Politik

was ist denn das für ein trottel:

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War sehr spannend dieser Frau zuzuhören.

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Meanwhile in the USA …

https://orf.at/av/video/newsVideo17008

:sweat_smile:

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Next Level für Markt- und Wettmanipulation.

Bin mittels dem Podcast darauf aufmerksam geworden, weil sie dort das besprechen:

Ich weiß schon, wer dagegen sein wird. (zu Blau und Schwarz schiele :unamused:)

ach bitte. man kann diese kriterien schön an seine eigenen standards anpassen und schon ist wieder in ordnung

Jetzt Petition unterschreiben:

Elfriede Jelinek, Nobelpreis für Literatur
Peter Handke, Nobelpreis für Literatur
Anton Zeilinger, Nobelpreis für Physik

Was wollen diese dahergekommenen Leute denn wissen…

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haha süß

da wird gejammert, dass an den schulen nicht aktuell genug unterrichtet wird. dann versucht der minister das zu ändern und dann kommen die leute und wollen den status quo doch behalten :wink:

man kann es sowieso nie allen recht machen. eine seite wird immer unzufrieden sein, aber ich bin die letzten fast 42 jahre auch gut ohne latein durchs leben gekommen. religion könnte man aber auch streichen. würde aber wieder eine seite sehr aufregen :slight_smile: so ists leider und genau deshalb ist unser schulsystem so im arsch, wie es halt ist

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rückbetrachtend hätte ich lieber latein genommen an meiner schule statt bisserl it um ein php/mysql projekt bei der matura herzuzeigen, nachdem heute kein hahn mehr schreit. zusätzlich fürs studium das kleine latinum machen war nur zusätzlicher stress in den ersten semstern. hätte ich mir also auch ersparen können.

„Wer Latein marginalisiert, schwächt bewusst jene Fähigkeiten, die eine demokratische Gesellschaft dringend braucht: strukturiertes Denken, sprachliche Präzision, historische Urteilskraft“

unterschreibe ich.

Warum nicht den Spieß umdrehen: 40 Stunden pro Woche in der Schule, dafür nur mehr marginale Arbeit zu Hause.

Schule ist faktisch ein Vollzeitjob aber wir tun so, als wäre sie einer auf Halbtagsbasis mit ausgelagerter Mehrarbeit ins Private ausgelegt. Das trifft vor allem jene, die zu Hause keine strukturelle Unterstützung haben. Hausübungen, Lernstoff, Prüfungsvorbereitung werden sozial vererbt, nicht pädagogisch gesteuert.

Wenn Schüler ohnehin heute schon rund 30 Wochenstunden im Unterricht sitzen, dann ist der Schritt zu einer echten Ganztagsstruktur kein ideologischer, sondern ein ehrlicher:

Lernen findet begleitet statt, nicht isoliert.
Üben, Wiederholen und Vertiefen passieren in der Schule, nicht abends um 21 Uhr.
Freizeit ist dann auch wirklich Freizeit, nicht verdeckte Nacharbeit. Schule übernimmt Verantwortung für den gesamten Lernprozess, statt ihn in den privaten Raum auszulagern und sich dann über Leistungsunterschiede zu wundern.

Ob Latein, Informatik oder Religion – das eigentliche Problem ist nicht das Fach, sondern die Struktur. Und solange wir daran nicht ernsthaft herangehen, drehen wir weiter dieselben symbolischen Debatten im Kreis.

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Ich verstehe nicht, warum man Latein verteidigt. Mediziner ja - Juristen ja - aber alle anderen? Ist doch eine tote Sprache oder gibt es da gegenteilige Erfahrungen?

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Muss gestehen ich versteh das auch nicht. Ich denke es wird für jedes Fach Argumente dafür und dagegen geben.
Die Sinnhaftigkeit für den Einzelnen entscheidet sich ja so oder so erst in späteren Jahren.

Ich hatte kein Latein und es hat mir auch nicht geschadet. Hatte dafür Französisch, was dank der Lehrerin für alle die Hölle auf Erden war - aber das is eine andere Geschichte.

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„Es gibt drei Hügel, von denen das Abendland seinen Ausgang genommen hat: Golgatha, die Akropolis in Athen, das Capitol in Rom. Aus allen ist das Abendland geistig gewirkt, und man darf alle drei, man muss sie als Einheit sehen. Theodor Heuss“

Latein ist die Grundsprache des Abendlandes. Nur weil sie nicht gesprochen wird, ist sie noch lange nicht tot. Als Jurist ist es mir sogar sehr wurscht, als denkender Mensch ist Latein für mich beinahe täglich relevant.

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Phu…also lieber Holzauge, ob gewollt oder nicht, der Post kommt sehr von „oben herab“.
Dh jeder dem Latein am Popo geht ist automatisch ein geistiges Hirnederl? Na danke. So kann man eine Diskussion natürlich auch zu einem Ende bringen.

Es geht hier nicht ums am Popo gehen, sondern um die Frage, ob Latein heutzutage noch eine Existenzberechtigung hat. Das würde ich einfach bejahen.

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Es existiert aber nur mehr in Mediziner und Juristenkreisen. Insofern kann man die Sinnhaftigkeit dieser Sprache für die Allgemeinheit schon hinterfragen. In meiner Schule hatten nicht mal alle Latein weil es die Wahl zw. Latein und Französisch gab. Das ist jetzt auch schon 30 Jahre her. Ich bin daher so frech und sag, es existiert bereits schon länger nicht mehr, oder vegetiert dahin.

Die Wahrscheinlichkeit, dass ein junger Mensch in seiner Zukunft eher mit KI, Programmieren zu tun haben wird ist deutlich höher als dass er Latein benötigt.

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Zu dieser Heeres-Volksbefragung noch etwas: Warum setzt man eine Kommission ein, die sich Monate mit dem Thema auseinander setzt, Geld - Steuergeld kostet, nur um dann alles wieder in den Sand zu setzen und das Volk zu befragen. Was für eine Deppenaktion.

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weil der stocker keine eier hat um das einfach durchzusetzen, was die kommission gesagt hat. er fürchtet um ein paar wählerstimmen.

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Das klingt ja sehr nett formuliert… nicht. :face_with_raised_eyebrow:

Aber ich habe schon gegoogelt und Argumente ohne top down gefunden.:+1:

Ich kann übrigens nicht Latein, bin trotzdem ein denkender Mensch.:thought_balloon:

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