18. Asterix-Leserunde: "Die Trabantenstadt"


#1

Bin jetzt schon seit einiger Zeit mit der “Trabantenstadt” fertig. Hier ist also das Topic dazu, zum Mitlesen und -plaudern. :slight_smile:

In diesem besonderne Fall gibt es sogar zwei Shock2-Review Specials von Thomas Mülbradt:

Ich hab die alte Ausgabe gelesen. Der Band ist mir generell irgendwie anders vorgekommen, als die bisherigen Alben. Ich kann aber gar nicht richtig sagen, warum. Vielleicht weil mehr politische Pläne und deren Auswirkungen gezeigt wurden, als vorher? Aber da bin ich jetzt auch gar nicht mal so sicher.
Die Sklaven- und Arbeitsverhandlungen fand ich in dem Band echt sehr amüsant! Und auch, dass diese Zwangsbeglückung der BesetzerInnen gezeigt wird, die eigentlich gar nicht in die Einschicht ziehen wollen, aber nun mal hingeschickt werden. Alles sehr nah an der Realität. :slight_smile: Und Idefix und die Bäume find ich einfach immer süß! Warum die Gallier hier so lange zuschauen, statt was zu unternehmen, hab ich allerdings nicht ganz verstanden.

Welche Ausgabe habt ihr gelesen? Habt ihr den Film dazu gesehen? Soll man sich den überhaupt ansehen? :wink:
Was meint ihr zu dieser Geschichte? Bin gespannt auf eure Meinungen.

Edit: Kleine Vorwarnung – “Die Lorbeeren des Cäsar” ist der nächste Band und ich werd bald das Topic dazu erstellen. :wink:


#2

den comic hab ich zuletzt vor jaahren gelesen (meine mutter hatte die asterix-sammlung, mein vater lucky luke und tim & struppi); hatte also von diesem nur mehr rudimentäre erinnerungen als ich mir den animationsfilm angesehen habe. fand ihn aber gut. die cg-modelle sind näher dran am original als die real-verfilmungen, mit denen ich nie ganz warm geworden bin, und man wird -mE- gut unterhalten. mehr wollte ich gar nicht.


#3

Bester Asterixband aller Zeiten :slight_smile:

Den kann ich mir immer und immer wieder durchlesen und er wird einfach nicht fad.
Sehr gute Unterhaltung :slight_smile:


#4

Haha, coole Eltern, wenn sie sich die Comicserien aufgeteilt haben. :smiley:

Mir geht mit den Realverfilmungen auch so, dass ich nicht so auf einer Wellenlänge damit bin. :confused: Wär auch interessant zu wissen, ob sie in Frankreich vielleicht besser ankommen, weil das ein kulturelles Phänomen ist, dass diese Filme bei uns nicht so gut empfunden werden.


#5

Warum gerade der? :slight_smile:


#6

ich hab in den vergangenen jahren 1,2 dieser realverfilmungen gesehen – sie waren nicht ganz schlecht, man musste schon schmunzeln bei der ein oder anderen szene, aber es waren für mich einfach viele der kostüme und probs/sets einfach so offensichtlich “nicht echt”, das hat mich einfach immer bisserl gestört.


#7

Ich fand bei den Realfilmen die ersten noch irgendwie gelungen, der zweite ging dann noch, aber dann gings steil abwärts. Wirkten leider immer irgendwie billig bzw. auch der Humor lag mir einfach nicht. “Land der Götter” fand ich hingegen relativ gelungen - vor allem aber auch, weil mir die späteren Zeichentrickfilme rund um Asterix auch nicht mehr so gut gefallen haben wie die großen, alten Klassiker.

Zum Comic selbst: Hier findet sich wohl der in meinem Freundeskreis meistzitierte Dialog gleich am Anfang - als Caesar von sich selbst in dritter Person spricht (jeder Lateinschüler weiß, dass er das ja wirklich u.a. in De Bello Gallico gemacht hat) und dann der grandiose Dialog folgt “Er ist großartig” - “Wer?” - “Na ihr!” - “Ach, er!”. Bis heute ein Lacher.


#8

Die Trabantenstadt ist eines der ersten Abenteuer, in der Politik und eine gewisse Kritik an bestimmten politischen Vorgängen der damaligen zeit und der Vergangenheit stärker im Vordergrund standen. Deshalb wird der Band gerade von jüngeren Lesern als eher schwierig empfunden.
Der Animationsfilm “Im Land der Götter” hat es aber gut verstanden einen Großteil davon so gut zu verpacken, dass es “leichter verdaulich” ist und der typische Humor erhalten blieb.

Grundsätzlich ist “Die Trabantenstadt” einer der Bände, den man mehrmals gelesen haben sollte, um ihn besser zu verstehen.