> Agatha Christie’s Seven Dials ist nicht die definitive Christie Adaption, aber sie ist eine unterhaltsame, optisch starke und oft richtig beschwingte Miniserie, die ihrer Heldin eine Bühne baut. Mia McKenna-Bruce trägt das Ganze mit Charme und Biss, Martin Freeman erdet den Fall, und die Produktion sieht so aus, wie man sich eine große Netflix Krimi Serie wünscht. Das Problem ist weniger die Inszenierung als das Fundament: Die Geschichte ist in ihrer Konstruktion nicht immer sauber, und das Finale fühlt sich mehr nach Entscheidung unter Zeitdruck an als nach elegantem Schlussakkord. Trotzdem: Wer Lust auf Roaring Twenties Mystery hat, wird hier mehr Spaß als Ärger finden.
Die dreiteilige Mini-Serie Agatha Christie’s Seven Dials ist ab sofort bei Netflix abrufbar.
Wir (Ich und @san) haben es gestern über den Tag verteilt gesehen und wurden ganz gut unterhalten. Der Twist am Ende ist bemüht und die davor sehr offensichtlich. Dafür wurde super gecastet, immerhin spielen neben Boham Carter auch Dr. Watson himself, Martin Freeman mit.
Habs auch gesehen. Die Story war für mich nach der ersten Folge nicht mehr sonderlich gut. Und mit der Protagonistin wurde ich auch nicht ganz warm. Das rauf und runter über die Pflanzenranken fand ich so unglaubwürdig.
Die Begründung am Ende war etwas enttäuschend und eben
Die Schauspielenden und die Kostüme sind für mich das einzig wirklich Sehenswerte an der Serie. Leider.
Ich finde es insgesamt nicht schlecht, zumal es noch zwei Fortsetzungsgeschichten gibt und die Möglichkeit, hier einmal etwas abseits von Hercule Poirot und Jane Marple einzusteigen. Für mich wird das Ganze vor allem von den durch die Bank guten Schauspieler:innen getragen – und ich hätte definitiv gerne eine Fortsetzung.
Ich wills auch niemandem madigmachen, bitte!
Wer das Genre mag, kann reinschauen. Ich schau mir eine Fortsetzung sicher auch wieder an. Dann weiß ich ja auch erst, obs nun wirklich nur an der Story lag.