinen zu lassen.
„sie braucht keinen psychiater, sie braucht einen mann wie sie“ – alter verwalter.
und dann gibt es tatsächlich eine montage für die charkterentwicklung des paares. ma, ich bin hin und weg.
mir ist während des films auch dank google klar geworden, woher ich das bond-girl kenne: https://gameofthrones.fandom.com/de/wiki/Olenna_Tyrell
lol - playboy lesen während der tresor geknackt wird.
die szene mit dem damen, die anscheinend seit jahren keinen mann mehr gesehen habe. und … die dame mit anscheinend afrikanischen ursprungs, die eine banane isst. … ich will ja niemandem etwas unterstellen, aber es wirkt einfach etwas ungeschickt.
dass junge frauen für ihren weiblichen charme „zweckentfremdet“ werden und dabei dem blind glauben, was man ihnen zuflüstert kann man auch als unterschwellige kapitalismuskritik sehen.
was in der längeren netflix fassung auch auffällt: die synchronstimmen sind bei einigen szenen, die bei der kinofassung rausgeschnitten wurden, jetzt wieder drinnen sind, andere.
das setting auf der bergspitze, wie auch die verfolgungsjagden sind ikonisch. ebenso auch das traurige ende. einige der wenigen szenen, an die ich mich von einem erstmaligen anschauen vor vielen, … vielen jahren noch erinnern kann.
unterm strich gefällt er mir deutlich besser als als „man lebt nur zweimal“. 7/10
Dr. No … 8.5/10
On Her Majesty’s Secret Service … 7/10
Thunderball … 7/10
From Russia With Love … 6/10
Goldfinger … 6/10
Man lebt nur zweimal … -2/10