US Politik

Ein frommer Wunsch von Sanders. Die Demokraten zerlegen sich doch gegenseitig. Und ER wird nie Präsident.
Und hat er ernsthaft Reagan vergessen? Stichwort Contras etc.?

Wurde das nicht auch den Republikanern vorgeworfen vor vier Jahren und am Ende haben sich trotzdem alle hinter Trump versammelt. Und der ist mit seinen Mitbewerbern deutlich respektloser umgegangen als Sanders.

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Buttegieg oder Bloomberg, Sanders ist für viele Amis doch viel zu links.

Schwer zu beurteilen von Außen. Bei Obama haben ja auch viele in Deutschland gemunkelt, dass ein Schwarzer niemals US-Präsident wird, weil es dort noch zu viele Rassisten gibt. Und Trump wurde hierzulande auch lange unterschätzt und belächelt (der Aufwachen-Podcast mit Tilo Jung und Stefan Schulz war einer der wenigen Ausnahmen). Möglicherweise ist den Amerikanern die Anti-Establishment-Haltung von Sanders wichtiger als die politische Richtung.

Sanders ist doch für viele Amis ein Sozi - also fast schon ein Kommunist. Nicht mehrheitsfähig. Bei weitem nicht.

In landesweiten Umfragen liegt er deutlich vor Trump. Diese Kalte-Krieg-Rhetorik zieht doch nur noch bei älteren Wählern.

https://www.realclearpolitics.com/epolls/2020/president/us/general_election_trump_vs_sanders-6250.html

Sollte der was reißen, schick ich Dir a Tafel Milka. Versprochen.
Oder ne andere Sorte :).

Die umfragen sind so ein thema… haben auch hillary vorne gesehen, und eigtl hat sie auch den pop vote gewonnen, aber das ist halt nicht so wie der hase dort läuft.

Oh da hast du den aber sehr falsch Eingeschätzt, der Werte ist eher auf ÖVP Niveau als progressiv. Und ich mein die Kurz ÖVP, nicht die davor.

Stimmt nicht, das ist das falsche Denken das den Demokraten die letzte Wahl gekostet hat. Da man aufs „sichere PFerd“ Hillary setzen wollte und dadurch Sanders mehr als nur eine Wahl absichtlich genommen hat (so wie diesmal ja auch wieder in Ohio, Sanders hat mehr Stimmen bekommen als Buttigeg!)… wie das ausgegangen ist muss ich nciht wiederholen oder?

Sanders wäre hier sogar ein seeehr stabiler Kandidat. Da Trump bei ihm nicht weiterkommt. Sanders ist seit 30-40 Jahren sehr konsistent was seine Ansichten angeht und das sieht man. Interviews aus den 80ern und der Typ redet immer noch vom selben. Nur langsam kommen halt auch die Leute drauf, das sie das auch wollen.

Ohne massiven Wahlbetrug hat Trump diesmal definitiv keine Chance. Das Problem ist halt genau der Punkt und genau deswegen hat ihn der Senat auch nicht entfernt, weil dann müssten die GOP Senatoren ja auch aufs bescheißen verzichten…

Sanders hat momentan deutlich am meisten „Volk“ hinter sich, die restlichen Kandidaten haben halt die Milliardäre und Millionäre auf ihrer Seite. Die Leute haben aber die Schnauze voll.
Schau dir die Zahlen aus zB New Hampshire an. Ja klar Trump hat mit 120k Stimmen am meisten bekommen. Aber auch nur weil bei den Republikanern sonst kein richtiger Kandidat antritt. Zähl die Demokraten zusammen und du hast über 200k Stimmen, wo mehr als genug mittlerweile „vote blue no matter who“ als Grundsatz haben für November.

Ganz ehrlich, bei Buttigeg geh ich sogar von einem Verlust aus, ganz einfach weil dann zuviele bei Trump bleiben, weil die 2 sich zu ähnlich sind, Trump da aber dann die Debatten mehr als nur leicht gewinnt. Gegen Sanders tut er sich schwerer, der kann Konter geben und ist mittlerweile so angefressen das er ihm auch alles ins Gesicht sagt (und das brauchts).

Aber wirklich voraus sagen können wirs sowieso nicht. Vor allem weil die Republikaner mit sicherheit alles daran setzen um an allen Ecken und Enden zu bescheißen.

Gab dieses Jahr ja auch bei den Vorwahlen einige Leute die auf einmal nicht mehr für die Wahl registriert waren… ohne Grund. Sehr seltsam. :thinking:

Wenn ich die Demokraten wäre, würde ich Sanders mit Klobuchar als Vize nominieren. #JustSaying

progressiv im vergleich zu trumpinator.

ich hät gern Sanders/Warren gesehen. Könnt aber nach den letzten Debatten schwierig werden.
Denk wenn dann evtl Sanders/Buttigeg, dann hätte man beide Top Kandidaten (sofern es so bleibt) im Ticket. Aber warten wir mal die wirklich wichtigen Staaten ab.

Ohio und New Hampshire ist ca so wie wenn ein Dorf in Vorarlberg wählt. Die 2 staaten haben eigentlich viel zu wenig Einfluss/Einwohner etc um wirklich was auszusagen.

Vor allem beide Super weiß.

Das kannst auch zu einem Klappstuhl sagen. ^^
Aber das wird den meisten dort halt nicht mehr langen. Dem durchschnittlichen Ami gehts schlecht - sehr schlecht. Die wollen Änderung, der einzige der ihnen das verspricht/richtig durchsetzen will ist Sanders.
Und er ist halt auch der einzige der seit 40 Jahren das selbe sagt, die anderen wechseln immer ihre Ideen je nachdem was die Leute grad hören wollen und der Großteil merkt das langsam (und die anderen wählen eh Trump, denen ist sowieso nicht mehr zu Helfen, die würden auch bei uns jetzt noch Hitler wählen…).

Das Video ist btw fantastisch. Gibt noch mehr davon. Unglaublich wie dumm da einige sind.

aufpassen … das kann schneller passieren, als man glaubt. :stuck_out_tongue:

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Was ich mich bei Bernie Sanders immer frag - der Mann ist 78…erlebt der noch die Presiwahlen?

Find es irgendwie schlimm dass da nur Relilte als Favouriten gelten

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Konrad Adenauer ist mit 73 Jahren Bundeskanzler geworden und hat das Amt 14 Jahre innegehabt. Natürlich wäre es besser wenn es jemanden wie Sanders gäbe, nur 30 Jahre jünger, aber das ist aktuell leider nicht der Fall. Ich denke die erste Amtszeit wird kein Problem darstellen und dann muss er 2024 neu bewerten, ob er nochmal antritt. Wobei ich sagen muss, dass man Sanders anders als Biden das Alter nicht anmerkt. Er wirkt immer noch sehr klar im Kopf.

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Das Problem ist halt, das von den jungen keine gute Alternative dabei war oder die einfach keine politische Erfahrung hatten und dadurch halt recht schnell ausgeschieden sind.

Jung heißt halt auch nicht gut. sieht man ja bei der Pfeife vom Dienst die Österreich momentan regiert.

Und aktuell braucht die USA jemanden der Erfahrung hat, gleichzeitig aber anders als die aktuellen Politiker denkt (und das tut Sanders, er ist ja normal auch kein Demokrat, er macht das ja nur damit er gewählt werden kann, wegen dem doofen System dort drüben) und Trump dadurch auch Paroli bieten kann ohne das man viel Angriffsfläche hat.

Und bei Bernie müssen sie halt lügen ohne Ende, mit Kommunismus und kA was alles drohen. Dass das nicht funktioniert sieht man aber an seinen Spendenbeiträgen und dem Zuspruch den er bei den Leuten hat. Der ist 2020 auch ganz anders als 2016.

Und wenn ich die Wahl hab zwischen einem 78 jährigen, der für mich eintritt oder einem 33 jährigen, der für Firmen eintritt. Wähl ich den 78 jährigen. Scheiß auf Firmen und deren Steueroasen, die sollen endlich zahlen und sich ordentlich aufführen. Aber Menschen sind halt blöd und wählen lieber so das man den Firmen mehr macht gibt. Klappt bei uns ja auch. :roll_eyes:

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https://www.derstandard.at/story/2000114812241/will-bloomberg-trump-schlagen-muss-er-lernen-harte-schlaege-wegzustecken

Stimmt.

Falls Bernie die Vorwahl gewinnt und die Dems durch die Superdelegierten seine Nominierung verhindern, dann müssen sie im November gar nicht antreten. Denn Bernies Anhänger stimmen dann nicht einfach für den demokratischen Kandidaten sondern bleiben zu Hause.

Leider ist das Szenario nicht unwahrscheinlich den vielen Dems ist Bernie viel zu sozial. Ist halt doof wenn man im Land nur zwei konservative Parteien hat wobei eine davon (GOP) gerade zu einer Sekte mutiert.

Guter Kommentar über den Zustand der Demokratie USA - erschreckend.

Das Ende des Kommentars

As Americans, we should be frightened — deeply afraid for the future of the nation. When good men and women can’t speak the truth, when facts are inconvenient, when integrity and character no longer matter, when presidential ego and self-preservation are more important than national security — then there is nothing left to stop the triumph of evil.

Hier gehts zum kompletten Kommentar

https://www.washingtonpost.com/opinions/william-mcraven-if-good-men-like-joe-maguire-cant-speak-the-truth-we-should-be-deeply-afraid/2020/02/21/2068874c-5503-11ea-b119-4faabac6674f_story.html

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Heute beginnt das Verfahren für eine Auslieferung von Julian Assange in die USA.
Was hier geschieht ist ein Angriff auf die Pressefreiheit und folglich auf die Demokratie.

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