Star Trek Discovery


#101

Naja - die Expanse Charaktere mögen noch Platz zur Entfaltung haben ;-), aber der abgehalfterte Detektiv/Cop irgendwas spielt seine Rolle schon sehr gut. Auch der eine “rechte” Hanselanführer auf der Raumstation. Zu vergleichen mit Battlestar Galactica allerdings dann aber nicht…


#102

Spoiler geht nicht…


#103

@Storykritiker: Also ich finde schon, dass man hier auf Gene Roddenberrys Spuren wandelt. Es war natürlich etwas mehr Action, aber die Intension der Klingonen ist eine ganz klare Widerspiegelung der aktuellen weltpolitischen Situation und der Rückkehr der “rechten Gedanken”.

Keine Rassenvermischung, keine Grenzübertritte und eine der besten Szenen “Die Föderation feuert nicht zuerst!” “Wir kommen in Frieden!”, wird als Lüge hingestellt.

Für mich gibt es mehr als genug Story und GR Gedanken. Das passt schon!


#104

soo - nachdem ich es lange genug vor mich hergeschoben habe, hab’ ich mir heute endlich auch die 2 folgen auf netflix angesehen und ich bin bin noch nicht sonderlich angetan.

vorweg - die serie macht einiges gut: die klingonen v2.0 daugen als antagonist. sind wieder düster, unheimlich und krieglüstern. so soll es sein.

was mir nicht gefällt ist dieser hollywoodisierte handlungsbogen. vlt trifft dies nur auf die ersten 2 folgen zu, aber für mich war zb: st.tng immer ein protokoll des alltags auf einem raumschiff. “hey wir sind heute im sektor xyz um einen wissenschaftler zu einer stattfindenden supernova zu bringen, blablal wissenschaftliche erkenntnisse” - und dann passiert etwas unvermutetes und die schlauen wissenschaftler auf der brücke müssen an einer lösung tüfteln. da gabs viel zum erleben, mitdenken und ja - vlt auch mal action.

st:d ist in den ersten folgen halt primär auf spektakuläres bumm-bumm-bumm ausgelgt. ein captain und va ein admiral, die beide nichts von einer kriegerischen rasse wissen möchten sein an dieser stelle auch einmal erwähnt. auch hat michael viel zu viele heuli-heuli momente. das finde ich für eine offizierin der sternenflotte unpassend. zumal sie ja auch jahrelang vulkanische ausbildung genossen und diese sicher nicht im lauf von 7 jahren komplett über den haufen geworfen hat.

ich weiß nach diesen 2 folgen auf jeden fall, dass ich mit den weiteren folgen auch keinen stress haben muss mit dem anschauen, weil so gut sind sie bis jetzt auch nicht.

ps: an die serien-producer: wenn ihr einen charakter nach 1,2 folgen wegsterben lasst, sollte man den schauspieler in den credits nicht als “special gust starring” ausweisen. da kann man ihn/sie ja gleich das rote shirt anziehen lassen. dass eine gewisse person sterben wird, war mir also klar, bevor noch die erste folge richtig angefangen hat und hat viel von der spannung genommen.


#105

Hab mir nun endlich auch die ersten zwei Folgen angesehen und sie haben mir, als “nicht Trekkie” recht gut gefallen. Dachte eigentlich, nach den ganzen Kommentaren hier, das es noch actionreicher zugehen wird, aber gerade die erste Folge verlief ja relativ ruhig.

Mir persönlich gefällt der neue Look der Klingonen gut, aber ich kann auch verstehen, dass sich Fans darüber aufregen können.

Die Effekte sind sehr gut gelungen und ich bleibe vorerst auf jeden Fall bei der Serie dran, mal sehen in welche Richtung sich das ganze (auch für mich) entwickeln wird.


#106

Das Problem, das ich mit dem Look der Klingonen habe, ist, dass der sowas von einfallslos ist, dass der wirklich in jedes Science Fiction Setting passen würde.

So wie wir sie gewohnt sind, hatten sie so etwas Star Trek-typisches an sich. Ich finde, mit dem Design waren die Macher damals wirklich kreativ.

Jetzt sehen sie aus wie eine 08/15 Reptielienrasse, bei der sich die Designer genau 1 Sekunde Gedanken gemacht haben.


#107

@Klingonenkritiker. Die haben immer nen Wandel durchgemacht und wenn man so will, dann sehen diese jetzt wesentlich gefährlicher und aggressiver aus, als in allen anderen Urformen, besonders verglichen mit der Ur-Enterprise!


#108

Als Trekkie weiß ich das natürlich. Trotzdem waren die Klingonen in den Grundzügen immer gleich und haben sie einmal eine Wandlung vollzogen, dann wurde das erklärt.

Aber diese Frischzellenkur ist so 08/15 und so einfallslos, dass es einfach nur mehr traurig ist. Das hat mit Klingonen überhaupt nix mehr gemein.


#109

Wie wurde der Unterschied zwischen den Klingonen in TOS und TNG erklärt?


#110

Unsentimental: Idee eines Drehbuchautors bzw. Autorenteams.

Es gibt aber verschiedene Theorien. Die Bilder stammen vermutlich aus diesem Artikel:
http://www.ex-astris-scientia.org/deutsch/artikel-klingonen.htm

In den weiter unten verlinkten englischen Artikeln gibt es sogar noch eine größere Übersicht.

Die Kontinuität innerhalb von Star Trek ist aber nicht nur beim Aussehen der Klingonen nicht ganz stimmig. Die Frage ist halt immer nur, wie sich jeder einzelne mit den spezifischen Einzelheiten abfinden kann.


#111

Angeblich wird es noch eine Aufklärung geben, warum die Klingonen aussehen, wie sie aussehen. Gegenbeispiel - wer hätte jemals bei Battlestar Galactica geglaubt, dass die Zylonen menschliches Aussehen annehmen?! Da wurde auch (besonders an der Spitze sozusagen) ein kompletter Bruch gemacht.

Also - nicht alles Neue verteufeln, es wird schon ne Info geben, immerhin wurde auch gesagt, dass seit 100 Jahren niemand mehr Kontakt zu Klingonen hatte, ergo - was passierte in der Zeit?!


#112

Hab mir gerade Episode 3 angesehen. Ich muss sagen, meine anfängliche Antipathie der Serie gegenüber verfliegt und sie gefällt mir zusehends. Nachdem ich das Tonproblem mit meinem AV-Verstärker behoben habe, ist sogar die Soundkulisse für Netflix-Verhältnisse überdurchschnittlich gut.

Ich bin mir nur noch nicht sicher, ob Discovery nun eine Star Trek- oder “nur” eine gute Science Fiction-Serie ist.


#113

Mit Episode 3 startet STD jetzt wirklich. In welche Richtung ist, wie @Knieriem schon geschrieben hat, nach wie vor offen. Ein bisserl wirkt diese Episode wie Event Horizon meets Alien.

Cpt. Lorca scheint ein echtes ‘badass’ im Vergleich zu den bisherigen Kapitänen zu sein. Produktionswerte sind für Star Trek Verhältnisse nach wie vor hoch. Anspielungen wie der Tribble in Cpt. Lorcas Kabine gibt’s wieder einige.

Titel und Schlussszene sind schön ambivalent und lassen sich trefflich diskutieren, was perfekt zu einer week-to-week ausgestrahlten Serie passt.

Ich bin auf jeden Fall gespannt, wie es nächste Woche weitergeht.


#114

Bis jetzt ist die Serie auf einem super Weg zu einer Sehr guten Star Trek Serie…


#115

Folge 3 hat mir richtig gut gefallen. Guter Cast, spannende Konflikte, “schön” Düster und trotzdem auch Platz für “helle” Momente. Das kann echt super werden, hier scheint sehr viel Stoff für gute Geschichten vorhanden zu sein.


#116

Folge 3 hat mir auch extrem gut gefallen. Ich hoffe trotzdem, dass man sich nicht nur auf den Klingonenkonflikt festfährt, denn bei Enterprise (letzte Star Trek) hat das schon nicht so gut funktioniert, als man einen Feind verfolgt hat.

Der Cast ist für mich auf jeden Fall hochinteressant. Da gibts wenig schwarz-weiß, sondern mehr grau und auch der Captain ist echt schwer einzuschätzen. Sein Labor sieht sich noch etwas übertrieben an, aber das wird sicherlich noch geklärt. Die Rothaarige wirkt noch wie aus Gilmore Girls, aber ich denke, dass man hier mit Absicht noch überzeichnet und der Charakter sich entwickeln wird.

Technisch muss man sowieso sagen, dass die Serie ganz weit Vorne ist!


#117

folge 3 war spannend, aber star trek feeling ist in mir keines hochgekommen.

  • diejenigen, die zzt eine uniform tragen sind eigtl ziemliche shady (offensichtlich: der kapitän). das ist nicht das star trek, das ich kennen & lieben gelernt habe.
  • folge3 dürfte eine gute verfilmung von doom3 sein. zumindest war das mein erste eindruck, als das andere schiff geboardet wurde. licht/schatten spiele, gore; ein monster, das fast 1:1 aussieht wie aus d3:
Zusammenfassung

http://xboxmedia.ign.com/xbox/image/doom3_042704_008.jpg

Zusammenfassung

https://disruptedoriginal.files.wordpress.com/2009/12/doom3.jpg

  • außerdem ist mit folge3 discovery auch keine kindertaugliche serie mehr. interessante handlungen und spannende abenteuer sind effekthascherei gewichen.

also ja: unterhalten wurde ich, star trek war das aber mmn nicht.

ps: einerseits einen auf düster und mysteriös machen, andererseits einen so nervigen charakter wie tilly einbauen ist schon … mutig.


#118

Also ich finde schon, dass es (noch immer) Star Trek ist. Es ist einfach modernisiert. Seien wir mal ehrlich - wer bitte kann sich heute noch den (andauernd) knutschenden Captain Kirk anschauen? Ich erachte es auch als gut, dass die Charaktere sehr unterschiedlich sind und eben nicht nur schwarz/weiß, so wie man es aus dem Star Trek Universum (oftmals) kennt.

Die Welt ist nicht schwarz & weiß und moralische Entscheidungen, wird man wahrscheinlich öfters treffen müssen, als man denkt.

Und was waren die “geilsten” Folgen bei DS9, TNG, Voyager? Das erste Treffen mit den Borg, Spezies 6573 (oder wie die in Voyager hieß), der Dominion Konflikt etc… Man sollte Discovery nicht auf “DIE” Bank schieben, nur weil die ersten 3 Folgen auch mal mehr Action beinhalten.


#119

Das die Föderation nicht nur aus “Guten” besteht sieht man doch bereits in einzelnen Folgen in TNG und ganz speziell in der gesamten DS9-Serie. Das ist für mich alles andere als ein Bruch mit der Marke Star Trek.


#120

Das wird bei Enterprise (Archer) erklärt mit einem Virus, da die Klingonen sich genetisch verbessern wollten, so wie die aufgewerteten Menschen. Ging aber in die Hose.

Gerade bei Star Trek (und vor allem ab TNG( wurde so gut wie alles logisch erklärt. Das machte die Serie auch aus. Erst ab den neuen grottigen Filmen, wurde auf Logik, oder technische Erklärungen verzichtet und ein reines “Peng-Bum”-Spektael draus gemacht.

@matsuo die Seite ist veraltet. Aufklärung gibt es in der 4. Staffel der Archer Enterprise.

EDIT: da haben wirs Die Heimsuchung | Memory Alpha, das Star-Trek-Wiki | FANDOM powered by Wikia
Staffel 4 Folge 15 und 16

Durch Züchtung eigener Augments, wurde eine Seuche ausgelöst. Phlox konnte intervenieren bevor das ganze Klingonische Reich ausstirbt, mit dem Nebeneffekt dass sich die Stirnpartie zurück entwickelt.

In dieser Episode wird das Geheimnis gelüftet, weshalb die Klingonen in Raumschiff Enterprise oder in Immer die Last mit den Tribbles im Vergleich zu allen anderen Produktionen, wie etwa dem ersten Kinofilm, keine Stirnfalten besitzen und damit den Menschen sehr ähnlich sahen.