Star Trek: Starfleet Academy

Damit meinte ich eben das

Für mich muss das allerdings alles in das vorhandene Universum passen.

Wenn sie für solche Sachen wie der weiblichen Jem’Hadar ne Erklärung haben, die Sinn macht, solls so sein. Drum ja auch meine ursprüngliche Frage oben, ob es da eine gibt.
Man hätte da ja irgend eine andere Spezies nehmen können (gibt ja genügend) ohne einen Bruch mit dem Kanon (Jem’Hadar sind nicht zeugungsfähig) zu riskieren. Zudem ists ja fraglich ob es überhaupt noch Jem’Hadar gibt, nachdem Odo die Gründer zu Frieden bewegt hat - wer braucht dann noch ne gezüchtet Kriegerklasse? Aber vll haben sie dadurch deren Genetik verändert, so dass sie sich nun fortpflanzen können…

Das waren einfach solche Fragen die mir gekommen sind, und ich war neugierig ob das beantwortet wird. Hab aktuell kein Paramount+ und kanns daher nicht selbst rausfinden.

In DS9 gabs ja schon einen JemHadar der ohne die Droge auskam und auf irgendeinem Planeten versucht hatte auch andere davon los zu kriegen. Weis nur nicht mehr wie die Folge hieß.
Wenn das Dominon die dann nicht mehr nachgezüchtet hat, könnten sich die noch verbliebenen ja durchaus mit anderen weibchen gepaart haben, hat ja nie gehießen dass sie das nicht könnten.
Viel erklären muss man da ja eigentlich nicht.

Warum die TOS Klingonen anders aussahen wurde ja auch mal erklärt - sogar halbwegs plausibel. Warum die Discovery Klingonen dann wieder anders aussahen weis ich nicht - hab ich allerdings auch nicht viel von gesehen. Mag sein, daß das sa auch mal zur Sprache kam.

Sie sind steril laut DS9

Aber ja, ansonsten hast schon Recht.

Wenn alte Männer wild über fiktive Ereignisse in fiktiven Welten diskutieren als wäre es reale Weltpolitik höchsten Ranges …

Michael Jackson Popcorn GIF

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Oh das war mir tatsächlich entgangen - weist Du zufällig in welcher Folge das erwähnt wurde? Dann würde es sich lohnen das wieder raus zu kramen :slight_smile:

Phuuu. Das weiß ich leider nimmer. Laut der Seite hier:

sind sie nicht direkt steril, sondern

eine Fortpflanzung ohne die Gründer ist nicht möglich.

Was ist los Vino, was schlechtes gegessen? Ich dachte das hier wäre ein Nerdforum? Insofern ja, es wird wild über fiktive Charaktere in fiktiven Welten diskutiert. :man_shrugging:

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By the 32nd century, the Jem’Hadar were evidently able to produce female individuals by hybridizing with other species, such as the Klingons.

Ist halt jetzt neues Canon :slight_smile:

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Ich hab mir die ersten drei Folgen angesehen. Als klassische Star Trek-Serie fällt es komplett durch. Wenn man es jedoch als Riverdale im SciFi-Setting betrachtet ist das schon okay. Der Optik nach zu urteilen, war das sicher keine günstige Produktion.

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Pop Tv Ew GIF by Schitt's Creek

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Heute Folge 4 gesehen und ich finde die Serie noch immer besser, als sie ot dargestellt wird. Das aber ein einfacher Kadett den Klingonen einen neuen Heimatplanet verschafft, ist schon etwas drüber …

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Ich bin sooo froh da nicht mal die gratis YouTube Folge von geschaut zu haben :smile_cat:

Aber du nimmst dir die Zeit diese 2 Schrott-Videos anzusehen? Naja jeder wie er will … :rofl:

Ja, sowas ist zumindest unterhaltsam :slight_smile:

Folge 6 war richtig gut. Die Charaktere haben sich langsam gefunden und die Handlung wird deutlich ernsthafter.
Nus Braka hat nun unter Beweis gestellt, dass er das Zeug hat einer der besten Antagonisten des Franchise zu werden. Mal sehen ob er noch die Gelegenheit dazu bekommt. In Folge des bisherigen Misserfolgs der Serie kann man daran zweifeln.

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Was altuell auf Sozialen Medien rund um diese Serie passiert ist echt übel. Dabei geht es schon lange nicht mehr um die Qualität der Produktion an sich. Dazu kann man stehen wie man will. Finde sie selbst auch durchwachsen. Die Serie wird hier aber zum Spielball der aktuellen Diskussionen rund im Woke und Kulturkampf.

Heute habe ich in einem Fan-Forum einen, wie ich finde, sehr passenden Kommentar dazu gelsesen:

Reden wir Klartext über Star Trek: Starfleet Academy.

Was da gerade online abgeht, ist keine normale Fan-Diskussion. Es ist eher ein unfreiwilliger Persönlichkeitstest: Wer hat Star Trek verstanden – und wer hat jahrzehntelang nur Raumschiffe angeschaut?

Seit Jahren hört man dieselben Sätze:
„Star Trek steht für Offenheit.“
„Star Trek verbindet Menschen.“
„Star Trek zeigt eine bessere Zukunft.“

Und jetzt, wo eine Serie genau diese Idee weiterführt, kommt plötzlich das große Jammern:

„Zu woke.“
„Zu politisch.“
„Nicht mehr mein Star Trek.“

Nur kurz zur Einordnung:
Star Trek war nie unpolitisch. Nie.

Die Originalserie stellte eine internationale Crew auf die Brücke, während draußen noch ernsthaft darüber gestritten wurde, wer überhaupt gleichwertig ist.
TNG hat moralische Dilemmata verhandelt statt Actionfantasien.
DS9 hat Krieg, Religion und Machtpolitik seziert, lange bevor Streaming-Serien glaubten, sie hätten das erfunden.

Star Trek wollte nie bequem sein.
Star Trek wollte, dass man nachdenkt.

Und genau hier wird’s interessant.

Denn plötzlich ist Offenheit nur noch okay, solange sie abstrakt bleibt. Solange niemand real sichtbar wird. Solange sich nichts im eigenen Kopf verschiebt.

„Ich bin ja tolerant, aber …“

Ab da weiß man eigentlich schon, wohin die Reise geht.

Und dann kommt der Moment, der alles entlarvt:

Ein queerer Klingone.

Seit Jahrzehnten feiern Fans Klingonen, die aussehen wie eine Mischung aus Opernbühne, Metal-Festival und sehr spätem Nachtclub:

Lederrüstungen.
Wallende Haare.
Pathos bis zum Anschlag.
Männer, die sich gegenseitig Ehren schwören, dramatisch brüllen und emotionaler auftreten als jede Shakespeare-Truppe.

Alles kein Problem.
Das war cool. Das war Kultur. Das war Alien-Ästhetik.

Aber ein Klingone im Rock oder ein offen queerer Charakter — und plötzlich bricht Panik aus.

Dann geht es angeblich um „Canon“.
Um „Tradition“.
Um „das echte Star Trek“.

Nein. Geht es nicht.

Es geht darum, dass Diversität für manche nur funktioniert, solange sie unsichtbar bleibt.

Subtext war okay.
Andeutungen waren kunstvoll.
Aber sobald etwas klar benannt wird, wird aus dem offenen Fan plötzlich ein Gatekeeper.

Dabei ist die Sache ziemlich simpel:

Star Trek war nie eine Serie über Vergangenheit.
Es war immer eine Vision einer Zukunft, in der Identität kein Ausschlusskriterium mehr ist.

Eine Föderation, die mit hunderten Spezies verhandelt, künstliche Lebensformen als Personen anerkennt und ständig ihre eigenen moralischen Grenzen überprüft — soll ausgerechnet bei Geschlecht oder Sexualität haltmachen?

Das wäre nicht Tradition.
Das wäre Stillstand.

Star Trek hat sich nicht verraten.
Star Trek macht exakt das, was es seit 1966 tut:

Es erweitert den Kreis.
Es nimmt neue Menschen mit.
Es erzählt Zukunft statt Erinnerung.

Und vielleicht liegt genau darin das eigentliche Unbehagen.

Nicht weil Star Trek sich verändert hat.
Sondern weil manche merken, dass die Zukunft nie versprochen hat, so auszusehen wie ihre Vergangenheit.

Star Trek geht weiter.
Mit neuen Perspektiven.
Neuen Stimmen.
Neuen Figuren.

Und wenn ein Klingone im Rock mehr Aufregung verursacht als ein Bat’leth im Gesicht, dann liegt das Problem ziemlich sicher nicht bei der Serie.

Der Spiegel funktioniert einfach zu gut.

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Ja, ist schade. Ich finde die Serie auch nicht schlecht, und du erkennst faktisch in jeder Folge den ursprünglichen Star Trek-Gedanken!

Dass die Offenheit der 1960er-Jahre zum Glück nicht dieselbe ist wie die vermeintliche „Offenheit“ der 2020er-Jahre, haben viele nicht verstanden – wobei die meisten die Serie ja auch gar nicht gesehen haben. Und ursprünglich wurde die Serie ja auch recht schnell wieder abgesetzt. Dass es überhaupt drei Staffeln gab, grenzt an ein Wunder. In einer Gesellschaft, die zunehmend rückwärtsgewandt ist, hat es eine Serie wie Star Trek natürlich ungleich schwerer – ist aber umso wichtiger!

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Also ich weis ja nicht wie man die Serie als nicht einer bestehenden politischen Richtung zugeordnet sehen kann.

Das wäre so, als würde man absteiten, dass TopGun ein Werbewirksamer Film für die Airforce gewesen wäre.

Der Vergleich mit dem 60er Trek hinkt da für mich, da dort ja etwas „gelebt“ wurde, was damals von keiner politischen Partei schon propagiert wurde.

Bis auf Verrisse habe ich zu Academy auch nichts gefunden. Wenn man schon Werbung für DEI macht, dann sollte man das wenigstens in eine gute Story mit sympatischen Charakteren verpacken. Ansehen werde ich mir die Serie nicht, gönne aber natürlich jedem seinen Spaß dran, dem es gefällt.

Ich habe mir noch keine Folge von Star Trek: Starfleet Academy angesehen und kann daher auch keine Meinung dazu abgeben.

Bin gespannt, ob sie mir gefallen wird?

Imo sollte man sowieso so gut wie alles auf social Media mittlerweile meiden. Oder wenn nur sehr stark eingeschränkt lesen.

Spätestens seit Twitter Geld für Engagement auszahlt und die, davor schon nur auf Streit ausgelegten, Algorithmen noch mehr auf Konflikte gehen, sind da doch sowieso hauptsächlich nur mehr Grifter und extreme Volltrottel die Accounts die gepusht werden. Die anderen Plattformen sind zwar minimal besser, aber die Algorithmen pushen überall nur Hass und Bullshit. Das abzustellen braucht viele Blocklisten…

Vor allem aktuell stürzen sich die ganzen extrem rechten Grift und Troll Accounts sowieso auf alles was nicht in ihr verzerrtes Weltbild passt und schreien halt „woke“ und „dei“ und wennt fragst was woke oder dei genau bedeuten sollen, dann merkst eh nur wie die Luft aus der Vakuumkammer im Kopf entweicht.