Positive Nachrichten


#1

Da es sich in unseren Medien bei den meisten News-Meldungen um negative Berichte zu Katastrophen, Skandale und sonstige Probleme handelt, wäre doch mal ein Sammel-Thread mit POSITIVEN NACHRICHTEN auch einmal angebracht :slight_smile:


Gesetz gegen Lebensmittelverschwendung - Tschechiens Läden sollen verschenken

Supermarktketten müssen in Tschechien unverkäufliche Lebensmittel an Hilfsorganisationen verschenken. Dieses Gesetz hat das Verfassungsgericht am Mittwoch bestätigt.

Große Supermarktketten müssen in Tschechien unverkäufliche Lebensmittel kostenlos an Hilfsorganisationen abgeben. Das Verfassungsgericht in Brünn (Brno) erklärte ein entsprechendes Gesetz für rechtens, wie eine Sprecherin am Mittwoch bekanntgab.

Die Richter verwiesen auf die tschechische Grundrechte-Charta, in der es heißt, dass Eigentum verpflichtet. Die Abgabepflicht sei zudem als Teil weltweiter Bemühungen zu werten, die „schwerwiegenden Fragen der Lebensmittelverschwendung“ zu lösen.

Gegen die Regelung hatten 25 Senatsabgeordnete geklagt. Sie sahen darin einen unzulässigen Eingriff in die Eigentumsrechte und eine Rückkehr zu kommunistischen Praktiken. Betroffen sind ausschließlich Lebensmittelgeschäfte mit einer Verkaufsfläche von mehr als 400 Quadratmetern.

Bei Zuwiderhandlung droht eine Geldstrafe bis umgerechnet 390.000 Euro. Zu den größten Supermarktketten in Tschechien gehören Kaufland, die niederländische Ahold, die britische Tesco-Gruppe sowie Lidl und Penny-Markt.

Quelle: Gesetz gegen Lebensmittelverschwendung: Tschechiens Läden sollen verschenken - taz.de


#2

von dieser nachricht bin ich auch mehr als positiv überrascht. hab auch mal bei unserer firma anklingen lassen ob es nicht eine möglichkeit gibt die enorme lebensmittel verschwendung zu vermeiden. leider ist das aus hygienischer sicht (obwohl das essen bestimmt nichts hat) anscheinend nicht möglich. :sleepy:


#3

Sofern ich mich nicht täusche ist es in Österreich und Deutschland so, dann ist auch beim Spenden die Firma für die Qualtiät verantwortlich (das selbe gilt glaube ich für den Müll).
Wenn nun also die Firma die Lebensmittel spenden würde, ist sie vom Gesetz her auch noch für deren Qualtiät verantwortlich. Wie lange das der Fall ist und ob man das Gesetz dazu ändern muss weiß ich nicht.
Daher werfen aber die Firmen die Lebensmittel weg, damit sie rechtlich nicht für Lebensmittelvergiftungen usw. belangt werden können.


#4

aber ganz ehrlich… wenn man als hilfesuchender/hilfsorganisation den spender verklagt, hat man sich eine ordentliche kopfnuss verdient.


#5

Ich hatte jetzt vor kurzem eine Lebensmittelvergiftung, ich hätte den Verursacher am liebsten nicht nur verklagt, sondern umgebracht. Leider kenne ich ihn nicht, aber das sind echt ein paar unschöne Tage.


#6

aber du bist ja auch nicht obdachlos ^^ wars ein bestimmtes restaurant oder ein imbiss/takeaway??


#7

Also ich arbeite bei Hofer in der Zentrale und weiß, dass bei uns alles gespendet wird, was “aussortiert” wird. Man sieht - es geht auch anders!


#8

luxemburg als vorreiter!! so kann man klimaprobleme anpacken, pendler unterstützen, parkplatzprobleme beenden etc… die öffentlichen verkehrsmittel für alle zur verfügung stellen ist meiner meinung nach der erste richtige schritt obwohl es mit luxemburg leider nur ein kleiner ist. aber wer weiß… wenn das ganze funktioniert, werden vielleicht andere staaten/städte folgen :smiley:


#9

Na, Luxemburg ist klein und reich. Die können sich natürlich einen kostenlosen öffentlichen Nahverkehr leisten.

Aber Großstädte könnten dem Beispiel von Wien folgen und die Jahreskarten deutlich günstiger anbieten.


#10

Du hast natürlich recht, aber ich muss schon sagen, dass 1€ pro Tag für jeden Leistbar sein sollte! Ich verfahre ca 70 € Sprit in der Woche (70km eine Strecke) + Auto Abnutzung etc… Wenn die Öffis gratis wären würde ich sogar die 1,5 Stunden pro Strecke in kauf nehmen.


#11

Finde auch das gerade die Öffis in Wien im Vergleich Spottbillig sind. Preis/Leistung Top! :+1: