Politik

Jop, die können auch gar nix dagegen tun, weil sie sonst keine talking points mehr hätten.

Eher im Gegenteil, sie verhindern die Dinge die wirklich helfen, wenn sie im Amt sind, damit die Situation danach schlimmer wird und sie so wieder die Wählerschaft aufstacheln können.

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Das sehe ich 100% genauso, wie du.

Insgesamt kann man bestimmte Tendenzen schon bedenklich finden. Das ich bei Einvernahmen von Bauarbeitern oder Leuten im lieferservice oder Pflegekräften per Default einen Dolmetscher brauche, obwohl die Arbeitnehmer seit 10-15 Jahren in aktiven Dienstverhältnissen in Österreich stehen, ist in meinen Augen ein großes Problem. Va wenn das Leute sind, die deutlich unter 40 sind und daher noch gute 30-35 Jahre im aktiven Berufsleben sind, aber halt keinen Behördengang oder irgendwas anderes ohne fremde Hilfe bewältigen können. Das da nicht längst was passiert ist, ist für mich ein grobes Fehlverhalten.

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Klar, find ich auch bedenklich. Ist aber eines der Paradebeispiele.

Da gabs ja eigentlich Deutschkurse etc genau für sowas. Da wurde afair das letzte mal bei schwarz/blau ordentlich gekürzt und gestrichen.

Also ist das Problem jetzt gravierender wie vorher und die Blauen können wieder rausposaunen das die alle ein Problem sind „weils nicht deutsch lernen wollen“.

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Was mir net eingeht, wenn Protest, warum dann die FPÖ? Es gäbe auch andere Parteien.

Und meist sinds Leute mit wenig Einkommen, die „kleinen“ Leute die sie wählen. Dass da Kickl mit „er sei für die kleinen Leuten“ nur sich selbst meint, konnte man ja schon sehen als sie zuletzt in der Regierung waren.

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Ich finde, hier wären die Medien tatsächlich auch mehr in der Pflicht. Ich hätte gerne mehr Rückblicke auf Abstimmverhalten, diverse gerichtliche Verfahren, früheres Regierungsgebaren, usw. Damit man sieht, wofür die Parteien stimmen, wenns drauf ankommt.

Was die Blauen halt gut können ist: sehr dominant wirken, der Wut (und Angst) der Leuten einen Platz geben, und ihnen in einfacher Sprache einfache Lösungen anbieten. Dass die halt nur Schein sind, checken die einen nicht, während die anderen sich ins Fäustchen lachen, weil man das rassistische Netzwerk weiter ausbauen kann.

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Ich denke darum geht es den meisten gar nicht Primär.

Eher die angst davor niedergeschlagen und/oder abgestochen oder vergewaltigt zu werden.

Aber jetzt gibt es ja waffenverbotszonen :joy:

Oder das ein Christliches land immer mehr zu einem muslimischen land mutiert.

Ich Denke das sind eher gründe wovor die menschen angst haben.

Volksschulen sind ja auch eine super Grundlage das zu bemessen, da wir ja alle wissen das Kinder sich ihre Religion ja selbst aussuchen.

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Dann dürfen sie auch nicht mehr mit dem Auto fahren, dass ist deutlich gefährlicher.

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Davor scheinen die Menschen weniger angst zu haben, den sonst hätten die Grünen mehr stimmen bekommen.

Das sind sicher Themen vor denen mehr Leute Angst haben als vor den fehlenden Sprachkenntnissen. Aber wenn ich z.B. die vielen Mittelschul-Lehrpersonen aus meinem Umfeld frage (hauptsächlich Frauen, muss man sagen), dann haben die keine Angst vor den ausländischen Kindern oder den Eltern. Sondern das große Problem ist, dass ihnen Infrastruktur, Personal, Sprachkenntnisse und Rückhalt innerhalb des Schulteams/der Direktion fehlen, um die vielen Kinder mit zu geringen oder gar keinen Deutschkenntnissen zu unterrichten. Und ohne Sprachkenntnisse kannst du Kinder nicht betreuen und managen, geschweige denn ihnen was beibringen.
Mit Verboten und Drill kommst da aber auch nicht weiter. Es braucht dringend ein besseres Management der Leute und eine Infrastruktur, die mehr soziales Miteinander fördert.

Auf das mit der Religion möcht ich aber noch eingehen, weil das seh ich echt nicht als großes Problem und auch nicht als Aufgabe der Politik, eine gewisse Religion anderen vorzuziehen. Aus der katholischen Kirche treten halt auch immer mehr Leute aus. Das hat sich die Kirche selbst vorzuwerfen.

Das hier ist echt ein großes Thema, glaub ich. Aber da müsste man halt auch mehr Infos verbreiten. Z.B. halten sich die Kriminaltaten (nicht nur Gewalt, sondern insgesamt) von ausländischen und inländischen Leuten ziemlich die Waage. Bei den Gewalttaten (speziell sexuelle und Mordtaten) ist es so, dass sie zu einem überwiegendem Teil durch Personen aus dem persönlichen Umfeld passieren (also ich behaupte mal, die meisten FPÖ-Wählenden brauchen sich nicht durch Gewalt vor ausländischen oder muslimischen Personen fürchten …). Von den ausländischen Tatverdächtigen (nicht Verurteilten) belegen die ersten drei Plätze Rumänien, Deutschland und dann Serbien.
Ich finde, das sind Themen, über die man unbedingt reden sollte. Aber bei der FPÖ klingt es halt immer nach „Ausländer = Muslime, Muslime sind gefährlich“. Und das stimmt halt einfach nicht, sonder führt dann zu den Ängsten, die du beschrieben hast.

Bin jedenfalls gespannt, wie die anderen Parteien diese Angst vor dem Fremden in den jetzigen Wahlkampf einbauen. Ob sie sichs auch leicht machen und Hass und Unverständnis fördern, oder echte Lösungen präsentieren.

Edit: Die Daten zur Kriminalität sind übrigens aus der polizeilichen Kriminalstatistik 2023 (nicht aus ner rassismuskritischen Organisation oder so) https://www.bundeskriminalamt.at/501/

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Österreich ist eines der sichersten Länder auf dem Planeten. Die Kriminalitätsrate sinkt sogar, während die Aufklärungsrate steigt. Im Vergleich zu anderen Ländern haben wir (trotz FPÖ) ein stabiles politisches System, die soziale Sicherheit ist hoch, die Gesundheitsversorgung ist besser als im EU-Schnitt. Im Global Peace Index steht Österreich 2024 wieder auf Platz 3.

Wen wundert es, dass Österreich ein beliebtes Zuzugsland ist?

Es ist das subjektive Sicherheitsgefühl, das bei (zu) vielen Menschen greift. Weil Kickl vom EU-Wahnsinn schreit und auch die anderen Konservativen nicht aufhören von vermeintlichen Dauerkrisen zu rülpsen. Der Möchtegern-Volkskanzler hat auch gleich Schuldige parat: die Musel und die EU. Sowieso. Ganz einfach. Lösungen? Hat der Populist nicht - nur Probleme.

Das ist das heutige politische Geschäft - das Spiel mit der Angst. Anfällig ist, wer sich leicht beeinflussen lässt. Leicht beeinflussen lässt sich, wer ungebildet oder einfach nur blöd ist. Gegen die Blöden ist kein Kraut gewachsen, das sind die 10%, die dem Populismus schon seit jeher auf den Leim gegangen sind.

Mittlerweile greift aber das mMn massivste österreichische Problem: die mangelnde Bildung.

tl;dr
Wer in Österreich Angst hat niedergeschlagen, abgestochen oder vergewaltigt zu werden und deshalb Populisten wählt, ist entweder ein ignoranter, depperter Sautrottel oder einfach ungebildet.

Ja, kann schon sein, aber tendenziell wird da eher die katholische Gruppe kleiner und nicht die islamische. Von daher…
Ich kenne keinen einzigen der aus dem Islam ausgetreten ist, jedoch sauviele die aus der Kirche ausgetreten sind.

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das ist ja mal eine sehr gewagte aussage. leute mit angst als sautrottel oder ungebildet zu bezeichnen ist schon sehr grenzwertig.

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zahlt man im islam kirchensteuer? ich glaube nicht. die meisten treten deswegen aus. sonst würdens e dabei bleiben, weils wurscht is :wink:

es interessiert halt „christen“ einfach zunehmend weniger. warum sollte man auch einem 2000 jahre alten gschichtl so viel aufmerksamkeit schenken :slight_smile: religion gehört einfach generell weg, sollte jeder daheim für sich ausmachen und gut is. aber das spielts halt net

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Prinzipiell: Meine (übrigens begründete) Meinung.

Das ist außerdem nicht die Aussage. Sondern:

Ist auch nicht verwunderlich, nur die katholische Kirche bittet zur Kasse, also tretet man dann aus wenn man der kein Geld geben will.

Ich bin auch Orthodox getauft und der einzige Grund wieso ich nicht austrete ist weil keine Rechnung daherkommt.

Im Islam spenden die Leute freiwillig der Kirche :wink:

In meinem Umfeld ist Geld nicht der Austrittsgrund, keine Ahnung ob das generell so ist. Bei mir ist es auch nicht das Geld, wenn ich es reihen müsste, wäre das der letzte Punkt.

bei mir waren es die wiederholten kirchensteuer zahlscheine, während in den medien ein kinderpuderant nach dem anderen bekannt wurde, dessen fälle untern teppich gekehrt wurden.

heute seh ich die kirchensteuer noch weniger ein, mit dem wissen, dass die katholische kirche wie dagobert duck im geld schwimmt.

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Würde ich nicht so pauschal sagen, denn Angst geht mit Emotionen einher und nicht mit IQ oder Bildung.
Und Emotionen hat jeder Mensch. Man muss nur den „richtigen Knopf“ drücken und schon denkt jeder irrational Emotional.
Die anderen Parteien müssen einfach mehr dagegen steuern, zahlen nennen (ganz besonders in TV-Debatten), mit den Leuten reden und fragen, warum sie davor Angst haben und versuchen die Angst zu nehmen.
Mühsam, ich weiß, aber eigentlich notwendig.

Nach dem Prinzip müsste man die katholischen und die ohne Bekenntnis zusammenzählen. Das wären dann 47% aller Volkschulkinder in Wien und somit die größte Gruppe.

Bei meinem Umfeld und mir war es eigentlich immer das Geld was man nicht zahlen wollte. Die meisten sind überhaupt nicht religös und wenn dann nur wegen den Kindern noch dabei, damit diese Getauft werden können.