Grossbrand in der Kathedrale Notre-Dame de Paris

ja, jetzt gibts auch ein video mit einer weißen gestalt… war bestimmt ein geist der das feuer gelegt hat :see_no_evil:

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Man mag davon halten was man will. Für Macron kommt es aber sicherlich gelegen um von den derzeitigen Problem abzulenken.

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Notre Dame was an inside job.

Fire don’t melt wood beams.

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The Field Ecologist auf FB schreibt mir aus der Seele:

Gone!

Yesterday tragedy struct as Notre-Dame burnt down. At the same time the last female Yangtze Softshell Turtle died.

Within 24hrs over €600million has been pledged to rebuild an icon of imagined reality yet the extinction of another species has gone with barely an acknowledgement let alone the pledge of millions of Euros to halt or at least slow the current mass extinction event.

We place a ridiculously skewed value on objects that are far from essential to our (Humans) survival yet watch as ecosystems rapidly degrade to the point of collapse - at what cost to humanity?

I value both our cultural and natural history but it’s essential to remember and value planetary integrity over symbolism.

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stimme ich zu, aber um etwas sarkastisch zu sein: wir können die ja eh klonen :roll_eyes:

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Der will dich ja nur necken. :wink:

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Ich hoffs :wink:

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Ifrit und ich sind also nicht allein. :wink:

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bitte darf ich auch mitglied in eurem club werden?

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Ja, eh nicht. Aber in meinen Augen wird halt Wirkung mit Ursache verwechselt. Das Menschen mit Net Worth von Milliarden Dollars ihr Geld bitte ausgeben sollen, wie sie wollen, halte ich für absolut legitim. Ob sie Notre Dame wiederaufbauen, Raketen bauen und auf den Mars wollen eine Stiftung für die Bekämpfung von Krankheiten gründen oder eine sehr lange und sehr große Party mit Nutten und Koks veranstalten, ist ihre Sache.

Das soviel Geld in den Händen von ganz wenigen ist, ist die Perversität. Ein Buffet, der schon Quartalsverluste hatte, die Landstriche von Arbeitern in ihrem Leben nicht erarbeiten können, das finde ich pervers. In dem Flashgame You are Jeff Bezos kann man sich mal vorstellen, was es heißt Milliardär zu sein, vollkommen lächerlich.

Das das nicht ordentlich besteuert wird, das ist eine Frechheit. Aber egal, genug der Reichenhetze.

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mir gehts nicht um systematische besteuerung der reichen. ich finds nur zynisch, dass für ein paar aufeinander gestapelte steine, die jetzt auf den boden gefallen sind, innerhalb kürzester zeit hunderte mio € aufgestellt werden können, während die restlichen 364 tage des jahres von ihnen nichts kommt. mir fehlt hier der philanthropische gedanke, dem zb eine familie gates folgt und handlungen setzt, auch wenn diese nicht immer die schlagzeilen am nächsten tag machen.

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Das hört sich jetzt wahrscheinlich total arg an… (Immer super, wenn so ein Satz als Einleitung fungiert :smiley:)

Notre Dame kennt jeder, viele Spender verbinden vielleicht etwas damit (haben dort geheiratet, Taufe des Kindes, oder einfach nur der Disney Film).
Da ist dann der Anreiz um einiges größer etwas zu tun, als Geld zu spenden für (für sie) Namens und Gesichtslose Personen, die einen qualvollen Hungertod sterben.

Empathielos und wäre es anders besser? Vermutlich.
Aber Millionär/Milliardär wird man nun mal nicht durch Menschliebe.

Abgesehen davon bin ich der Meinung, dass jeder mit seinem Geld so umgehen soll, wie er will. Ich könnte auch jeden Monat einen dreistelligen Betrag spenden, verwende das Geld aber für Comics und Spiele. Und so geht’s wahrscheinlich jedem Nutzer hier im Forum. Weil man sich selbst und seinem Wohlbefinden doch wichtiger ist als eine andere Person.

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Sehe ich exakt genauso. Nach Steuern ist mein Geld mein Geld. Damit kann ich machen was ich will. Genauso wie ein Milliardär. Der baut halt Raketen.

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du hast mE den falschen fokus.
für den einfachen hackler, angestellten, freien dienstnehmer gilt natürlich - zitat holzauge - “nach der steuer ist mein geld mein geld”.

bei einem milliardär sieht die sache anders aus. der wohlstand bzw die selbsterhaltung erfolgt idr weniger aus eigener tätigkeit, sondern, weil in einer organsiation ganz viele menschen für ihn arbeiten. dh anders als eine arbeitskraft, die mo-fr/sa/so vollzeit reinhaut, hat ein milliardär mehr zeit “etwas zurückzugeben”.
seis in dinge wie renovationen, soziale projekte, klimaschutz usw usw. es gibt genügend wohlhabende, die nach dem leitgedanken “give something back” auch zurück geben an die gesellschaft.

jetzt bin ich natürlich wie andere in dieser diskussion hier streng gegen reichensteuer oder andere staatliche maßnahmen, weil es mE einfach nur die populistische politisch-juristische vollendung des neids auf andere ist. womit ich mich aber nicht zurückhalte ist meine kritik. ich kann und will milliardären nicht vorschreiben, wie sie ihr geld ausgeben, aber das sprichwörtliche kopfschütteln darüber wie ihr handeln nach außen wirkt, müssen sie sich gefallen lassen und verkraften sie wohl auch ganz gut (sie werden wohl ihre krokodilstränen über unsere bösen postings mit einem goldenen taschentüchlein wegwischen).

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Ja, oder das sie ein Kulturobjekt wiederaufbauen lassen, dass ihnen scheinbar wichtig ist.

Und in meinen Augen ist eine „Reichensteuer“ (auch schon ein Begriff, der die Diskussion in eine Richtung lenkt) bei weitem keine politisch-juristische Vollendung von Neid, sondern ein wesentliches Instrument der Lenkung von Geld. Von mir aus kanns progressiv schon 80% geben, sagen wir ab einem Jahreseinkommen über 1.000.000€. Genauso wie eine Erbschaftssteuer, die gibts ja nicht mehr, weils poltischer Wille war, sondern weil die Ausgestaltung verfassungswidrig war (weils auch frech war) und seither halt nicht mehr umgesetzt wurde. In Deutschland funktioniert sie ja auch.

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nicht nur, dass ihnen das aufbauen eines kulturobjektes wichtig ist, es ist in diesem zusammenhang auch wichtigER als alle anderen themen unserer heutigen zeit. und wie gesagt: der milliardär kann es ja gerne machen, ich hindere ihn ja auch nicht daran, aber trotzdem, ich wiederhole mich, muss er die kritik ertragen.

und nein, reichensteuer führt nur zu steuerflucht. weil der reiche hat nunmal im vergleich zu dem einfachen menschen die möglichkeit sein vermögen dort zu parken, wo es ihm beliebt. bezügl erbschaftssteuer: ich sehe diese moralisch nicht vertretbar. warum ein überlebender noch einmal abgaben zahlen soll, wofür ein verstorbener zu lebzeit an den staat bereits in form von steuern geleistet hat, ist in meinen augen nur frech.

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Zur „Reichensteuer“: Wenn ich überlege, dass der € 60.000 verdiende leitende Angestellte mit 10.000€ in der gleichen Steuerklasse ist, wie das Aufsichtsratsmitglied mit € 400.000 pro Jahr mit 350.000€, dann denke ich mir schon, dass man da was machen kann. Klar ist progressiv, aber die 0,5€ Steuern pro Euro tun beim 250.000sten Euro deutlich weniger weh, als beim 50.001sten.

Und das Thema Steuerflucht ist halt auch so eine Sache. Das liegt in der Betrachtung der Zivilgesellschaft. Wenn ein Messi, ein Ronaldo oder eine Shakria über windigste Kanäle ihr Geld um den Fiskus schleusen, in dem sie eigentlich Steuerpflichtig wären (wenn die alle in Panama leben würden, dann wärs ja ok), dann muss das medial genauso ausgeschlachtet werden, wie andere Delikte und dann müsste man das auch dementsprechend bestrafen. Wenns zahnlos ohne Ende wäre, ja klar, dann wirds auch jeder machen, siehe cum-ex und ähnliches.

Und zum Thema Erbschaftssteuer: Das ist auch eine legitime Meinung, aber nicht meine.