Barbie

Ich habe mir den Barbie Film am Montag mit meinen Schwestern angschaut. Er hat uns gut unterhalten, aber so mehr ich über diesen Film nachdenke so schlechter finde ich ihn. Alleine die Sache wie sich Mattel im Film darstellt finde ich schwierig. Barbie Film ist als Massenfilm konstruiert, er versücht jeden zu ereichen was man besten an den Jokes sieht z.B Synder Cut oder Der Pate. Der Film hat aber auch positive Aspekte wie die Musik/Dances, Feel and Look in Barbie Land und die Darsteller (besonderst Ryan Gosling)
6/10 Barbies

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Bei mir ist es tatsächlich umgekehrt. Je länger ich über ihn nachdenke, desto besser finde ich ihn.
Dieser Text fasst es für mich ganz gut zusammen:

Bei der Szene musste ich SO lachen! Weil ich das tatsächlich aus dem echten Leben kenne. Mit genau diesem Film. :joy:

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Barbie hat nun auch die Milliarden-Hürde überwunden!

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Erstmals, dass das ein Film schafft, bei dem eine Frau alleine Regie geführt hat. Ich vergönn es Greta Gerwig sehr.

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:smile:

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Auch der Soundtrack ist erfolgreich.

Ich muss ja sagen, dass Ken im Film so ne lange Musicalnummer über sich hat, und Barbie nicht, fand ich zuerst fragwürdig. Und ich bin mir immer noch nicht sicher, was genau ich davon halte. Wobei ich schon auch sehe, dass es ein guter Song ist, um die Problematik in der Situation rüberzubringen. Sich diese Nummer anzuschauen hat jedenfalls seeehr viel Spaß gemacht und ich hör mir diesen Ohrwurm seitdem auch immer wieder mal an.

Interessant finde ich, dass der Song z.B. auf TikTok und Instagram häufig von Männern zu Videos hinzugefügt wird, auf denen sie im Fitnessstudio trainieren. Mit dem Hinweis, dass das der Song ist, den sie währenddessen hören. Einfach mal „just ken at the gym“ suchen.
https://www.youtube.com/shorts/gPS_3yWsRRQ

Schade, dass es auf Youtube noch nicht die Musicalnummer gibt, wies im Film tatsächlich ist, sondern nur diese trailermäßige Version. Wer keine Spoiler will, sollte sich zuerst den Film anschauen, bevor man sich dieses ganze Video gibt. :wink:

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Hab den Film auch vorige Woche gesehen. Zuerst fand ich den Film okay, nachdem ich dann noch etwas darüber nachgedacht habe hat er mir umso besser gefallen. Definitiv ein Film den ich mir wohl nochmal ansehen werde wenn er auf BluRay erhältlich ist.

Für mich ist der Film ein Good-Feel Sommer Blockbuster mit Meaning dahinter. Cool war auch, wie viele Damen rosa gekleidet waren die den Film sahen. So ein richtiges zelebrieren des Kino- gehens sieht man ja kaum :slight_smile:

Liegt aber glaub ich auch daran, wie die Szene entstanden ist - ursprünglich hätte die „I’m just Ken“-Szene ja laut Interviews ganz anders funktionieren sollen und kein Song sein, aber dann wurde der Song geschrieben und Gosling meinte, das passt perfekt - und deshalb wurde die Szene dazu umgeschrieben. Außerdem bin ich mir ganz ehrlich nicht sicher, wie gut Robbie als Sängerin ist (ich hätte noch nichts von ihr gehört, aber ich hab auch längst nicht alles von ihr gesehen), während Gosling ja spätestenes mit La La Land bewiesen hat, dass er das kann. Insofern war es vielleicht auch nur ein Spiel auf die Stärken der Darsteller hin. Nur so als Theorie. Und dramaturgisch denke ich mir halt auch: Bei dem Song macht es Sinn, weil es die ganze Sequenz erstens rafft und zweitens überspitzt. Ich weiß nicht, wo bei Barbie ein längerer Song Sinn gemacht hätte, ohne das Tempo aufzuhalten. Aber das sind nur meine Gedanken nach einmal ansehen (und meine Frau hatte zum Beispiel nach dem Kino generell das Gefühl, das ist schon ein Musical und irgendwann machen sie sicher noch eins draus), also wird vermutlich mich irgendwann jemand eines Besseren belehren …

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Hab den Film vorgestern mit meiner Frau angesehen. Bin mit keiner Erwartung hinein, und wurde trotzdem enttäuscht ^^ Bei mir ist es halt auch so, dass mit längerem Nachdenken über den Inhalt sich eher das Gefühl breit macht, dass der Film mehr hätte sein können. Ein Kampf der Geschlechter, der hauptsächlich auf Stereotypen aufgebaut ist und zu stark Schwarz/Weiß war. Das böse Patriarchat gegen das gute Matriarchat. Die Männer, die nichts auf die Reihe bekommen gegen die Frauen, die alles perfekt machen.

Meine Frau und ich sind uns einig, dass es ein paar gute Ansätze gab, die aber während des Films nie mehr verfolgt wurden. Ich für meinen Teil hätte mir gewünscht, dass der Geschlechterkampf sich gegen Ende auflöst und die Erkenntnis gewonnen wird, dass beide Geschlechter Stärken haben und sich daher gut ergänzen. Wie halt auch in einer guten Ehe.

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Der Film ist eben in erster Linie eine überspitzte Satire, diese Polarisierung ist gewollt :slight_smile:

Ja, finde ich ja auch prinzipiell nicht verkehrt, aber mir fehlte einfach ein rundes, versöhnliches Ende :slight_smile:
Über geschlechtertypische Eigenheiten lässt sich gut lachen, spricht eh nix dagegen - solange sich am Schluss wieder alle gern haben. Sonst hat es eher den Geschmack eines Statements denn einer Satire.

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Ok, dass der Film als großes feministisches Statement angelegt ist, ist völlig klar. Kann durchaus verstehen, wenn einem das too much ist. Mir hats auf jeden fall taugt :slight_smile:

Ach, wie gerne würde ich über diesen Sachen „drüber stehen“ ^^ Vielleicht liegt es daran, dass ich alt werde, aber mir sind die Positionen in vielen Sachen zu extrem. Es war niemals in Ordnung, wie das System Frauen unterdrückt ha, und das provoziert halt einen ordentlichen Backlash, eh verständlich. Aber solange man sich halt gegenseitig aufs Maul gibt anstatt sich zu respektieren, wird es kein miteinander geben. Und anscheinend hatte ich einfach die naive Vorstellung, der Film würde da einen Punkt machen ^^’

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Dass Barbie zum Schluss zum Status Quo zurückkehrt, aber nicht an einer Verbesserung der Situation für alle gearbeitet wurde, kann man eh als größten Kritikpunkt des Films sehen.

Ich persönlich finde es einfach interessant und sehr gelungen umgesetzt, einfach mal in einem Film die Mann-Frau Vorzeichen so brutal umzudrehen. Was man in Barbie sieht, ist im Grunde nix anderes, als man die letzten 100 Jahre in Hollywood Filmen gesehen hat, nur umgedreht.

Wobei für mich ein wenig die Frage entsteht (und die beantwortet der Film meiner Meinung nach nicht): Kehrt Barbieland denn nachher zum Status Quo zurück? Ja, das Patriachat setzt sich nicht durch (und in dieser Form natürlich völlig zurecht!), die Verfassung wird nicht geändert, die Barbies bleiben in Amt und Würden. Aber die Kens (oder zumindest Stereotypical Ken) haben etwas über sich gelernt. Etwas, das den Keim der Veränderung in sich trägt. Sie sind mehr als nur Barbies Anhängsel, sie müssen herausfinden, wer sie selbst sind. Ob das auch wirklich Auswirkungen hat, sehen wir nicht, weil der Film danach von dort weggeht und weil das sicherlich eine Veränderung ist, die Zeit braucht. Aber nachdem ja schon über Sequels gesprochen wird, mal sehen …

Ganz persönlich außerdem: Ein Happy End, wo dann plötzlich Gleichberechtigung im Barbieland geherrscht hätte, hätte ich extrem seltsam gefunden. Gleichberechtigung ist (leider) nichts, was wir im echten Leben mit einem Fingerschnippen erreichen werden, sondern eine Entwicklung, die (viel zu lange) Zeit braucht. Hätte man hier jetzt ein „und jetzt sind alle gleichberechtigt und gut ist“ hingehängt, hätte das in mir einen wesentlich schaleren und, so blöd das in dem Kontext klingt, kitschigen Beigeschmack für mich gehabt - dieses Gefühl von „und warum ist das in der echten Welt nicht so einfach?“. So ist es halt „ja, da sind die Wurzeln einer männlichen Gleichberechtigungsdebatte da, aber sie wird sich erst gegen das normale System durchsetzen müssen“. Das war das richtige Ende für mich ganz persönlich. Der Keim der Veränderung, aber diese wird wie im echten Leben einfach dauern. Kein Märchenende, selbst im Barbieland.

(und nein, soll nicht heißen, dass der Film für mich perfekt ist oder das für andere zu sein hat. Aber mich hat er zum Nachdenken gebracht und ich fand die Erzählung an sich jetzt nicht perfekt, aber im Rahmen dessen, was sie erzählen will, durchaus rund und stimmig.)

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Ich lese in Reviews zu dem Film immer sie hätten den „Status Quo“ umgedreht und so kann man Männern mal einen Spiegel aufhalten wie es ist unterdrückt zu werden.

Vielleicht bin ich mit mitte 30 noch nicht alt genug, aber ich sehe es einfach nicht, dass hier (Deutschland & Österreich) irgendwo Frauen unterdrückt werden. Das wird zwar ständig wiederholt, macht es aber trotzdem nicht war. Jeder kann in Österreich freie Entscheidungen treffen, die Berufswahl ist absolut frei. Es gibt auch rechtlich keine Benachteiligung für irgend ein Geschlecht (Ausnahme Pension & Zivildienst).

Wo kommt das bitte alles her?

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Dann schau mal, was eine Frau im Schnitt verdient und ein Mann. Und in welchen Positionen der Bärenanteil Männer sind. Da gibt´s an und für sich schon ein Muster.

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Nur weil man es nicht sieht, heißt das nicht, dass es nicht da ist.
Und wenn man beobachtet, wie Abtreibungsgegner in Vorarlberg mobil machen, muss man aufpassen, dass wir viele Fortschritte der letzten Jahrzehnte nicht wieder verlieren.

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Offtopic:
Was soll das bitte beudeuten? Niemand bezahlt nach meiner Erfahrung jemanden weniger weil er ein gewissen Geschlecht / Sexualität hat!
Pflegeberufe sind hauptsächlich weiblich dominiert, das Gehalt ist für die Herren in der Pflege ebenfalls schlecht. Hier gibt es andere Probleme, eine Diskriminierung wegen des Geschlechts sehe ich nicht.

Wie gesagt, die Berufswahl in Österreich ist frei, es war noch nie so einfach sich vorab Informationen über das zukünftige Einkommen für die einzelnen Berufe einzuholen.

Danke für den Artikel aber 18,8% Gender Pay Gap - was soll man dazu sagen wäre nicht schlecht wenn man nicht alles übernimmt sondern auf versteht wie diese Zahl zusammen kommt. Hier geht es nicht um Diskrimminierung, sondern um bewusste Entscheidungen!

Hier ein intersessantes Video

Ich sehe es einfach in meinem Alltag nicht.

Dann lebst du schon die Gleichberechtigung oder bist Teil des Problems (wegsehen, unterbewusst diskriminieren, etc.).