Neuer Markplatz: Retroplace.com


#1

Coole Sache! Gamefront.de / copy/paste

Heimat der Spieleklassiker: retroplace.com startet als Marktplatz für Retro-Video- und Computerspiele
24.09.18 - Space Invaders, Pac-Man, Donkey Kong: Die Generation X entdeckt die Computerspiele ihrer Jugend wieder - ein Trend, der sich seit Jahren beschleunigt.

Auf der Suche nach den Titeln von Atari, Nintendo, Sega & Co. landen viele Retro-Fans auf den großen Internetmarktplätzen. Den Gründern Armin Hierstetter und Christian Corre ein Dorn im Auge: “Die hohen Gebühren von bis zu 25 Prozent treiben die Preise nach oben. Das wollten wir ändern.”

Knapp zwei Jahre feilten Corre und Hierstetter an retroplace.com. Neben einem Marktplatz finden Retrogamer dort eine Datenbank mit allen wichtigen Infos zu mehr als 110.000 Spieleklassikern und ein kostenloses Tool zur Verwaltung der eigenen Sammlung.

Corre: “Wichtig war für uns neben einem fairen Preismodell von nur 7 Prozent Provision auch relevante Features für die Gamer zu integrieren.” Denen gefällt’s: Mehr als 45.000 Spiele sind auf retroplace in den Sammlungen zu bewundern, Kooperationen mit Händlern sollen jetzt ebensoviele Spiele auf den Marktplatz bringen.

Das Gründer-Duo setzt von Anfang an auf ein internationales Publikum und stellt retroplace auf fünf Sprachen bereit: Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch und Spanisch. Damit die Benutzer die Beschreibungen der angebotenen Artikel problemlos lesen können, übersetzt die Seite diese auf Knopfdruck.

“Zur intuitiven Bedienung kommen innovative Features”, erklärt Hierstetter weiter. Als Weltneuheit bezeichnet er den auf der Webseite integrierten Barcode-Leser, mit dem Verkäufer noch schneller Spiele verkaufen und Sammler Spiele ihrer Kollektion hinzufügen können. “So eine Funktion kennen User nur aus nativen Apps - auf einer Webseite haben wir so etwas noch nie gesehen.”

Entscheidend für den Erfolg von retroplace wird auch der persönliche Kontakt zur Zielgruppe sein. “Viele Retrogamer wurden zu oft enttäuscht”, weiß Christian Corre. “Durch Fälschungen, hohe Gebühren und zu hohe Preise ist das Vertrauen in Online-Marktplätze angeschlagen.” Ein einfaches Rezept, die Zielgruppe zurückzugewinnen, gäbe es nicht, aber Hierstetter ist dennoch zuversichtlich: “Mittel- und langfristig setzt sich Qualität und Transparenz durch. Das Feedback ist umwerfend und treibt uns an, retroplace zur ersten Anlaufstelle für Videospiele zu etablieren.”

Flankiert wird die Einführung von retroplace von einer Online- und Printkampagne in Deutschland und Großbritannien, den beiden wichtigsten Märkten für Retrospiele in Europa. Ende des Jahres soll Frankreich folgen, 2019 Spanien und Italien.


#2

Wie sieht das ganze für Verkäufer/Käufer aus Österreich aus?

kann man sich dort als AT auch anmelden?


#3

Habe mich via fb angemeldet… aber mehr noch nicht ausprobiert.


#4

ICh hab mich via Email angemeldetund bisschen durch geschnuppert.


#5

Also, ich bin dort seit Anfang an dabei, habe die Beta mitgetestet und auch jetzt in der finalen Version meine erste Bestellung getätigt. 2 Tage später war die Lieferung aus DE um € 4.99 Versandkosten da. Alles perfekt gelaufen. Ist noch recht übersichtlich und ich hoffe, dass es nicht zu sehr überladen dort wird. Preise gehen echt von sehr fair bis absolut übertrieben, aber das kann und soll man auch melden, sowohl dem Verkäufer als auch den Betreibern. Bisher habe ich damit nur positive Erfahrung gemacht! Also von meiner Seite eine Empfehlung :ok_hand:t3:


#6

Wow, danke! Hab sowas wie Discogs für meine Games eh gesucht :slight_smile: ist einfach praktisch, wenn das Kaufen so leicht ist wie über Discogs, weiß ich, wo ich 2019 nach Games suchen werde!