Ich lebe seit bald 40 Jahren als weibliche Person.
Warum zählt deine Realität mehr als meine?
Und um auf
zurückzukommen.
Ich würde mir wirklich wünschen, dass sich Männer tatsächlich für das Wohlbefinden und die Lebensrealität von Frauen interessieren würden. Und sich informieren, indem sie z.B. mal einen Podcast, ein Buch, oder Dokus von Frauen darüber konsumieren, oder echt offen in ihrem weiblichen Umfeld rumfragen und dann vor allem zuhören.
Und wenn man die eigenen Emotionen nicht gut regulieren kann (und damit meine ich nicht, sie zu verdrängen oder in selbstverletzendes Verhalten umzuleiten!), dann sollte Mann sich diesbezüglich weiterbilden, vielleicht auch in einer Männergruppe oder in Therapie Unterstützung suchen.
Also sich selbstständig aktiv damit auseinandersetzen und dazulernen, um das Leben von Frauen gewaltfreier zu machen. Und das dann anderen Männern weiergeben, indem man mit ihnen drüber spricht.
Außerdem ist sicher ein guter Weg Kindern beizubringen, wie man gute Beziehungen führt. Mädchen tendenziell bissl mehr klarmachen, dass eine Partnerschaft nicht alles im Leben ist, und man sich dafür nicht aufopfern muss, und generell nicht alle eigenen Bedürfnisse ständig runterschlucken muss. Und Burschen tendenziell eher mehr Fürsorge für sich und unbedingt auch andere beibringen, gesunden Umgang mit Emotionen, und vielfältigere Möglichkeiten zur Entfaltung.