4. James Bond Filmrunde – Feuerball / Thunderball

Es geht in die 4. James Bond Filmrunde!
Allgemeine Infos und Zeitplan finden sich im Überblickstopic dazu.

Wir schauen
„Feuerball / Thunderball“

Zeitraum
6.3.-20.3.

Man kann aber danach auch noch kommentieren. :wink:

Film: Feuerball / Thunderball
Erschienen: 1965
Bond Darsteller: Sean Connery
Regie: Terence Young
Romanvorlage: „Thunderball", 1961, 9. James Bond Roman von Ian Fleming

Viel Spaß!

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Spannendes aus dem Wikipedia-Artikel:
Es ist der letzte Bond Film unter der Regie von Terence Young (wobei Goldfinger ja schon von Guy Hamilton war). Und:

Der Film startete im Dezember 1965 weltweit in den Kinos und blieb bis zum Erscheinen von Skyfall 2012 inflationsbereinigt der finanziell erfolgreichste Film der Reihe. Er erhielt nach Goldfinger als zweiter James-Bond-Film einen Oscar.

Na, da erwarte ich mir jetzt aber einiges. :wink:

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Hab den Film Gestern Abend zu Ende geschaut.

Das Intro von Feuerball gefällt mir nochmal besser als das von Goldfinger. Dann geht es wieder mit einer Miniepisode weiter in der James einen Spectre Agenten, der seinen Tod vortäuschen wollte, wirklich tötet. Feuerball hat mich ebenfalls gut unterhalten. Bond hat mal wieder nicht nur die Lizenz zu töten, sondern auch zur sexuellen Nötigung.

Hab ihn auf Englisch geschaut, laut Wikipedia werden einige Rollen auch im Original synchronisiert und das Bond in der deutschen Fassung noch sexistischer ist als im Original, zudem wurde bei der Szene der ersten Suche im Hubschrauber der Dialog so geändert, dass nicht mehr klar ist warum sie abbrechen bzw später weiter machen. Diese Unterschiede werde ich die kommenden Tage noch etwa erforschen und mit ein paar Szenen im Vergleich ansehen.

Im Film selbst geht es um viel, Spectre stielt zwei Atombomben und erpresset die NATO. Bond ist mit unglaublich viel Glück ausgestattet und zufälligerweise in der richtigen Klinik auf Reha. Daher weiß er später auch, wo man die Bomben suchen muss. Es geht zum zweiten Mal in die Karibik, diesmal auf die Bahamas.

Ein Fehler ist mir auch wieder aufgefallen. Als Bond mit Domino auf den Strand fährt sieht man hinter ihnen, dass sich jemand im Boot versteckt. Und überhaupt, warum warten auf der Insel überall Männer die Boote übernehmen und den Parkservice spielen? Wirkt etwas merkwürdig, aber klar der Reiche Dude hat ja quasi eine Privatarmee und die muss ja auch unter Tags beschäftigt werden.

Beim Gang über den Strand habe ich mir noch gedacht, dass Bond für den geilsten Mann unter der Sonne erstaunlich „normal“ aussieht. Largo gestellt wird und aufs Bett geworfen wird… man oh man, würde man heute nicht mehr so machen aber ich bin ganz froh, dass es mal gemacht wurde, in all seiner lächerlichen Pracht. Die Disco Volante kannte ich bisher nur als Pizzeria, jetzt weiß ich das es die italienische Bezeichnung für eine fliegende Untertasse ist. Über die Yacht lachen heutige Milliardäre allerdings, ist ja nur ein besseres Beiboot. Die „golden Grotto“ aka „Grottenhaie“ sind, wenn auch recht kleine, Tigerhaie. Man hat also wenigsten nicht eine völlig harmlose Art gezeigt. Beim Tauchgang gegen Ende ist sind mir Leinen an den Hainen aufgefallen… die armen Fische dürften für die Aufnahmen wohl an einer Angel gehängt sein. Etwas lang ist der Film, was vermutlich vor allem für die damalige Zeit gilt. Ich wurde aber wieder super unterhalten. Wie oben geschrieben werde ich mich noch ein wenig mit der Syncro beschäftigen.

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goldfinger hat einen oscar bekommen?!

schnell gegoogelt – aso, für’n tonschnitt.

thunderball hat mir ganz gut gefallen, wobei das va an der zweiten hälfte des films gelegen hat. frei von seltsamen momenten ist der 4. bond aber auch nicht. aber hut ab vor dem finale, das hatte schon was von modernen actionfilmen.

das intro fand ich jetzt nciht so bemerkenswert, aber zumindest steuert tom jones den gesang zum titellied bei.

ich geb ihm eine 7/10

mein bond-ranking:

meine 007-rangliste:

Dr. No … 8.5/10
Thunderball … 7/10
From Russia With Love … 6/10
Goldfinger … 6/10

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Meine persönliche und subjektive Kritik zu James Bond Feuerball:

Feuerball markiert den Moment, in dem das Bond-Franchise endgültig zum globalen Popkultur-Phänomen wurde. Nachdem Goldfinger die Formel perfektioniert hatte, setzte Regisseur Terence Young hier auf das Motto: Größer ist besser.

Die Stärken

  • Sean Connery in Bestform: Connery verkörpert Bond hier mit einer Mischung aus lässiger Arroganz und physischer Präsenz, die unerreicht bleibt.
  • Visuelle Innovation: Die für 1965 bahnbrechenden Unterwasser-Aufnahmen sind auch heute noch ästhetisch beeindruckend. Der finale Kampf am Meeresgrund ist ein technisches Meisterwerk seiner Zeit.
  • Der Inbegriff des Villains: Adolfo Celi als Emilio Largo (mit Augenklappe und Haifischbecken) zementierte viele Klischees, die das Genre bis heute prägen.

Die Schwächen

  • Das Erzähltempo: So schön die Unterwasser-Szenen auch sind – sie nehmen fast ein Viertel des Films ein und ziehen das Tempo massiv in die Länge. Der Film wirkt dadurch bisweilen etwas schwerfällig.
  • Gadget-Overkill: Während Bond früher eher durch Verstand siegte, beginnt hier der Trend, sich fast ausschließlich auf technische Spielereien (wie das berühmte Jetpack) zu verlassen.

Fazit: Feuerball ist purer, klassischer Bond-Luxus. Er ist visuell opulenter als seine Vorgänger, verliert aber im Vergleich zu Liebesgrüße aus Moskau oder Goldfinger etwas an Spannung und Stringenz. Ein Muss für Fans des 60er-Jahre-Flairs.

Bewertung: 7 von 10 Martini-Gläsern.

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Welche Szene sprichst du hier an?

Edit: der erzwungene Kuss und dann Sex als Erpressung habe ich in der review nicht angesprochen, weil es zuletzt mehr oder weniger als „das Wasser ist nass“ Meldung aufgefasst wurde, weil bei Bond Filmen ist das anscheinend so.

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@Psycho
Ja die Analyse trifft es find ich sehr gut.

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So. Hab den Film diesmal auf zweimal aufgeteilt gesehen.
Weniger lächerlich als Goldfinger, finde ich. Bis auf das Fluggerät aus dem Intro (woher kam das überhaupt? :laughing:) und das Ende – wer will denn bitte so gerettet werden?! :rofl:
Ich nehme mal an, die vielen Unter-Wasser-Szenen waren damals ein großes Ding für die Filmbranche. Mir wars ein bisschen zu viel davon. Aber davon abgesehen, fand ich den Film durchaus spannend.
Und hat bisher die beste Filmmusik, meiner Meinung nach.

Explodierte Vehikel: 2, wenn ich nix vergessen habe.

Bonds Frauenerfolge: 1 von 3, mit denen er was hatte, wollte tastächlich was von ihm. Das Bild des Frauenhelds beginnt immer mehr zu bröckeln. :sweat_smile:
Dafür fand ich Domino super hübsch (erstmals meinen Geschmack getroffen mit nem Bond-Girl) und Paula ziemlich cool (schade, wie schnell sie dann tot war). Über die Auftritte der bösen Dame habe ich mich wegen ihrer schönen Kostüme gefreut. Außerdem nicht zu vergessen: Die Dame in Gelb am Casinotisch! Auch ein Highlight für mich. :joy: :heart_eyes: Vom weiblichen Ensemble her bisher mein Lieblingsbond. Und hey, am Ende ist es Domino, die den Bösen tötet und Bond rettet!

Das trifft es gut.

Oh, das hatte ich nicht bemerkt. Dafür was anderes: Als Bond im Wasser seine blaue Taucherbrille verliert und sich eine schwarze vom Gegner nimmt und weiterschwimmt, hat er weiterhin eine blaue Taucherbrille auf.
Dürfte ähnlich funktionieren wie diese Stimmungsringe. :stuck_out_tongue_winking_eye:

Das ist mir tatsächlich sehr positiv aufgefallen. Ich dachte mir während des Films öfter, wie schade es ist, dass Männer heutzutage in Filmen nicht mehr wie normale Männer aussehen, sondern alle so hypermaskuline Muskelprotze sind.
Die Bond-Frauen schauen vom Körperbau schon alle gleich aus (dünn, kein Bauch, viel Busen, Sanduhrform), aber zumindest Bond ist noch „normal“ gebaut, für einen Mann, der Sport macht.
Und was mir auch aufgefallen ist: Es dürfte damals viel normaler gewesen sein, dass Männer so kurze Hosen tragen. Bond läuft die ganze Zeit damit rum. Jetzt weiß ich nicht, ob das damals einfach grad in war oder man hier Beine für die Damenwelt zeigt (war das mal etwas, das als sexy galt?). :woman_shrugging: Aber heutzutage ist das jedenfalls anders.
Könnte auch damit zusammenhängen, dass HIV damals noch kein Thema war und daher die Schwulenfeindlichkeit noch nicht so groß war und Männer deshalb allgemein mehr Freiheiten hatten, was ihre Körperlichkeit angeht.

Ich musste auch an die Pizzeria denken! :rofl: Das war irritierend.

Genau so hab ich das auch wahrgenommen.

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Ich sehe es eh genau so, also alles, von Domino die mir sehr gefällt über Bond der normal aussieht und auch an die Pizzaria musste ich denken.

Ja stimmt die Hotpants für Männer gab es bis in die frühen 90iger. Mein Vater macht sich immer über seinen Cousin lustig der einen Heurigen betreibt und im Sommer immer noch gern welche trägt :rofl: Aber einfeich weil halt voll aus der Mode.

Ich denke es hat nix mit HIV zu tun. Sondern damit, dass homosexuelle Männer sichtbarer wurden und Sachen tragen die ihren Körper zeigen. Und nicht gefestigte Männer haben ja große Angst für schwul gehalten zu werden.

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Naja, 90er wären eh grad wieder in. Vielleicht wird er noch zum Trendsetter. :wink:

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Ich bin jetzt auch wieder dazu gekommen, die James Bond Filme weiterzuschauen – habe gestern Feuerball geschaut. Feuerball ist glaube ich mein lieblings Sean Connery Bond Film, speziell der Anfang, wo man in die Irre geführt wird und denkt James Bond ist tot. Und diese kleinen Details, wo man merkt wie smart er ist und teilweise öfters einen Schritt voraus ist.

„My dear Colonel Bouvar, I don’t think you should have opened that car door by yourself.“

Was ich mal erwähnen wollte als Person, die fast alle Ian Fleming James Bond Bücher auch gelesen hat. Ich kann mich leider nicht sehr viel an die Unterschiede vom Buch Feuerball zum Film erinnern (zu viel Brainrot :joy:) Eine Sache ist mir über mehrere Bücher und Filme aufgefallen, bin gespannt ob mir das nur so vorkommt, aber irgendwie sind die Filme viel mehr sexistisch bzw. politisch/gesellschaftlich unkorrekt als die Bücher. Damit möchte ich nicht sagen, dass die Bücher politisch/gesellschaftlich korrekt sind. Ich hätte da gerne mal eine andere Meinung.

@Ella hast du nicht einige Bücher gelesen?

Feuerball bekommt von mir 4 von 5 Sternen

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Nur die ersten beiden.

An Casino Royale kann ich mich inhaltlich nicht mehr gut erinnern. Weiß nur noch, dass es eben viel ruhiger war, mehr Spionage als Action. Und mich das damals sehr überrascht und mir gut gefallen hat. Ich hab das 2013 gelesen, da war ich auch noch weniger sensibilisiert für diverse Ismen, muss man dazusagen.

Leben und sterben lassen habe ich 2023 gelesen. Und da weiß ich, dass ich es schon sehr rassistisch fand (Vergleiche von Schwarzen mit Tieren, etc.).

Aber der Vergleich mit den Büchern wär natürlich auch immer spannend. :grin: Leider lese ich nicht schnell genug, um die Bond Romane neben meinen restlichen tbr Büchern noch unterzubringen. :sweat_smile:

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Vielleicht schaffe ich es bis zum nächsten Film You Only Live Twice, auch das passende Buch zu lesen – das liegt nämlich schon viel zu lange auf dem Lesestapel. Dann kann ich einen Vergleich zwischen Buch und Film machen! :smile:

Beim Lesen von Leben und Sterben habe ich auch sehr oft den Kopf geschüttelt.

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