SHOCK2 Wochenstart-Umfrage: Was darf die neue Steam Machine kosten?

Wenn das Gerät wirklich konkurrenzfähig sein soll, dürfte der Gabecube kaum mehr kosten als eine klassische Konsole und genau das halte ich für extrem schwer umzusetzen. Den ganzen Hype um den Würfel kann ich ohnehin nur bedingt nachvollziehen. Überall wird er in den höchsten Tönen gelobt, dabei sehe ich aktuell vor allem ein eher schwaches System, das sich kaum aufrüsten lässt. Vielleicht liege ich damit auch komplett daneben und das Teil verkauft sich wie geschnitten Brot, aber so ganz überzeugt bin ich noch nicht.

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Würde mich auch sehr wundern. Das Ding wurde in der ersten Präsentation gleichwertig mit dem Frame gezeigt und wirkt auf mich nach einem nice to have system, das irgendwie einen Nerv getroffen hat.

Ich sehe hier ehrlich gesagt weniger einen SteamMachine Hype als vielmehr einen Linux Gaming Hype. Für den PC Markt kann es nur positiv sein, wenn fixfertige SteamOS Hardware im Handel steht. Das senkt die Hemmschwelle enorm, sich überhaupt mit Linux fürs Gaming zu beschäftigen oder später vielleicht sogar selbst einen Linux Gaming PC aufzusetzen. Fertig-PCs mit Linux sind nach wie vor Mangelware und genau hier kann Valve etwas bewegen.

Das darf und soll man durchaus gut finden. Wenn Linux dadurch insgesamt mehr Verbreitung bekommt, selbst wenn das vor allem über den Casual Markt passiert, ist das ein klarer Gewinn. Niemand erwartet zweistellige Marktanteile, aber alles, was über dem bisherigen Status quo liegt, ist ein Fortschritt.

Generell sollten sich mehr Leute fragen, ob ein gamingorientiertes Linux nicht spannender ist als die immer gleichen Windows Systeme. Distributionen wie CachyOS oder Bazzite sind heute wirklich keine Hürde mehr und laufen in vielen Fällen sogar geschmeidiger als Windows. Dank Proton, das wir letztlich dem Steam Deck verdanken, funktionieren die meisten Spiele problemlos. Ausgenommen sind natürlich die bekannten Spyware Anticheat Titel der üblichen Verdächtigen. Wer auf Produkte von Firmen wie EA nicht verzichten will, unterstützt deren Politik letztlich weiter bewusst.

Die neue Steam Box erzeugt also nicht nur Hype, weil Valve wieder Hardware bringt, das Gerät süß aussieht, besonders potent wäre oder weil die Erwartungen durch neue VR Hardware steigen. Der eigentliche Punkt ist, dass hier ein Produkt in den Massenmarkt drückt, das softwareseitig nichts mit Microsoft, Meta oder Google zu tun hat und trotzdem eine richtig gute User Experience liefert dank SteamOS. Genau das macht die Sache so spannend.

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Sehr gut auf den Punkt gebracht

Es wäre überraschend, wenn die Version mit 2 TB weniger als 800 € kosten würde, aber ich würde mich freuen, wenn das der Fall wäre. Mal abwarten. :slightly_smiling_face:

Übrigens habe ich für 800 € gestimmt, aber nur mit Vorbehalt, solange nicht final geklärt ist, wie die Leistung schlussendlich aussieht, bin ich mehr als vorsichtig. :roll_eyes: :thinking:

@Headroom, ich gebe dir in fast allen recht, aber bei einer Sache möchte ich doch anmerken, dass sehr viele große Mainstream-Hypetitel nicht oder nur eingeschränkt auf SteamOS bzw. Proton laufen.

Zitat Anfang:

Spiele, die unter Proton nicht laufen, sind
oft solche mit aggressiven Anti-Cheat-Systemen (z.B. Fortnite, PUBG, Warzone), manche Multiplayer-Titel oder ältere Spiele mit speziellen Windows-Abhängigkeiten. Auch einige AAA-Titel, die zwar als kompatibel gelistet sind, können noch Probleme verursachen, wie Metro Exodus, und erfordern manchmal manuelle Anpassungen. Generell gilt: Je neuer und komplexer das Anti-Cheat, desto unwahrscheinlicher die Kompatibilität.

Zitat Ende.

Quelle: https://www.google.com/search?client=firefox-b-d&q=welche+spielen+laufen+nicht+unter+proton

Und natürlich auch die üblichen Verdächtigen, wie sehr viele
Multiplayer-Spiele mit Anti-Cheat, die Linux nicht unterstützen (CoD, Battlefield, FIFA oder genauer EA Sports FC, WoW wird nicht offiziell unterstützt usw.)

Aber man kann ja Windows draufpacken oder vielleicht über Launcher Abhilfe schaffen, also abwarten. :slightly_smiling_face:

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Vor der Explosion der Speicherpreise war meine Vermutung irgendwas zwischen 500 & 600€. Jetzt werden es sicher etwas um die 700€ oder Valve verschiebt das Ding auf Grund der Marktsituation gar. Wäre mir alles wurscht, da das Ding mit einem vorinstallierten Half-Life 3 ein Pflichtkauf wird.

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Man hat irgendwie den Eindruck als ob Steam da eine Art „Studie“ auf den Markt bringen will - vielleicht so in der Art von „PC Spiele kann man auch am TV spielen - kein Unterschied zu den aktuellen Konsolen“. Vielleicht in der Hoffnung, dass auch andere wie Dell, ASUS, LENOVO, ACER und co da mit aufspringen und auch so ähnliche Kisten mit unterschiedlichen Leistungskonfigurationen inkl Kontroller im Lieferumfang und SteamOS auf den Markt bringen. Vielleicht erhofft man sich so mehr Verkäufe unter Steam indem man einen Teil des Konslenmarktes mitnehmen kann.

Und ja, früher hätte ich auch gesagt, dass diese Kisten teurer sein müssen als Konsolen da die nicht subventioniert ein können, aber Microsoft verkauft seine Hardware genau wie Nintendo heute auch mit Gewinn und nicht mit Verlust um da über Spielelizensierung erst ins Plus zu kommen.
Außerdem ist die Hardwareleistung und Grafik heute einfach schon gut genug um da keine großen Unterschiede mehr auf 3 m Entfernung zum TV erkennen zu können. Selbst wenn ACER da jetzt einen PC mit der Leistung der PS4 auf den Markt bringen würde, wäre das wohl für sehr viele der Kunden noch nahe genug am PS5 Pro Erlebnis dass die Grafischen Kleinigkeiten die schlechter sind beim normalen Spielen gar nicht auf- oder ins Gewicht fallen würden.

Es ist halt nicht mehr so, dass man noch Sprünge wie von SNES zum N64 hat wenn man von nem 5 Jahre Alten i5 mit damaliger Mittelklasse Grafikkarte zur heutigen Spitzenhardware greift. Klar kann man nen Unterschied sehen aber der ist klein.

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Die Steam Machine ist Teil einer neuen Plattform, die mit dem Steam Deck ihren Anfang genommen hat. Was man bereit ist, dafür zu zahlen, hängt stark davon ab, welchen Stellenwert diese Plattform für einen selbst hat. SteamOS wird auf selbstgebauter Valve-Hardware nicht offiziell unterstützt. Das ist im Grunde vergleichbar mit einem Hackintosh. Es kann funktionieren, aber ein großer Teil des Komforts und der eigentlichen Plattform-Erfahrung geht dabei verloren.

Die zentrale Idee ist ja gerade nicht, irgendeinen individuellen PC zu besitzen, sondern exakt dieselbe Hard- und Software wie Millionen andere Nutzer. Nur für diese klar definierte Konfiguration können Valve und die Entwickler gezielt optimieren. Das spielt vor allem beim Thema Anti-Cheat eine entscheidende Rolle. Ich bin mir ziemlich sicher, dass Rockstar und andere Publisher ihr faktisches Embargo gegenüber SteamOS früher oder später aufheben werden. Für selbstgebaute Linux oder SteamOS Systeme könnte das allerdings dauerhaft ein Problem bleiben.

Deshalb sollte man hier nicht einfach die verbauten Komponenten zusammenzählen und daraus einen vermeintlich korrekten Preis ableiten. Am Ende muss man sich ehrlich fragen, ob man eine Steam Machine will oder braucht. Valve hätte das Gerät theoretisch sogar auf ARM-Basis bauen können. Entscheidend ist nicht die Hardware allein, sondern die Plattform dahinter.

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Die Steam-Machine ist ein stink normaler PC, auf dem man auch andere Sachen machen kann als Zocken. Man wird auch ein Windows drauf installieren können und das Ding als überteuerten Office-PC an der Anmeldung einer Arztpraxis benutzen können, wenn man das denn will.
Das ist nix anderes als zig fertig bestellbare Gaming-PCs von dutzenden anderen Anbietern, nur hier halt von Valve selbst und wohl mit vorinstalliertem SteamOS (statt nackt oder mit Windows).

Warum glauben immer soviele Leute, das das irgendwelche „spezielle“ Hardware (und Software) sein muss, wenn irgendwas von Steam kommt. Auch bei der anderen Diskussion zur Deck kommt das immer wieder…

Und das Gerät richtet sich nicht an Nerds, die an einem PC 4 Displays in 3 unterschiedlichen Räumen haben wollen oder die sich bessere PCs für weniger Geld selbst zusammenbauen wollen/können, sondern an Menschen die einen Kasten kaufen, einschalten und Losspielen können wollen. Das ist doch eigentlich nicht so schwer zu verstehen…

Und ich würde mal abwarten ob das Ding überhaupt ein Erfolg wird… es gab ja da schonmal einen Versuch vor zig Jahren mit Steam Machines, der komplett in die Hose gegangen ist. Ja, das war etwas anders gelagert, weil es nicht ein fertiges System von Valve war, sondern nur Komplettsysteme von anderen Herstellern wie z.B. Asus als „Steam Machine“ zertifiziert wurden… und evtl. hats auch am Spiele-Linuxsupport gehapert, denn der war zu der Zeit noch deutlich schlechter.

Damit das auch nur Ansatzweise interessant wäre müsste das für mich maximal 500€ kosten. Das wirds nicht spielen bei den aktuellen Hardware Preisen, dadurch ists für mich direkt uninteressant.

Ob Erfolg oder nicht wird relativ sein, solange Valve keinen Verlust macht ist das alles relativ egal. Das Steamdeck wäre für einen „Konsolen“ Hersteller von den Verkaufszahlen auch eine Katastrophe, für Valve aber ein Erfolg. Kommt immer drauf an was man sich erwartet.

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Also ich denke ja, dass ich, als Casual Gamerin, die aber gerne ordentliche Spiele spielt (so gut wie nie mobile, und bitte kein Gratisklumpert), ganz gut in die Zielgruppe falle. Gaming-PC habe und will ich nicht. Und ich bau mir sicher nix selbst zusammen. Seit dieser Generation habe ich keine aktuelle Konsole mehr (und jetzt merk ich endlich langsam auch was davon :laughing:) und stehe vor der Entscheidung, was ich mir als nächstes zulege. Bisher habe ich zu Switch 2 als Konsole und Game Pass für den Computer tendiert.
Valve bietet mir hier vielleicht bald ein angenehmes System, bei dem ich das Konsolenerlebnis auf der Couch habe, aber auch jederzeit auf PC, Laptop oder Steam Deck wechseln kann, und am selben Spiel weiterspiele. Also mir entfällt die Entscheidung, auf welchem System ich das Spiel kaufe (war bisher eben immer die Frage, ob auf der PS oder am Computer). Und ich kann auf meine bisherige Steam-Bibliothek zugreifen. Also ich habe bereits Spiele, mit denen ich sofort losstarten könnte. Die Steam-Sales sind für mich auch ein Argument in Konkurrenz zur Switch 2, wo die Spiele halt ordentlich kosten. Das wird bei mir in die Preisfrage auch einfließen: wie viel erspare ich mir bei den Spielen? Man ist nicht von Microsoft abhängig - für mich ebenfalls ein Pluspunkt. Und das Design der Steam Machine ist praktischer und in meinen Augen angenehmer als das einer PS5.

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@Ella, deine Meinung stimmt fast vollständig mit meiner überein. :slightly_smiling_face:

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Ich wäre schon bereit, auch mehr Geld in die Hand zu nehmen, wenn ich dafür ordentlich Spielspaß aus der Steam Machine bekomme.

Für mich sind da noch zu viele Fragen offen. Was ich nämlich definitiv nicht brauche, ist eine weitere Konsole.
Series X, Switch 2 und vor allem PlayStation 5 verschandeln mein Wohnzimmer eh schon zur genüge.

Noch so ein Teil hat inzwischen eh kaum Platz, auch wenn die Steam Machine jetzt nicht so riesig ist und sie ein bisschen wie der kleine Bruder der formschönen, weil schlichten Series X wirkt, brauch ich nicht noch so ein Gerät um dann erst wieder Konsolenspiele drauf abzuspielen.

Mich interessieren also die Games die es für Konsole nicht gibt. Also die exklusiven PC Spiele. Neue aber auch alte die ich in Ermangelung eines Spiele PC nicht mehr Spielen kann. Mein Fokus liegt ganz klar da drauf.
(Nicht vergessen sollte man auch die VR Brille, was wird da drauf kommen, bzw. wie laufen die schon vorhandenen Games, wie beispielsweise Half Life Alyx?)

Und nun ist die Frage, wieviele davon laufen auf der Steam Machine? Wenn Sie nicht laufen, wie kompliziert wird es wenn man dann auf Windows ausweichen muss, sofern das möglich ist?
Laufen ältere von mir lieb gewonnene Spiele wie zb. Ultima oder Stonekeep. Man hat ja erstmal nur den Joystick, ich glaube nicht das es hier einen Support gibt. Stoße ich also auf ein mir altbekanntes Problem, muss ich im Wohnzimmer auf der Couch plötzlich mit Maus und Tastatur auf dem Schoß hantieren?

Ich lehne mich also erstmal entspannt zurück, verfolge die Entwicklung und schau mir an wie gut das Ding für meinen primären Einsatz geeignet ist.

Was jetzt schlussendlich den Preis angeht, ich wäre bereit für Steam Machine, Controller und Brille bis zu 1500€ auszugeben. Wenn ich für mich entsprechend Spielspaß daraus ziehen kann.
Wie immer wenn potentiell, neue interessante Hardware angekündigt wird, habe ich schon begonnen monatlich Geld beiseite zu legen.

Valve muss mich aber noch überzeugen, ob das Geld nicht woanders besser angelegt werden kann.

EDIT: was noch ein Faktor bei dem Preis sein kann, ist wie und vor allem wann die Verhandlungen abgelaufen sind.
Hatte man zugesicherte Preise und Mengen, bevor der Preisanstieg war, oder wird um den Preis erst noch verhandelt. Ich kenne mich hier zu wenig aus, wie sowas in der Regel abläuft.

Ich habe mir mal Vergleich Rechnung aufgestellt :sweat_smile:
Schon interessant das man einiges Spart beim PC. Natürlich ist das jetzt nicht super genau und nicht ganz die Realität.

Die Annahmen für die Rechnung:

  • Steam Maschine Preis: 800€
  • Kaufverhalten: Jedes Jahr konstant 10 Spiele.
  • Spielpreise: Konsole 75 € vs. PC 55 € (20 € Differenz pro Spiel).
  • Online-Kosten: Switch 20 €, PS5 72 €, PC 0 € pro Jahr.

Die Kosten-Entwicklung über 3 Jahre (Kumuliert)

In dieser Tabelle werden die Kosten Jahr für Jahr zusammengerechnet (Hardware + Spiele + Abos).

System Jahr 1 Jahr 2 Jahr 3
Switch 2 1.200€ 1990€ 2.760 €
PlayStation 5 1.322 € 2.144 € 2.966 €
Steam Machine (PC) 1.350 € 1.900 € 2.450 €
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Die Spielepreise finde ich etwas utopisch :smiley:
Da muss man ja schon „Day One“ kaufen heutzutage oder vielleicht einen der 5 Ausnahmetitel pro Jahr die Ihren Preis länger als 30 Tage halten können :wink:

Grad jetzt wo selbst Nintendo Titel Innerhalb von 2 Wochen schon 10 -15 Euro unterhalb der UVP zu haben sind.
PC Titel empfinde ich eigentlich schon bei über 30 Euro als zu früh gekauft. Wer da am Ersten Tag kauft hat eh nur Beta und sollte besser ein paar Wochen warten bis die größten Bugs behoben sind - dann kostet das Spiel auch min 1/3 weniger :wink: Davon abgesehen kosten viele PC-Only Games auch gar nicht mehr als 40 Euro wenn Sie neu raus kommen. Grad im oft gehypten Indie-Bereich. Die ganzen Remakes kosten eigentlich auch nur auf der Konsole nochmal Vollpreis.

Finde man sollte da schon etwas realitätsnähere Preise nehmen. Die Steamkonsole hat nur den Nachteil des hohen Hardwarepreises (800 Euro dürften nicht reichen) aber danach deutlisch niedrigere Folgekosten.

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Ich habe mal eine Frage. Hat sich jemand mal die Mühe gemacht auszurechnen, was die Steam Maschine zum jetzigen Zeitpunkt mit den bekannten Specs kosten würde. Normalerweise ist @Vino so tief in der Materie, dass er das im Kopf überschlagen könnte.

Zwischen 850 und 1150€ Tendenz aber eher zum höheren Preis wegen dem ram

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Aktuelle Steam Maschine wenn man Sie quasi nachmacht mit Controller.

https://geizhals.at/wishlists/4873629

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Not Bad :sweat_smile:

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