Habt ihr Erfahrungen mit risikoarmen Direktinvestitionen?


#1

Moi Moi allerseits!

Ich war gestern auf der jährlichen Halloween Feier einer Freundin (wir feiern immer 1 Tag vorher, ist so Tradition). Im Laufe des Abends haben sich viele Gespräche um das Thema Geld gedreht, beziehungsweise darum, wie man Geld am besten investieren kann. Das Ganzen fing an, als wir über andere Investitionsformen als Kryptowährung geredet haben. Bzw. als wir über die vielen verschiedenen Alternativen zu Bitcoin & Co. Geredet haben. Vor allem die Old School Investitionen wie Aktien und so.
Da ich selbst durch meine Arbeit etwas an Rücklagen bilden konnte und ich grundsätzlich nicht allzu hohe Ausgeben habe, dachte ich mir, vielleicht probiere ich eine Investition auch einmal aus.
Dass es nicht besonders empfehlenswert ist größere Beträge auf dem normalen Konto liegen zu lassen, finde ich nachvollziehbar. Die Zinsen sind zudem ja momentan wirklich sehr, sehr niedrig. Egal, bei welcher Bank oder welche Art von Sparform man beziehen möchte. Deswegen dachte ich mir, dass es sehr wohl Sinn für mich macht, eine gute Anlagemöglichkeit für mein Geld zu suchen.
Bei den Gesprächen auf der Halloween Party bin ich aber, das muss ich zugeben, so gut wie gar nicht mitgekommen… Aber vielleicht kennt sich einer von euch ein bisschen mit der Thematik aus und kann mir auf die Sprünge helfen? Häufiger viel das Wort Direktinvestitionen oder Anleihen. Aber was genau kann man denn eigentlich unter Direktinvestitionen verstehen? Hat da jemand von euch Erfahrungen und kann mir das erklären?

Zudem würde ich mich auch sehr darüber freuen, wenn ihr mir dabei Investitionen nennen könntet, die auch risikoarm sind. Als Beginner und Laie in diesem Feld möchte ich nicht riesige Risiken eingehen und mein Geld verlieren. Dafür habe ich einfach zu lange schon gespart.

Würde mich also sehr auf eure Antworten und Meinungen freuen! Danke!


#2

Alles was ohne Risiko ist bekommt man heute ein scheiß an Zinsen, das muss schon 10 Jahre + dort liegen das man überhaupt was davon hat.

Nur mal ein Beispiel bezüglich auch Anleihen. Es gibt die Spar Anleihen wo man vor Jahren noch echt gute Zinsen bekommen hat.

Heute gibts für 3 Jahre 1.25% Fixe Verzinsung.

Das sind bei einer Summe von 10.000€ abzüglich der Kest Steuer gerade mal 276€ an Zinsen, also am Ende der Laufzeit nach 3 Jahren hat man dann 10.276€.

Das ist ein Witz wenn man bedenkt das bei dieser Anleihe auch noch das Geld weg sein kann wenn Spar in Konkurs gehen sollte.

Sparanlage.at

Mein Geld liegt am Sparbuch da hab ich zwar kaum Zinsen dafür kann ich jeden Tag abheben und mein Geld ist abgesichert wenn was passiert.

Die ganzen Fonds, Aktien, hab ich alles schon hinter mir, bei keinem von den beiden bin ich mit einem Plus ausgestiegen.
Zugegeben damals immer nur den Bankberatern vertraut, wenn würde ich das heute nur noch selbst machen.


#3

Kann man so pauschal nicht sagen. Ich fahre seit Jahren mit Fonds gut. Kommt halt drauf an was man hat und wie lang man das Geld dort liegen lässt. Mit Bankberatern ist es wie überall im Leben, gibt gute und schlechte. Der Vorteil eines guten Bankberaters - er erstellt ein Anlegerprofil mit dir um auszuloten was für dich am besten passen würde (hohes od gerniges Risiko)

Was man aber pauschal sagen kann: hohes Risiko kann viel bringen od alles ist weg. Geringes Risiko wirft halt gar nix ab.

Was am besten zu einem passt kann man aber nur selbst ausloten. Ein Gespräch mit deinem Bankberater kann dir dabei helfen - vor allem wenn man ein Noob auf dem Gebiet ist.


#4

Nach dem ganzen Bitcoin Gequatsche usw was ich jahrelang mitgemacht habe,werde ich wieder zurück auf die “normalen” Anlageformen zurückgreifen. Dank einiger Podcast zum Thema, werde ich eventuell mal in ETF s reinschnuppern. Die sollten auf längerer Sicht,die sichersten und lukrativsten anlagen sein. Aber nur meine ganz persönliche Meinung.


#5

Ich habe über meine Versicherung (Generali) in den Euro Stoxx vor Jahren investiert. Laufzeit sind hier 7 Jahre mit folgendem Modell:

  • Einzahlung: Betrag X - nehmen wir 50.000 EUR (schön wärs…)
  • Laufzeit 7 Jahre
  • Steigt der Euro Stoxx in den 7 Jahren um mindestens 6% kriegst Du genau 6% mehr und Deine 50.000 EUR
  • Steigt der Euro Stoxx in den 7 Jahren um max.5,99% kriegst Du genau nix - “außer” Deine 50.000 EUR
  • Steigt der Euro Stoxx in den 7 Jahren um 6,01% und mehr, kriegst 6% mehr und Deine 50.000 EUR
  • Verliert der Euro Stoxx in den 7 Jahren um X % (egal wie viel), kriegst Du deine 50.000 EUR

Also absolut risikofrei, weil Du Deinen bezahlten Betrag immer 100% zurückerhälst. Inflationsangleichung kriegst aber keine…


#6

Dass man darüber nachdenkt sein Geld gewinnbringender als auf dem Sparbuch anzulegen, kann ich verstehen. Man muss sich nur mal die derzeitige Inflation anschauen und sich dann ausrechnen wie viel weniger das Ersparte wert wird, wenn man es nur auf dem Sparbuch liegen lässt.

Ich stimme aber zu, dass das dennoch eine recht sichere Geldanlage ist. Wenn es dir vor allem um ein geringes Risiko geht, würde ich auf jeden Fall zu Diversifikation raten. Das Geld also in verschiedenes anlegen. Und was genau meinst du eigentlich mit Direktinvestitionen? Investieren in Sachgüter oder was anderes?


#7

Hallo Leute!
Vielen Dank für euer Antworten. Ich werd jetzt einfach mal chronologisch antworten. Ist so wesentlich einfacher für mich.
@scarface: Dass die Zinsen von vielen Sparprodukten und so heute nichts mehr wert ist, habe ich selbst schon gemerkt. Das liegt einfach daran, dass die Zinsen generell zur Zeit so niedrig sind. Was sehr gut für Kreditnehmer ist, aber leider sehr schlecht für Sparfüchse. Was für Aktien und Fonds hast du denn gemacht, dass du da echt ohne Gewinn ausgestiegen bist? Ich muss ehrlich gestehen, dass ich mir das gar nicht vorstellen kann. Waren die denn so „risky“, dass du da froh sein konntest, kein Verlustgeschäft zu machen oder haben die Zinsen und so einfach nichts hergegeben?

@ifrit: ich stimme dir zu, es gibt echt gute und schlechte Bankberater. In meiner Hausbank wechseln die auch im Quartal immer wieder. Die halten sich dort als Angestellte leider nie lange. Ob das nun ein Zeichen an mangelnder oder hoher Qualität spricht, sei jetzt mal dahingestellt. Sagen wir es aber so: ich würde jetzt nicht unbedingt bei meiner Hausbank nach Rat fragen. Da würde ich lieber nach einem richtigen Finanzberater suchen oder es einfach mal selbst probieren. Was für Fonds hast du denn? Also sind die eher risikoarm oder haben sie ein hohes Risiko?

@Schenckman: hast du mit Kryptowährungen keine gute Erfahrungen gemacht? Ich dachte eigentlich, dass die noch voll im Rennen sind und immer noch total im Trend sind. Vor allem da es ja doch viele verschiedene schon heute am Markt gibt. Was bietet dir denn ETF, dass du da eventuell mal reinschnuppern möchtest? Und was sind denn für die „normale“ Anlageformen? Quasi alles außer Kryptowährung?

@aztec_Mystic: danke für diesen Tipp. Ich werde mir das mal in Ruhe genauer ansehen.

@dracarys: Naja Sparbücher haben mit den niedrigen Zinsen überhaupt keinen großartigen Spareffekt mehr. Das Ersparte darauf kommt ja nicht mehr durch die Zinsen, sondern nur noch mehr durch das eigene Geld, das man dort einzahlt. Sprich es macht wenig Unterschied, ob ich das denn in meinem Sparschwein habe oder auf der Bank^^
Was für verschiedene Anlagemethoden würdest du mir denn raten, wenn du von Diversifikation sprichst?

Und mit Direktinvestitionen meine ich hauptsächlich Sachgüter. Vor allem sowas wie Immobilien. Also das ist halt, was ich unter diesem Begriff verstehe. Gibt es denn da noch andere Bedeutungen?


#8

Hab div. Fond meiner Hausbank (Raiffeisen). Diese reichen von eher konservativ (wenig Risiko, geringe Gewinnchancen) bis mittleres Risiko (da sind dann neben Anlagen auch Aktien drinnen).

Muss dazu sagen, ich hab div. Fonds schon seit 15 Jahren und die sind kontinuierlich gestiegen (kleiner Einbruch bei der Finanzkrise, aber selbst da damals nicht wirklick tragisch).


#9

Ich hatte damals Meinl Aktien was da raus gekommen ist is eh bekannt.
Per Adovin ein Teil meines Verlust zurück bekommen.
Damals muss ich aber sagen null Plan von Aktien einfach den Berater vertraut der ein Freund meines Vaters war.
Ich will da gar nicht zu viel nachdenken weil da kommen einen gleich wieder schlimme Gedanken.

Danach hatte ich Immobilien Fonds da bin ich mit +/- Null ausgestiegen, hab mein Geld dort aber auch 3 oder 4 Jahre liegen gehabt.
Das lief über meine Hausbank.

Seit dem verwalte ich mein Geld selbst.
Im Moment liegt alles am Sparbuch mit tollen 0,01% Zinsen.


#10

Bei dem mit den Sparbüchern und dem Sparschwein gebe ich dir Recht, macht gefühlt so gut wie keinen Unterschied.

Was die Diversifikation angeht, müssen es nicht mal notwendigerweise verschiedene Anlagemethoden sein, es können zum Beispiel auch unterschiedliche Aktien oder Direkt-Investitions-Programme sein.

Wenn man von Direktinvestitionen spricht, können das meines Wissens nach entweder grenzüberschreitende Vermögensanlagen sein oder aber Sachwertanlagen wie Windräder, Leuchtmittel, Containern etc. Du hast aber Recht, dass auch das Investieren in Immobilien unter diesen Begriff fallen kann. Weil das Thema recht komplex ist, ist es empfehlenswert da wirklich gründlich zu recherchieren, bevor man eine Entscheidung trifft. Alleine auf Aussagen eines Beraters würde ich mich auch nicht verlassen wollen.

Klingt gut wie das bei dir läuft! Du hast aber auch zwecks Minimierung des Risikos unterschiedliche Fonds, oder? Und Aktien sind wohl nur dann eine gute Anlageform, wenn man nicht darauf angewiesen ist zu einem bestimmten Zeitpunkt verkaufen zu müssen? Ich stelle mir vor, dass man beim langfristigen Anlegen eventuelle Einbrüche dann auch mal aussitzen kann.

Kann ich verstehen, aber besonders verlockend sind so niedrige Zinsen auch nicht, finde ich. Wie hoch ist die Inflationsrate derzeit, bei guten 2% oder so?


#11

Richtig - mehrere Dinge um sicher zu sein. Wichtig ist imo breit aufgefächert zu sein und nicht alles auf “ein Pferd” zu setzen. Aussitzen ist ein gutes Stichwort. Wie auch bei Aktien ist ein Verkauf wenns bergab geht das dümmste was man machen kann.

Bei 2 Fonds zahl ich auch monatlich dazu. Geht da der Kurs runter hat es den Vorteil mehr Abteile fürs selbe Geld zu bekommen. So kann was Schlechtes auch was Gutes bringen.

Das was ich mach ist aber halt auf lange Sicht gedacht. Da hab ich den Vorteil früh damit begonnen zu haben.


#12

@ifrit: Ja bei meiner Hausbank kann ich auch mal nachfragen, was sie mir so anbieten können. Aber soweit ich weiß, muss man da ja auch Servicegebühren zahlen oder? Wie hoch sind die den bei dir? Bzw. Hast du sowas überhaupt oder nimmt das deine Bank nicht?

@scarface: voll zach! Tut mir leid zu hören!
Ja bei den Beratern muss man voll aufpassen. Kann mir gut vorstellen, dass viele nicht so viel Ahnung davon haben und dann eben Blödsinn empfehlen. Mag das jetzt aber auch nciht so sehr aufbauschen – nicht dass du dann noch schlechte Laune kriegst oder so.
Hast du dir auch überlegt Immobilien zu kaufen oder wäre nur rein ein Immobilienfond was für dich? Wobei man sagen muss, dass der Kauf von Immobilien sicherlich teuerer ist als die Investition in solch einen Fond.
Und ja das Sparbuch ist so eine Sache. Ist aber meiner Meinung nach immer noch besser als ein Bausparvertrag. Mein Bausparvertrag hat am Ende mehr gekostet, als ich an Zinsen bekommen hab. Also einfach die Kapitalertragssteuer und die Kontoführungsgebühren waren höher als die Zinsen^^ ein reiner Fail!

@dracarys: danke für die ganzen Aufzählung und Erklärungen von den Direktinvestitionsmöglichkeiten. Gut zu wissen, dass es da eben die Vermögensanlagen und die Sachwertanlagen gibt. Was ich aber nicht verstehen ist, wie den da Leuchtmittel reinfallen können? Das müssen dann doch RIESIGE Leuchtmittel sein oder?!


#13

Klingt auch gut durchdacht bei dir. Und es stimmt ja auch, je nachdem wie die Sparziele sind, sollte auch zu unterschiedlichen Formen des Investierens gegriffen werden.

Na, du hast ja vorher beim Thema Direktinvestitionen mit Immobilien angefangen, oder? Wenn man in Sachgüter investiert, müssen die ja nicht so klein sein, dass man sie in einen Safe schließen kann. Immobilien werden in der Regel vermietet und bei Leuchtmitteln wie man sie bei der Lichtmiete Invest erwerben kann, ist es auch so. Vorteil ist da ein vierteljährlicher Rückfluss, man erzielt also regelmäßig Einnahmen. Wenn man zum Beispiel eine Wohnung erwirbt, bekommt man ja auch regelmäßig Mieteinnahmen oder bei Crowdinvesting Anteile davon. Je nachdem in welche Sachgüter man investieren will, macht es Sinn auf einen Rückkaufvertrag nach einer vertraglich vereinbarten Laufzeit zu achten.


#14

Zahle dafür keine extra Service Gebühren. Also nicht für ein Gespräch. Aber man zahlt Deogebühren für die Fonds die man hat - da müsst ich mal schaun wie viel das genau ist. Aber nicht wirklich der Rede wert.


#15

Da fehlt mir das Kleingeld, und extra Kredit zu nehmen und dann Immobilien zu vermieten wäre mir auch zu viel Risiko und da muss man sich auch schon auskennen wenn man so weit gehen will.
Da denke ich nur mal an die ganzen Mietpreller was man immer wieder im TV Dokus sieht und die bekommt man bei uns nicht so leicht los.

Depot Gebühren muss man überall zahlen wenns um Fonds, Aktien usw geht, nichts ins Gratis :slight_smile:

Die ganzen Vermögensberatungen wie OVB usw hab ich auch schon Erfahrungen und ich habe selbst bei einem gearbeitet und glaub mir da gehts nur ums Geld verdienen.

Ich weiß wie die arbeiten und ich weiß wie die sich die Leute holen hab das alles selbst mitgemacht.


#16

@dracarys:
Die Immobilien sind mir als erstes in den Kopf geschossen, aber dank euch und Google weiß ich ja auch, dass es andere Direktinvestitionen gibt. Muss mich da aber gründsätzlich noch besser einlesen und informieren.

@lfrit: Danke für die Info!

@Scarface: ja das verstehe ich natürlich auch - Immobilien sind schon schweineteuer. Das kann sich nicht jeder leisten. An die Mietpreller habe ich ehrlich gesagt gar nicht gedacht. Das ist ja noch einmal ein Risiko das dazu kommt. Schrecklich.
Und bezügich Finanzberater: da muss man halt echt Glück haben, dass man einen guten hat. Von der Firma hab ich selbst schon so einiges gehört, wobei nicht immer schlechtes. Aber ich sehe das genauso wie bei meiner Hausbank: da muss man Glück haben mit den Betreuern oder nicht.

Im Endeffekt finde ich selbst erarbeiten auch klüger.


#17

Extra einen Kredit aufnehmen, um zu investieren, würde ich persönlich auch nicht. Liegt mit und meinem Bedürfnis nur ein geringes Risiko einzugehen nicht. Manche haben ja auch Kredite aufgenommen, um in Kryptowährungen zu investieren. Mit sowas kann man Glück haben, aber auch Pech. Wenn man gerne mit viel Geld zockt, kann man das schon machen. Wenn man sein Geld aber nur möglichst gut und sicher anlegen will, ist das nicht das erste Mittel der Wahl.

Immobillien sind ja auch in aller Munde, Häuser und Wohnungen kennt jeder :grinning: Ja, lies dich mal besser ein, würde dazu aber nicht nur im Netz stöbern, sondern auch Verkaufsprospekte von Direkt-Investitionsprogrammen, die dich grundsätzlich interessieren, runterladen oder bestellen und dann durchgehen.


#18

Einen Kredit möchte ich natürlich auch nicht aufnehmen. Das ist eine riesige finanzielle Belastung, die da auf einen zukommt, obwohl man ja mit seinen Investitionen Gewinn machen möchte. Und ist das nicht auch der Grund für die verschiedenen Finanzkrisen gewesen, weil die Leute Schuld en und nicht Fehler immer wieder wiederholen.

Ich habe mich jetzt schon zu verschiedenen Dingen eingelesen. Immobilien sind mir ehrlich gesagt zu gefährlich. Deswegen habe ich mich auch schon bei anderen Dingen eingelesen und fand eigentlich das Lichtmiete Invest, das du erwähnt hast ganz spannend. Muss aber gestehen, dass ich mir nicht viel drunter vorstellen kann. Das war mir dann doch ein bisschen zu fachmännisch als es dann in die Lichtmaterie ging und beschrieben wurde, wie die Maschinen funktionieren. Ist das denn etwas, das man als Investor verstehen sollte? Also quasi wie die technischen Gegebenheiten von den Direktinvestitionen sind? Oder ist reicht oberflächlich vollkommen aus?


#19

Wenn es dir um eine möglichst sichere Veranlagung geht, die dennoch etwas mehr bringt als ein Sparbuch dann schau dir einmal den RealIvest Austria an. Das ist ein rein österreichischer Immobilienfonds (auch der mit Abstand Größte in AT) und durch seine strikte Regelung (keine Großinvestoren zugelassen) darf er auch für die Veranlagung von Mündelgeldern verwendet werden. Die Wertschöpfung stammt zu 80% aus den Mieteinnahmen. Ein großer Teil davon aus öffentlicher Hand. Die Vermietungsquote liegt konstant auf über 90% und die Mieten werden jedes Jahr um ca. die Inflationrate des Vorjahres erhöht. Aktuell hat der Fonds auch einen recht hohen Anteil (>10%) an Bargeld. Diese drücken zwar die Performance etwas, schützen aber Anleger vor Kursverlusten bei größeren Kapitalabflüssen. Die Performance (vor KeSt) liegt um die 2,5% p.a. Reicht also im Normalfall nicht aus um die Inflation komplett auzugleichen - der Kaufkraftverlust wird gegenüber Sparbüchern oder Konten aber deutlich reduziert.
Eine Investiton zahlt sich dennoch erst ab 3 Jahren aufwärts aus. Die anfänglichen Kosten (1,5% bis 3% Ausgabeuafschlag) müssen ja erst erwirtschaftet werden.

Weitere Infos:
https://www.realinvest.at/immobilienveranlagungen-offene-fonds-real-invest-austria.jsp
Factsheet:


#20

Also die technischen Details musst man da, meiner Meinung nach, nicht komplett verstanden haben. Schließlich will man die Leuchtmittel ja nicht selbst produzieren, sondern nur investieren. Dazu macht es Sinn sich den Markt anzuschauen, die Bilanzen des Unternehmens in den letzten Jahren und natürlich die genauen Bedingungen wie das mit dem Investieren in diesem Fall abläuft. Wenn es dich thematisch anspricht, lade dir doch erst mal den Prospekt runter und lese den ganz gründlich durch. Der Prospekt ist, wenn ich mich richtig erinnere, ziemlich umfangreich, aber ja, ich würde schon empfehlen das und sogar noch mehr zu lesen, bevor du eine Entscheidung triffst!

Klingt auch vielversprechend, finde ich. Kannte ich noch nicht, schaue ich mir aber gleich mal genauer an! Dass sich solche Investitionen erst nach einer bestimmten Laufzeit auszahlen, ist ja manchmal so. Gibt es denn da auch eine Mindestlaufzeit? Weil ich persönlich will mein Kapital aktuell nur ungerne länger als ein paar Jahre fix binden.