Star Wars Rebels

Hab nun die erste Staffel auf Disney + fertig angesehen und ich muss sagen ich bin überrascht. Ich kannte nur die ersten 4 Folgen und hatte die selben Probleme wie damals die ersten beiden The Clone Wars Staffeln. Aber in den Folgen danach nimmt die Serie fahrt auf und ist nicht mehr diese seichte Kinderserie für die ich sie hielt.

Natürlich hat die Serie trotzdem ihre Fehler oder Dinge die mir nicht so gefallen, aber die kann ich hier leichter verzeihen.

Dann bleib dran, die Serie wird immer besser und besser.

Auch wenn nicht alle Folgen gleich gut sind, bin ich immer noch der Meinung, dass Rebels und Clone Wars 100 mal mehr Star Wars in sich haben als die Episoden 7-9.

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Staffel 2 bis Folge 20

Mir sind nun schon mehr Dinge untergekommen die mir nicht so gut gefallen haben und „verzeihen“ schwieriger ist.

Das Zap es so leicht wegsteckt das sein Volk „ausgelöscht“ wurde fand ich schwach. Die Story mit der neuen Heimat war ok.
Leia fand ich toll, aber macht es im Bezug auf die Filme Sinn das sie auf die Jedis trifft?
Ein Weltraumspaziergang ohne Schutzanzug.
Weltraumwale die den Hyperraum benutze und somit das Prinzip des Hyperraum aka Lichtgeschwindigkeit in Frage stellen.
ISB Agent Kalen - Sinneswandel wird angedeutet, obwohl er früher nicht zurückzuckt wenn jemand hingerichtet wird. Etwas schwach.
Kommunikation während des Hyperraums. In einer anderen Folge ging der Kontakt verloren weil sie in den Hyperraum gingen. Einmal so, einmal so, ohne Erklärung.
Piloten sterben wie die Fliegen.
Pilotin und Rex werden von Spinnen entführt. Rex wird gerettet, nach Pilotin wird dann nicht mehr weiter gesucht.

Vielleicht werde ich auch nur kritisch, weil die Serie nicht der Flop ist den ich erwartet habe.

Lustig finde ich, dass in der Serie Witze darüber gemacht werden dass die Sturmtruppen nichts treffen. :grin:

Staffel 2 Finale

Helikopter-Schwerter? Wie dumm sieht das denn bitte aus?
Kampf Ahsoka gegen Vader war gut. Der Sith-Planet war so mäh.

Staffel 3

Highlight ist natürlich Thrawn. Ich finde es auch klasse, dass Thomas Nero Wolff ihn im deutschen spricht. Er hat ihn schon beim Hörspiel „Erben des Imperiums“ gesprochen.
Obi-Wan war auch gut umgesetzt und der Kampf gegen Maul wohl richtig gelöst.
Ansonsten hat die Staffel wieder viel Charakterentwicklung, primär Sabine, Ezra und Kanan. Die Entwicklung von Hera ist ok, während Zap und Rex einfach nur mehr so dabei ist. Der Inventardroide ist das eqvivalent zu C3-PO, damit Chopper wen zum diskutieren hat. Ich finde es nur seltsam, dass fast jeder Chopper versteht und das auch noch ziemlich deutlich.
Die Indiduktor-Klasse bauen sie auch ein, sehr fein.

Doof finde ich wiederum, dass man im Hyperraum mit anderen Leuten kommunizieren kann. (schon mal angemerkt, ich mag diese Änderung im neuem Kanon nicht)

Viel mehr stört mich aber, dass man wieder das Gefühl hatte alles wäre gleich ums Eck. In der Mission von Wedge mit den beiden Droiden sagt er im Hyperaum „Wir sind in 1 Stunde da“, während in den letzten Folgen Ezra einfach mal zu Sabine fliegen kann (weiß jetzt nicht wie der Planet heißt, denn Mandalore ist es scheinbar nicht) und innerhalb von 30 Minuten wohl wieder zurück ist um den Rebellen zu helfen.
Oder mit Mon Mothma fliegen sie bis nach Daintoinne, obwohl das von Lothal aus die halbe Galaxies ist.

Auch wenn ich mir wünschen würde, dass man auf ein paar Details mehr achten würde (Distanz und Zeit), funktioniert die Serie recht gut.

Ist aber generell ein Problem in Star Wars, mit Physik, siehe z.b.: Bomberangriff in Episode 8, nimmt man es nicht ganz so genau.

Im alten Kanon hat man mehr darauf geachtet, wobei natürlich das meiste davon in Bücher und Comics stattfand.

Es führt halt auch noch die Sache mit den Todessternplänen ad absurdum, wenn man diese doch einfach im Hyperraum wo anders hin hätte senden können.
Der neue Kanon baut halt Ungereimtheiten zu den Filmen auf.

Was mich folgendes noch stört:

Jetzt reicht es auf einmal ein Sith und ein Jedi Holocron zusammenzubringen um in die Zukunft zu sehen. Naja.

Edit:

Helden von Mandalore
Ok, Mandalorianer mit Jetpacks können nicht nur so hoch wie die Wolken fliegen, sondern sind auch so schnell wie Tie-Jäger.
Und das Sabine alleine eine Massenvernichtungswaffe (mit scheinbar 12 Jahren) gebaut hat, macht für mich den Charakter schon langsam überladen. Wenn sie noch die Macht hätte, wäre sie die perfekte Mary Sue, oder eben Rey. :smiley:
Generell ist es auch schwer das Alter der Figuren abzuschätzen.
Und diese angedeuteten Liebesbeziehungen nerven (Hera & Kanan, Sabine & Ezra). Fehlender Klartext ist ein großes Minuspunkt von Serien für Kinder.

Staffel 4 nun beendet.

Damit ist die Serie zu Ende. Es gibt so viele positive wie auch negative Sachen, dass ich eigentlich zu jeder Folge Notizen hätte machen müssen. Ich versuch aber die wichtigsten Punkte aufzuschlüssel die jetzt noch dazu gekommen sind

Thrawn bleibt über jeden Zweifel erhaben. Man hat ihn zum Glück nicht so „verheizt“ wie Grievous oder den Großinquisitor in der Serie, auch wenn er am Ende verschwindet.
Hier komme ich aber gleich zu einem meiner größten Kritikpunkte. Dieses ständige hin und her zwischen töten und nicht töten nervt und fühlt sich nicht richtig an. Am Ende jagen sie eine Station mit wohl tausenden Trupplern in die Luft, an anderer stelle „töten“ sie die Truppler nicht, obwohl sie mit scharfer Einstellung getroffen werden. Wer lebt oder stirbt ist der Willkür unterlegen.
Generell sind die Truppler auch ein Witz. Am Anfang noch lustig, aber später nur Schießbudenfiguren die nicht einmal aus 2 Meter treffen und fast nie in Deckung gehen, wie auch unsere Helden.

Ich weiß auch nicht was ich von dem Noghri halten soll. Mir hat die Legends-Darstellung dieser deutlich besser gefallen. Auch das Zap ihn nicht tötet bzw. Sabine dazwischengeht ist einfach nur geschönt. Später wird dieser Noghri gegrillt, der den Namen des Noghri trägt, der in den Legends Thrawn tötet. Noch unrühmlicher geht es wohl nicht.

Die Raum und Zeit Thematik mit den Mortis-Götter hat mir gut gefallen. Auch das so Ahsoka gerettet wurde. Man hätte hier aber auch Ezra zeigen können, das Vader noch lebt.
Die Loth-Wölfe und natürlich die Stars der Serie, die Loth-Katzen, fand ich klasse. :slight_smile:

Der Abschluss hat mir gut gefallen, auch wenn ich das mit den Weltraumwesen sehr kitschig fand. Und von der Andeutung, dass Ezra und somit auch Thrawn noch leben, bin ich nicht begeistert. Die Details zu den anderen Figuren ist dafür umso besser.

Aber die Liebesgeschichte von Kanan und Hera passt wirklich zu Star Wars, so schlecht ist sie erzählt. Reiht sich zwischen Padme/Anakin und Leia/Han nahtlos ein. Aber typisch Amis, man ist 20 mal in der Kiste bevor man „Ich liebe dich“ sagt.
Das Hera nun auch ein Kind von Kanan hat ist gewöhnungsbedürftig, weil es aufgrund der galaxisweiten Verbreitung von Twi’leks viel mehr Mischkinder geben müsste. In Legends wurde einfach gesagt, dass es biologisch nicht möglich ist.

So, genug gemeckert. Im großen und ganzen ist die Serie nicht schlecht und bei weitem kein Reinfall wie Epiosde 7-9, da die Grundgeschichte stimmt.
Man merkt aber, dass Dave Filoni und sein Team sich gerne an Legends-Elemente bedient, wie auch an Dingen die sie selbst in „The Clone Wars“ eingeführt haben. Sie haben dafür auch ein gutes Händchen, aber großartig ist es trotzdem nicht.

Edit:
Jetzt ist mir noch was eingefallen.

Das mit den Schilden bei den Kreuzern, Jägern und Sternenzerstören haben sie auch nicht so drauf. Manchmal sind die Schilde aktiv, manchmal nicht denn es reicht nur 1 Schuss, wodurch ein SZ durch einen Jäger stark beschädigt wird. Das ist auch ziemlich inkosiquent und dient nur der einfachen Handlung.
Dafür waren die Weltraumkämpfe trotzdem optisch sehr ansprechend.