Okay, aber anscheinend ist der Anteil an Bioprodukten eher ansteigend, wenn ich mal schnell google. Also vielleicht einfach nur mein persönliches Pech. ![]()
schaut am anfang toll aus: eine flauschige wollige oberfläche auf dem keyboard, aber in the long run landen diese produkte schneller am müll als „reguläre“, weil besagtes material einfach schlecht altert…
Wenn Fleisch als Bio gilt wenn das Tier lediglich 2 Wochen vorm Schlachten Bio gehaltrnnwurde, ist das Siegel eigentlich nix wert.
Ist das so? ![]()
Kannst du da bitte ein Beispiel nennen? Ist nämlich auch mein berufliches Feld und die Standards sind ziemlich hart in der EU und gerade auch in AT. Viele Marken wie „zurück zum Ursprung“ vom Hofer oder auch „ja, Natürlich“ von Rewe sind sogar noch härter.
Hart ja, nur sinnvoll und gut umgesetzt? Mindestens diskutabel. Ich hab mit ehemaligen Klienten von mir die eine oder andere Kontrolle mitgemacht und ich bin schon kein Landwirtschafts-Guru, aber was da für Kasper von der AMA oder der Bio Austria dahergelaufen kamen, das war teils spektakulär.
Mein(e) Problem(e) mit den Bio-Zertifikaten:
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Die romantische Vorstellung von nachhaltigen Beizen und Spritzmitteln.
Ja, die Mittel sind nicht synthetisch. Aber auch mit der richtigen Menge an Kupfer und Schwefel lass ich nicht nur Schädlinge und Unkraut ex gehen, sondern auch Grundwasser und Boden. -
Die finanzielle Förderung von nicht zeitgemäßen Praktiken, wie zB das Umbrechen von Zwischenfrucht mitten im Winter. Da wird Boden ruiniert und Phosphor ins Grundwasser eingetragen - weil irgendwelche schwindeligen Büromenschen keine Ahnung von praktischer Landwirtschaft haben und sich Regelungen ausdenken, die jenseitig sind.
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Wirklich schräge Regelungen: Ich war einmal dabei, als ein AMA-Kontrolleur einem Bio-Landwirt im Bezirk Murau erklärt hat, er müsse 3 Bäume fällen, damit seine Rinder auf der Alm grasen dürfen. Diese 3 Bäume machten nämlich den Unterschied, ob das Stück Land nun Weide oder Wald wären. Einfach weil man sich das mal so ausgedacht.
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Kontrolle dieser Regelungen. Besagter Landwirt sagt: Ja, klar, mach ich. Kontrolleur schließt Kontrolle positiv ab. Landwirt schlägert die Bäume natürlich nicht.
Kurzum: Bio-Landwirtschaft ja und cool. Und es gibt einige Landwirte, die machen das richtig und geschickt. Aber die Zertifizierungen und wie sie umgesetzt werden sind in der derzeitigen Ausführung nicht mehr als Marketing.
Jetzt wo dus sagst, ich hab das mal gegoogelt aber nichts dazu gefunden.
Das kam mal in einer Reportage im ORF. Ist aber schon ein paar Jahre her. Da waren die bei nem Bauern der das gesagt hat.
Unabhängig davon, Bio hat für mich einen geringen Stellenwert. Ich seh das wie @etwascremig . Ich kauf mein Gemüse und Obst am Bauernmarkt, die ihre Produkte in der Umgebung erzeugen. Die sind nicht Bio aber regional. Das ist mir ehrlich gesagt wichtiger. Selbiges beim Tierwohl, das ist mir wichtiger, also ob das Tier bio aufgezogen wurde.
wäre in wien auch sinnvoll. da gibt es einige plätze die man grüner machen könnte.
Sicher.
Im Vergleich zu anderen Großstäden (unter anderem auch Paris) ist Wien aber schon recht grün.
Beim Artikel musste ich aber schmunzeln, weil die beiden Franzosen in unserer Firma immer meinen, dass ganz Paris die Bürgermeisterin hasst, weil man nirgendwo mehr mit dem Auto hin kommt. Alte weiße Männer halt. ![]()
Ist das so ähnlich, wie wenn weniger als 30% „das Volk“ sind?
Weil im Endeffekt: Würde ganz Paris sie hassen würde, wäre sie nicht wiedergewählt worden … Aber klar - so ein Umbruch ist nicht einfach. Aber halt manchmal notwendig …
möglich… ich steig halt täglich ein und aus beim schwarzenbergplatz. da könnte man easy ein paar baüme pflanzen.
die stadt einfach noch einiges an potential bezüglich begrünung und fahrradweg bzw weniger straßen und parkplätze für autos ![]()
Da muss ich gleich an das hier denken.
Der WWF Österreich hat auf Youtube und Instagram auch immer ziemlich gute Shorts/Reels, die sich um Bausünden in Österreich drehen. Hab mir bisher echt noch bei jedem gedacht, dass das einfach nur schirch und schädlich (und leider sehr oft sogar unnötig) ist, was da gebaut wird.
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So sehr ich dafür wäre, hab auch ich momentan nicht das Gefühl, dass sich Europa noch stärker die Hände auf den Rücken binden sollte.
Wenn wir Pech haben erleben wir nicht nur ein nachlassen an strengen Regeln die noch kommen sondern wieder einen Abbau davon.
Es geht halt mittlerweile wieder volle Kanne in Richtung „Alles zerstören für die !Wirtschaft!“.
„Ich glaube, der Klimawandel ist eine Herausforderung, die am Ende nur juristisch gelöst werden kann“, sagt Ruppel, fügt aber hinzu, dass es zweifellos auch politische Unterstützung brauche.
Experte: Politik vernachlässigt Klimathema
Gerade diese scheint derzeit aber weltweit stark abzunehmen, eine Einigung auf ein Abkommen wie jenes von Paris wäre heutzutage wohl nicht mehr so einfach. Damals habe eine Grundstimmung geherrscht, die heute nicht mehr gegeben sei, konstatiert Kromp-Kolb.
Ruppel nennt hierbei geopolitische Veränderungen: „Die Weltsituation hat sich in vielen Regionen zugespitzt.“ Und weiter: „Wir haben weltweit fast 100 Konflikte, die brodeln. Die politischen Machtverhältnisse verschieben sich eklatant.“
Dazu komme der Aufstieg rechtspopulistischer Parteien sowie die weltweit schlechte Wirtschaftslage. All das führe dazu, dass politische Entscheidungsträger das Klimathema vernachlässigen – mit Folgen auf den Fortschritt der Pariser Klimaziele. Der Meilenstein Klimaabkommen zerbröckle Kromp-Kolb zufolge zwar nicht, jedoch werde von vielen Seiten versucht, ihn zu „zerbröseln“.
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Kromp-Kolb sieht zwar noch „einen weiten Weg vor uns“, dennoch sei seit Paris viel geschehen. „Wir sind jetzt wieder in einer Phase, wo es wieder ein bisschen zurückschlägt. Aber ich bin jetzt schon lange genug auf dieser Welt, um zu wissen, dass das Auf und Abs sind.“ Dinge könnten sich schnell ändern – in die eine wie auch in die andere Richtung.
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Das wird die europäische Autoindustrie auch nicht mehr „retten“.
Ich bin auch etwas verwirrt, warum man, statt Vollgas vorauszufahren und sich Konzepte überlegt wie man konkurrenzfähig wird bei den elektrischen Autos, stattdessen den Rückwärtsgang einlegt, nur um ein paar Jahre länger etwas Kohle zu schäffeln, also eh nicht die Abreiter*innen, von denen sind dann eh 25-75% Arbeitslos.