Mein ganz persönliches "allgemeines Rauchverbot"


#21

Das ist duchaus vergleichbar. Beim Zucker ist es nur so, dass du den in so vielen Dingen drinnen hast, dass ein kalter Entzug gar nicht so einfach zu organisieren ist. Aber wenn man die Zuckerzufuhr schnell reduziert, merkt man auch sehr gut, wie abhängig der macht.


#22

Besser hätte man es wohl kaum sagen können!


#23

Ja die ersten 7-10 Tage sind der Horror … Will auch wieder aufhören, hatte 7 Jahre nicht geraucht und dann durch eine unerwartete Trennung, wieder angefangen bis heute … Bei mir ist es extrem “dumm” mit dem aufhören, weil ich innere Ruhe bzw. generell keinen Stress haben darf, um den Schritt wagen zu können. Da ich “a klans nerval” bin, bis heute nicht geschafft, wieder aufzuhören.

Aber du schaffst das @Knieriem ! Ganz wichtig, auch keinen Alkohol trinken in den ersten Tagen / Wochen und Lokale, wo geraucht wird, meiden … Ich bin dann hoffentlich der nächste, der (wieder) aufhören kann g


#24

Tag 5 Knieriem! Gogogo!


#25

Ich hab Anfang August aufgehört und ja es hilft mir das in meiner Umgebung mittlerweile sehr wenig geraucht wird.
Bin deswegen eher unglücklich darüber das Österreich Raucherland bleibt…


#26

Abwarten. In Graz stellen jetzt einige Fortgehlokal von sich aus ab Jänner auf rauchfrei um :thumbsup:


#27

Am fünften Tag geht alles schon viel leichter von der Hand.

Der Suchtdruck ist nicht mehr so groß, ich fühle mich auch nicht mehr so deprimiert. Es fällt mir zwar noch schwer, mich zu konzentrieren (was sich vor allem dahingehend auswirkt, dass ich nicht ordentlich schreiben kann), aber auch da merke ich Besserung.

Mit Alkohol habe ich keine Probleme. Nicht mal ohne. Er schmeckt mir nicht und ich bin sehr gerne nüchtern. Also diesbezüglich funkt mir nix dazwischen.


#28

Entschuldige bitte diese im Halbscherz gemeinte Aussage von mir, ich kann es nicht nicht bringen :wink:

Alkoholiker haben auch kein Problem mit dem Alkohol, nur ohne.

übrigens, sehr erfreulich, dass es dir heute schon besser geht damit :slight_smile:


#29

Wie ist das mit der Frau passiert?


#30

Naja, es ist verjährt, deshalb kann ich jetzt etwas verschmitzt darüber schreiben fg

Ich war jung, ich war blöd und ich war verliebt in - jetzt kommts - eine Schweizerin. Und damals, um die Jahrtausendwende, gabs in der Schweiz noch so gewisse Shops, wo man lustige “Duftsäckchli” und “Badezusätze” kaufen konnte.

Und wie es damals so war, gingen bei geselligem Zusammensein, diese Duftsäckchen und Badzusätze durch die Runde, wie anderswo Kaffee getrunken wird. Ja, und so kam es dazu, dass ich mir das Rauchen angewöhnte. :wink:


#31

Du schaffst es! Es sind immer so kurze momente wo das Monster was zu fressen will und man kurz denkt „Ach scheiss drauf nur ein zug“ aber diese momente werden immer seltener aber bleiben sehr lange.

Ich hallte nichts von Therapien, hypnose oder was auch immer aber ein buch hat mir damals schon geholfen und 4 weiteren arbeitskollegen auch.

„Endlich Nichtraucher“ von Alan Carr !!

Kann ich nur empfehlen. Sehr gut geschrieben und motiviert.

Ansonsten wenn du jemanden rauchen siehst, am besten noch jemanden der viel hintereinander raucht, beobachte ihn. Denk dir nicht das er Rauchen darf und du nicht sondern das er MUSS. Musst du mal beobachten wie schlimm die sucht eigentlich ist wenn die eine nach der anderen wualmen nur um die sucht zu stillen und mit jedem zug wird das monster größer und größer!

Du hast das schlimmste überstanden aber aus erfahrung weiß ich das es momente gibt die dich so schwach werden lassen die musst du überstehen dich ablenken dann vergeht es schneller… aber wie gesagt die momente werden immer weniger…
und falls du zunimmst keine sorge, das Pendelt sich ein nach ein paar kg oder monaten das ist normal die erste Zeit.

Du schaffst es !!!


#32

Oh, meine Ex hat um die Jahrtausendwende auch die Shrooms in der Schweiz konsumiert. Rave und Vorarlberg, eine toxische Mischung :smiley:


#33

Ich glaube das kommt aber eher selten vor. Die meisten Raucher dürften in jungen Jahren damit anfangen. Dann ist man noch experimentierfreudiger und weiß vielleicht nicht so viel über die Risiken Bescheid.

Ist dafür eigentlich die Zuckerart entscheidend? Oder reicht auch der Fruchtzucker im Obst, um nicht auf Entzug zu sein?

Kann ich verstehen. Man gewöhnt sich als Nichtraucher total schnell daran und reagiert dann umso genervter, wenn man in ein Land ohne Rauchverbot zieht. Hier in Deutschland hat jedes Bundesland seine eigenen Regeln. In NRW herrscht totales Rauchverbot in Diskos und Gaststätten, während z.B. in Hessen immer noch in jeder Kneipe geraucht wird.


#34

Also eine Arbeitskollegin von mir hat erst kürzlich zucker-gefastet. Sie hat den Zucker über mehrere Wochen immer mehr reduziert und am Ende auch den Fruchtzucker ganz weggelassen. Sie meinte, das war dann am schlimmsten. Weil sie während der restlichen Zeit, den fehlenden Zucker schon stark mit Früchten ausgeglichen hat, auf die sie auch richtigen Heißhunger bekommen hat.


#35

@Green_Yoshi @Ella

Zucker ist Zucker, davon braucht der Körper auch 50% der täglich empfohlenen Energiezufuhr, v.a. da Gehirn und rote Blutkörperchen nur Zucker verwerten können, kein Fett und keine Proteine (die ungesunde und ineffektive Nutzung von Ketone Mal abgesehen). Folglich ist Zucker wichtig für uns, das Problem ist aber, dass wir locker 200% statt 50% konsumieren, da einfach in extrem vielen Nahrungsmitteln / Fertigprodukten Zucker steckt oder auch auch Stoffe, die im Körper zu Zucker abgebaut werden.

Fruchtzucker ist tückisch, da es auch in sehr vielen Produkten steckt, besonders in den USA, weil er noch günstiger ist als der Rohrzucker. Außerdem wird Fructose im Körper um 1 Schritt schneller, also mit weniger Energieaufwand verwertet, wodurch - in Kombination mit übermäßigem Konsum - ein Überschuß noch leichter entsteht und einerseits noch leichter in Körperfett umgewandelt wird, andererseits führt der schnelle Zuckeranstieg zu einem “Rush” im Gehirn, so wie bei den Opiaten führt ein wiederholtes Gipfel-Tal-Gefüge zur Verstärkung von Suchtverhalten, indem bei jedem Gipfel Dopamin ausgeschüttet wird, welches Teil vom Sucht- u. Belohnungssystem ist.

Ich hoffe ich konnte damit einige Klarheiten beseitigen :wink:


#36

Darum: selber kochen, keinen Fertigprodukt-scheiß kaufen, Finger weg von Fruchtsäften - Wasser ist so oder so der beste Durstlöscher (neben Bier :smiley: ).

Und wenn man so wie ich, nicht der Schokofan ist, hilft das auch ungemein. Dafür steh ich wieder auf salziges - und das ist ja auch nicht so gut für den Blutdruck.


#37

Bist eh immer bisschen salty, wenn du in BotW Mal was nicht sofort packst :wink:


#38

Bei uns im REWE haben sie eingeschweißte Fertiggerichte, z.B. Spaghetti Bolognese. Wer kauft sowas? :wink:

Die Frosta-Pfannen sind aber ganz gut und haben keine Aromen oder Konservierungsstoffe. Kaufe allerdings nur die (pesto-)vegetarischen und veganen Pfannen. Natürlich wäre selber kochen deutlich günstiger, aber dafür fehlt unter der Woche oft die Zeit und eine Hausfrau hab ich auch nicht daheim. :wink:


#39

Und da hast du schon die Antwort darauf, wer sowas kauft. :smiley:


#40

Na ja, so viel schneller fertig als Tiefkühlprodukte sind diese Fertigprodukte aus der Kühltruhe sicher nicht. :wink:

Außer vielleicht man hat eine Mikrowelle, aber davon sollte man die Finger lassen, wenn einem seine Gesundheit etwas wert ist.