Wonder Woman


#1

#2

Geile Mukke, Top Darstellerin, bin der Überzeugung, dass dieser DC einer der besten der letzten Filme (seit Chris Nolans Batman Trilogie) sein wird.


#3

Ich hoffe dass endlich wieder ein richtig guter DC Streifen ins Kino kommt. Der Cast und die Regisseurin schauen auf jeden Fall vielversprechend aus.


#4

Ich schau mir den auf jeden Fall an

Endlich Mal nicht Superman oder Batman 


Der Trailer gefÀllt mir und in Batman vs Superman hat sie mir auch gut gefallen


#5

Warner Bros. und DC haben einen weiteren neuen Trailer zu Wonder Woman veröffentlicht.

Der Film von Regisseurin Patty Jenkins erzĂ€hlt die UrsprĂŒnge der Superheldin, die als einziges Kind auf einer Insel aufwĂ€chst, die ausschließlich von Frauen bewohnt wird und nachdem Steve Trevor (Chris Pine) an der KĂŒste strandet in den 1. Weltkrieg zieht.

Wonder Woman erscheint am 2. Juni 2017.


#6

Deutsche Version des neuen Trailers:


#7

Freu mich drauf! Gal Gadot passt einfach wie Faust aufs Auge!


#8

Klingt gut!


#9

Wenn die Presse mal einen Fantasyfilm lobt:


Ach ja, die Typen, die sich aufpudelt haben weil Gal Gadot zu kleine BrĂŒste habe und so:


#10

Gestern gesehen. Habe mich gut unterhalten gefĂŒhlt, auch wenn der Film fĂŒr mich nicht ganz halten konnte, was all die Lobeshymnen versprochen haben. Aber ich will ihn gar nicht gleich mal schlechtreden, denn es ist auf jeden Fall ein guter und sehenswerter Film. WĂ€re er davor nicht so gelobt worden, hĂ€tte er mich wahrscheinlich auch positiv ĂŒberrascht.


Sehr gut fand ich jedenfalls, dass sich der Film Zeit lÀsst, um die Story und die Protagonistin aufzubauen. Ziemlich viel spielt sich auf Themyscira oder in London ab, noch bevor es so richtig in die Action hineinstartet.
Diesen beiden Aussagen aus dem SHOCK2-Review von Steffi stimme ich zu:
“Das wohl Schönste an dem Film sind die großartig choreografierten Kampfszenen der Amazonen und von Wonder Woman.”
"Wonder Woman zeigt in die Grausamkeiten des Ersten Weltkriegs, ohne aber in die dĂŒstere Stimmung von Man of Steel zu verfallen und schafft es auch immer wieder, die Stimmung mit gut platziertem Humor aufzuhellen."
Auch diese beiden Punkte sind darauf zurĂŒckzufĂŒhren, dass sich der Film Zeit nimmt. Ob fĂŒr Ă€sthetische Aufnahmen der Kraft und AgilitĂ€t der Kriegerinnen, oder fĂŒr die vielen traurigen Einzelschicksale im Krieg, die einem dessen Grausamkeit erst richtig vor Augen fĂŒhren. Auch Minderheiten, soziale Hierarchien und die WillkĂŒr von Feindbildern werden ein wenig thematisiert – Ein wenig, aber immerhin.

Ein Punkt, der mich persönlich extrem gestört hat: Diana sucht die Schuld an diesem Krieg bei Ares. Sie ist davon ĂŒberzeugt, dass alle Menschen eigentlich gut sind, gerettet werden mĂŒssen und nur unter dem EInfluss von Ares Grausamkeiten begehen. Auf ihrem Weg will sie stĂ€ndig allen sofort helfen. Aber kaum geht es darum, die Grenzen der Deutschen zu durchbrechen, metzelt sie alle nieder, ohne mit der Wimper zu zucken!? Das ist fĂŒr mich ein grober Logikfehler. Sie ist nicht Captain America, der patriotisch fĂŒr sein Land kĂ€mpft, sie ist eine vollkommen Außenstehende dieses Krieges, ohne Sozialisation in das politische GefĂŒge der LĂ€nder. FĂŒr sie sind nicht die Deutschen der Feind, sondern Ares. Noch dazu sieht man am Ende des Films auch noch, dass unter den Masken und Helmen wirklich junge Burschen stecken, die selbst voller Angst sind (wofĂŒr ich den Film wieder loben muss, denn sonst sind das ja meist kantige Muskelpakete in ihren 30ern, die man unter den diversen SoldatenrĂŒstungen findet).

Da im Zusammenhang mit dem Film ja auch oft von Feminismus die Rede war: Ehrlich gesagt, fĂŒr 2017 fand ich das eigentlich alles eher selbstverstĂ€ndlich. Gut, am Anfang sehen wir ne Zeit lang nur Frauen – Lauter optische Schönheiten und auch sonst keine Durchschnittstypen natĂŒrlich. Aber spĂ€ter ist Diana erst wieder die einzige Frau in einem MĂ€nnerteam – Und auch sie bleibt in jeder Situation begehrenswert und perfekt gestylt (okay, ist ja auch ne Göttin). So “feministisch” waren die Lara Croft Filme vor 16 Jahren auch schon. :stuck_out_tongue:
Die weibliche Figur auf der “bösen Seite” hingegen ist nicht nur wenig begehrenswert, sie ist sogar körperlich entstellt.
Zudem macht Dianas knappe RĂŒstung genauso wenig Sinn, wie dass sie sich fĂŒr den Kampf die Haare auf macht, wĂ€hrend jede Andere sich gerade dann einen praktischen Zopf machen wĂŒrde. Aber hey, immerhin waren ihre FingernĂ€gel praktisch kurz. :wink:
Zugegeben, es gibt ĂŒber den Film verteilt doch mehr Sprechrollen von Frauen, als in manch anderen Filmen. Nebenbei kommt sogar eine lesbische Beziehung vor. Und Diana ist nicht nur stark, schön und gebildet, sondern hat auch MitgefĂŒhl, lĂ€sst sich in Staunen versetzen und hat ihre Fehler. Ich kann mich allerdings noch immer nicht entscheiden, ob ihre Tendenz, den ganzen Film lang einfach mal drauf loszurennen, statt vorher nachzudenken, sie nun eher als lernressistentes Dummerl oder tatkrĂ€ftige AnfĂŒhrerin prĂ€sentiert.
Erfrischend fand ich dafĂŒr die Romanze zwischen Diana und Steve Trevor. Diese Beziehung hat auf mich tatsĂ€chlich relativ gleichberechtigt gewirkt. Aus meiner Sicht hĂ€tte es die Liebesgeschichte zwar gar nicht gebraucht, aber zumindest wurde sie nur nebenbei erzĂ€hlt und nicht mit extra viel Kitsch versehen.

Optisch und schauspielerisch fand ich den Film echt gut. Gal Gadot kann man Wonder Woman auch wirklich abnehmen. :star: Der Endkampf hatte dann zwar ein bisschen viel Pathos und war vorhersehbar, aber darĂŒber kann ich hinwegsehen. Denn Wonder Woman ist und bleibt nun mal ein Superheldenfilm. :wink:


#11

Danke fĂŒr deine ausfĂŒhrliche Besprechung.

Noch ein kleiner Hinweis, unserer Review stammt nicht von @Lukas sondern von @Steffi
Lukas hat es nur ins System gestellt :slight_smile: Unten steht als Autor dann Steffi


#12

Ja, es ist ganz schön lang geworden. :sweat_smile:
Oh, das hab ich ĂŒberlesen. Wird gleich ausgebessert.


#13

Hab Gestern den Film gesehen und war richtig ĂŒberrascht davon.
Von Anfang bis Ende war es unterhaltsam.
Die Choreographie der KĂ€mpfe und der Action Einlagen waren spitzen mĂ€ĂŸig gemacht und die Story war auch OK.

Jetzt muss ich unbedingt nur wegen Wonderwoman auch Batman vs. Superman sehen. :blush:


#14

copy/paste

Wonder Woman

Na endlich - es geht doch DC. Nach den letzten großen EnttĂ€uschungen dachte ich schon, dass da gar nix mehr kommt, aber egal wo man beim Film hinschaut, ist alles sehr harmonisch. Charaktere, die selbst eine Geschichte haben, die Botschaft, dass Krieg einfach schrecklich und sinnlos ist, Gal Gadot, die einfach wie die Faust aufs Auge passt als W.W., der Bombensoundtrack und natĂŒrlich auch die Action und Choreographien dazu.

Ganz besonders gut gefallen hat mir, diese offenen und ehrlichen Aussagen von W.W., die praktisch aus dem Mund eines Kindes kommen könnten. Kein Verstecken hinter Floskeln und einfach geradeaus die Wahrheit sagen, dass ist in der realen Welt leider kaum mehr vorhanden, lieber kuschen und das Maul halten, aber die Wahrheit muss halt sein, auch wenn es manchmal weh tun kann.

Auf jeden Fall kann es so mit W.W. weitergehen! Der beste DC Film im aktuellen DC Universe (Man of steel war auch sehr ok (2013!) und der beste DC Film seit Teil2 der Batman Trilogie.

9,5 / 10


#15

Tu Dir das nicht an - das einzig Gute am VS Film war der Auftritt von Wonder Woman!


#16

Ich kann ja bis zu ihren Auftritt vorspulen. :laughing:


#17

Sodi, gestern gesehen und muss sagen, bin positiv ĂŒberrascht. Endlich hat DC mal wieder nen guten Film rausgehaun.

Mal schaun wie Justice League wird
An DCs stelle hĂ€tte ich den Aqua Man Film vorher rausgehaun, und evtl auch Cyborg auf irgend eine Art und Weise eingefĂŒhrt.

DC hats ja eigentlich eh leicht
brauchen nur von Marvel abschaun wie man das macht.


#18

Finde es witzig dass gerade Wonder Woman so gut ankommt.
Der Film gleicht im Großen und Ganzen den Marvel Filmen bis aufs Haar.
Und letztlich hat man nun auch bei Warner und DC kapiert dass man einfach nur die Marvel Filme kopieren muss um gute Kritiken einzufahren.
Persönlich finde ich es schade, das tötet den letzten Funken KreativitÀt und OriginalitÀt.
Mal abgesehen von den leicht abgeĂ€nderten Originstorys sind alle Charaktere völlig austauschbar, ob man jetzt Captain America, Iron Man, Thor oder wenn auch immer in den Film packt, der Film wĂŒrde der gleiche bleiben bzw. auch niemanden auffallen.

Übrigens fand ich BvS ganz gut, eben weil der Film nicht eins zu eins die Marvel-Formel kopiert und zumindest versucht ein klein wenig etwas anderes zu sein.


#19

Also das sehe ich ĂŒberhaupt nicht so. Der Unterton von Wonder Woman ist trotzdem Ernst, es gibt keine (oder so gut wie gar keine) One-Liner, kaum Sarkasmus oder Ironie und fĂŒr meine Begriffe wird das Thema Krieg und der GrĂ€uel bei WW sehr gut transportiert. Eben wie ich es oben bereits geschrieben habe.

Noch dazu stirbt ja ein Hauptprotagonist und das gabs bei Marvel noch gar nicht (wenn ich jetzt nicht irgendwas vergessen hÀtte
.

Ich finde auch das gerade auch einige Nebencharaktere (der Typ der plötzlich singt) sehr gut zeigt, was Krieg mit einem machen kann und das in nur ein paar gezeigten Szenen. War fĂŒr mich sehr glaubwĂŒrdig, was bzw. wie er das abgeliefert hat.

B vs. S hat versucht etwas anders zu sein, aber das war NUR mehr dĂŒster und es war letztendlich eine Zerstörungsorgie.


#20

Naja die vielen halblustigen Sex Anspielungen fand ich dann doch etwas zu viel.
Und fast keine Oneliner? Dann hab ich einen anderen Film gesehen. :wink:

Man nehme eine(n) x-beliebigen Superheld/in, lĂ€sst sie zu Beginn in ihrer heilen schönen Welt im unklaren ĂŒber ihre/seine StĂ€rke und Bestimmung. Eine Bedrohung erscheint und erschĂŒttert das Weltbild des/der Helden. Der Held, natĂŒrlich der einzige der rafft was abgeht zieht alleine aus um sich gegen die Bedrohung zu stellen und lernt dabei mit seinen KrĂ€ften umzugehen. Scharrt nebenbei ein paar Helferlein und Sidekicks um sich. Der Oberbösewicht, von Grund auf böse zeigt sich, und will um der Zerstörung willens alles zerstören. Held wird enttĂ€uscht oder erleidet einen RĂŒckschlag. Held reißt sich wieder zusammen, vernichtet den Bösewicht, rettet den Tag, alle liegen sich in den Armen.
Alles natĂŒrlich gewĂŒrzt mit vielen coolen lustigen SprĂŒchen, ein bisschen Augenzwinkern, einer Prise schmalzigen Pathos


Diese Schablone kann man so vielleicht mit leichten Modifikationen ĂŒber praktisch alle Originstorys legen, und selbiges kann man fĂŒr zweite oder dritte Teile machen.

Ich sag ja nicht dass der Film schlecht war. Wonder Woman ist leider halt nur einfach einer dieser mittlerweile unzÀhligen austauschbaren Comicverfilmungen.