DSLM vs DSLR - Spiegelreflex oder doch lieber spiegellos?

Zu diesem Thema habe ich noch keinen Thread gefunden. Ich bin die letzten Jahre ein wenig ins Photographieren reingekippt und würde mich immer noch als Beginner einstufen. Bisher aber alles nur über Handies gemacht (Samsung, Pixel, iPhone). Bin jetzt am Überlegen, ob ich mir eine „richtige“ Kamera für mein Hobby zulege. Aber hier jetzt die Frage. Gibt es in der Community jemanden der Erfahrung mit dem Thema hat…sollte man eher auf Spiegelreflex oder doch schon lieber eine spiegellose Kamera nehmen?

Könnt ihr Kameras empfehlen? Da Anfänger, sollte man damit auch noch wachsen können, aber sie darf eben auch kein Vermögen kosten.

Freue mich auf Input. Danke schon jetzt einmal.

Wenn man gewissen Medien glauben schenken darf, sind die DSLR Kameras beim aussterben. Persönlich benutze ich neben einer Handykamera (für schnelle Schnapschüsse) eine Spiegelreflexkamera und werde auch noch länger dabei bleiben. Was bei DSLR wichtig ist, ist die richtige Einstellung und dafür braucht es Übung und Wissen.
Die Auto-Modi sind ganz nett, aber damit wirst du das Potenzial einer richtige Kamera nicht ausreizen können.
Ich kann dir ein paar Bücher zu dem Thema empfehlen:

  • von National Geographic: Digital-Fotografie von Rob Sheppard
  • Bildanalyse von Martin Zurmühle

LG
Patrick

ich hab mir früher als hobby-fotograf einach eine canon eos 450d gegönnt. ich glaub deren eos serie ist von den modellen und preisen recht gut aufgestellt (einsteiger - amateur - profi). natürlich wird es immer leute geben (was ich mich dunkell erinnern kann), die wieder mehr auf olympus oder nikon schwören, sei es wegen bedienung, sensoren, qualität der objektive, wobei, wenn du dich als beginner einstufst ich mir da nicht all zu viele gedanken darüber machen würde.

die entwicklung mit den spiegellosen kameras ist bis jetzt ganz an mir vorbeigegangen, da, als ich meine dslr gekauft habe, der hype noch genau in die andere richtung ging: nur mit spiegelreflex bist wer, alles andere sind spielzeugkameras für touristen. an deiner stelle würd ich irgendwo mal den anfang machen, zb youtube nach dem thema durchsuchen und mal ein gespür für den markt bekommen. danach auf geizhals schauen, den spagat zwischen „was das herz will“ und „was die geldbörse hergibt“ schaffen und - voila! - willkommen in der welt der fotografie!

wenn dir dann die digitale fotografie zu berechenbar, clean und langweilig wird empfehle ich einen abstecher in die analoge/instant fotografie von polaroid, fujifilm und lomography.

Aktuell imho nur noch eine DSLM, macht sollte aber viel Zeit mitbringen.
Außerdem sollte man imho bedenken das es auch relativ schnell ein kostspieliges Hobby werden kann, 1-2 zusätzliche Objektive, Bearbeitungssoftware, etc. kostet gleich mal einiges.

Ich hab vor Corona wirklich sehr viel fotografiert, da das Reisen jetzt halt stillgestanden ist, ist meine Canon EOS 850D ziemlich verstaubt, zuletzt hab ich mit dem Ultra-Tele 150-600mm mehr in Richtung Mond und erste Versuche Planeten zu erwischen (da fehlt mir aber noch die Erfahrung und auch die nötigen Lichtverhältnisse)

Wie @Elrond richtig sagt, viel Übung und Wissen, vielleicht den ein oder anderen Fotografie-Kurs (gerade im Lichtbereich, da geben mir die meisten Bücher nichts, da hilft bei nur wirklich fast immer nur Hands-On). Hat man das aber, kriegt man manchmal richtig richtig gute Einstellungen und Shots.

vielen Dank. Ich habe mir jetzt mal eine alte Spiegelreflex Kamera von einem Freund geliehen und werde damit einfach mal probieren. Einen Kurs werde ich auch anpeilen.

@Elrond Vielen Dank für die Buchtipps. Werde ich auch reinschauen.

Aber ich nehme mit: Es liegt noch einige Recherche Arbeit und dann viel Übung vor mir :slight_smile:

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