MCU Kinorunde: Captain Marvel (2019)

Der eine Captain geht und der andere kommt!

Wir machen einen kleinen Zeitsprung von 1945 in das Jahr 1995.

Vom 18. Januar bis zum 31. Januar 2021 geht es mit „Captain Marvel“ weiter.

In diesem Forum kann dann alles zu und über diesen Film geschrieben werden. Auf den Meinungsaustausch bin ich wieder sehr gespannt!

In diesem Topic darf zu Captain Marvel gespoilert werden! Bezüge zu späteren Filmen bitte mit Spoiler Blur.

Als kleinen Appetizer hier noch der offizielle Trailer und ein paar Fakten zum Film:

Erscheinungsjahr: 8. März 2019
MCU Timeline: 1995
Originaltitel: Captain Marvel
Deutscher Titel: Captain Marvel
Länge: 124 Minuten
FSK: 12
Regie: Ryan K. Fleck (The Affair) und Anna Boden (It’s Kind of a Funny
Story) -> also im Vergleich zu Joe Johnston bei Captain America 1
deutlich weniger bekannte Regisseure
Drehbuch: Meg LeFauve (Alles steht Kopf), Nicole Perlman (Guardians of the
Galaxy, Pokémon Detective Pikachu), Geneva Robertson-Dworet
(Tomb Raider 2018), Ryan K. Fleck und Anna Boden (s.o.)
Musik: Pınar Toprak (im Fadenkreuz des Bösen II, Wyvern)
Budget: 152 Millionen US-$
Einnahmen: 1.128.274.794 US-$
Hauptrollen: Brie Larson, Samuel L. Jackson, Jude Law, Ben Mendelsohn, Clark
Gregg, Lee Pace, Djimon Hounsou, Lashana Lynch

Warnung: Die Post-Credit-Szene am Ende des Films ist ein Spoiler auf spätere Filme.

Zur Übersicht hier noch die Filmliste:

„Captain America: The First Avenger“ (1942 - 1945)
„Captain Marvel“ (1995)
„Iron Man“ (2010)
„Iron Man 2“ (2011)
„Thor“ (2011)
„Der unglaubliche Hulk“ (2011)
„Marvel’s The Avenger“ (2012)
„Iron Man 3“ (2012)
„Thor – The Dark Kingdom“ (2013)
„The Return of the First Avenger“ (2014)
„Guardians of the Galaxy“ (2014)
„Guardians of the Galaxy Vol. 2“ (2014)
„Avengers: Age of Ultron“ (2015)
„Ant-Man“ (2015)
„The First Avenger: Civil War“ (2016)
„Black Panther“ (2016)
„Spider-Man: Homecoming“ (2016)
„Doctor Strange“ (2016 - 2017)
„Thor: Tag der Entscheidung“ (2017)
„Ant-Man and the Wasp“ (2018)
„Avengers: Infinity War“ (2018)
„Avengers: Endgame“ (2018 - 2023)
„Spider-Man: Far From Home“ (2023)

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Den hab ich tatsächlich noch nicht gesehen, da bin ich live dabei. Erwarte mir aber bei diesem Film nicht viel. Aber zwecks der Vollständigkeit wärs.

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Ich hab den auch noch nicht gesehen. Wollte den damals im Kino schauen, aber aus irgendeinem Grund ging es sich nicht aus. Freu mich sehr, das jetzt in dieser Runde nachzuholen. :blush:

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bin schon gespannt. der film wurde damals im netz ja nach einigen aussagen der hauptdarstellerin nicht so positiv aufgenommen und teilw zerrissen. mal schauen, ob letzteres mit ersterem zusammenhängt, oder der film wirklich nichts kann.

ich freu mich auf jeden fall schon mal auf meinen halbmonatlichen kino-termin zu hause! :slight_smile:

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Kurze Zwischenfrage, die MCU Filme sind allesamt auf Disney+, oder?

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Fast alle. Zumindest beide Spider-Mans und Hulk fehlen. Werstreamt.es behauptet, Hulk gibt’s auf Netflix, Homecoming auf Netflix und Amazon, und Far from Home momentan auf Sky. Kann sich aber natürlich ändern, bis man dorthin kommt.

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Ups. Da hab ich wohl unabsichtlich jetzt ein bissi geschummelt und mir den Film zu früh angeschaut.
Naja, ich geh mal davon aus, dass ich meinen Senf trotzdem schon hier reinschreiben darf.

Wie schon gesagt, kannte ich den Film davor nicht. Die Nachfolgefilme kenn ich aber. Medienberichte rund um den Film habe ich bisher gemieden.
„Captain Marvel“ hat mich nicht wirklich begeistert.

Die Charakterdarstellung hat keinen Tiefgang bzw wird nur durch Nebencharaktere geschaffen statt durch die Protagonistin selbst. Dabei wäre das doch eigentlich das Ziel des Films, uns Captain Marvel näherzubringen, oder?
Und die ganze Story an sich ist leider eher seicht. Ich hatte das Gefühl, sie dient ausschließlich der Verknüpfung von losen Enden im MCU.
Den Soundtrack fand ich auch nicht so toll. Und die Erklärung für Furys Auge … sieht die in den Comics auch so aus? Weil die fand ich wirklich unlogisch! Genauso wie die Entstehung von Marvels Kostümdesign.

Aber was der Film in meinen Augen trotzdem gut macht: Er vermittelt gut, dass Captain Marvel wirklich unglaublich stark und mächtig ist. Auch ihre vorherrschenden Charakterzüge werden klar gezeigt. Ich finde, dass Larson das auch gut spielt. Und diese Szene hat mir tatsächlich sehr gefallen:

Den jüngeren Nick Fury zu sehen, der auch so richtig im Einsatz ist, fand ich auch gut.
Und der Abspann war ganz hübsch.

Schade, dass mich der Film nicht mehr begeistern konnte. Ich war wirklich offen dafür!
Aber da gibts innerhalb von 10 Jahren unter 23 Filmen einen einzigen Film im MCU der sich um eine Frau dreht, und deren Geschichte dient als Lückenfüller für die anderen Teile. Das find ich äußerst schwach.

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Auch wenn ich selber noch nicht zum Film gekommen bin, hier schon die Passende Abstimmung:

Wie viele Sterne hat Captain Marvel verdient?
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5

0 Teilnehmer

Auf der Hauptseite in dieser Rubrik aktualisiere ich immer alle 14 Tage die Ergebnisse dieser Umfragen.

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Eine Frage die bei Captain Marvel öfters auftaucht, möchte ich hier gerne passend zum Film zur Diskussion stellen.

Ist Captain Marvel der Superman im MCU?

Bin sehr auf eure Meinungen gespannt!

Ups. Da hab ich wohl unabsichtlich jetzt ein bissi geschummelt und mir den Film zu früh angeschaut.
Naja, ich geh mal davon aus, dass ich meinen Senf trotzdem schon hier reinschreiben darf.

Dein Senf ist hier zu jeder Zeit herzlich Willkommen :smiley:

Ich muss mir den Film in dieser Runde zwar noch anschauen, aber aus der Erinnerung heraus hat CM vor allem einiges an Fanservice geboten (junger Fury, Coulson, Ronan). Auf die Charakterentwicklung will ich mal besonders achten.

Die Szene war wirklich top :joy:

Hab dazu das hier gefunden:

Der Comic Sgt. Fury and his Howling Commandos #27 erklärte 1966 im Nachhinein, was dazu führte, dass Fury sein halbes Augenlicht verlor.Im Zweiten Weltkrieg fing Nick Fury eine Nazi-Granate, warf sie jedoch nicht schnell genug zurück, sodass er sich einen Granatsplitter im linken Auge einfing. Die Wunde konnte nicht sofort behandelt werden, da Fury für seine Einheit Deckungsfeuer geben musste, um ihnen den Rückzug zu ermöglichen. Als der Sanitäter sich endlich dem Auge zuwenden konnte, war es schon zu spät – es gab nur noch zwei Möglichkeiten:

  • Er würde sich einer unerlässlichen Operation unterziehen, um sein Auge zu heilen. Das würde im Umkehrschluss bedeuten, dass er für ein Jahr außer Gefecht gesetzt wäre.

  • Er handelt gar nicht und wird früher oder später sein komplettes Sehvermögen auf dem beschädigten Auge verlieren.

Fury wäre natürlich nicht der vorbildliche Soldat, der er ist (bzw. war), würde er sich für die erste Option entscheiden. Also wählte er Variante Nr. 2 und blieb seinen Männern weiter treu – denn, um den behandelnden Arzt zu zitieren: „Er sagte, ihr braucht ihn. Er ist ein tapferer Mann, euer Sergeant Fury. Und ihr scheint ihm alle sehr am Herzen zu liegen.“

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Ich hab ihn jetzt noch nicht wieder gesehen (mal sehen, ob ich da im Fenster hinkomme in meiner Sichtweise), aber ich finds natürlich spannend, dass wir gerade jetzt zu dem Film kommen, denn es gibt hier ja einen Zusammenhang mit (Achtung, der Spoiler zeigt nur, um welchen Eintrag im MCU es im folgenden Spoiler geht - wer gar nichts wissen will, lässt also beide Spoiler aus, die anderen entscheiden nach dem Spoiler, ob sie den zweiten lesen wollen) WandaVision (jetzt folgt der eigentliche Spoiler): Monica Rambeau, also die Tochter der Pilotin, kommt in der Serie vor - allerdings dann natürlich als Erwachsene und deshalb recastet. Sie ist die Frau in der zweiten Episode, die überlegt, wie sie heißt, und dann „Geraldine“ sagt. Gibt eine Menge Theorien, was sie dort tut …

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Ich hab im Rahmen meiner Überlegungen, dass der Charakter Captain Marvel durch das Fehlen von Schwächen leider recht uninteressant wird, tatsächlich an Vergleiche mit Superman gedacht. Den fand ich als Kind schon langweilig, weil er zu perfekt war. Wobei ich aktuell sagen würde, dass sogar der mehr Schwächen hat als Captain Marvel. Aber ich kenn sie auch nicht so gut (grad mal die Filme und Gastauftritte in Comics), vielleicht kommt da ja noch was. Während Superman schon so populär ist, dass ich die ein oder andere Darstellung von Schwachstellen mitbekommen habe.

@Jokus Das mit dem Spoiler hast du super gelöst. Danke. :slight_smile:

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Auf die Weiterentwicklung in der Serie bin ich sehr gespannt. Wobei der Charakter in Comics ja auch nicht gerade zu den schwächeren Superheldinnen zählt. Mal hören was dazu an Spekulationen im nächsten Podcast kommt :wink:

Ich fand Superman auch immer eher langweilig mit all seiner Kraft und vom Charakter zu glatt.

Captain Marvel hat für mich da schon mehr Potential. Jedoch mehr mit Blick auf die Comics. Hier wird die Vielschichtigkeit viel deutlicher und machen den Charakter äußerst interessant.

Im Verhältnis zu den Comics wurde die Origin Story bei CM sehr verändert. Dabei prägte diese gerade massiv Carol Denvers Entwicklung. Dies fängt schon mit ihrer Beziehung zum ursprünglichen Captain Mar-Vel an.

Wenn du dem Charakter noch mal eine Chance geben willst, empfehle ich dir folgendes Comic: Captain Marvel 1: Eine für alle, alle für eine.

Für mich ein guter Einstiegspunkt in den Charakter. Ich glaube viele deiner (berechtigten) Kritikpunkte wirst du bei der Lektüre nicht finden. Hier kannst du dir noch einen tieferen Eindruck verschaffen:

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Nachdem ich Capt. America so unterirdisch fand, dass ich schon fast aus der Runde aussteigen wollte, bevor sie richtig begonnen hat, bin ich froh dass ich jetzt Captain Marvel gesehen hab.

Hat mir weit besser gefallen, als erwartet.

Wirklich schön fand ich die Reminiszenzen an die Actionfilme der 1990er. Das Storytelling, das Pacing, der Humor, die Musik… das hat sich für mich fast wie Terminator 2 anschauen abgefühlt.

Apropos Humor. Das ist auch das, was Capt. Marvel mMn von Superman unterscheidet, der sich viel zu ernst nimmt und schon alleine deswegen nicht unterhalten kann.

Ein Downer war ausgerechnet die Szene, die Ella oben verlinkt hat. Keine Ahnung wozu es die gebraucht hat, aber es ist für mich einer der lächerlichsten, vorhersehbarsten und klischeehaftesten Filmmomente aller Zeiten. Als würde man einem im Nachhinein einen Witz erklären.

Tiefgehende Charakterdarstellung hab ich nicht vermisst - sowas erwarte ich mir allerdings auch nicht von der Art von Filmen.

Ich hab mich super unterhalten gefühlt.

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Endlich Zeit für Captain Marvel gefunden.

Als ich damals CM im Kino gesehen habe, zwischen Infinity War und End Game, war ich von dem Film und insbesondere dem Charakter CM total begeistert! Ich hatte mich sehr darauf gefreut, dass CM Thanos so richtig eine verpasst. Gerade nach der ersten post-credit-szene. Bei Endgame hat mich dann der Charakter jedoch sehr enttäuscht :disappointed_relieved:

Nun habe ich den Film zum zweiten mal gesehen und war vom Film und dem Charakter CM deutlich weniger begeistert.

Ich muss Ella also in vielen Punkten zustimmen:

Dafür fand ich Fury - und zwar immer Fury und nicht Joseph oder Niclas :wink: - und Coulson richtig gut. Auch die Momente mit Fury und der Katze waren charmant. Wobei der Verlust des Auges tatsächlich etwas übertrieben war. Dafür war die Gerüchteküche zum Verlust des Auges am Ende bei Coulson ja schon heiß am kochen. Eine witzige Idee. Außerdem wurden Charaktere für GOTG nett eingeführt.

Den Soundtrack fand ich jedoch zum Großteil passend. No Doubt „Just a Girl“ oder Nirvana fand ich super und an das Jahr 1995 angepasst. Liegt aber eventuell auch daran, dass das damals genau meine Musik war und ich da einen Flashback in meine Jungend hatte :wink:

Die schauspielerische Leistung von Larson war für mich nicht immer überzeugend. Teilweise hat sie sich zu sehr in Pose geworfen und das wirkte auf mich sehr gestellt. Zum Beispiel auf der Veranda vor dem Start ins All. Am wenigsten hat mich die Schauspielerleistung von Jut Law überzeugt. Hab ihm seine Rolle einfach nicht abgenommen. Auch seine Beziehung zu Vers blieb für mich zu undeutlich.

Sehe ich ganz genau so. Der Anfang in der Bibliothek mit True Lies war lustig. Auch andere Anspielungen zum Gameboy oder Videospielautomaten passten.

Die Skrull sind für mich überzeugend dargestellt.

Die Effekte sind gut gelungen.

Ich finde man merkt dem Film deutlich an, dass es einer der letzten Marvel Filme war. Zum einen soll er natürlich die Grundlagen für Endgame legen und zum anderen hat er stark die Marvelformel geatmet.

Sehr spannend fand ich den Film in unserer Reihenfolge zu sehen. Nur CA 1 im Hintergrund, ist das erneute Auftauchen vom Tesserakt eine interessante Kontinuität. Ferner legt der Film damit ein solides Fundament für spätere Filme. Gerade mit Blick darauf, warum Fury die Avengers-Initiative so wichtig ist. Die externe Bedrohung der Menschheit, hat er ja hautnah miterlebt. Die Herleitung der „Avengers“ hat mir dabei sehr gefallen. Noch interessanter ist SHIELD, wenn man Agent Carter mit einbezieht.

Für mich ein solider Film der eine schöne Popcornunterhaltung liefert. Der große „Wow-Effekt“ den ich damals im Kino hatte, ist aber weg.

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Die Darstellung von CM im MCU erinnert mich schon sehr stark an Superman. Ein Vergleich den ich mir mit Blick auf die Comicvorlage (s.o.) lieber erspart hätte.

Vor allem zum Ende des Films als CM die Raketen in der Luft abfängt, habe ich nur noch Superman gesehen.

so - heute gesehen und, all der negativen berichterstattung aus einigen quellen zum trotze, hat er mir gut gefallen, wurde gut unterhalten

der film ist einfach popcorn-kino mit großem story-scope, eine interessanten wendung in der mitte, coolem cast (samuel l. jackson) und einen coolen soundtrack. was mir nicht daugte, was das bisserl zu lächerliche gen ende. die alles fressende katze erinnerte mich an men in black und als CM am ende dem kleinen raumschiff mit law drinnen einen startschuss gab … das wirkte fast wie willy e. coyote (die rauchspur).

aber ansonsten … eine 4von5 mmn.

aja, meine lieblingsszene: „you’re right, i’m only human“ https://www.youtube.com/watch?v=55Cw540eImU

womit ich beim thema marvels superman wäre: diese szene zeigt, dass sie zumindest im ansatz keine superwoman ist. sie wurde nicht mit diesen kräften geboren, sondern musste viele rückschläge im leben ertragen und dennoch moralisch integer bleiben um diese kräfte richtig verarbeiten zu können.

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Ah ja… konnte das (leicht eingespritzt) nicht direkt zuordnen… noch eine 90er Anspielung.

Grad den fand ich ein bissl unpassend platziert. Weil ich die Protagonistin den ganzen Film lang nicht als die im Song beschriebene Mädchenart wahrnehme, sondern sie von Anfang an genau weiß, was sie will, und das draufgängerisch durchsetzt. Für mich kam der Titel dann so nach „Wir brauchen noch einen Frauenemanzipations-Song, wer kennt einen?!“ rüber. Obwohl das im Film eigentlich kaum ein Thema ist.

Da fand ich hingegen, dass sie diese gewisse Arroganz, mit der CM der Welt augrund ihrer Fähigkeiten begegnet, sehr gut rübergebracht hat.

Voll! Hab sofort dran gedacht, ab dem Moment wos eine Katze mit Halsband und Anhänger gab. Und dann die spätere Szene. Total MiB!

Ja, die ist auch sehr cool. Ich fands aber auch sehr lustig, weil ich ganz knapp davor die DuckTales Folge zu Darkwing Duck gesehen hatte! (die ersten 25 Sekunden hier: https://www.youtube.com/watch?v=b7j1BQgGESs) :rofl:

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