Elektro Autos - Nicht so umweltfreundlich wie gedacht?


#101

Ja aber sorry wenn ich das so schreibe die meisten sehen einfach nur richtig kacke aus und sind extrem klein…

Weil der Akku nach jahren immer schlechter wird und dieser doch extrem teueridt. Außerdem weiß niemand wie lange das gante zeugs im elektro auto hält ohne das schweine teure rep, anstehen…


#102

Der Renault Zoe zB ist nicht hässlich, nicht teuer und der Akku wird gemietet, dh immer gut.

Und tendenziell sollte es weniger Verschleißteile in Elektroautos geben…


#103

Auch ein Tesla kostet keine +/- 100‘000 Euro mehr. Das Model 3 gibt es für rund 35‘000 Dollar. :wink:


#104

Mit 300km akku… 500km akku usw. kostet gut 5-10k mehr


#105

Arrrr sorry nur meine meinung aber das ist doch kein Auto. Das Auto kauf ich meiner tochter zum Spielen :stuck_out_tongue_winking_eye:

Finde den extrem hässlich und viel zu klein. Ich würde mir nie im leben so ein kleines Auto kaufen.

Langlebigkeit von Elektroautos wird sich noch zeigen, da wird schon dafür gesorgt das man investieren muss sonst kann jede Werkstatt zudrehen.


#106

hm… hast du dir schon mal gedanken über eine penisvergrößerung gemacht?! :yum: :wink:

sorry, nicht bös gemeint, musste sein!

im ernst: als erstauto ist das für leute mit familie oder fürs reisen natürlich unpraktisch, aber als zweitauto, für junge fahrer, zum pendeln in die/der stadt absolut brauchbar.


#107

Bevor ich Editiert hatte stand da noch „ich brauch ein großes Auto weil ich einen kleinen penis habe“ :joy:

Mir aber mir gefallen sie einfach nicht, ich steh auf grosse Autos mit viel PS.

Den Opel Ampera finde ich noch so halbwegs ok oder den Tesla 3 !

Aber wenn da kein Leistbarer (gebrauchter) elektro 5er bmw kommt hab ich ein Problem :joy:

Aber ich warte da jetzt einfach mal die näcjsten 5-10 jahre ab, bis dahin mach ich mir über Elektro Autos keine gedanken. Hat einfach keinen reiz für mich.


#108

Ach das Model wo angeblich der erste Deutsche sein Auto im Jahr 2019 bekommen soll :joy:

Preislich kostet das Ding in Europa sicher keine 1:1 Umrechnung von 35.000$


#109

Und wenn? Auch 2019 sind es keine 100‘000 Euro. :smiley:


#110

Zitat: Weil der Preis (in den USA) bei knapp 35.000 US-Dollar (umgerechnet 29.900 Euro) beginnt. Abzüglich verschiedener E-Subventionen startet das “E-Auto für alle” in den USA bei 25.400 Dollar (21.400 Euro). Theoretisch. Sehr theoretisch. Tatsächlich wird das Auto (bis zu 500 Kilometer Reichweite und voll ausgestattet), über 60.000 Dollar (50.500 Euro) kosten und mit ein paar Optionen an der 70.000-Dollar-Marke (59.000 Euro) kratzen.

Das sind nur die 1:1 Umrechnung von $ auf €, und das wirds in Europa sicher nicht spielen, also so weit von 100.000€ is man dann auch nicht mehr weg.


#111

Aber 40.000€ sind auch eine Ansage für ein Auto das jetzt nicht wirklich jeden schönheitspreis gewinnt.
Außerdem ist da so gut wie keine Austattung inbegriffen im Basis modell wo wir dann bei gut 45.000€ wären.


#112

Ich sag ja es redet jeder von billigen Tesla aber meiner Meinung is das Auto nicht wirklich billig.


#113

Was ich mich immer frage: Ist das wirklich umweltfreundlich? Wenn der Massenmarkt auf elektrische Autos umsteigt und bis 2040 2,5 Mrd PKWs fahren sollen (LKWs und andere Fahrzeuge auf Brennstoffbasis nicht einbezogen)… wo kommt dann der Strom her? Der Strom kommt ja nicht aus der Steckdose. Dann müsste man den AKW Bau forcieren, weil der Strombedarf dann um ein Vielfaches ansteigt. Nur Solar ist da ein Problem und jeder der auf Autos ganz verzichtet, wird dann vom hohen Strompreis betroffen sein (Stichwort: Städter). Solar kann sich keine Sau leisten (Aufeinmalzahlung, selbst wenn sich in 10 Jahren amortisiert) und bei Mietwohnungen werden Mietpreise steigen.


#114

Sehe ich überhaupt nicht so. Das größte Problem von Solar sind die teuren Akkus um den Strom zu speichern wenn er gerade voll da ist. Die bringen die Bewohner größerer Wohnhausanlagen dann mit den Autos selber mit, weswegen auch gerade Solardächer immer mehr zum Standard in neuen Wohnanlagen werden. Das Dach eines riesigen Gemeindebaus hat mehr als genug Fläche um an sonnigen Tagen weit über den Verbrauch der mit Elektroautos vollen Garage zu laden d.h. der allgemeine Stromverbrauch wird billiger und selbst wenn sich die Miete bzw. Garagenkosten um 10-20€ monatlich erhöhen sollte, gleicht sich das im Longrun in Kombination mit den für sagen wir mal für die hälfte des Jahres gegen Null gehenden Treibstoffkosten locker aus. Hinzukommt: Umso mehr Leute sich Solardächer installieren, umso besser können diese in Massenfertigung produziert werden, umso billiger werden sie wieder für alle.

Abgesehen von den Möglichkeiten mit Wind und Wasserkraftwerken mitzuhelfen, die unter anderem zukünftig auch stark von der sich nun immens viel schneller weiterentwickelnden Akku-Technologie profitieren werden, gibt es auch bereits sehr vielversprechende Konzepte zu Verwendung der Erdboden-Wärme. Was hier nämlich als Heizquelle für Häuser schon seit Jahrzehnten funktioniert, kann in größerem Ausmaßen und richtig umgesetzt (Tendenzen gehen zu Graphit-Strängen die richtig produziert Wärme ohne Verzögerung über beliebige Entfernung ohne Verlust transportieren können) zu einer unerschöpflichen Energiequelle umgewandelt werden, ohne etwaige Schadstoffe oder ähnliches. 2-3 Löcher/ Kontinent an den richtigen Stellen und du hast jeden Strom den du jemals brauchen könntest, gänzliche ohne Schadstoffe.

Klingt jetzt vielleicht nach Zukunftsmusik, aber im Jahr 2040 wird die Welt weit von dem entfernt sein, was wir uns jetzt überhaupt vorstellen können. Oder glaubt ihr, ihr könntet jemanden aus dem Jahr 1995 unseren jetzigen technischen Stand vermitteln, ohne das es für ihn surreal klingt ? Wohl gemerkt einem Menschen der wahrscheinlich am selben Tag gerade seine erste, sündhaft teure 100MB Diskette in seinen Windows 3 PC geschoben hat, um sich anschließend ins Internet einzuwählen und auf einem der ersten Java-basierten Web-Chats damit anzugeben. :stuck_out_tongue_winking_eye:


#115

Naja, Du siehst das alles auf nationaler Ebene. Was machen die USA oder China bzw, Indien, die mit 2,9 Mrd jetzt schon 4 mal größer sind unser Kontinent?

Ich verwehre mich dagegen, dass sowohl fossile Brennstoffe als auch Strom als bei PKWs keine geeigneten Antriebsmittel sind. Wenn man die Ölindustrie, die eine der größten Industrien ist, in den Strommarkt integriert, dann wird das für den Stromkonsumenten sehr teuer, denn die Welt kann jetzt schon nicht den Strombedarf decken, den die Rising Powers benötigen. Österreich alleine kann es auch nicht: Man kauft bis zu 40% aus anderen Ländern zu: bis vor wenigen Jahren war der Atomstromanteil bei 25%. Wir reden da von einer Vervielfachung der Stromkosten, wenn der Massenmarkt einsteigt, nicht von schlappen 5-10% mehr.

Uran ist auch limitiert und von den Abfällen und Umweltfolgen bei Kernschmelze möchte ich nicht anfangen. Da braucht es eine weitere Lösung.


#116

In Norwegen scheint das E-Auto schon kurz vor dem Durchbruch zu stehen:


#117

hihi


#118

Nein ich sehe das nicht auf nationaler Ebene, ganz im Gegenteil. Das Konzept bietet theoretisch unendliches Potenzial. In 3 Kilometer Tiefe hat man schon 120 grad ponentiell steigend je tiefer man geht. Das sind 120 unabkühlbare Grad. Sobald wir die ohne Verlust in Nullzeit nach oben bringen können (was in 5-10 Jahren möglich sein wird.) Kannst du damit auch ein theoretisch unendliche großes Wasserbecken aufheizen und wenn du magst den Strom von 50 Atomkraftwerken erzeugen. Kein Problem.

Das mit den 2-3 pro Kontinent, ist wegen der aufwändigen Bauweise und eben den politischen Systemen. Für Europa würde wahrscheinlich eines bis eben maximal 2 reichen. Die USA könnte die Westküste entlang 3 machen (da sind die heißesten Stellen im Erdboden) und so weiter.

Das Elektroauto ist sicher nicht das Ende der Entwicklung aber ganz ganz überdeutlich der nächste große Schritt der viel bringen wird.

Die Nachfrage wird gestillt werden können nur hat es keinen Sinn mehr Strom zu produzieren als benötigt wird. Es ist sogar fatal. Wir kaufen nämlich nicht nur Strom ein, wir lassen uns auch von beispielsweise Deutschland fürstlich entlohnen, dass wir bei Schwankungen, ihren überflüssigen Strom in unsere Pumpkraftwerke nehmen. Die sind übrigens extra und nur genau zu diesem Zweck gebaut worden.

Also ja wenn jetzt von heute auf morgen alle Menschen Elektroautos kaufen, dann wären wir überfordert. Sollang die Leute aber in einem Verlauf von 10-20 Jahren immer weiter umsteigen, wird der Strompreis jedoch, wie ich vorhin schon gezeigt habe, wenn überhaupt eher nach unten gehen. :wink:

Und das Atomkraftwerke scheiße sind brauchst du mir nicht sagen. Warum glaubst du beschäftige ich mich mit dem ganzen Zeug :stuck_out_tongue_winking_eye:


#119

Auch nur weil es stark gefördert wird in Norwegen:

_Das europäische Mekka der Elektromobilität liegt derzeit in Norwegen. Hier sind etwa 15 Prozent aller Neuzulassungen reine Elektroautos. Ankaufprämien gibt es dort nicht, allerdings massive Steuervorteile und ganz praktische Erleichterungen im Alltag. Bis Ende 2017 fallen hier gleich einmal beim Kauf die Steuern weg. Die Fahrzeughalter zahlen dann auch weniger Kfz-Steuer, können gratis parken, kostenlos Mautstraßen und Fähren benutzen sowie in öffentlichen Parkhäusern Strom tanken. Insgesamt sieht die Rechnung dann so aus, dass ein Elektroauto meist billiger kommt, als ein herkömmliches. “Ein Tesla S läge normalerweise bei 130.000 Euro”, rechnet Ecovis-Steuerberater Jørgen Svendgård in Oslo vor, “dank der Vergünstigungen zahlt der Käufer aber nur 72.000 Euro – die Ersparnis liegt also bei 58.000 Euro.” Doch auch für Golffahrer gehe die Rechnung deutlich auf: Ein E-Golf kommt um fast 9000 Euro günstiger als das herkömmliche Modell. -
E-Auto-Förderung: Tesla kostet in Norwegen statt 130.000 nur 72.000 Euro - Automobil - derStandard.at › Wirtschaft Standard


#120

Wenn man von einem Übergang von 10-20 Jahre ausgeht, kann man nicht von Massenmarkttauglichkeit sprechen. Klar sind wir alle an einer Energiewende interessiert, das Problem ist aber, dass in den nächsten 15 Jahren 500 Mio Chinesen und 400 Mio Inder sich günstige Autos leisten werden können. China stagniert zwar, aber in Indien schießt die Bevölkerungsrate Dank Fertilitätsrate in die Höhe. Fast 1 Mrd wird in den Rising Asian Tigers Autos wollen und die wenigsten werden sich elektrische Autos leisten können. Da nutzt es nicht, wenn europa umstellt und Indien, USA und China alles verschlimmern.

In europa werden wir auch günstigen Atomstrom konsumieren, die Entwicklung neuer Technologien kostet und die atomare Infrastruktur ist nunmal da. Ich kauf mir eventuell einen Tesla, sobald von der Steuer abschreibbar, aber Luxustangente ist halt bei 40k.

@Apfelsaft: Außerdem sind in China 41und in Indien 26 Reaktoren in Planung, sind First Place und Third Place. Norwegen betreibt zwar keine Atompolitik, dafür importieret es aus Finnland (baut zur Zeit) und Schweden (aktive Atompolitik) Strom. Was in der Nordsee abgeht mit über 200 Plattformen und ärgster Umweltverschmutzung möchte ich gar nicht anmerken. Norwegen heuchelt und ist sicherlich nicht erstrebenswert.

Ich bin für die Abkehr von fossilen Brennstoffen, aber Problemverlagerung ist Blödsinn. e-Autos sind leider nicht der Allheilsbringer, wie sie beworben werden, da sie Atomstrom fördern. Solarenergie ist als Technologie viel zu teuer für den Massenmarkt.