#67: Musik machen! World of Warcraft, Rocky Horror Picture Show, Star Trek: Star Fleet Academy uvm!

Let’s do the time warp again! Wir sprechen nochmal über Fallout Staffel 2 und Resident Evil Requiem aus neuer Perspektive; über Altes (The Rocky Horror Picture Show, Paradiddle), Neues (Starfleet Academy, Something Very Bad Is About to Happen) und Neues vom Alten (World of Warcraft: Midnight). Und natürlich schweifen wir dabei regelmäßig ab. So wie es sich gehört!

:radio: Direkter Link zur Folge
:tv: Video-Version auf YouTube

0:00:00 - Willkommen zu Das Medienformat #67!
0:01:35 - Medienmacher Update Florian
0:08:17 - Medienmacher Update humaldo
0:12:29 - Suno & Co VS Musik Selbermachen
0:34:52 - Paradiddle
0:41:53 - Rocky Horror Picture Show
0:58:24 - Fallout Staffel 2
1:06:08 - Star Trek: Starfleet Academy
1:19:19 - Resident Evil Requiem
1:28:42 - World of Warcraft: Midnight
1:42:05 - Something very bad is going to happen
1:46:49 - Seance of Blake Manor
1:58:55 - Das Finale

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AAA- oder Indie-Games?
  • AAA muss sein!
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Schön das ihr „The Charismatic Voice“ erwähnt. Diese Videos sehe ich mir auch immer mal wieder gerne an und erfahre dadurch, dass ich von Musik eigentlich null Ahnung habe :sweat_smile:

Schöne Folge! :slight_smile:

Hab retail wow schon seit vielen jahren nicht mehr gezockt. Aber interessieren tuts mich schon immer mal wieder aus Nostalgie. Aber wie läuft das jetzt eigentlich mit dem Leveln, nachdem man anscheinend nicht mehr alle AddOns durchleveln muss? Levelt man immer noch bis 58 in Azeroth und danach dann in AddOns oder inwiefern kann man alte chars aus, sagen wir mal cataclysm hier weiter zocken? Bin da ehrlich gesagt mega verwirrt, nachdem es anscheinend irgendwann einen Cut gab beim Maxlevel. :smiley:

Bezüglich Diskussion um KI Musik und die folgende Frage vor allem an Humaldo: Gibt es tatsächlich Leute, die deine Musik gehört haben und dann gesagt haben, dass man mit KI ja besseres erstellen könnte oder ist das so eine etwas verkopfte Angst deinerseits? Ich hab das in der Diskussion ehrlich gesagt nicht ganz verstanden. Denn du sagst ja dass dir Musik machen wieder mehr taugt und jetzt einfach ungezwungener funktioniert aber gleichzeitig hast du Angst vor KI Musik? Versteh nicht ganz die Verbindung hier. ^^

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Grob gesagt: Es gab einen Level-Squish mit (glaub ich) Shadowlands, deine bestehenden Charaktere bekamen ein neues Level zugewiesen, je nachdem, wo sie vorher waren. Ich war aber mit meinem Pala-Main (nach der Neueinsteigerexperience) ohnehin auf einem Level, wo ich direkt mit den Dracheninseln (der vorvorletzten Expansion) weitergemacht habe, dann kam War Within und jetzt bin ich in Midnight. Das hat schon so Sinn gemacht und war auch jeweils das Level, für das die Inhalte designed waren (trotzdem glaub ich, dass man hier bei Blizzard ein wenig beschleunigt hat, weil ich war wirklich viel zu schnell durch …)
Hast du niedrigere Chars, kannst du dir mit Hilfe von Chromie mehr oder weniger aussuchen, welche Expansion du spielen willst, und die Inhalte werden auf dein Level angepasst. Da gibt’s dann zwar Einschränkungen, aber die sind nicht riesig. Ich hab das aber bisher auch nur gelesen, weil ich damit beschäftigt war, mit dem Pala Midnight zu erleben. Mit dem Priest (der ist erst Level 40) hab ich mir die Mechanik nur grundlegend angesehen, aber noch nicht wirklich gespielt.

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Ohne jetzt @humaldo vorgreifen zu wollen, möchte ich da schon noch sagen: Natürlich hat man als Künstler eigentlich immer irgendwie die Angst, dass man hört „das geht besser“. Eigentlich egal, ob es die KI ist oder jemand anderer. Ich gehöre zu den Künstlern, die eher in ein Imposter Syndrome hineinfallen und sich ständig fragen „ist das gut genug“. Mir der KI haben wir jetzt nochmal Konkurrenz bekommen. Ich hab bis jetzt niemanden getroffen, der tatsächlich gesagt hat: „Die KI war [bei der Musik] besser als du“. Aber wir sehen die Fortschritte. Der Tag wird kommen, wo man es vielleicht nicht mehr 100%ig unterscheiden kann. Dass wir - als Leute, denen das wichtig ist, „handgemachte“ Musik schätzen, ist ein Thema. Wie es im Mainstream weitergeht, wird sich halt zeigen.

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Ich bin davon überzeugt, dass man als Künstler, oder nennens wir Medien-Macher, nie etwas nur für sich macht, sondern es immer auch einem Publikum präsentieren möchte. Man möchte, dass andere Personen das, was man geschaffen hat, wertschätzen und gut finden. Dass sie die Zeit, den Aufwand, das Blut, die Tränen dahinter erkennen.

In einer Zeit, wo man „kunst“ auf Knopfdruck erstellen kann, hat man als Künstler/Macher einfach die Sorge, dass man das Publikum und die Wertschätzung verliert.

„Ich habe 20 Stunden damit verbracht, diesen Song zu produzieren, was sagst du dazu?“
„Beeindruckt mich nicht wirklich, ich hab auf meinem Handy eine App, mit der mach ich einen besseren Song in 2 Minuten“.

Das ist einfach auch der „Fluch“ der Demokratisierung. Ich vergleich das gern mit etwas, wo ich einfach unfähig bin: Grafik. Wenn ich früher für einen Grafiker Mock-ups gemacht habe, dann hatte ich eine verbale Beschreibung, eine furchtbare Skizze oder im Best Case irgendein krudes Photoshop-Mockup, bei dem ich irgendwelche Elemente grob ausgeschniten und platziert habe. Heute tippe ich was ich will in eine bildgeneriende KI ein und bekomme (oft) etwas, was passabel aussieht. Klar, ein echter Grafiker wird noch mehr rausholen. Aber man kann es durchaus oft verwenden.

In die Richtung wird wohl auch die Musik gehen. „Ich will einfach einen Song machen“ wird von „ich lerne Instrumente, Musiktheorie, etc.“ zu „ich prompte das mal.“ Wird das Resultat an echte Musiker heranreichen? Vielleicht nicht. Aber es wird vielleicht gut genug sein, dass man sagt „okay, dafür muss ich keinen Musiker bezahlen?“ Möglich. Verdammen darf man es natürlich auch nicht. Es ist schon gut, dass man dadurch vielleicht Interesse erweckt. Aber die Gefahr ist natürlich da. Wir sehen ja auch schon beim Schreiben, wieviel KI plötzlich im Spiel ist. Und der Druck wird steigen, solche Tools zu nutzen.

Ich hoffe aber gerade bei der Musik, dass man Handarbeit noch immer schätzen wird. Wie auch in der Grafik. Und hoffentlich auch beim Schreiben.

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Das versteh ich alles aber egal ob es jetzt die KI gibt oder nicht, dass ändert ja nichts daran ob es einer Person gefällt oder nicht. Ich mein ich seh diese Antwort „das kann die KI ja besser“ einfach nicht als realistische Antwort darauf wenn ich jemanden ein Lied von mir zeige. ^^

Dass man grundsätzlich gerne Anerkennung für seine Arbeit bekommt versteh ich absolut. Ich seh momentan halt ehrlich nicht das Problem nicht, dass Leute meine Musik nicht hören weils KIs gibt.

Dass Leute keine Musik für Ihre Projekte zukaufen weil’s günstiger ist eine KI zu „beauftragen“ anstelle einer echten Musikerin seh ich natürlich als Problem. Aber für Musikerinnen die einfach Musik machen und diese veröffentlichen, seh ich KI nicht als Konkurrenz.

Ich werf ja auch nicht die KI an wenn mir ein Album nicht gefällt, sondern hör mir dann einfach Alben von anderen Bands an. ^^

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Der „Ich habe 20 Jahre meines Lebens damit verbracht, X zu lernen und zu meistern, und jetzt kann ich auf Knopfdruck das gleiche, wenn nicht ein besseres Ergebnis produzieren“ Aspekt schmerzt einfach.

Es gibt Berichte von weltberühmten Profimusikern, die in Tränen der Verzweiflung ausbrechen, als ihnen Suno vorgeführt wird.

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Hat mich gut auf einem Drittel der Autofahrt nach Berlin unterhalten. Feedback kann ich leider wenig geben, da ich zu kaum einem Thema Überschneidungen habe und somit wenig hängen blieb.

Doch, an eines kann ich mich erinnern. @Jokus meinte mal, dass er viele Cover nicht mag, weil die ja eh nur ein fertiges Lied nehmen und bissl Uz-Uz drunter legen. Ich stimme zu, jedoch ist ja der Unterschied zwischen Erfolg und Misserfolg oft nicht etwas gut oder schlecht zu machen, sondern es einfach mal zu machen. Ich sag nur als Beispiel den Typ, der für mehrere Millionen eine Banane an die Wand geklebt hat. „Kann ich auch“ stimmt schon, aber ich hab es halt nicht gemacht.

Im übrigen stimme ich überein, viele Cover-Versionen sind echt mies, vor allem wenn man irgendwelche härteren Songs nimmt und dann eine sanfte Frauenstimme (oder auch Männerstimme) viel langsamer herumdüdelt, pfui. Andere Cover sind wiederum grandios, eines meiner All-Time Lieblingslieder von den Pixies, Where is My Mind, als Cover von Placebo, Weltklasse.

Beim Thema KI, auch KI die Musik macht, Grafiken erstellt,… muss ich immer dran denken, dass es das halt auch alles so oder so ähnlich schon gab. Autos die Kutschern den Job nahmen, Webstühle die Arbeiter*innen den Job nahmen, Dampfmaschine, Produktionsstraßen, die industrielle Revolution, Computer die viele Arbeiten erleichterten, irgendwann wird die KI noch mehr Jobs zumindest partiell ersetzen bzw. hat es eh schon oft getan, auch. ich als Lehrer bin da nicht davor gefeit. Fortschritt und Rückschritt liegen oft sehr beinahe beisammen.

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Grundsätzlich stimmt das, aber der Unterschied ist meiner Ansicht nach ist A) die Größenordnung und die Geschwindigkeit, in der das derzeit passiert, so gigantisch, und B) der Umstand, dass wenige Unternehmen jetzt die Macht besitzen, mit verheerenden weiteren Folgen über all das zu bestimmen. Deswegen tu ich mir damit schwer, dem Argument „war ja früher auch schon oft so“ zuzustimmen. Es ist am ersten Blick ähnlich, aber insgesamt eine völlig neue Kategorie.

Ich bin jetzt kein Experte in dem Gebiet, aber wenn ich mir die Industrie ansehe, dann haben Technologien damals auch im Sturm die Welt erobert. Ich kenne das Verhältnis zwischen Leuten die damals negativ beeinflusst wurden und die Anzahl an Musikschaffenden, die jetzt tatsächlich abgelöst werden nicht. Musik machen kann ich immer noch ohne KI, aber damals führte für die Wirtschaft kein Weg an der Automatisierung und den Einsatz von Technologien vorbei. Und kleinere Handwerksbetriebe gibt es heute auch noch, die aber auch gerne Hightech nutzen, genauso wie es immer Musikschaffende geben wird, die keine oder weniger KI nutzen.

Ob neue Kategorie oder nicht, es passiert das gleiche wie damals, Menschen müssen sich umstellen bzw. anpassen oder bleiben (zumindest vorübergehend) auf der Strecke. Die einzige Konstante ist die Veränderung. Und außerdem gibt es ja in einigen Branchen auch zum Teil wieder den Schritt zurück von KI, so manche Bank, die schnell mal zu KI-Call-Centern gesprungen ist hat gemerkt, dass das für die Kundenzufriedenheit alles andere als zuträglich ist.

Aber ja, als Betroffener ist das natürlich noch mal eine andere Sache und von außen tu ich mir da leicht. Als Lehrer mach ich mir da aktuell keine bis wenig Sorgen. Klar, die KI könnte mich als Lehrer bei der Fachkenntnis, Zugriff auf Infos, logische Verknüpfungen und dergleichen sofort pulverisieren, man schaue auf die bildgebende Diagnostik, aber ich schau mir an wie die KI ein paar pubertierende Berufsschüler pädagogisiert :joy:

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Wie immer wird man die Auswirkungen erst im Nachhinein erfassen, benennen und bewerten können. Wir berichten dann in Folge 200 darüber :smiley:

Ich persönlich verwende KI inzwischen gern und regelmäßig, aber so gut wie ausschließlich für Datenverarbeitung. Alles, das mit Bild oder Audiogenierung zu tun hat, vermeide ich. (Die gelegentlichen Bildchen für Medienformat Diskussionsthemen und Blogposts ausgenommen, die sind bei meinem Adobe Abo dabei). Ich versuche auch, KI nicht reflexartig für alles zu verwenden, sondern auch meinen eigenen Kopf noch zu bemühen. Es ist zu verlockend, das Denken einfach auszulagern, und das kann auf Dauer nicht gut gehen.

Mir ging’s da nicht um Cover, sondern um Remixes. Ich finde, da gibt’s einfach ganz, ganz viele furchtbare Beispiele, wo man unter schöne Songs einen unmotivierten Utz-Utz drunterlegt, der nichtmal checkt, wo die Breaks sind, sondern einfach durchkämmet. Das find ich einfach (meistens) ganz, ganz furchtbar. Covers fallen mir einige interessante ein.

Ich würde mir echt wünschen, dass KI genau in dem Bereich intelligenter wäre. So eine Art Datenbank, wo ich z.B. Messergebnisse eintragen kann, und er analysiert mir die Trends dahinter. Zumindest mit den LLMs hab ich hier immer wieder meine Probleme, weil er einfach Datensätze vergisst. Aber so würde ich die KI am liebsten einsetzen.

Grundsätzlich haben wir halt bei der KI die spannende Trendwende, weil man uns lange erklärt hat, dass die arbeitsintensiven Tasks wegautomatisiert werden, aber gerade die kreativen Jobs sicher sind. Jetzt kommt die KI und greift genau da ein. Das ist natürlich eine Sache, die viele verunsichert. Aber stimmt schon, es deckt sich mit historischen Entwicklungen. Langsam müssen wir uns halt wirklich überlegen, wie wir in Zukunft unser Geld verdienen werden (und ob wir noch Geld brauchen), wenn man viele, viele Jobs auch anders lösen kann … (jetzt sehr weit gedacht, aber trotzdem).

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Kann ich jetzt wenig dazu sagen, weil ich nicht weiß, wie deine prompts sind und wie du die Daten speicherst (im kontextfenster, in einer Art rag etc.), aber grundsätzlich funktioniert das sogar hervorragend und ich nutze das selbst in der Arbeit. Ist anfangs Arbeit, weil man eben auf Kleinigkeiten achten muss, aber wenn man das einmal heraußen hat, dann ist das für dateninteressierte eine Offenbarung.

Weils halt gerade extrem günstig ist. Sora hat Open ai pro Tag 1 Million Dollar Verlust eingebracht. Das musste jetzt gestoppt werden, weil einfach andere Anbieter besser wurden und Open ai es eigentlich auf neue Beine hätte bringen müssen.

Videos, Musik und Bilder kosten sehr viel Rechenleistung und Strom. Wenn’s wie derzeit ist, dass das allen egal ist, klar, dann gibt es Stress. Wenn es kostenwahrheit gäbe, dann würde die Sache ganz anders aussehen. Va weil ki keinen guten Leumund mehr hat und vom Markt nicht angenommen wird.

Kann mir bei Musik vorstellen, dass man sich samples generiert, die wie eine bestimmte Form von Musik klingen, ganze Songs jedoch nicht. Weils einfach nicht so gut klingt und wenns gut klingt, dann sitzen in der Regel auch profimusiker dahinter, die das dann als Instrument benutzen und keine Laien.

Bin da ganz bei Anthropic wenn es um diese Form von generierung geht, das ist lustig und lieb aber nichts womit man mittelfristig was verdient.

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Bislang nur mit ChatGPT. Genauso würde ich halt im Endeffekt gerne arbeiten: Ich werfe ihm Daten hinein und sage: Das ist Eintrag X zu diesem Moment". Und wenn mehrere Datenpunkte drin sind, können wir uns Trends ansehen. Ich hab z.B. so meine Heizung angefangen zu optimieren bzw. die Heizkurve. Und da hat sich dann irgendwann gezeigt, dass er einfach Daten vergessen bzw. ignoriert hat und mir dann selbst irgendwann erklärt hat, er ist halt keine Datenbank. Oder - bei meinem Buchprojekt - kurze Texte zu den Kapiteln zu ordnen wollte und da hat er manchmal dann einfach Texte erfunden. Und da kam dann als Feedback „ich bin keine relationale Datenbank“. Was natürlich stimmt. Wie gesagt, bislang bin ich da nicht auf Profi-Niveau - ich spiele nur ein wenig und träume von den Möglichkeiten ^^

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Das was du willst ist grundsätzlich möglich, das Problem ist halt, dass LLMs halt nur ein begrenztes Kontextfenster haben (praktisch das Kurzzeitgedächtnis) und dadurch ab einer gewissen Größe die Datei nicht mehr ordentlich verarbeiten können. Dann beginnen sie eben zu halluzinieren, weil sie eben nicht fähig sind keine Antwort zu geben.

Was aber LLMs sehr gut können, ist sich selbst erklären. Besser als jede Hilfe Datei und jedes Tutorial.

Ich würde daher mit diesem Prompt beginnen:

Du bist der absolute Experte in der Architektur von Anwendungen für LLMs. Du kennst jeden Corner Case und weißt genau, wie Dinge im Rahmen der Anwendung miteinander interagieren.

Ich möchte X (also die Anwendung) machen und brauche dazu deine Hilfe. Bevor du mir erklärst, wie es zu machen ist, gehen wir kurz den Anwendungsfall durch, damit du verstehst, was ich bei X möchte. Erfrage dazu

  1. mindestens 5 Rückfragen zu X, stelle hier fest, was
    a) der genaue Anwendungsfall ist
    b) welches Wunschszenario für X ich mir vorstelle
    c) welche Bausteine in meinen Augen für X essentiell sind
  2. meinen aktuellen Kenntnisstand zu den notwendigen Voraussetzungen
    gib mir dann eine kurze Beschreibung der einzelnen Erledigungen und gib mir dann eine Schritt für Schritt Beschreibung, welche Erledigung ich zutun habe.

Bearbeite dies iterativ und so, dass ich nach Erstellung von X mehr über die Funktion von LLMs habe, als davor (das will ich eigentlich immer, weil ich ja nicht nur die Sache erledigt haben möchte, sondern im Idealfall auch etwas gelernt haben möchte und dann nicht mehr in einem Abhängigkeitsverhältnis mit der LLM sein mag).

Und dann würde ich loslegen. Nach ein paar Versuchen hat man in der Regel etwas absolut brauchbares. Ich habe so jetzt gerade auf meinem lokalen PC ein RAG gebaut, dass beeindruckend gut funktioniert.

Umleitung!

K-Pop im Autoradio…wer hört denn bitte noch Radio, außer den Verkehrsfunkt :joy:

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