am FR waren wir im haus der geschichte in der hofburg
ein sehr junges museum (eröffnung glaube ich 2018), welches die geschichtw österreichs seit 1918 beleuchtet.
wusste gar nicht, dass es das gibt - wir wurden durch die nö card aufmerksam.
hat uns recht gut gefallen. die inhalte sind häppchenweise aufbereitet und die geschichte der demokratie wird recht gut vermittelt. kann man sich - besonders heutzutage - nicht ift genug vor augen führen wie guts uns eigentlich geht.
netter nebeneffekt der ausstellung ist, dass man sich ein bisschen in den gängen der hofburg bewegen kann - bombastisch allein die gänge…
an @Wiesi musste ich unweigerlich auch denken, da auch das ein oder andere brettspiel ausgestellt ist. on er das schon kennt?
im neuen wien museum (eintritt für die dauerausstellung ist frei) waren wir neulich auch. auch sehr cool gemacht. vor allem der teil ganz oben mit themen der stadtentwicklung hab ich gut unfäd modern aufbereitet gefunden.
der blick vom (nicht so einladenden) cafe rüber auf die karlskirche runter auf den karlsplatz und richtung norden war recht cool.
Waren diese Woche im Odysseum Köln zur „Harry Potter Visions of Magic“ Ausstellung.
Eine interaktive Ausstellung/Show. Jeder Besucher bekommt einen eigenen Zauberstab (mit kurzer Einführung) der verschiedenfarbig leuchten kann.
Mit dem kann man in den einzelnen Räumen Sachen (Lampen, Projektionen auf Leinwänden etc) mit „wutschen & wedeln“ beeinflussen.
Im ersten und letzten Raum gab es eine kurze Pre/Aftershow. Das sind die einzigen beiden Räumen in denen man ein „Zeitlimit“ hat. In allen anderen Räumen kann man sich soviel Zeit lassen wie man möchte (sollte man ruhig auch, gibt einiges zu entdecken).
Ich war in der Titanic Ausstellung in der Marx Halle in Wien.
Muss sagen, die haben das schon ganz unterhaltsam gemacht.
Die Wandtexte waren ziemlich gut geschrieben. Hatte danach echt den Eindruck, was gelernt zu haben. Die Objekttexte im Ausstellungsbereich leider weniger. Aber es gab ein paar Originale aus dem Film bei den Objekten. Und dann noch einige medial bespielte Räume: ein inkludiertes VR-Brillen Erlebnis (sitzend), eine raumumfassende Videoprojektion, und ein extra zu zahlendes VR-Brillen Erlebnis (gehend). Zwischendurch war auch noch ein Spielraum dabei, der für Kinder sicher sehr nett ist, und Fotostationen.
Also wenn man sich bissl für die Geschichte rund um die Titanic und ihren Untergang interessiert, aber noch nicht super viel weiß, ist es einen Besuch wert, finde ich.
Und ich fand die Ausstellung auch sehr familienfreundlich gemacht, dafür, dass sie sich um ein so düsteres Thema dreht.
das klingt ja ganz gut. hab auch überlegt hinzugehen, nachdem mein sohn gerade recht interessiert an der titanic ist.
hast du andere ausstellungen dieser „reihe“ gesehen?
ich hab vor zwei jahren die tutenchamun-ausstellung angesehen. war eh nett, im endeffekt aber halt ne multimediashow ohne viel lerncharakter. noch dazu waren die multimedia-teile irgendwie recht künstlich bis unpassend eingebaut (sehr schwacher AR-part, VR mit vulkanen in ägypten…).
wie würdest du bewerten inwiefern das ganze „stimmig“ ist?
Nein, den Vergleich habe ich noch nicht.
Lehrreiche Informationen bekommt man in der Ausstellung hauptsächlich durch die Texttafeln. Das ist für Kinder meist eher langweilig, sowas zu lesen.
Ich hab mir halt keine hochinformative Ausstellung erwartet, sondern hauptsächlich eine Multimedia- und Selfieshow. Und hab dann aber doch einiges beim Besuch gelernt. Aber halt durchs Lesen.
Die Spiele am Touchscreen im „Spielraum“ habe ich selbst nicht ausprobiert. Eines war ein Memory. Mehr kann ich dazu nicht sagen. Von den drei immersiven Erlebnissen alleine lernt man eher weniger. Will aber nicht sagen, gar nichts. Weil der raumumfassende Part und die mobile VR-Station (Meta) erzählen auch Geschichten, bei denen man schon bissl was mitbekommt. Vor allem wenn man vorher noch wenig Wissen dazu hat.