Enola Holmes (Netflix, 23. September 2020)

Enola Holmes | Official Trailer | Netflix

When Enola Holmes—Sherlock’s teen sister—discovers her mother missing, she sets off to find her, becoming a super-sleuth in her own right as she outwits her famous brother and unravels a dangerous conspiracy around a mysterious young Lord. Starring Millie Bobby Brown, Sam Claflin, with Henry Cavill and Helena Bonham-Carter. Directed by Harry Bradbeer (Fleabag).

Quelle:
https://www.netflix.com/at/title/81277950

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Ich kenne die Vorlage nicht, aber schon die Besetzung lässt es interessant ausschauen. Bin gespannt.

Kommt definitiv auf die Liste. :+1:

Dass sie zum Publikum spricht, tut dem Trailer echt gut. Hoffentlich ist das im Film auch so. :slight_smile:
Henry Cavill legt sich ne ganz schöne Rollensammlung zu. :open_mouth: Allein Superman und Sherlock Holmes … das kann schon was.

Enola Holmes | Offizieller Trailer | Netflix

Enola Holmes ist die jüngere Schwester von Sherlock Holmes. Als ihre Mutter vermisst wird, avanciert auch sie zur Superspürnase. Sie stellt sogar ihren berühmten Bruder in den Schatten, als sie eine gefährliche Verschwörung um einen mysteriösen jungen Lord aufdeckt. Die Hauptrollen spielen Millie Bobby Brown und Sam Claflin. Daneben sind Henry Cavill und Helena Bonham-Carter zu sehen. Harry Bradbeer („Fleabag“) führte Regie.

Heute auf netflix gesehen. Hat Spaß gemacht. Der Stil aus dem Trailer, dass sie mit dem Publikum redet ist auch im Film und ich fand das sehr cool gemacht.
Die Hauptdarstellerin ist echt gut, dadurch dass ich stranger things nicht gesehen hatte, kannte ich sie noch nicht.
Der Film ist auch politischer bzw. wird Geschlechter-Gleichberechtigung intensiv thematisiert, das macht für mich auch durch den Kontext Sinn.

Interessanter Fakt noch auf Wikipedia:

Der Conan-Doyle-Nachlass reichte wegen des Films eine Klage gegen Netflix ein und behauptete, er verletze das Urheberrecht, indem er Sherlock Holmes als emotional gefühlsbetont darstellt, ein Aspekt der Figur, der, wie sie argumentieren, nicht unter die Public Domain fällt, da nur in Geschichten, die zwischen 1923 und 1927 veröffentlicht wurden, Holmes als emotional gefühlsbetont beschrieben wurde, und das Urheberrecht für die in dieser Zeit veröffentlichten Geschichten noch immer dem Nachlass gehört.[4]

Interessant, dass man quasi Holmes vorbestimmt darstellen muss, damit es als Public Domain gilt.

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Jössas, da hatte ich am Ende leicht feuchte Augen. Hat mich gut unterhalten.

Respektable Leistung für das Alter.

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Auch gesehen und für gut befunden. Besetzung ist Top, wobei Brown den Film ohnehin alleine trägt und Cavill ohnehin nur ein paar Minuten Screentime hat. Hoffentlich kommt eine Fortsetzung.

8/10

Haben ihn auch gleich am Mittwoch gesehen. Man merkt, daß da ordentlich Budget dahinter war (gibt’s da Zahlen?).
Hat ordentlich Spaß gemacht. Hätte nach ihrer „Origin Story“ gerne einen 2. Film mit einem richtig großen Fall.
Es gab als 2. Handlunsstrang zwar noch einen Fall der da mit verwebt ist aber im Grunde geht es ja um ihre Geschichte (was auch gut ist).
Mehr davon.

Nachdem man hier erst das erste Buch von bislang sechs verfilmt hat, wäre genug Material für eine Fortsetzung vorhanden. Offen genug endet der Film auch. Also mal sehen - hoffen wir mal, dass die Zahlen dafür sprechen.

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Bis jetzt gibt es dazu keine Aussagen, ist ja ursprünglich auch kein Netflix Film gewesen sondern ein Film für das Kino der wegen Covid nicht ins Kino sondern zu Netflix gewandert ist.

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auf ein paar Seiten stand 21 Mille, habe aber nichts offizielles gesehen

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Weit weniger als ich dachte. Aber umso besser wenn sie es damit geschafft haben.

So witzig der Trailer war, so zäh und pseudo clever war der Film. Als Enola das versuchte Ertränken durch Linthorn mit einem Zwinkern abtut und sich auf lächerlichste Weise aus dieser Situation befreit, war ich endgültig raus. Den Rest habe ich dann zwar noch geschaut, aber wirklich gepackt hat mich das Ganze nicht mehr.
Ob in einer BBC Verfilmung eines solchen Stoffes die jugendliche Protagonistin zu einem Totschlag in Notwehr gezwungen worden wäre, bin ich auch nicht sicher.
Schade um die gute Besetzung, aber vielleicht sind ja auch die Bücher in der Tonart.

Gerade in der London Szenerie (den Hintergründen vor allem) sieht man meiner Meinung eher den Mangel an Budget. Da sehen gemalte Hintergründe in alten Filmen besser aus als die hier verwendeten CGI Effekte. Wäre es eine TV Produktion für einen Weihnachtsfilm oder so, wäre das nicht so schlimm, aber bei einem Film der fürs Kino vorgesehen gewesen wäre?

Zum zweiten spoiler:ich fand diese Szene eigentlich sehr gut, weil ich sie als konsequent empfinde. Der Typ wollte die umbringen und hätte sich wohl wirklich nicht anders aufhalten lassen. Genau bei vielen Hollywood filmen geht mir das auf den Sack, wenn jemand zufällig rückwärts nen Berg runterfällt, damit der gute niemanden töten muss.
Wobei ich sagen muss dass die fsk von 12 auch wirklich passend ist. Ich glaube für 6 jährige (in Begleitung der Eltern) ist der Film doch Recht brutal.

Zum Budget: evt war in der Post Produktion schon klar, dass der Film nicht ins Kino kommt und man hat versucht Geld zu sparen? Ansonsten ist das halt der cgi Einsatz, der in vielen aktuellen Blockbuster leider Gang und gäbe ist (zb in Jumanji).

Konsequent? In der 3. Situation? Wobei sie die ersten beiden genau so lösen, die ud persönlich nicht magst? Nachdem die Vorlage ein Jugendbuch ist, hat mich eher überrascht, das die Situation auf diese Weise gelöst werden musste.

Zum Budget: Das war nicht als Kritik gemeint. Es fällt nur auf, weil alle anderen Szenenbilder deutlich besser (aber viel zu clean für die Zeit :wink: ) gestaltet sind.

Hab mir den Film nun auch angesehn und fand ihn besser als erwartet!
Die politische und emanzipatorische Ebene, die bald mal mitspielt und später noch stärker rauskommt, finde ich extrem gut. Grad weil ich den Film doch für ein etwas jüngeres Publikum gemacht sehe.
Trotzdem hat der Film eine gewisse Leichtigkeit. Wär sicher einer, den ich mir in etwas jüngeren Jahren öfter angesehen hätte.

Spannend, dass die Browns das produziert haben.

Danke für die Infos zum „emotionalen Sherlock“ @Don_Fishli. Voll interessant.
Ich finde ja, dass er trotz seiner Fürsorge noch am unemotionalsten von allen Charakteren war. Also versteh ich die Aufregung nicht ganz. Mich hat eher etwas irritiert, dass das so ein breitschultriger, kantiger Schönling ist. Aber im Film wurden ja gern ein paar Zuschreibungen verdreht, also passt das eh auch.

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Ich Bezog mich darauf, dass jemand stirbt. In anderen Filmen gibt es oft die szene, dass im Kampf zwar der böse stirbt, aber eben nur aus eigenen versehen (und nicht durch direkte Handlung des Protagonisten). Oft sogar noch mit dem zusätzlichen Klischee, dass der Held ihn verschont, sich umdreht und der böse beim attackieren am ende irgendwo aus Versehen rückwärts runterfällt.
Aber während des Kampfes teilt der Held genügend Schläge aus, den Gegner zu töten, man will es aber dem Publikum nicht zumuten. Deswegen find ich’s als konsequent, wenn ein Kampf um leben und Tod mit einer aktiven Handlung die zum Tod führen endet. Ob das in einem Jugendfilm sein muss, da gehen die Meinungen offenkundig auseinander, wobei ich zur fsk Wertung ja auch schon was gesagt habe.
Mit geht’s aber nicht darum, dass in jedem Kampf jemand sterben muss. :slight_smile:

Wir sind da ja ohnehin nicht so weit auseinander. Mir selbst ist etwas bitter aufgestoßen, dass Enola ja schon weitere Gelegenheiten hatte, die eben anders gelöst wurden. Deshalb habe ich auf das konsequent von dir geantwortet. :wink:

So habe ich das nicht aufgefasst. :+1:

Die FSK Wertung habe ich gar nicht beachtet. Dass er ab 12 eingestuft wurde, halte ich auch für gerechtfertigt.

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